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Archiv
Presseerklärungen der CDA Treptow-Köpenick (Auswahl)
Bundestagung 2007
Neue Führung der CDA im Bezirk gewählt
(2007)
Solidarität mit den Samsung -
Beschäftigten
Bundestagung 2005
CDA - MV wählt neuen Kreisvorstand(2005)
Keine Ein-Euro-Jobs in der
Privatwirtschaft
Sozialberatung der CDA Treptow-Köpenick
Widerspruch gegen Rente nach
Kassenlage
CDA Kreisvorsitzender in den
Bundesvorstand gewählt
Presseerklärungen der CDA Berlin
Presseerklärungen aus dem Jahre
2008
Presseerklärungen aus dem Jahr
2007
d.)
Solidarisches Bürgergeld
c.)
Berliner Landesverband höchst erfolgreich auf der 32. Bundestagung der CDA
b.)
RUNDER TISCH IN DER ALTENPFLEGE OHNE BETEILIGUNG DER BETROFFENEN!
a.)
CDA Berlin wählt erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden
Presseerklärungen aus dem Jahre
2006
h.)
Gemeinsame Presseerklärung der CDA und des dbb berlin zum
Bundesverfassungsgerichtsurteil
g.)
RAINER EPPELMANN ZU GAST BEI D&B IN HOHENSCHÖNHAUSEN
f.)CDA
Berlin begrüßt die Berufung von Rainer Eppelmann in Friedbert Pflügers
Regierungsteam
e.)
Die CDA Berlin ruft zum Tag der Arbeit auf
d.)
Friedbert Pflüger bei CNH (früher Orenstein & Koppel - O&K)
c.)
CDA Berlin: Kein Vorziehen der Rente ab 67
b.)
Aufruf zur Demonstration des DGB am 11. Februar 2006 in Berlin
a.)
Spitzenkandidatur von Friedbert Pflüger ist ein Hoffnungsschimmer für
Berlin
Presseerklärungen aus dem Jahre
2005
i.)
Dank an Bundespräsident Horst Köhler - Die Kapitalbeteiligung der
Arbeitnehmer voranzubringen ist notwendig
h.)
Empörung der CDA Berlin über Standortschließung in Oberschöneweide
g.)
Berliner CDU-Sozialausschüsse mit drei Vertretern im Bundesvorstand
f.) Erklärung der CDA Pankow zur Wahl des
Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Pankow
e.) CDA Reinickendorf
freut sich auf den Bundestagsabgeordneten Frank Steffel
d.) CDA Berlin
wählt neuen Landesvorstand
c.)
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger kritisiert Einsatzpläne von Ein-Euro-Jobs
in der Privatwirtschaft
b.)
CDA-Berlin kritisiert Senatorin: Sozialhilfeempfänger werden um ihre Ansprüche
auf Einmalhilfen gebracht
a.)Unternehmensverflechtungen
von Abgeordneten schonungslos offen legen und beenden!
Presseerklärungen des KV Treptow-Köpenick
CDA Treptow-Köpenick erfolgreich auf der 32.
Bundestagung der CDA
Erneut
zwei Köpenicker im Bundesvorstand
„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochenende in
Karlsruhe war eine großartiger Erfolg!“, so der Landesvorsitzende der
Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Die stellvertretende
Bundesvorsitzenden Silke Striezel-Wolff aus Köpenick, die im
Bundesvorstand die Bereiche „Bildung und Familie“ betreut, wurde ebenso
mit einem hervorragenden Ergebnis wiedergewählt, wie ein weiterer
Köpenicker, der CDA - Kreisvorsitzende Joachim Specht, der wie bisher die
Politikfelder „Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“, „IT-Berufe“
und „Grundsatzarbeit“ bearbeiten wird.
Specht, der gleichzeitig stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin ist,
lobte besonders die inhaltliche Debatte auf der Bundestagung,
wobei der
Schwerpunkt naturgemäß
auf der Forderung nach einem Mindestlohn in Deutschland lag. Mit großer Mehrheit
stimmte die CDA einem Antrag zu, in dem gefordert wird, dass angesichts
der Tatsache, dass viele Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung vom Lohn
nicht auskömmlich leben können, dass in manchen Bereichen „Hungerlöhne“
gezahlt werden, die Einführung eines solchen Mindestlohns unabdingbar
ist. Dieser soll dann greifen, wenn Tarifverträge, ihre
Allgemeingültigkeitserklärung sowie die Möglichkeiten des
Entsendegesetzes keine ausreichenden Löhne sichern können. Auch aus
Berlin waren verschiedene Sachanträge, u.a. zum ALG 2, zur
Suchtproblematik bei Jugendlichen und zur Gleichbehandlung von
EU-Rentnern eingebracht worden, die alle von der Bundestagung mit großer
Mehrheit angenommen wurden.
Nicht zuletzt durch die hervorragende programmatische
Rede des Bundesvorsitzenden, Minister Karl-Josef Laumann war die
Bundestagung gekennzeichnet von einer Aufbruchstimmung in den Reihen der
CDA. Die Diskussionen mit dem CDU - Generalsekretär Roland Pofalla MdB
und dem Ministerpräsiden des gastgebenden Bundeslandes Günther Öttinger
sowie die Impulsreferate von Dr. Josef Schlarmann, dem Vorsitzenden der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), und Dr. Heiner
Geißler, Bundesminister a.D, und ehemaliger Generalsekretär der CDU,
rundeten die CDA – Bundestagung ab.
Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim
Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin
CDA Kreisverband wählte
seine Führung
Einstimmig bestätigte gestern die
gut besuchte Mitglieder- versammlung der CDA Treptow Köpenick den
Kreisvorsitzen-den Joachim Specht in seinem Amt. Teilweise ebenfalls einstimmig
bzw. mit großer Mehrheit wählten die Mitglieder Michael Rother zum neuen stellv.
Kreisvorsitzenden, Klaus Lugebiel wieder zum Schriftführer sowie Angela Lieweke,
Stadtrat Svend Simdorn und Thomas Steinbrecher zu weiteren Mitgliedern.
Der Kreisvorsitzende wies in seinem Bericht auf die Erfolge der letzten Jahres
hin. So konnte die Mitgliederzahl von 35 auf 53 gesteigert werden. Damit ist der
Kreisverband der fünftgrößte in Berlin. Einmalig im gesamten Bundesverband ist
die sehr erfolgreiche Sozialberatung, die von Angela Lieweke und Michael Rother
kompetent durchgeführt wird.
Specht dankte besonders den ausscheidenden Vorstands- kollegen Norbert Kneidel
und René Ryll für ihre Arbeit in den letzten Jahren.
Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim
Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin
CDA zum CDU
Kreisparteitag
CDA
- Bundesvorstandsmitglied erstmals nicht Delegierter zum Landesparteitag
Auf dem
Kreisparteitag der CDU Treptow-Köpenick kam es gestern kurz vor Mitternacht doch
noch zu einem Eklat. Trotz der bestehenden Spannungen zwischen dem mehrheitlich unter-nehmerfreundlichen Mehrheitsflügel mit Fritz Niedergesäß, Prof. Dr. Niels
Korte, der Vorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung MIT ist,
und Stadtrat Svend Simdorn an der Spitze und dem Arbeitneh- mer- und Sozialflügel
unter Führung des CDA Bundesvor- standsmitglied und Kreisvorsitzenden der CDA
(Sozialaus- schüsse der CDU) Joachim Specht war die Wahl des Kreisvorsitzenden und
des übrigen Kreisvorstandes sehr friedlich verlaufen. Specht, der in einer
programmatischen Rede mehr Sozialkompetenz auch im Kreisverband einfor- derte,
unterlag im Rennen um den CDU Kreisvorsitz dem 67 jährigen ehemaligen stellv.
Vorstandsvorsitzenden eines großen Tiefbauunternehmens Fritz Niedergesäß
deutlich mit 18 zu 38 Stimmen. Zu seinen Stellvertretern wurden Svend Simdorn,
Katrin Vogel (OV Altglienicke) und der von der neuen Mehrheit als Vorsitzender
ausgebootete Oliver Scholz MdA gewählt. Schatzmeister wurde wie zuvor Prof.
Korte.
Als dann
die Stimmen für die Delegierten zum Landespar- teitag ausgezählt wurden, wurde
klar, wohin für den neuen Mehrheitsflügel die Reise gehen sollte. Keiner der von
den Sozialausschüssen vorgeschlagenen Kandidaten erhielt auch nur annähernd eine
ausreichende Stimmenzahl, um die nötige Mehrheit zu erhalten, darunter die
Träger der für den CDU – Landesverband so einzigartigen Sozialberatung An- gela Lieweke und Michael Rother. Damit ist auch der Kreis- vorsitzende der Christlich
Demokratischen Arbeitnehmer-schaft zum ersten Mal seit Bestehen dieser Kreisvereini-gung nicht mehr auf der Landesebene vertreten. Offensichtlich
sollte mit dieser Wahlentscheidung die neue wirtschaftsfreundliche Richtung
deutlich gemacht, die der CDU nach Auffassung der CDA jede Chance nimmt, für die
Bürger attraktiver und damit wählbarer zu werden, aber vor allem auch der CDA –
Kreisvorsitzende abgestraft werden, der nur von seinem demokratischen Recht auf
Gegenkan-didatur Gebrauch gemacht hatte.
Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim
Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin
Empörung
der CDA Berlin über Standortschließung von
Samsung in Oberschöneweide
Die CDU-Sozialausschüsse (CDA) sind
empört über die Handlungsweise der Geschäftsführung von Samsung in
Oberschöneweide, den Standort mit 800 Mitarbeitern zum Ende des
Jahres fast völlig schließen zu wollen.
Der stellv. CDA-Landesvorsitzende und CDA Kreisvorsitzende
Treptow-Köpenick, Joachim Specht, erklärt: „Unser Solidarität gehört den
Kolleginnen und Kollegen bei Samsung. Wir fordern sowohl die
Geschäftsführung wie den rot-roten Senat auf, nach Wegen zur
Sicherung der Arbeitsplätze und der Standorterhaltung zu suchen. Die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen gerade in diesen
schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht alleine gelassen werden.“
Specht mahnt besonders die Geschäftsführung von Samsung an, nach
ihrer augenscheinlich grundlegenden Fehleinschätzung des
Fernsehgeräte-Marktes, ihre eigene Schuld an der gegenwärtigen
Situation zu sehen und in sozialer Verantwortung für die Menschen in
der Stadt zu handeln.
Er
gab in diesem Zusammenhang die Anregung für ein Unterstützerbündnis
von Bürgern, Parteien und Verbänden unter Führung der Gewerkschaften
und bot die Mithilfe der CDA an.
V.i.S.d.P.: Joachim Specht,
Kreisvorsitzender
Tel.: 0178 / 502 12 22
Zwei Köpenicker im
Bundesvorstand der CDA
„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochende war eine runde Sache!“ Mit diesen
Worten kommentierte der Kreis- vorsitzende der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmer- schaft (CDA) Joachim Specht nach der Rückkehr aus Bonn- Bad
Godesberg die Wahl des neuen Bundesvorstandes der Sozialausschüsse der CDU mit
dem frisch ernannten Minister
für Arbeit und Soziales aus NRW, Karl-Josef Laumann, an der Spitze.
Mit Silke Striezel-Wolff (Themenschwerpunkte: Bildung und Familie) ist eine
Köpenickerin zur stellvertretenden Bundes-vorsitzenden wiedergewählt worden.
Darüber hinaus wurde der Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick Joachim
Specht (Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, IT-Berufe und
Grundsatzarbeit / Christliche Soziallehre) selbst als Beisitzer in die
Führungsspitze der CDA Deutsch-lands gewählt.
Durch Änderungsanträge hat der Kreisverband der CDA den Leitantrag der
Bundestagung „Nur Gerechtigkeit schafft Zukunft Familie-Bildung-Innovation“
beeinflusst und war außerdem mit Anträgen zu Kündigungsschutz, Tarifautono- mie
und Energiepolitik erfolgreich.
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Specht
bleibt Kreisvorsitzender der CDA
Neuwahl des Vorstandes des Kreisverbandes der
CDU-Sozialausschüsse
Im Rahmen der z.Z. stattfindenden allgemeinen Parteiwahlen bei der CDU in Berlin
wählten am Mittwoch die Mitglieder der Christlich Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Treptow-Köpenick auf einer gut
besuchten Hauptversammlung ihren Vorstand neu. Der bisherige Kreisvorsitzende
Joachim Spechtwurde dabei einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter Norbert
Kneidel und der bisherige Schriftführer Klaus Lugebiel wurden ebenfalls im Amt
bestätigt. Neu gehören dem Kreisvorstand René Ryll und Svend Simdorn an.
In seinem Rechenschaftsbericht wies Specht auf die deutlich positive
Mitgliederentwicklung mit ca. 15 % Zuwachs im Kreisverband der „Sozialausschüsse
der CDU“ hin. Er sah den Grund dafür vor allem in der Arbeit für den Bürger, wie
sie z.B. in der sehr gut angenommenen Beratung zu Hartz IV zum Ausdruck komme.
Dennoch sei die Situation auch innerparteilich nicht gerade rosig. Angesichts
zunehmend neoliberaler Tendenzen in unserer Gesellschaft falle es immer
schwerer, eine arbeitnehmerfreundliche und sozial gerechte Politik
durchzusetzen. Deshalb forderte er die Mitglieder auf, auch in Zukunft nicht
nachzulassen, für eine sozial gerechtere Gesellschaft innerhalb der CDU, aber
auch außerhalb der Partei zu streiten. Dabei wies er darauf hin, dass in der
Kreispartei Positionen der CDA durchaus mehrheitsfähig seien. Er bedankte sich
dabei ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem CDU – Kreisvorsitzenden
Oliver Scholz, der auch als stellv.Landesvorsitzender der CDU viele Initiativen
der CDU-Sozialausschüsse mitgetragen habe.
Im Zusammenhang mit den Problemen bei der Umsetzung von Hartz IV auch in
Treptow-Köpenick regte die Hauptversam-mlung eine BVV-Initiative an, die im März
über die CDU-Fraktion in die BVV eingebracht werden soll.
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Keine Ein-Euro-Jobs
in der Privatwirtschaft
Die Vorgehensweise der Länder
Sachsen-Anhalt und Hamburg „Ar- beitsgelegenheiten mit
Mehraufwandsentschädigungen“ auf die priva- te Wirtschaft und dort besonders auf
den Landschafts- und Garten- bau und das Baugewerbe ausdehnen zu wollen, trifft
auf entschiedene Kritik der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA).
Der CDA
Landesvorsitzende Joachim Krüger und sein Stellverteter, der CDA
Kreisvorsitzende von Treptow-Köpenick Joachim Specht verlangten das
uneingeschränkte Festhalten am Gesetzestext, der im Rahmen des SGB II solche
Ein-Euro-Jobs nur für zusätzliche Arbeiten im öffentlichen Interesse zulässt.
Krüger nannte die Zustimmung der Vereinigung der Unternehmerverbände
Berlin-Brandenburg (UVB) zu diesem Projekt unverständlich, da die negativen
Folgen gerade für kleinere mittelständische Unternehmen auf der Hand liegen, die
schnell einen Teil ihrer normalen Aufträge einbüßen würden, wenn Konkurrenten
mit 1-Euro-Kräften billigere Angebote machen könnten. Wettbewerbsverzerrungen,
Preisdumping und ein weiterer Abbau von regulären Arbeitsplätzen würden dann
drohen, fürchtet der CDA Landesvorsitzende. Der CDA Kreisvorsit- zende Specht wies
darauf hin, dass besonders in den neuen Bundes- ländern einschl. Berlin-Ost die
mittelständischen Kleinbetriebe angesichts der konjunkturellen Lage schon heute
mit dem Rücken an der Wand ständen. „Die Freigabe von sogenannten Ein-Euro-Jobs
für Bereiche über den gesetzlich vorgegeben Rahmen hinaus wird deshalb
zwangsläufig zu weiteren Insolvenzen und damit einer Vernichtung von
versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen führen mit fatalen Folgen nicht nur für
die Wirtschaft sondern auch für die sozialen Sicherungssysteme“, meinte der CDA
Kreisvorsitzende, der gleichzeitig Mitglied des Bundesvorstandes der CDA ist.
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Bürgerberatung der CDA
Treptow-Köpenick zu Hartz IV
In einer Pressemitteilung unter dem
Titel „CDA Berlin zu Hartz IV: So nicht!“ (siehe
www.cdaberlin.de ) hatte der
Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick und stellv. CDA Landesvorsitzender
Joachim Specht in der letzten Woche sich kritisch mit Hartz IV
auseinander-gesetzt. Specht erwartet vor allem deutliche Nachbesserungen bei der
Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I unter Berücksichtigung der Beitragszeiten
sowie bei der Anrechnung von vor allem für die Alterssicherung vorgesehenen
Vermögen. Darüber hinaus erklärte Specht: „Hartz VI hat jedoch den Anspruch,
mehr zu sein als nur die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Es
bedeutet auch die Förderung der Arbeitslosen durch geeignete Maßnahmen und
Arbeitsangebote. Und hier wird es offensichtlich die größten Probleme geben!“
Das Gesetz sei unausgereift und erscheine dem Bürger nicht zu Unrecht als
bürokratisches Monster. Dennoch sei es nun mal ein verabschiedetes Gesetz. Die
CDU-Sozialausschüsse wollten sich deshalb nicht darauf beschränken, Kritik zu
üben und sich zu bemühen, die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern, sondern
den Bürgern ein umfassendes Beratungsangebot machen. Angesichts der Tatsache,
dass bisher nur wenige Anträge abgegeben wurden, kündigte der CDA Kreischef
deshalb an: „ Vom kommenden Mittwoch an wollen wir all den Bürgern beratend zur
Seite stehen, die Probleme mit dem Ausfüllen der Anträge haben, die nicht
wissen, was sie alles wo eintragen müssen oder die einfach nur Fragen zu Hartz
IV haben. Unser Beraterteam will dabei eng mit Sozialamt und Arbeitsagentur
sowie mit der in Gründung befindlichen neuen Behörde, die für Hartz IV zuständig
sein wird, zusammen arbeiten. Wir wollen keine Konkurrenz sein, wir wollen
ergänzend tätig werden.“
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Widerspruch gegen Rente nach Kassenlage
Der Deutsche
Bundestag hat am 06.11.2003 das Sechste Buch des Sozialgesetzbuches und andere Gesetze
novelliert. Das hat u.a. folgende Änderung zur Folge:
Künftig tragen die Rentnerinnen und Rentner den vollen Beitrag zur sozialen
Pflegeversicherung in Höhe von 1,7 Prozent, statt wie bisher nur zur Hälfte.
Wie sich die Neuregelung im Einzelfall auswirkt, hängt von der jeweiligen
Rentenhöhe ab. Hier einige Beispielrechnungen:
Bei einer Bruttorente von monatlich 800,- Euro erhöht sich der Pflegebeitrag
von 6,80 Euro auf 13,60 Euro. Bei einer Rente von 1.200,- Euro im Monat
steigt der Beitrag von 10,20 Euro auf 20,40 Euro.
Bei Rentnerinnen und Rentnern, die Leistungen der bedarfsorientierten
Grundsicherung erhalten, ändert sich im Ergebnis dagegen nichts: Denn die
Grundsicherung gleicht den höheren Pflegeversicherungsbeitrag aus. Nach Auffassung der CDA Treptow-Köpenick ist
diese Gesetzesänderung nicht nur sozial ungerecht. Für Empfänger kleiner
Renten, und davon gibt es gerade in den neuen Bundesländern sehr viele, ist
dies eine neuerliche Belastung, die angesichts des Wegfalls der kompletten
Befreiung von Zuzahlungen in der Krankenversicherung und anderer Belastungen
der Menschen mit geringen Einkommen nicht hingenommen werden kann.
Deshalb fordert die CDA Treptow-Köpenick
alle Rentner auf, Widerspruch gegen den Rentenbescheid einzulegen, den sie
z.Z. erhalten, um ihren Widerstand gegen diese unsozialen Maßnahmen deutlich
zu machen und bei Abschluss der anhängigen Klagen ihre Rechte gewahrt zu
haben.
Dafür stellt die CDA Treptow-Köpenick ein
Wider- spruchsformular zum Download bereit!
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Kreisvorsitzender
Specht
in den Bundesvorstand der CDA gewählt
Die Bundestagung der CDA
Deutschland wählte am Wo-chenende in Bonn - Bad Godesberg den stellv.
Landesvor-sitzenden und Kreisvorsitzenden von Treptow - Köpenick der CDA (Sozialausschüsse der CDU),
Joachim Specht, in den Bundesvorstand der CDA. Specht wird
sich dort mit der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, den
IT-Berufen und der politischen Grundsatzarbeit aus Sicht der Christlichen
Soziallehre befassen.
Hier einige Daten zu seiner Person:
Joachim Specht wurde in Holterfehn (Kreis Leer/Ostfrld.) geboren und ist 56
Jahre alt. Bereits 1965 trat er in die CDA und die CDU ein. Während seines
Studiums der Mathematik war er als Mitglied des RCDS Präsident des
Studentischen Parlaments und Konventsmitglied an der Uni Münster, da-nach war er
Referent im dortigen ASTA, Vorstandsmitglied des Studentenwerks und
Sozialreferent im Bundesvorstand des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten
(RCDS). Nach der Diplom-Prüfung wechselte
er 1976 aus beruflichen Gründen nach Berlin und ist hier heute als Teamleiter in
der Softwareentwicklung und -betreuung tätig. 1991 trat er in die CDU Berlin -
Köpenick ein, in der er fast 5 Jahre als stellv. Kreisvorsitzender tätig war. Er
war dort seit 1997 CDA-Kreisvorsitzender und führt jetzt den CDA - Kreisver-band
im Fusionsbezirk Treptow-Köpenick. Seit 2001 ist er zudem Ortsvorsitzender der
CDU Köpenick.
Seit 1998 gehört er dem CDA-Landesvorstand an, seit Ja-nuar 2000 als
stellvertretender Landesvorsitzender. Politisch engagiert er sich vor allem für
die Durchsetzung der Christli-chen Soziallehre in der Tagespolitik und scheut sich auch vor kritischen Auseinandersetzungen
nicht, wenn es darum geht, die Belange der Berliner Arbeitnehmerschaft in Ost
und West kraftvoll zu vertreten.
Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA
Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.
Presseerklärungen
der CDA Berlin:
Das Solidarische
Bürgergeld - Neuer Weg in der sozialen Sicherung?
Das neue Konzept
Seit einiger Zeit wird in der Öffentlichkeit vielfach das Konzept eines
solidarischen Bürgergeldes von Thüringens Ministerpräsident Dieter
Althaus (CDU) diskutiert. Die CDA Berlin hat sich von Beginn an rege an
der Diskussion beteiligt. Das Konzept von Ministerpräsident Althaus
steht für einen umwälzenden und gravierenden "Systemwechsel in der
Steuer- und Sozialpolitik". Es beinhaltet die Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens, eine Reform der Einkommensteuer, die
Umgestaltung der Finanzierung der Sozialversicherung sowie die
Zusammenführung der staatlichen Transferleistungen.
Allgemeiner Standpunkt der CDA Berlin
zur sozialen Sicherung
Die CDA Berlin spricht sich
aus
für die
dauerhafte und verlässliche Verfügbarkeit eines fundierten sozialen
Sicherungssystems, das allen Menschen in Deutschland zur Absicherung der
biometrischen Risiken Alter, Krankheit und Behinderung beziehungsweise
dem Risiko der Arbeitslosigkeit ein menschenwürdiges Dasein und eine
aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll. Dabei muss
dieses System flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren
können, kompatibel zu weiteren gesellschaftspolitischen Bereichen und
finanziell unabhängig sein.
Wert des bestehenden sozialen Systems
Das bestehende soziale Sicherungssystem
bietet Vertrauen, Verlässlichkeit sowie soziale Stabilität und stellt
damit einen unmessbaren gesamtgesellschaftlichen Wert an sich dar. Eine
berechenbare und verlässliche Sozialpolitik begleitet und untermauert
diesen Wert bisher. Das Gesamtgefüge des sozialen Sicherungssystems in
Deutschland bildet ein weltweit einmaliges soziales Netzwerk, das
internationale Modellfunktion hat. Das soziale Sicherungssystem bietet
soziale Stabilität und bildet darüber hinaus die Basis für die
Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft.
Position der CDA Berlin zu diesem
Wert
Der Wert des bestehenden sozialen
Sicherungssystems wird von der CDA Berlin als solcher anerkannt. Sie
sieht es daher als ihre Aufgabe an, auf diesen Wert hinzuweisen und die
Bedeutung dieses Wertes für die Menschen in unserem Land deutlich zu
machen. Darüber hinaus sieht sich die CDA Berlin in der Verantwortung im
Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Teil für die Weiterentwicklung, den
Erhalt und den Schutz dieses Wertes gemeinsam mit allen Beteiligten zu
leisten.
Die jüngsten Entwicklungen und Veränderungen unserer Gesellschaft
entstanden eben auf der Basis einer breiten sozialen Stabilität und
nicht aus einer Zwangs- oder Notsituation heraus. Für weitere
Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten, auch im Wettbewerb mit
anderen Ländern, gilt es, diese Basis sozialer Stabilität zu erhalten.
Gesellschaftliche Herausforderungen
Vor dem Hintergrund absehbarer und
bereits spürbarer gesellschaftlicher Veränderungen tritt die
Weiterentwicklung, der Erhalt und der Schutz sozialer Werte und sozialer
Sicherheit in den Vordergrund.
Bewertung des Konzeptes zum
solidarischen Bürgergeld
Zum Erhalt gesellschaftlicher
Entwicklungsmöglichkeiten, sozialer Sicherheit, der bisherigen
Flexibilität und der Weiterentwicklung sozialer Standards im Feld
sozialer Sicherung begrüßt die CDA Berlin die Diskussionen über
Anpassungen und Veränderungen der bestehenden sozialen
Sicherungssysteme. Die CDA Berlin sieht dabei für die derzeitigen
Sozialpolitischen Herausforderungen noch Spielraum bei den Möglichkeiten
zur Anpassung der bestehenden sozialen Sicherungssysteme.
Ein wie von Ministerpräsident Althaus vorgeschlagenes umwälzendes
Konzept muss als grundsätzliche Frage einer Ordnungs- und
Sozialpolitischen Neuausrichtung bewertet werden. Erst wenn das Konzept
des solidarischen Bürgergeldes belegen kann, dass es die vom derzeitigen
sozialen Sicherungssystem getragenen Werte beinhaltet sowie ihre
Flexibilität besitzt und darüber hinaus kompatibel zu anderen
gesellschaftspolitischen Bereichen bleibt, wäre es als Basis für die
Entwicklung eines zweiten sozialen Sicherungsweges in Betracht zu
ziehen. Eine Änderung bewährter bestehender sozialer Sicherungssysteme
sollte nicht aus reinem Selbstzweck erfolgen, sondern erst dann, wenn
durch eine Alternative eine tatsächliche Verbesserung der gesamten
sozialen Situation erreicht werden kann. Das Konzept nach heutigem Stand
lässt ein Erreichen der Vorteile des bisherigen sozialen
Sicherungssystems nur unzureichend erkennen. In der bisherigen Form
scheidet daher aus Sicht der CDA Berlin das Konzept des solidarischen
Bürgergeldes als möglichen zweiten Weg der sozialen Sicherung in
Deutschland aus.
Die Weiterentwicklung
des Konzeptes zu einer echten Alternative wird die CDA Berlin neben den
Vorschlägen für Anpassungen und Verbesserungen des bestehenden Systems
unterstützen.
Für den Landesvorstand
der CDA Berlin
V. i. S. d. P.:
Maik Berendt
Mitglied des CDA Landesvorstandes Berlin
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Berlin, den 04. Juni
2007
Berliner Landesverband
höchst erfolgreich auf der 32. Bundestagung der CDA
Erneut drei Berliner
Vertreter im Bundesvorstand
„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochenende in
Karlsruhe war eine großartiger Erfolg!“, so der Landesvorsitzende der
Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Die stellvertretende
Bundesvorsitzenden Silke Striezel-Wolff aus Köpenick, die im
Bundesvorstand die Bereiche „Bildung und Familie“ betreut, wurde ebenso
mit einem hervorragenden Ergebnis wiedergewählt, wie ein weiterer
Köpenicker, der CDA- Kreisvorsitzende Joachim Specht, der wie bisher die
Politikfelder „Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“, „IT-Berufe“
und „Grundsatzarbeit“ bearbeiten wird. Mit Dagmar König aus dem KV
Charlottenburg-Wilmersdorf, die für die AG „Frauen in der CDA“ antrat
und sich der Frauen- und Familienpolitik annehmen will, gelang einer
weiteren Berlinerin der Einzug in das höchste Leitungsgremium der CDA
Deutschlands. „Nach dem gesundheitlich bedingten Ausscheiden des
Pankowers Egbert Biermann sind die Berliner CDU-Sozialausschüsse damit
erneut mit drei Mitgliedern in der Führungsspitze der CDA Deutschlands
vertreten, eine großartige Anerkennung unserer Arbeit im Landesverband
und die unserer Vertreter im Bund“, so der CDA-Landesvorsitzende.
Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Debatte war naturgemäß
die Forderung nach einem Mindestlohn in Deutschland. Mit großer Mehrheit
stimmte die CDA einem Antrag zu, in dem gefordert wird, dass angesichts
der Tatsache, dass viele Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung vom Lohn
nicht auskömmlich leben können, dass in manchen Bereichen „Hungerlöhne“
gezahlt werden, die Einführung eines solchen Mindestlohns unabdingbar
ist. Dieser soll dann greifen, wenn Tarifverträge, ihre
Allgemeingültigkeitserklärung sowie die Möglichkeiten des
Entsendegesetzes keine ausreichenden Löhne sichern können. Auch aus
Berlin waren verschiedene Sachanträge, u.a. zum ALG 2, zur
Suchtproblematik bei Jugendlichen und zur Gleichbehandlung von
EU-Rentnern eingebracht worden, die alle von der Bundestagung mit großer
Mehrheit angenommen wurden.
Nicht zuletzt durch die hervorragende programmatische
Rede des Bundesvorsitzenden, Minister Karl-Josef Laumann war die
Bundestagung gekennzeichnet von einer Aufbruchstimmung in den Reihen der
CDA. Die Diskussionen mit dem CDU - Generalsekretär Roland Pofalla MdB
und dem Ministerpräsiden des gastgebenden Bundeslandes Günther Öttinger
sowie die Impulsreferate von Dr. Josef Schlarmann, dem Vorsitzenden der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), und Dr. Heiner
Geißler, Bundesminister a.D, und ehemaliger Generalsekretär der CDU,
rundeten die CDA – Bundestagung ab, so dass der Berliner
Landesvorsitzende Horst Gedack resumieren konnte:
„Die CDA Deutschlands und besonders der
Berliner Landesverband der CDU-Sozialausschüsse können auf eine
gelungene und erfolgreiche Bundestagung zurückblicken.“
V. i. S. d.
P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17
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„Sozialausschüsse in der CDU“
Landesverband Berlin
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Presseinformation
Datum:
09.05.2007
RUNDER TISCH
IN DER ALTENPFLEGE OHNE BETEILIGUNG DER BETROFFENEN!
CDA und Ver.di: „Ungeheuerlicher
Vorgang“
Als ungeheuerlichen
Vorgang bezeichnen der Berliner Landesverband der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der
Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen der
Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) gemeinsam mit dem
Gesamtbetriebsrat der Vitanas GmbH & Co. KGaA (Senioren Centren) die
Einberufung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „freiwilligen“
Qualitätsberichtes in der stationären Altenpflege durch die
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ohne hieran die
Betroffenen, sprich Bewohner und Beschäftigte, zu beteiligen!
Michael
Musall, Ver.di-Sekretär und Mitglied im Landespflegeausschuss:
„Die
Zusammensetzung des Runden Tisches hatte ich bereits gegenüber der
zuständigen Senatorin, Heidi Knake-Werner, kritisiert und musste mir von
dieser dazu sagen lassen, wen wir denn noch alles daran beteiligen
sollen. Dies ist ein unglaublicher Vorgang und einer Senatorin für
Arbeit und Soziales unwürdig.“
Joachim
Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin:
„So
treffen sich in der Arbeitgruppe des Runden Tisches “Bock und Gärtner“,
nämlich die Vertreter der Kostenträger (Pflegekassen + MDK), der
Leistungserbringer-Verbände (Altenheimbetreiber) und öffentliche Hand
(Senatsverwaltung und Landesamt für Gesundheit + Soziales) und als
Feigenblatt eine Vertreterin des Landesflegerates Berlin-Brandenburg (DBfK).
Dieses Vorgehen ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegebedürftigen und der
Pflegekräfte.“
In einer gemeinsamen
Bewertung dieses Vorgehens waren sich die Vertreter von CDA,
GBR Vitanas und ver.di einig, dass es nicht damit
getan ist, einen „freiwilligen“ Qualitätsbericht als Problemlösung für
die Mängel in der stationären Pflege zu vereinbaren, sondern dass die
politisch verantwortliche Senatorin aufgefordert bleibt, dass Heimrecht
neu zu organisieren und in diesem Zusammenhang eine verpflichtende
Berichterstattung einzuführen. Hierzu gehört auch, die Rechte der
Heimbeiräte bzw. Heimführsprecher zu stärken sowie auf Landesebene eine
entsprechende Interessenvertretung, analog dem Landesseniorenbeirat,
vorzusehen.
Friedrich
Podzun, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Vitanas GmbH & Co.
KGaA:
„Ebenso müssen die Interessenvertretungen der Beschäftigten in die
Qualitätsarbeit einbezogen werden. Denn wer erbringt die Qualität?
Altenpfleger/innen, Krankenschwestern, -pfleger und Pflegehelfer/innen!
Sie halten – auch ganz im Sinne des Wortes – ihren Rücken hin. Ein
runder Tisch ohne die Menschen an der Basis bleibt ein grüner Tisch ohne
Praxisbezug. Qualitätsmanagement über die Köpfe der Pflegebedürftigen
und Pflegenden hinweg bedeutet ein vorprogrammiertes Missmanagement.“
0.03.2007
CDA Berlin wählt erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden -
Friedbert Pflüger lobt Geschlossenheit und gemeinsamen Weg mit
CDU-Sozialausschüssen
Die Landestagung der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wählte am 10. März
2007 erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden.
"Die CDA Berlin ist wieder da!" überschrieb der neue und alte
Landesvorsitzende seine Rede mit dem Rechenschaftsbericht und dem
Ausblick auf die Arbeit bis zum Jahr 2009. Das konnte der als Gastredner
geladene Fraktionsvorsitzende der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus,
Friedbert Pflüger, nur unterstreichen. Er freue sich, dass sich die CDU
gemeinsam mit ihren Sozialausschüssen an die Arbeit für Berlin in den
kommenden Jahren gemacht habe. Auch CDU-Landesvorsitzender Ingo Schmitt
hob die Bedeutung der
CDA für die Union in einem persönlichen Grußwort zu beginn der Sitzung
hervor.
Gedack und Pflüger lobten vor allem die Wiederherstellung der
innerverbandlichen Geschlossenheit in CDU und CDA. Die
CDU-Sozialausschüsse seien voll integriert in die inhaltliche Arbeit
der CDU und ihrer fachpolitischen Foren. Die Kampagnenfähigkeit sei
verstärkt und die Zusammenarbeit z. B. mit dem deutschen Beamtenbund und
verschiedenen Einzelgewerkschaften intensiviert worden. Das solle in
Zukunft weiterhin stetig verbessert werden. Großen Applaus ernteten
Pflügers Vorschläge für neue Arbeitsplätze am Standort Flughafen
Tempelhof und im Bereich der erneuerbaren Energien. Zudem gab er ein
klares Bekenntnis zu den
familienpolitischen Vorstellungen von Bundesfamilienministerin Ursula
von der Leyen ab.
In Anträgen des Landesvorstandes wurden außerdem die Schließung von
Gerechtigkeitslücken bei Hartz IV, die Stärkung des Jugendschutzes und
der Schutz von Arbeitsplätzen bei deutschen Markenfirmen vor
ausländischen Plagiaten gefordert.
Als Stellvertreter wurden die stellvertretende Bundesvorsitzende der
CDA, Silke Striezel-Wolff, und der Köpenicker CDA-Kreisvorsitzende
Joachim Specht gewählt.
Den vollständigen
Landesvorstand finden mit Foto Sie
hier
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
10179 Berlin Tel.: 0172-9487117
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Berlin, den 19. Okt. 2006
Gemeinsame
Presseerklärung der CDA und des dbb berlin zum
Bundesverfassungsgerichtsurteil
Gemeinsam fordern die
Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, und der
CDU-Sozialausschüsse, Horst Gedack, den Berliner Senat und die
politischen Parteien auf, bei der Bewertung des heutigen
Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Haushaltsnotlage des Landes
Berlin mindestens folgende Punkte zu berücksichtigen.
1.
Die Methoden der Gesetzesfolgenabschätzung sind stärker als bisher
in das Verwal- tungshandeln einzusetzen, um sinnvolle
Einsparmöglichkeiten im Berliner Landeshaushalt aufdecken zu können.
Zugleich sollen dadurch falsche Einsparungen vermieden werden, die
in der Vergangenheit im Nachhinein zu erheblichen Mehrkosten
führten, z. B. Sparen bei der Kinderbetreuung contra Mehrkosten bei
der Jugendkriminalität.
2.
Ein neues Verwaltungsmodell für die Hauptstadtregion muss entwickelt
werden, um auf dieser Grundlage eine Volksabstimmung für eine
zeitnahe Fusion der Länder Berlin und Brandenburg zu initiieren.
3.
Zur Sicherung des vorhandenen Qualitätsangebotes der Berliner
Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger ist der
Einstellungskorridor auf alle
Bereiche der Berliner Verwaltung auszuweiten, von den Kitas bis zum
Strafvollzug.
4.
Die Altersteilzeit ist als gleitender Ausstieg aus dem Berufsleben
auszubauen und nicht abzuschaffen. Die Vereinbarungen des
Solidarpaktes des Jahres 2003 sind für die Arbeitnehmer und Beamten
einzuhalten.
5.
Es sind keine weiteren Gehaltskürzungen vorzunehmen. Die finanzielle
Basis für die Arbeitnehmerschaft und die Beamten ist über das Jahr
2009 hinaus zu sichern und dem Länderdurchschnitt anzupassen.
6.
Die Kriterien zur Personalauswahl für die Zuordnung zum Zentralen
Personalmanagement - Stellenpool - sind so zu verändern, dass auch
jüngere Beschäftigten den Erhalt des Qualitätsstandards der Berliner
Verwaltung langfristig mit sichern helfen.
7.
Die Belastungen des Berliner Landeshaushalts durch
hauptstadtbedingte Aufgaben sind zu quantifizieren und weitere
Kostenübernahmen von Bund und der Länder einzufordern. Dies gilt
über die Bereiche Innere Sicherheit und Kultur hinaus, die immer
noch nicht vollständig erfasst wurden. So sind auch z. B. die Kosten
der Justiz durch die verstärkte Belastung der Gerichte, die Kosten
der Pflege der Grünflächen des Regierungsviertels und des
Staatsprotokolls ebenso wie sonstige Infrastrukturleistungen
einzubeziehen.
8.
Erhalt des Finanzausgleichs zwischen starken und schwachen
Bundesländern
V.i.S.d.P.: Joachim
Jetschmann, dbb berlin, Tel.: 32 79 52-0
Horst Gedack, CDU-Sozialausschüsse Berlin, Tel.: 01 72/9 48 71 17
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Berlin, den 11. Sept. 2006
RAINER EPPELMANN ZU
GAST BEI D&B IN HOHENSCHÖNHAUSEN
Heute Morgen setzte Rainer
EPPELMANN, Mitglied im Pflüger-Regierungsteam für den Bereich Arbeit und
Soziales, seine Gesprächsreihe mit Vertretern von Betrieben Berlins
fort. In Begleitung des Vorsitzenden der CDU-Sozialausschüsse (CDA)
Horst Gedack und dessen Stellvertreter Joachim Specht war er der
Einladung der D & B, Dienstleistung und Bildung gGmbH, in ihr
Berufsbildungszentrum in der Genslerstraße in Hohenschönhausen gefolgt.
Dieser führende private Bildungsträger im Raum Berlin-Brandenburg
stellte sich als mittelständischer Betrieb vor, in dem z.Z. ca. 1000
Auszubildende in 15 Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Die
Ausbildungspalette reicht vom Einzelhandelskaufmann über Kosmetikerin
und Altenpfleger bis zum Sozialassistenten, einem neuen Berufsbild im
Bereich der Kinderbetreuung.
Geschäftsführer Armin Pempe und die kaufmännische Leiterin Claudia Lutz
schilderten in einem einstündigen Gespräch die aktuelle Situation auf
dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Eppelmann stimmte mit ihnen vor allem
darin überein, dass die Mittel für das Verbundmodell, in dem die
Ausbildung in einem Bund-Länder-Programm finanziert werden, keinesfalls
gekürzt,
geschweige denn bis 2009 abgebaut werden dürfen. Um die Ausbildung
gerade auch durch solch vorbildliche private Bildungsträger sicher zu
stellen, ist diese Finanzierungsform unabdingbar.
Besondere Anstrengungen verdienten nach den Worten von Eppelmann
diejenigen Ausbildungswilligen, die z.Z. in der sog. Warteschleife
hängen und bisher keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hatten. Dafür
sei ein besonderes Programm notwendig.
V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin,
c/o CDA Berlin, Wallstraße 14a, 10179 Berlin.
Für Nachfragen: Tel. 0178 502 12 22
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Berlin, den
08. August 2006
CDA Berlin begrüßt die Berufung von Rainer Eppelmann in
Friedbert Pflügers Regierungsteam
Wir freuen uns über die
Berufung von Rainer Eppelmann in die Regierungsmannschaft von Friedbert
Pflüger. Er wird ein erstklassiger Arbeits- und Sozialsenator für Berlin
werden.
Rainer Eppelmann ist kein Berufspolitiker im klassischen Sinne. Als
evangelischer Pfarrer und Bürgerrechtler mit Mut, als Minister für
Abrüstung und Bundestagsabgeordneter hat er Akzente gesetzt. Er kämpfte
für Freiheit und nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur für deren
Aufarbeitung. Von 1994 bis 2001 war er CDA-Bundesvorsitzender. In seiner
Amtszeit kämpfte die CDA
erfolgreich für die Pflegeversicherung, entwickelte das
Familiengeldkonzept, das die CDU dann aufgriff, und setzte
Verbesserungen im Vermögensbildungsgesetz durch. Der Einsatz für eine
bessere Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Kapital
und Erfolg der Wirtschaft und für Verbesserungen bei der betrieblichen
Altersversorgung, für Aufbau Ost und für mehr Arbeitsplätze waren und
sind ihm besonders wichtig. Rainer Eppelmann ist nun Ehrenvorsitzender
der CDU-Sozialausschüsse.
Rainer Eppelmann wird der Stadt gut tun. Angesichts der katastrophalen
arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Bilanz von Rot-Rot braucht die Stadt
in diesem Politikbereich einen Neuanfang Dafür steht Rainer Eppelmann
ebenso wie Friedbert Pflüger.
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
10179 Berlin
Tel.: 0172/948 71 17, e-mail:
gedack@cdaberlin.de
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Berlin, den 28.04.06
Die CDA Berlin ruft zum Tag der
Arbeit auf
Wie in den letzten Jahren
beteiligt sich die CDA Berlin auch diesmal mit einem eigenen Stand an
der Maikundgebung des DGB in Berlin. "Die CDA dokumentiert damit, dass
Gewerkschaften für die Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft
unverzichtbar sind" erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende
Egbert Biermann am Samstag in Berlin. In ihrem Auruf macht die
Arbeitnehmerorganisation der CDU das Versagen des rot-roten Senats
deutlich und skizziert eine arbeitnehmerfreundliche Politik für Berlin.
Verantwortlich: Egbert Biermann
Stellv. Landesvorsitzender
Handy: 0170-91 48 23 7
e-mail: biermann@cdaberlin.de
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Berlin, den 03.03.2006
Friedbert Pflüger bei CNH
(früher Orenstein & Koppel - O&K)
Seit Monaten kämpfen die
Beschäftigten der Firma
CNH um ihre Arbeitsplätze und damit um ihre und die Existenz ihrer
Familien. CNH, einer Tochter des FIAT-Konzerns, hatte ohne
Vorankündigung die Schließung des Standortes Spandau beschlossen. Das
Schicksal der Menschen und ihrer Familien spielt dabei für sie
offensichtlich keine Rolle. Berlin braucht aber die Arbeitsplätze. Seit
Dienstag, dem 21.02.06, 06.00 Uhr, wird CNH Spandau
bestreikt!
Morgen, Freitag, den 03. März 2006 ab 12.30 Uhr wird der designierte
Spitzenkandidat der Berliner CDU, der parl. Staatssekretär Friedbert
Pflüger, deshalb auf einer Solidaritätskundgebung für die streikenden
Beschäftigten vor dem Werkstor von CNH, Staakener Str. 53 in Berlin
Spandau sprechen.
Über eine redaktionelle Begleitung dieser Veranstaltung Ihrerseits
würden sich die CDU und die CDA Berlin sehr freuen.
Verantwortlich: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA
Berlin, Wallstr. 14a, 10179 Berlin;
Tel.: 0178 502 12 22
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Berlin,
den 30. Jan. 2006
CDA Berlin: Kein
Vorziehen der Rente ab 67
Vorstoß Münteferings abgelehnt
Die CDA Berlin, der
Arbeitnehmerflügel der CDU, lehnt ein Vorziehen der Rente mit 67 Jahren
ab. „Die Rente mit 67 führt bei der gegenwärtigen hohen Arbeitslosigkeit
gerade bei älteren Arbeitnehmern zur Altersarmut, da hohe
Rentenabschläge die Folge wäre“, kritisiert der stellv. Landeschef der
Berliner CDU Sozialausschüsse, Joachim Specht. Specht verwies darauf,
dass der Koalitionsvertrag die Anhebung des Renteneintrittsalters von
der Arbeitsmarktsituation abhängig macht. Der Vorstoß Münteferings zeige
einen gewissen Realitätsverlust. Eine schrittweise Anhebung des
Renteneintrittsalters sollte nach Auffassung Spechts frühestens 2020
beginnen und im Jahr 2035 abgeschlossen sein, und dies auch nur dann,
wenn sich eine deutliche Verbesserung der Vermittlungsmöglichkeiten für
über 50jährige ergeben hat. Wer 45 Beitragsjahre oder
Kindererziehungszeiten aufzuweisen hat, sollte schon mit 63 Jahren in
Rente gehen können. In diesem Zusammenhang kritisierte Joachim Specht,
der auch Mitglied des Bundesvorstandes der CDA ist, die Stellungnahme
des selbsternannten Sozialexperten Jens Spahn MdB an dem Vorsitzenden
der Schwesterorganisation CSA, Horst Seehofer, gegenüber der „Berliner
Morgenpost“ mit scharfen Worten. „Herr Spahn hat offensichtlich soviel
Ahnung von Rentenpolitik wie ich vom Reisanbau in China“, erklärte er,
„Damit stellt er sich außerdem in Gegensatz zu unserer Bundeskanzlerin,
die mehr „Wärme“ in der Politik eingefordert hat. Genau diese „soziale
Kälte“, die Herr Spahn nicht zum ersten Mal an den Tag legt, trägt große
Mitschuld an dem schlechten Wahlergebnis der Union bei der
Bundestagswahl.“
Verantwortlich: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA
Berlin, Wallstr. 14a, 10179 Berlin;
Tel.: 0178 502 12 22
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Berlin, den 27. Jan. 2006
– Nein zum Herkunftslandprinzip –
Dienstleistungsrichtlinie - Nein Danke! –
Aufruf zur Demonstration des DGB am 11. Februar 2006 in Berlin
Der
Stellvertretende Vorsitzende des CDA Landesverbandes Berlin Egbert
Biermann erklärte am Freitag in Berlin:
„Im
Februar werden die Europaabgeordneten in Straßburg über den Entwurf der
Dienstleistungsrichtlinie abstimmen. Die Bundesregierung entscheidet im
Europäischen Rat maßgeblich mit. Die deutschen Parteien haben
erheblichen Einfluss auf ihre Europaabgeordneten. Der Deutsche
Gewerkschaftsbund ruft deshalb die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
auf zur Demonstration am 11. Februar 2006 in Berlin gegen den
Bolkestein-Entwurf für eine europäische Dienstleistungsrichtlinie.
Die CDA unterstützt das Anliegen der Gewerkschaften. Deshalb rufen wir
unsere Mitglieder auf: Kommt zur DGB-Demo. Verdeutlicht mit eurem
Protest den Europaabgeordneten: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
stehen zusammen, wenn es um ihre Interessen geht.
Wir brauchen einen Binnenmarkt für Dienstleistungen, der zugleich den
Interessen und dem sozialen Schutz der Beschäftigten dient.
Der
vorliegende Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie muss nach wie vor
nachgebessert werden. Dies betrifft aus Sicht der CDA insbesondere die
folgenden Punkte:
Es
muss sichergestellt sein,
·
dass die
Beseitigung der Hindernisse für grenzüberschreitende Dienstleistungen
nicht neue Wettbewerbsverzerrungen (gerade im Hinblick auf kleine und
mittlere Unternehmen) schafft
-
dass die Standards
mit Blick auf (technische) Sicherheit, auf den Gesundheitsschutz am
Arbeitsplatz, auf Umwelt- und Verbraucherschutz beibehalten bleiben
-
dass Haftungs- und
Gewährleistungsansprüche auch für den einzelnen Verbraucher
durchsetzbar bleiben
-
dass bestimmte
Bereiche (wie der Bereich des Arbeitsmarktes [Arbeitsagenturen] bzw.
der Markt für Gesundheitsleistungen) aufgrund ihrer besonderen
Strukturen in der Kompetenz der einzelnen Mitgliedstaaten verbleiben
Die
EU-Mitgliedstaaten dürfen speziell durch das " Herkunftslandsprinzip "
nicht de facto ihre Souveränität in diesen Bereichen verlieren. Vielfach
wird am Ende nichts anderes übrig bleiben, als dort, wo es um den Schutz
der Menschen geht, am " Arbeitsortprinzip " festzuhalten. Würde man
anders verfahren, würden die Bürger die EU nur als Raum ungebremsten
Wettbewerbs erfahren; eine massive Abkehr von der Idee der europäischen
Einigung wäre die Folge."
V. i. S. d. P.:
Egbert
Biermann,
Vstellv.
Landesvorsitzender der CDA Berlin, Christburger
Straße 47, 10405 Berlin, Tel: 030/24637728, FAX: 030/24637731,
e-mail:
biermann@cdaberlin.de
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Berlin, den 23. Januar 2006
Spitzenkandidatur von Friedbert
Pflüger ist ein Hoffnungsschimmer für Berlin
Zur Kandidatur von Friedbert
Pflüger erklärte der CDA-Landesvorsitzende Horst Gedack in Berlin:
„Die CDU-Sozialausschüsse begrüßen und freuen sich, dass Friedbert
Pflüger Spitzenkandidat der CDU für die Wahl zum Berliner
Abgeordnetenhaus ist. Mit ihm wird es gelingen, Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, Frauen und Männer, Jung und Alt sowie Selbstständige und
Freiberufler zu überzeugen, am 17. September der CDU ihre Stimme zu
geben.
Aufgrund seiner Erfahrung und seines politischen Lebensweges steigen die
Chancen unserer Partei, auch im Ostteil von Berlin mehr Menschen als in
den vergangenen Wahlen anzusprechen und davon zu überzeugen, die CDU zu
wählen.
Friedbert Pflüger ist Mitglied der CDU-Sozialausschüsse und steht in der
Mitte der Partei. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die Kräfte
der CDU zu bündeln, die CDU als Volkspartei zu präsentieren und den
Wählerinnen und Wählern die sozialpolitische, wirtschaftspolitische und
umweltpolitische Kompetenz der Union nahe zu bringen.
Wir werden ihn mit aller Kraft unterstützen und mit unserem
christlich-sozialen Politikansatz vor allem darum kämpfen, dass die
Stimmen der Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder gehört
werden und eine Perspektive erhalten. Wir brauchen endlich ein Konzept
zu einem nachhaltigen Abbau der Massenarbeitslosigkeit!“
Berlin, den 23. Januar 2005
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
10179 Berlin
Tel.: 0172/948 71 17
Foto dazu? hier
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Donnerstag, 29. Dezember
2005
Dank an Bundespräsident
Horst Köhler -
Die Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer voranzubringen ist
notwendig
Zu dem Vorschlag von
Bundespräsident Horst Köhler, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
am Kapital des Unternehmens zu beteilligen, erklärte der
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der
Christlich-Demokratischen DGB-Gewerkschafterinnen und
Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg
Egbert Biermann am Donnerstag in
Berlin:
„Vielen
Dank an den Bundespräsidenten. Mit seinem Vorschlag, die
Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
voranzubringen, hat er eine alte christlich-soziale Idee
aufgegriffen. Zu hoffen ist, dass nun endlich der Bundestag den
erforderlichen gesetzlichen Rahmen schafft, damit die
Kapitalbeteiligung in großem Umfang verwirklicht werden kann. Zu
diesem Rahmen gehören vor allem:
- durch Tarifvertrag festgelegte und geregelte Fonds zu
fördern - vor allem um auch für Klein- und Mittelbetriebe und
für alle Rechtsformen Kapitalbeteiligungen zu ermöglichen;
- der Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer einen
Insolvenzschutz zu geben;
- alle Formen der mittelbaren oder unmittelbaren Beteiligung
von Arbeitnehmern am Kapital von Unternehmen in den Katalog der
steuerlich geförderten Altersvorsorge
aufzunehmen.
Die
Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer wäre
-
gesellschaftspolitisch ein weiterer Schritt zu umfassender
Teilhabe,
-
wirtschaftspolitisch eine Erhöhung der Eigenkapitalquote
deutscher Unternehmen, die angesichts von Basel II zu
kostengünstigeren Finanzierungen von Zukunftsinvestitionen
führen könnte und
-
konjunkturpolitisch neutral, wenn es gelänge sie zusätzlich zu
allgemeinen Einkommenserhöhungen zu ermöglichen."
V. i. S. d. P.:
Egbert
Biermann,
Vorsitzender der
Arbeitsgemeinschaft der christlich-demokratischen DGB
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA
Landesverbänden Berlin und Brandenburg,
Mitglied des Bundesvorstandes der CDA, Christburger
Straße 47, 10405 Berlin, Tel: 030/24637728, FAX: 030/24637731,
e-mail:
biermann@cdaberlin.de
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Berlin, den 25. Sept. 2005
Empörung
der CDA Berlin über Standortschließung in Oberschöneweide
Die CDU-Sozialausschüsse (CDA) sind
empört über die Handlungsweise der Geschäftsführung von Samsung in
Oberschöneweide, den Standort mit 800 Mitarbeitern zum Ende des
Jahres fast völlig schließen zu wollen.
Der CDA-Landesvorsitzende, Horst
Gedack, erklärt: „Unser Solidarität gehört den
Kolleginnen und Kollegen bei Samsung. Wir fordern sowohl die
Geschäftsführung wie den rot-roten Senat auf, nach Wegen zur
Sicherung der Arbeitsplätze und der Standorterhaltung zu suchen. Die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen gerade in diesen
schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht alleine gelassen werden.“
Gedack mahnt besonders die Geschäftsführung von Samsung an, nach
ihrer augenscheinlich grundlegenden Fehleinschätzung des
Fernsehgeräte-Marktes, ihre eigene Schuld an der gegenwärtigen
Situation zu sehen und in sozialer Verantwortung für die Menschen in
der Stadt zu handeln.
Der Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick und Mitglied des
Bundesvorstands der CDA,
Joachim Specht,
gab in diesem Zusammenhang die Anregung für ein Unterstützerbündnis
von Bürgern, Parteien und Verbänden unter Führung der Gewerkschaften
und bot die Mithilfe der CDA an.
V. i. S. d. P.: Horst Gedack,
CDA-Landesvorsitzender und
Joachim Specht, stv. Landesvorsitzender
Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17 bzw.
0178 502 12 22
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Berlin, den 27. Juni 2005
Berliner CDU-Sozialausschüsse
mit drei Vertretern im Bundesvorstand
„Die Bundestagung der CDA an
diesem Wochenende war eine runde Sache!“, so der CDA Landesvorsitzende
der Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Mit Silke Striezel-Wolff
(Bildung und Familie) ist eine Berlinerin zur stellvertretenden
Bundesvorsitzenden gewählt worden. Darüber hinaus konnte der
Landesverband Berlin mit Joachim Specht (Weiterentwicklung der sozialen
Sicherungssysteme, die IT-Berufe und Grundsatzarbeit zu den Themen der
Christlichen Soziallehre) und Egbert Biermann (Mitbestimmung und
Tarifpolitik) zwei Beisitzer in den Bundesvorstand durchsetzen. „Berlin
ist damit zum ersten Mal mit drei Mitgliedern in der Führungsspitze der
CDA Deutschlands vertreten“, so der CDA-Landesvorsitzende Horst Gedack.
Gleichzeitig sind aus Berlin
verschiedene Anträge zum Leitantrag des CDA - Bundesvorstandes, zum
gesetzlichen Mindestlohn, zur Allgemeinverbindlichkeit von
Tarifverträgen sowie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie eingebracht worden
und von den Mitgliedern der Bundestagung angenommen worden. „Der
Berliner Landesverband der CDU-Sozialausschüsse kann damit auf eine
gelungene und erfolgreiche Bundestagung zurückblicken“, so Horst Gedack
weiter.
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17
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Berlin, den 19. Juni 2005
Erklärung des
CDA-Kreisvorstandes Pankow
zur Wahl des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Pankow
Der CDA Kreisvorstand hat
sich intensiv mit der wahrscheinlich bevorstehenden Bundestagswahl
befasst. Er erklärt zu den Kandidaturen im Wahlkreis Pankow:
1. Der Bundestagsabgeordnete Günter Nooke hat in der demnächst zu Ende
gehenden Legislaturperiode den Wahlkreis gut vertreten. Es macht aus
Sicht des Kreisvorstandes keinen Sinn, wegen einer vorgezogenen
Bundestagswahl einen Austausch
vorzunehmen.
2. Der CDA Kreisvorstand hat die Bewerbung von Prof. Dr. Christoph
Stölzl zur Kenntnis genommen. Er hat in der Berliner CDU und in der
Landespolitik wichtige Impulse gesetzt. Als Vizepräsident des
Abgeordnetenhauses bekleidet er ein wichtiges Amt.
3. Nach Auffassung der CDA Pankow ist sowohl in der Bundes- wie in der
Landespolitik Kontinuität wichtig, um Mehrheiten zu sichern oder wie in
Pankow und Berlin diese zu erreichen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es
verkehrt, einen neuen Kandidaten aufzustellen. So wie Günter Nooke in
der Bundespolitik mit dazu beiträgt, die kommende Bundestagswahl zu
gewinnen, so ist der Einsatz von Prof. Dr. Stölzl in der Landespolitik
unverzichtbar, um den rot-roten Senat im Jahr 2006 abzulösen.
4. Die CDU als Volkspartei braucht in ihrer Führungsmannschaft auch die
Repräsentanz aller Regionen. Dies war schon immer ein Prinzip bei der
Zusammenstellung der Führungsgremien der CDU. Die regionalen Verbände
achten mit Argusaugen darauf, eine gleichmäßige Präsenz sicherzustellen.
5. Auch nach 15 Jahren Deutscher Einheit ist diese Übereinkunft aus dem
Westen nicht überflüssig geworden. Gerade in Berlin darf sie bei der
Landesliste für den nächsten Bundestag nicht missachtet werden. Vielmehr
muss auch dieses mal für
Bundestagskandidaten ostdeutscher Herkunft in der ersten Reihe Platz
sein. Gerade die richtige Mischung von West und Ost fördert das
Zusammenwachsen der Regionen.
V. i. S. d. P.: Egbert Biermann, c/o CDU
Kreisverband Pankow, Stubbenkammerstraße 1, 10437 Berlin
biermann@cdaberlin.de
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Berlin, den 14. Juni 2005
CDA
Reinickendorf freut sich auf den Bundestagsabgeordneten Frank
Steffel!
Mit
Freude hat der Vorsitzende der Christlich Demokratischen
Arbeitnehmerschaft in Reinickendorf, Frank Marten, auf die Nachricht
reagiert, dass der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Frank Steffel sich um
das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis 78 (Berlin-Reinickendorf)
bewerben will.
Frank Marten:
"Die CDA Reinickendorf freut sich über den Entschluss von Frank
Steffel, für den Bundestag zu kandidieren. Die Delegierten der CDA
auf der Wahlkreisvertreterversammlung werden ihm gerne das Vertrauen
aussprechen. Er hat sich immer sehr engagiert für die Anliegen der
Arbeitnehmerschaft und der CDA Reinickendorf eingesetzt."
An seiner Person zeige sich, dass
soziale Verantwortung ein wesentlicher Teil erfolgreichen
unternehmerischen Handelns sei, so Marten.
"Ich bin überzeugt, dass er seinen
wirtschaftlichen Sachverstand im Deutschen Bundestag einbringen kann
und so einen Beitrag zum Aufschwung in Deutschland nach dem
Regierungswechsel leisten wird."
Marten zeigte sich auch erfreut
darüber, dass der bisherige Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete
Roland Gewalt weiterhin der Bundespolitik zur Verfügung stehe und
dankte ihm ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit.
Nach der Nominierung werde die CDA
in Reinickendorf mit aller Kraft für einen Regierungswechsel
kämpfen. "Das Motto: 'Sozial ist, was Arbeit schafft' passt nicht
nur hervorragend zu unserem Kandidaten, es sollte auch unser
Programm für die nächsten Jahre sein.", so Marten abschließend.
V. i. S. d. P.: Frank Marten c/o CDU
Kreisverband Reinickendorf,
Alt-Reinickendorf
38, 13407 Berlin
cduberlin@martenweb.de
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Berlin,
den 14. März 2005
CDA Berlin wählt neuen
Landesvorstand
Die Landestagung der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wählte am vergangenen
Wochenende Horst Gedack zum Landesvorsitzenden. Er löste Joachim Krüger
ab, der nach fünfjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte.
Unter der Überschrift „Gerechtigkeit hat Vorrang! – Christlich-soziale
Politik in Berlin gestalten“ legten die Mitglieder des neuen
geschäftsführenden Landesvorstandes der Landestagung ihr Arbeitsprogramm
2007 vor. Die CDA wolle so ihren Beitrag leisten, damit die CDU die im
Jahr 2006 anstehenden Wahlen gewinnt, erklärte der neue
Landesvorsitzende.
Die größte Herausforderung für die Menschen in Berlin sei der
nachhaltige Abbau der Arbeitslosigkeit. „Mit Einschnitten ins soziale
Netz und dem Abbau von Arbeitnehmerrechten lässt sich die
Beschäftigungsmisere nicht bekämpfen“, stellte Horst Gedack fest. „Wir
fordern deshalb von den privaten und öffentlichen Arbeitgebern die
Altersteilzeit so zu nutzen, dass ältere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer noch beschäftigt und für jüngere Arbeitsplätze geschaffen
werden.“ Zudem seien eine enge Verzahnung von Bildung, Forschung und
Entwicklung mit der Produktion und die Schaffung einer
nachfrageorientierten Ausgangslage erforderlich, um auch in Berlin die
Arbeitslosigkeit zu senken. Denn nur dort wo Nachfrage bestehe, hätten
Unternehmen eine Chance, auch ihre Produkte zu verkaufen.
Darüber hinaus seien Initiativen zu ergreifen, die Würde in der Arbeit
zu stärken. „Wir treten dafür ein, sexuelle Belästigungen zu bestrafen,
Mobbing zu bekämpfen, illegale Beschäftigung zu verhindern, junge
Menschen nicht von der Arbeitswelt auszuschließen und ältere
Beschäftigte nicht zum alten Eisen zu schieben“, so Horst Gedack.
Als Stellvertreter wurden Silke Striezel-Wolff, Joachim
Specht und Egbert Biermann gewählt, die alle drei dem CDA-Bundesvorstand
angehören. Silke Striezel-Wolff will ihr Augenmerk besonders auf die
Politikfelder Bildung und Familie richten. Joachim Specht wird für die
Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, die IT-Berufe und für
Grundthemen der Christlichen Soziallehre verantwortlich sein. Egbert
Biermann sieht seine Schwerpunkte bei den Themen Mitbestimmung und
Tarifpolitik.
Weitere Infos zu den Personalentscheidungen unter
www.cdaberlin.de
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
10179 Berlin
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Berlin, den 10. Jan. 2005
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger kritisiert Einsatzpläne
von Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft
Die Vorgehensweise der
Länder Sachsen-Anhalt und Hamburg „Arbeitsgelegenheiten mit
Mehraufwandsentschädigungen“ auf die private Wirtschaft und dort i.B.
auf den Landschafts- und Gartenbau und das Baugewerbe ausdehnen zu
wollen, trifft auf entschiedene Kritik der Berliner CDU-Sozialausschüsse
(CDA).
Deren
Landesvorsitzender Joachim Krüger verlangte das uneingeschränkte
Festhalten am Gesetzestext, der im Rahmen des SGB II solche
Ein-Euro-Jobs nur für zusätzliche Arbeiten im öffentlichen Interesse
zulässt. Krüger nannte die Zustimmung der Vereinigung der
Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg (UVB) zu diesem Projekt
unverständlich, da die negativen Folgen gerade für kleinere
mittelständische Unternehmen auf der Hand liegen, die schnell einen Teil
ihrer normalen Aufträge einbüßen würden, wenn Konkurrenten mit
1-Euro-Kräften billigere Angebote machen könnten.
Wettbewerbsverzerrungen, Preisdumping und ein weiterer Abbau von
regulären Arbeitsplätzen würden dann drohen, fürchtet der
CDA-Vorsitzende.
Verantwortlich im
Sinne des Pressegesetzes:
Joachim
Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a,
10179 Berlin-Mitte
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Berlin, den 6. Jan. 2005
CDA-Berlin
kritisiert Senatorin Knake-Werner:
Sozialhilfeempfänger werden um ihre Ansprüche auf Einmalhilfen gebracht
Als willkürlichen und
unsozialen Umgang mit Antragstellern auf Einmalhilfen in den letzten
Monaten des Jahres 2004 hat der Landesvorsitzende der
CDU-Sozialausschüsse Berlin (CDA) die Anweisung der Sozialsenatorin
Knake-Werner an die bezirklichen Sozialämter bezeichnet, mit Beginn
des Jahres liegengebliebene Anträge nach dem bisher geltenden BSHG nicht
mehr zu bescheiden.
Damit, so kritisiert
Krüger, gehen den Betroffenen ihre Ansprüche verloren, obwohl sie
rechtzeitig ihren Antrag gestellt haben. Der Tatbestand, dass die
Bezirke wegen der Umstellung nach SGB II und XII (Hartz IV) die Anträge
nicht rechtzeitig bearbeiten konnten, werde nun auf Senatsweisung auf
dem Rücken der Bedürftigen ausgetragen.
Krüger bezeichnete
dieses Vorgehen als eine kalte und unsoziale Sparmaßnahme des rot-roten
Senats und forderte eine sofortige Korrektur dieser Politik.
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim
Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte
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Berlin, den 02. Jan. 2005
Berliner
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger fordert:
Unternehmensverflechtungen von Abgeordneten schonungslos offen legen und
beenden!
Zum Beginn des neuen
Jahres fordert der Berliner CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger die
schonungslose Offenlegung von Unternehmensverflechtungen aller deutschen
Abgeordneten auf Europa-, Bundes- und Landesebene.
„Wenn wir zu Recht
erwarten, dass jeder einzelne Arbeitnehmer alle seine Einkünfte
gegenüber dem Finanzamt offen legt und versteuert, so muss dies auch für
Abgeordnete unumschränkt gelten,“ sagte Krüger. „Darüber hinaus habe ich
noch keinen Arbeitnehmer gesehen, der fürs Nichtstun Gehalt bezieht, und
das über Jahre! Deshalb muss ab sofort Schluss sein mit solchen
Abgeordnetensubventionen ohne angemessene nachprüfbare Gegenleistung.“
„Volksvertreter haben
Vorbilder zu sein für alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Republik.
Ich kann es einem Geringverdiener oder einem Arbeitslosen gegenüber
nicht rechtfertigen, wenn z.B. gut besoldete Mitglieder des Bundestages
Nebeneinkünfte ohne Gegenleistung oder für Beraterverträge beziehen und
diese wohlmöglich noch an der Steuer und Sozialversicherung vorbei
schleusen.“
„Die Menschen können
erwarten, dass ein gewählter Volksvertreter alle seine Arbeitskraft dem
auf Zeit erteilten Mandat widmet und jede Art von verdeckten
Abhängigkeiten und Interessenkonflikten vermeidet. Dieser Grundsatz muss
zumindest für die Vollzeitparlamentarier des Europa-Parlaments, des
Bundestags und der deutschen Landesparlamente gelten!“
Krüger
forderte die Parlamentspräsidenten der verschiedenen Ebenen auf,
umgehend tätig zu werden und darüber öffentlich Rechenschaft abzulegen.
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim
Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte
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Berlin, den 07. Nov. 2004
Berlins CDU-Sozialausschüsse unterstützen
Kandidatur von Emine Demirbüken-Wegner
für den CDU Bundesvorstand
Die CDA Berlin
(CDU-Sozialausschüsse) unterstützt nachdrücklich den Vorschlag des CDU –
Landesvorsitzenden Joachim Zeller, Frau Emine Demirbüken-Wegner für den
Bundesvorstand der CDU zu nominieren.
Mit dem Vorschlag spiegelt die Volkspartei die gesellschaftliche
Realität wieder und gibt als Hauptstadtpartei den Menschen mit
Migrantenhintergrund eine politische Stimme.
Mit Entschiedenheit widersprechen die Berliner Sozialausschüsse
polemischen Anwürfen einzelner vom rechten Rand, die die Politik der
Berliner CDU auf eine bestimmte Wählerschicht begrenzen möchten. Die
Union ist und bleibt eine lebendige Volkspartei und wendet sich mit
ihren inhaltlichen und politischen Vorstellungen an alle Menschen in
allen Schichten und Gruppen unseres Landes. Damit wird sie auch in
Zukunft für alle Bereiche die freiheitliche und soziale Alternative zur
heutigen Regierungspolitik in Berlin und im Bund sein.
Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender
c./o. CDA Berlin, Wallstraße 14a, 10179 Berlin
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Berlin,
den 13. Okt. 2004
Berliner CDU-Sozialausschüsse gegen
Unterschriftenaktion
Der Landesverband der
Berliner CDU-Sozialausschüsse spricht sich gegen die von der CDU/CSU
angeregte Unterschriftenaktion zum EU-Beitritt der Türkei aus und lehnt
sie vollständig ab. Sollte evtl. eine Unterschriftenaktion durchgeführt
werden, wird sich der Berliner CDA-Landesverband nicht daran beteiligen.
Der stellvertretende
Landesvorsitzende, Horst Gedack, hält diese Aktion für völlig verfehlt
und gegen die Integrationsbemühungen gerichtet. Derartige Überlegungen
sind sofort einzustellen; die Sachpolitik und die Lösung wichtiger
Strukturprobleme in Berlin und Deutschland müssen im Blickpunkt aller
Betrachtungen bleiben. Dort ist genügend Engagement zu entfalten, so
weiter der stellv. CDA-Landesvorsitzende.
V. i. S. d. P.: Horst
Gedack, Stellv. Landesvorsitzender, T. 0172/948 71 17, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte
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Berlin, den 26. Aug. 2004
CDA Berlin zu
Hartz lV: So nicht
Der Arbeitnehmerflügel der Berliner CDU solidarisiert sich mit den von
Hartz lV betroffenen Arbeitslosen und ihren Familien. Die starre Haltung
der Bundesregierung hinsichtlich der Forderungen nach Nachbesserungen
trifft auf Kritik der Berliner Sozialausschüsse in der CDU.
Dazu erklärte der stellvertretende CDA - Landesvorsitzende Joachim
Specht: „Wer jahrzehntelang Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
gezahlt hat, muss auch in adäquater Dauer und Höhe
Versicherungsleistungen beziehen können. Wer 30, 35 oder 40 Jahre lang
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat, muss jedenfalls
deutlich länger als 12 Monate Arbeitslosengeld l beziehen können.
Lebensversicherungen und andere eindeutig für die Alterssicherung
vorgesehenen, durch jahrzehntelange Arbeit erworbene Vermögensanteile
müssen neben Riester freigestellt werden.“
Specht stellte klar, dass es nicht darum gehe, die Zusammenlegung von
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe rückgängig zu machen. Entscheidend
komme es für die Menschen auf den Altersvorsorge-Freibetrag und die
Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I an. Die Begrenzung der Bezugsdauer
für unter 55 jährige ohne Berücksichtigung der Versicherungsjahre in der
Arbeitslosenversicherung auf ein Jahr halte er für höchst bedenklich.
Allen, die Hartz lV 1:1 umgesetzt sehen wollen, entgegnete Specht:
„Hartz lV zerstört vor allem mit den Eingriffen in das Vermögen der ALG
ll Empfänger nicht zuletzt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der
Politik. Seit Jahrzehnten hat die Politik die Bürger aufgefordert,
Vermögen zu bilden, auch und gerade um im Alter nicht allein auf die
gesetzliche Rente angewiesen zu sein. Und jetzt werden sie gezwungen,
das durch harte Arbeit erworbene Vermögen z.B. bereits nach einem Jahr
unverschuldeter Arbeitslosigkeit zu verfrühstücken.“
Die CDA unterstütze ausdrücklich den CDU Landesvorsitzenden Joachim
Zeller in seiner Kritik. Denn Hartz lV sei nicht nur die Umstellung auf
ALG ll, es bedeute auch die Förderung der Arbeitslosen durch geeignete
Maßnahmen und Arbeitsangebote. Diese müssten unbedingt rechtzeitig
sichergestellt werden. Darüber hinaus müsse gewährleistet sein, dass die
Mittel für Arbeitsmarkt und Berufsbildung mindestens im gleichen Umfang
sowohl im Bund wie auch im Land erhalten bleiben. Die Kürzungen der
Landesmittel durch den rot-roten Senats um 36% sei nicht hinnehmbar.
Joachim Specht
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim Specht: 0178 / 5 02 12 22
Horst Gedack: 0172 / 9 48 71 17
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Berlin, den 16. August 2004
CDA Berlin
fordert sofortigen Einstellungskorridor für Kiezstreifen
im Rahmen der Schaffung der bezirklichen Ordnungsämter
Angesichts der völlig
unzureichenden Personalbereitstellung aus dem Berliner Stellenpool und
der Notwendigkeit die bezirklichen Kiezstreifen, die im Rahmen der
Schaffung bezirklicher Ordnungsämter für ein gepflegteres Berlin tätig
sein sollen, ab dem 1. September zum Einsatz zu bringen, fordert die
Arbeitnehmerorganisation der Berliner CDU (CDA) den Finanzsenator auf,
seine Zustimmung für einen Einstellungskorridor zu geben, der zumindest
25 % des Personals aus hoch motivierten Bewerberinnen und Bewerben
außerhalb des öffentlichen Dienstes ermöglicht.
Dazu erklärt der
CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger: „Der Tatbestand, dass der
Stellenpool die notwendigen Mitarbeiterzahlen nicht hervorbringt, darf
die gute Idee der Kiezstreifen nicht versanden lassen. Werden diese
Kiezstreifen in den nächsten Wochen von den Bürgern nicht gesichtet,
wird die Enttäuschung um so größer sein. Schließlich werden die Bezirke
kritisiert werden, was zu Unrecht geschähe. Es ist Aufgabe des Senats
für die Durchführung neuer Gesetze auch die nötigen Voraussetzungen zu
schaffen. Und dass es bei den Bezirken bereits viele interessante
Bewerbungen von außen für die Kiezstreifentätigkeit gibt, dürfte auch
dem Finanzsenator bekannt sein.“
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim Krüger: 4 14 46 62
Horst Gedack: 01 72/ 9 48 71 17, beide c./o Wallstraße 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den 27. Juli
2004
CDA Berlin unterstützt Forderung des CDU-Bundestagsabgeordneten Gerald Weiß:
Schluss mit dem neoliberalem Sommertheater in der Union!
Der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger unterstützt nachhaltig die Forderung des Vorsitzenden der Arbeitnehmer-Gruppe der CDU/CSU im Bundestag, Gerald Weiß,
sowie des saarländischen CDU-Ministerpräsidenten Müller, dem neoliberalen Sommertheater in der Union ein schnelles Ende zu bereiten. Dabei habe die Bundesvorsitzende Merkel eine Schlüsselrolle zu erfüllen.
"Weder dem Fraktionsvize Friedrich Merz noch dem Ministerpräsidenten Wulf ist es
gelungen, neue Argumente gegen den bestehenden Kündigungsschutz vorzutragen. Die bereits
bestehenden Kündigungsschutzeinschränkungen haben für die Arbeitnehmer ein Mehr an
Beschäftigung nicht gebracht. Beweise des Gegenteils werden von den Akteuren des
neoliberalen Lagers nicht geliefert. Auch die Ausführungen des BDI-Präsidenten Rogowski, der Kündigungsschutz sei eine große Bremse bei der Wiedereinstellung von Langzeitarbeitslosen, bleiben jeden Beleg schuldig. Ändern muss sich die Kultur der Unternehmen, die durch
intensive Fortbildungsoffensiven und die Anerkennung der Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren gesellschaftlichen Pflichten nachkommen müssen, statt den schnellen Weg der Entlassung zu wählen."
Krüger warnte die CDU davor, durch eine überflüssige Kündigungsschutzdebatte in den
eigenen Reihen die Bürger zu beunruhigen, die Zustimmung zur Arbeitnehmerpartei CDU zu mindern und den Regierungsparteien so über ihre Schwächen wegzuhelfen.
Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Hr. Krüger: 4 14 46 62
Hr. Gedack: 01 72/ 9 48 71 17
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Berlin, den 18. Juni 2004
CDA Berlin unterstützt Kompromiss bei Zuwanderungsgesetz
Als eine große Chance für Zuwanderung mit Augenmaß hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, den Kompromiss zwischen Regierung und Opposition bei der Bestimmung der Eckwerte der Gesetzesnovelle bezeichnet.
Krüger forderte zugleich die Berliner Landesregierung auf mit Nachdruck die sprachliche Integration der ausländischen Bevölkerung zu fördern sowie die historisch-politischen Kennt¬nisse zu stärken, um einer Isolation und Ghettobildung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zielgerichtet entgegenzutreten.
„Eine echte Integration ist ohne den guten Willen beider Seiten zum Misserfolg verurteilt. Mehr Toleranz auf deutscher Seite muss dabei auf die Bereitschaft der ausländischen Bevölkerung stoßen, für eine bessere Integration auch Anstrengungen und nachhaltige Lernbereitschaft aufzubringen“, erklärte Krüger dazu.
Zugleich hoffe er, dass auch Bündnis 90 – die Grünen den vereinbarten Kompromiss mittragen werden.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 4 14 46 62
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Berlin, den 31. Mai 2004
Christoph Böhr und Ministerpräsident Teufel liegen mit ihren Vorschlägen zur Arbeitszeitverlängerung falsch
Anlässlich der jüngsten Diskussionsbeiträge zur Arbeitszeitverlängerung erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Christlich-Demokratischen DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg und Mitglied im CDA-Bundesvorstand Egbert Biermann am Pfingstmontag in Berlin:
„Ministerpräsident Erwin Teufel wird nicht müde, der Verlängerung der Wochenarbeitszeit das Wort zu reden. Aber auch durch ständiges wiederholen wird dieser Vorschlag nicht besser. Die von ihm als Beispiel ins Gespräch gebrachte 60-Stunden-Woche in Singapur, die bei uns nicht möglich sei, und seine sich daran anschließende Aussage, wer gesund sei, könne 42 Stunden in der Woche arbeiten, ist ein Fingerzeig in die Vergangenheit und nicht ein Blick in die Zukunft.
In Deutschland muss die Zeitsouveränität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefördert und nicht die Wochenarbeitzeit verlängert werden. Deutschland braucht nicht generell längere Wochenarbeitszeiten. Selbst Arbeitgeberfunktionäre verkünden, nicht die Länge, sondern die Flexibilität der Arbeitszeiten sei das Problem.
Die Arbeitnehmer brauchen mehr Zeitsouveränität, um berufliche Anforderungen, betriebliche Notwendigkeiten und familiäre oder gesellschaftliche oder persönliche Anforderungen miteinander vereinbaren zu können.
Der Gesetzgeber muss die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit die Tarifparteien flexible Arbeitszeitmodelle auch tariflich regeln können und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Sicherheit haben, auch bei Insolvenz ihres Unternehmens nicht leer auszugehen. Die Betriebs- und Unternehmensleitungen müssen die Arbeitsorganisation so ausrichten, dass Beschäftigte mehr über ihre Arbeitszeiten und deren Verteilung mitbestimmen können und dies mit den betrieblichen Interessenvertretungen vereinbaren.
Deutschland braucht eine Initiative zur Zeitsouveränität die
- Arbeitszeitkonten insolvenzsicher macht,
- Teilzeitbeschäftigungen fördert,
- eine Verknüpfung von Bildungszeiten und Arbeitszeiten ermöglicht,
- die Familien fördert, in dem Beginn und Ende der Arbeitszeiten freier gewählt werden können,
- Sabbaticals endlich gesellschaftsfähig macht und deren Nutzung mehr Bevölkerungsgruppen eröffnet.
Der Vorschlag von Christoph Böhr ist schon längst verwirklicht. Denn Frankreich hohlt heute nach, was von Norbert Blüm Anfang der 90er Jahre gegen heftigen Widerstand durchgesetzt und 1995 in Deutschland eingeführt wurde, nämlich eine Pflegeversicherung. Damals wurde zum Ausgleich des Arbeitgeberbeitrages von fast allen Ländern der Buß- und Bettag gestrichen. Nichts anderes ist nun in Frankreich mit dem „Solidaritätstag“ vorgesehen. Dort soll Pfingstmontag als freier Tag fallen, wenn sich die Sozialpartner nicht einigen. Weshalb dies ein Weg aus der Arbeitslosigkeit sein soll, wird wohl weiterhin das Geheimnis von Christoph Böhr bleiben.“
Anlage:
1.)
„Unser sozialer Schutz soll nicht nur beibehalten werden. Er muss auch weiterentwickelt werden, damit den vielen neuen Bedürfnissen entsprochen werden kann. Mit der Schaffung der nationalen Solidaritätskasse kann pflegebedürftigen und behinderten Menschen besser geholfen werden. Durch einen nationalen Solidaritätstag soll dieser neue Bereich des sozialen Schutzes finanziert werden. So werden wir uns die Mittel verschaffen, die wir zur Modernisierung und Vergrößerung unserer Altersheime brauchen und die medizinische Betreuung verstärken. Auch werden wir unser Angebot für die Unterstützung zu Hause erhöhen können, das viele Französinnen und Franzosen erwarten. So wird für behinderte Menschen auch das Recht auf den Ausgleich für die Behinderung gewährleistet.“ (Regierungserklärung von Premierminister Jean-Pierre Raffarin am 5. April 2004 in Paris)
2.)
Solidaritätstag: Defizitabbau durch Streichung eines Feiertags
Paris, 06.05.2004 –
Frankreich will einen so genannten Solidaritätstag einführen, um Defizite in der Sozialversicherung abzubauen. An diesem bislang arbeitsfreien Tag soll gearbeitet werden, um den Aufbau einer Pflegeversicherung für Behinderte und Senioren zu finanzieren.
Der Gesetzeszusatz, den die Nationalversammlung bereits in erster Lesung verabschiedete, stellt es den Unternehmen oder der Branche frei, welchen Tag sie als "Solidaritätstag" einführen möchte. Allerdings wird im kommenden Jahr automatisch der Pfingstmontag wegfallen, wenn sich die Sozialpartner bis dahin nicht einigen können.Ursprünglich hatte die Regierung einfach den freien Pfingstmontag abschaffen wollen. Dieses Vorhaben war allerdings auf heftige Kritik der Gewerkschaften und der oppositionellen Sozialisten gestoßen. Sie warfen der Regierung vor, durch die Hintertür unbezahlte Arbeit in Frankreich einführen zu wollen.
Quelle: www.frankreich-forum.de/data/aktuelles/preview.php?seclevel=politik&id=592
Verantwortlich: Egbert Biermann, Vorsitzender der DGB-AG Berlin und Brandenburg, c./o. CDA-Landesverband, Wallstraße 14a, 10179 Berlin, Briefanschrift: Postfach 60162, 10051 Berlin , Rückfragen: 0170/9148237
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Berlin, den 27. Mai
2004
Erklärung zu den Europawahlen
Anlässlich der Europawahlen am 13. Juni erklärte Egbert Biermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Christlich-Demokratischen DGB Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg, am Donnerstag in Berlin:
„Der Europäische Einigungsprozess ist die große Erfolgsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Sie wird aber nur Bestand haben, wenn wir die Ausrichtung auf die Wirtschaftsgemeinschaft überwinden und - auf der Grundlage der europäischen Verfassung - den Kern der europäischen Idee verwirklichen: Grenzen überwinden, Menschen zusammenbringen, den sozialen und regionalen Zusammenhalt stärken.
Hier ist eine Europäische Union notwendig,
Ø die in allen Bereichen die regionale und nationale Zusammenarbeit sucht,
Ø eine nachhaltige Beschäftigung fördert,
Ø jegliche Form von Diskriminierung bekämpft,
Ø auch mit Blick auf den Welthandel soziale und ökologische Aspekte verteidigt,
Ø eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik durchsetzt,
Ø sich vorbeugend für die Erhaltung des Friedens einsetzt.
Der Europäische Einigungsprozess wird nur auf der Grundlage der Subsidiarität gelingen. Daher brauchen wir neben einer Stärkung der repräsentativen Demokratie (mehr Rechte für das Europäische Parlament) auch den Ausbau der paritizipativen Demokratie und - im Bereich der Beschäftigungs- und Sozialpolitik - des Dialogs der Sozialpartner.
Wir wollen eine Europäische Union, die die Wirtschafts- und Finanzpolitik als Mittel ansieht, nicht als Ziel; die Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und (qualitative) Beschäftigung als gleichwertige Ziele behandelt und - damit verbunden - hohe Standards von sozialem Schutz sicherstellt.
Wir wollen eine Europäische Union, die eine verstärkte Koordination in der Steuerpolitik anstrebt, das Prinzip der Progressivität (wer mehr verdient, kann größere Lasten tragen) beachtet, die Belastung von Arbeit senkt und von
(Geld)Kapital erhöht und die Einnahmen des Staates und die Finanzierung notwendiger Aufgaben sichert.
Wir wollen eine Europäische Union, die das Soziale Modell weiter ausbaut, das Ziel der Vollbeschäftigung bei qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen nicht aus dem Auge verliert, auf der Grundlage der europäischen Verfassung eine Gleichstellung von Beschäftigungsstrategie und Wirtschafts- und Finanzpolitik bewirkt, die die europäischen Regelungen auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und des sozialen Schutzes vervollständigt, die Mitwirkung der Arbeitnehmer in den Betreiben und Unternehmen durch überprüfbare Kriterien für Information und Konsultation verbessert, den europäischen Sozialen Dialog zwischen Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften stärkt, staatliche Subventionen zur Beschäftigung von Risikogruppen auf dem Arbeitsmarkt von europäischer
(Wettbewerbs-)Kontrolle befreit, europäische Initiativen zur Bekämpfung von Armut und Diskriminierung verstärkt und die europäische Zusammenarbeit zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme (Grundrecht der Existenzsicherung; Solidarprinzip) intensiviert.
Wir wollen eine Europäische Union, die die Liberalisierung der Dienste von allgemeinem Interesse sozial und ökologisch korrigiert, die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu bezahlbaren Preisen gewährleistet und die Folgen von ungehemmter Privatisierung auf Beschäftigung berücksichtigt.
Wir wollen eine Europäische Union, die die Länder Mittel- und Osteuropas nicht als "Sonderwirtschaftszonen" ansieht, in denen aufgrund niedriger Lohnkosten gute Geschäfte gemacht werden können, sondern als Länder, die mit ihrer Geschichte und Kultur die Länder Westeuropas bereichern und Europa zu einem offeneren Platz friedlichen Zusammenlebens von Menschen machen.“
Verantwortlich: Egbert Biermann, Vorsitzender der DGB-AG Berlin und Brandenburg, c./o. CDA-Landesverband, Wallstraße 14a, 10179 Berlin, Briefanschrift: Postfach 60162, 10051 Berlin , Rückfragen: 0170/9148237
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Berlin, den 21.03.2004
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Die aktuelle Diskussion zur Erweiterung der Europäischen Union wird in weiten Teilen durch das Thema Türkei-Beitritt in der Öffentlichkeit überlagert. Beginnend mit der rigorosen Ablehnung einer Türkei-EU-Mitgliedschaft über den Vorschlag der
„Priviligierten Partnerschaft“
durch die CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Angela Merkel bis zur Beitrittsinitiative des Bundeskanzlers bietet sich ein weites Feld der Diskussion.
Das Forum Integration und Zuwanderung der Berliner CDU wird sich unter Mitwirkung der Berliner Landesverbände von CDU-Sozialausschüsse (CDA), Mittelstandsvereinigung (MIT) und Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) nicht nur während des Europa-Wahlkampfes mit der Perspektive der Türkei für eine Vollmitgliedschaft in der EU befassen. Es gilt, eine breite Diskussionsbasis über die Chancen und Risiken, den möglichen Zeithorizont und die Kriterien für eine Mitgliedschaft der Türkei und ihre Umsetzung in die Tat als Voraussetzung für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen verlässlich auszuloten. Wir wollen damit den Interessierten eine solide und fundierte Grundlage für die politische Auseinandersetzung bieten.
Hiermit laden wir ganz herzlich zu einer Veranstaltung
am Mittwoch, den 24. März 2004, um 18.30 Uhr
in das Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376
ein. Es ist uns gelungen, als Referenten den türkischen Botschaftsrat, Herrn Can Ünver und den Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für die Türkei, Herrn Ruprecht Polenz zu gewinnen.
Ansprechpartner/.in:
Frau Emine Demirbüken-Wegner, Tel.: 0172/313 83 77
Herr Horst Gedack, Tel.: 0172/948 71 17
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Berlin, den
17.02.2004
CDA Berlin verurteilt nachdrücklich die Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke
Die CDA Berlin fordert SPD und PDS auf, sich ihrer Ausbildungsverantwortung im öffentlichen Dienst Berlins zu stellen und die Rücknahme der Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke umgehend gegenüber dem Senat durchzusetzen
Als unauflösbaren Widerspruch hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse Berlin (CDA), Joachim Krüger, die Tatsache bezeichnet, dass die SPD Ausbildungsabgaben für die freie Wirtschaft einführt, in Berlin aber gleichzeitig ihrer Ausbildungspflicht im öffentlichen Dienst nicht nachkommt. Krüger kritisiert den weitgehenden Ausstieg der Senatsverwaltungen aus ihren Ausbildungsverpflichtungen ebenso wie die aktuellen Kürzungen der Ausbildungsmittel der Bezirke.
Der CDA-Landesvorsitzende warf Finanzsenator Sarrazin vor, das Verfassungsgerichtsurteil über den Berliner Haushalt 2003 lediglich als Vorwand der Ausbildungsmittelkürzung zu nehmen, da diese Einschnitte wie inzwischen bekannt ist, längst vorher geplant und beschlossen waren.
„Mit der aktuellen Kürzungsentscheidungen verschleudern Sarrazin und Dr. Körting Hunderttausende von Steuermitteln, die bisher in die Ausbildung investiert wurden. Nun stehen der letzte
Beamtenlehrgang, ausgebildet nach altem Muster, sowie die fertig ausgebildeten Angestellten in diesem Sommer vor dem Nichts, da dauerhafte Übernahme bzw. zumindest Jahresverträge wegen der Reduzierung der Ausbildungsmittel nicht möglich sein werden. Wir schicken diese gut ausgebildeten, hoch motivierten jungen Menschen direkt in die Arbeitslosigkeit und zum Sozialamt.Zukünftig werden die Bezirke kaum noch Ausbildungsplätze anbieten können. Senator Sarrazin sollte anfangen, die dann fälligen Ausgleichsabgaben gemäß SPD-Gesetzgebung zu berechnen!“ Krüger forderte die Parlamentarier von SPD und PDS im Berliner Abgeordnetenhaus auf, sich der Ausbildungsverpflichtung des öffentlichen Dienstes in unserer Stadt bewusst zu werden und die Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke durch ihr Votum zurückzunehmen. „Die Berliner Bezirksverwaltungen brauchen zukünftig eine qualitativ und quantitativ solide Ausbildung im öffentlichen Dienst, einen moderaten, aber verlässlichen Einstellungskorridor für junge Beamte und Angestellte, um eine altersausgewogene, innovative und arbeitsoffensive Verwaltung bürgernah zu gewährleisten“, erklärte Krüger.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA c./o.
Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 4 14 46 62
Horst Gedack, stellv. Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0172/ 9 48 71 17
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Berlin, den 10.Nov. 2003
CDU Sozialausschüsse Berlin begrüßen
geplanten Ausschluss des MdB Hohmann aus Fraktion und Partei
Nach Auffassung des
CDA-Landesvorsitzenden Joachim Krüger dürfen führende CDU-Mandatsträger keinen
Zweifel an ihrer demokratischen Integrität aufkommen lassen.
„Wer mit antisemitistischem
Gedankengut argumentiert und auch im Nachhinein keine Distanzierung ,ohne Wenn
und Aber‘ glaubhaft abgibt, hat in der Volkspartei CDU keinen Platz mehr,“ sagte
Krüger.
„Der gesamte Vorgang zeigt,
dass die Union auch in ihren Reihen bei der Beschäftigung mit wichtigen Teilen
der Deutschen Geschichte nicht locker lassen darf. Positionen geistiger
Verirrung und Verwirrung sind immer Ergebnis eines Verzichts auf
kritisch-rationale Diskussion, den wir sowohl in Verantwortung gegenüber unserer
Jugend, als auch gegenüber den unter der NS-Herrschaft geschändeten und
getöteten Opfern nicht zulassen dürfen“, erklärte Krüger.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin , Tel.:
4 14 46 62
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Berlin, den
19. Sept. 2003
CDA Berlin kritisiert aufs Schärfste die
vom Senat beschlossene Kürzung des Blindengeldes um 20 bis 50 %!
Mit Empörung reagiert die CDA Berlin auf die
massive Kürzung des Blindengeldes
durch den SPD-PDS-Senat, die nach Auffassung des CDA-Landesvorsitzenden Joachim
Krüger nicht nur einen Bruch von Wahlversprechen, sondern auch einen eklatanten
Mangel an sozialem Gewissen darstellt.
Während sich die gesamte Stadt über die
maßlose Selbstbereicherungsmentalität des SPD-Noch-Staatssekretärs Bielka
empört, wagt es der Senat, Menschen mit schwersten Behinderungen ein Stück
ihrer Lebensgrundlage zu entreißen. Hier zeigt sich, dass SPD und PDS längst
nicht mehr die Bedürfnisse der Menschen unserer Stadt im Blickpunkt haben und
ihre chaotischen Sparschläge vorrangig dort ansetzen, wo der geringste
Widerstand zu erwarten ist.
Ich bin sicher, dass die Berliner die
soziale Kälte des Senats nicht vergessen werden, wenn zukünftige
Wahlentscheidungen anstehen werden!“
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den 07.
Sept. 2003
Frauen in der CDA gegen Erhöhung der Kita-Gebühren des
Berliner Senats
„Die Festsetzung der
Einkommensgrenzen für Kita-Gebühren ist im höchsten Maße frauen- und
familienfeindlich“, so die Landesvorsitzende der Frauen in der CDA Berlin
Barbara Herrmann. „Der Berliner Senat hat den Bezug zu den Menschen in der Stadt
nunmehr vollständig verloren. Schon heute müssen vor allem alleinerziehende
Frauen und Familien - mit oftmals nur geringfügigem Einkommen - jeden Cent
dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben, so die Landesvorsitzende weiter. Erst
die Aufhebung der Lernmittelfreiheit, jetzt die Anhebung der Kita-Gebühren!
Weitere Erhöhungen der Lebenserhaltungskosten sind zu befürchten.
„In anderen EU-Ländern wird der Betreuung von Kindern Vorrang eingeräumt, in
Berlin wird diese mit Füßen getreten“, so Barbara Herrmann. Zudem erhöhen Frauen
durch ihre Berufstätigkeit die Kaufkraft und zahlen ihren Anteil in die
Sozialkassen ein.
SPD und PDS haben in ihren
Programmen Familien, Frauen und Kinder besonders hervorgehoben. Doch dies zählt
heute nicht mehr, obwohl Kinder aus den Brennpunkten der Stadt oftmals nur in
der Kita eine gesunde Mahlzeit erhalten. Soll das auch noch verhindert werden?,
fragt sich die Landesvorsitzende.
V. i. S. d. P.: Barbara
Herrmann: Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0173/236 51 85, 381 15 15
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Berlin, den 04.
Sept. 2003
Die CDA Berlin trauert um Manfred
Schulz
Am Wochenende verstarb für alle völlig unerwartet
der langjährige Kreisvorsitzende der CDA Berlin - Lichtenberg, unser Kollege und
Freund Manfred Schulz. Manfred Schulz gehörte fast genauso lange bis zum
März dieses Jahres dem Landesvorstand der CDA Berlin an. Durch seinen
unermüdlichen Einsatz für die Interessen der "kleinen Leute" im Bezirk und im
Landesverband hatte er die CDA Lichtenberg zu einem der mitgliederstärksten CDA
- Kreisverbände im Berliner Osten gemacht.
Der stellv. Landesvorsitzende Specht erklärte zum Tode des Kollegen: "Manfred
Schulz wird uns fehlen. Durch seine Arbeit hat er sich um die CDA Berlin
verdient gemacht. Wir werden ihn nicht vergessen."
Manfred Schulz wird am 09. September um 11.00 Uhr auf dem Friedhof an der
Robert-Siewert-Str. in Berlin Karlshorst beigesetzt.
V.i.S.d.M.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0178 502 12 22
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Berlin, den 16. Juni
2003
Zwei Berliner in den neuen CDA-Bundesvorstand gewählt
Die Berliner
CDA-Landesvorstandsmitglieder Joachim Specht und Egbert Biermann wurden am
Sonntag auf der Bundestagung der CDU-Sozialausschüsse in Bad Godesberg in den
Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft gewählt. Specht
wird sich dort mit der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, den
IT-Berufen und der Christlichen Soziallehre befassen. Biermann sieht seine
Schwerpunkte bei den Themen Mitbestimmung und Tarifpolitik.
Dazu erklärte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:
„Die Berliner CDA kann stolz darauf sein, durch zwei so aktive Arbeitnehmer im
Bundesvorstand vertreten zu sein. Die Bundestagung in Bad Godesberg unter dem
Motto „Lust auf Menschlichkeit“ war ein wichtiger Schritt zu mehr Solidarität
und Gerechtigkeit bei der Fortentwicklung unserer Wirtschafts- und
Sozialordnung.“
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den
16. Juni 2003
CDA Berlin
zum 17. Juni
Der 17. Juni 1953 mahnt uns
an die Aufgabe, im heutigen geeinten Deutschland Wirtschaft und Politik
menschlich und nachvollziehbar zu gestalten und dabei die Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt zu rücken.
Die CDA Berlin stellt fest:
1953 waren es mutige
Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich gegen die Ungerechtigkeit staatlich
verordneter Arbeitsnormerhöhungen in Ost-Berlin und vielen Industriezentren der
DDR auflehnten und damit ihre Unzufriedenheit über mangelnde Freiheit und
fehlende Mitbestimmung im real existierenden Sozialismus ausdrücken. Viele
mussten damals für ihren Mut mit ihrem Leben oder horrenden Gefängnisstrafen
bezahlen. Ihr Engagement damals ist für uns heute 13 Jahre nach der deutschen
Wiedervereinigung Verpflichtung, uns mit der menschenverachtenden und
zerstörerischen Arbeitslosigkeit nicht abzufinden, die faktisch einen
Freiheitsverlust jedes einzelnen Arbeitslosen darstellt.
Das große Gefälle der
Arbeitslosigkeit zwischen Ost und West in Deutschland, aber auch – in
abgeschwächter Form – zwischen Nord und Süd trägt nicht zum sozialen Frieden in
unserer Republik bei. Die CDA Berlin wird nicht aufhören, sich für die Rechte
der Arbeitnehmerschaft einzusetzen und dabei in besonderem Maße für die
Arbeitslosen Partei zu ergreifen!
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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CDA-Presseerklärung zum 1. Mai
CDA Berlin fordert die
Rückkehr zu ernsthaften Tarifgesprächen zwischen Senat und Gewerkschaften
Anlässlich des 1.
Mai fordert der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, Senat und
Gewerkschaften auf, in Berlin wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
„Dazu muss der
Senat seine diktatähnliche Haltung aufgeben und selbst ernstnehmbare und für den
Berliner Öffentlichen Dienst zu verkraftende Vorschläge unterbreiten. Die
Gewerkschaften sollten bei ihrem Vorgehen auch einen Einstellungskorridor, die
Ausbildung im öffentlichen Bereich und eine unabdingbare Erneuerung der
Verwaltungsstrukturen speziell in der Berliner Hauptverwaltung in den Blick
nehmen!“,erklärt Krüger.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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CDA Charlottenburg-Wilmersdorf zu aktuellen bezirklichen Entscheidungen
In einer Veranstaltung des
Kreisverbandes der CDA Charlottenburg-Wilmersdorf (Sozialausschüsse der CDU) am
16.4. erlebten die zahlreichen Gäste Politik live. Mit den Kommunalpolitikern
Marion Halten-Bartels-Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden-,
dem Ausschussvorsitzenden für Umwelt, Jens Friedrich, sowie dem Stadtrat Joachim
Krüger, wurden anstehende bezirkliche Entscheidungen diskutiert, die sich auf
das gesellschaftspolitische und soziale Umfeld der Menschen im Bezirk auswirken.
Die Schließung des
bezirklichen Frauenkompetenzzentrums, das mit Hilfe des Arbeitsamtes der
Unterstützung derjenigen Frauen dienen sollte, die sich nach langer
Arbeitslosigkeit als Selbstständige versuchen wollten oder für den ersten
Arbeitsmarkt vorbereitet wurden, stieß bei den Diskutanten auf völliges
Unverständnis. Einhellige Meinung war: dagegen hätte die
Bezirksbürgermeisterin Thiemen(SPD) mit Unterstützung der
Bezirksverordnetenversammlung energischer angehen müssen.
Ebenfalls nicht
nachvollziehbar ist „der Angriff auf die gemeinnützigen Vereine, diesen für die
zukünftige Nutzung von bezirklichen Räumen Gelder abzuverlangen.
Es macht wenig Sinn, die
Bürgerinnen und Bürger zu mehr ehrenamtlicher Tätigkeit aufzufordern, wenn man
ihnen neben ihrem Einsatz auch noch durch einen „Griff in die Taschen“ Geld für
ihre Bereitschaft, anderen zu helfen, abverlangt. Daher forderte die
Versammlung den zuständigen Stadtrat Skrotzki (FDP) auf, sicht nicht aus rein
formalen Gründen, zum Handlanger des Finanzsenators Sarrazin(SPD) zu machen.,
der dieses Vorgehen von allen Bezirken einfordert und sich im Bezirksamt
energisch diesem „Raubrittertum“ zu widersetzen.
Als zentraler Diskussionspunkt
dieses Abends erwies sich die prekäre Situation auf dem Ausbildungssektor. Als
Konsequenz hieraus plant der Vorsitzende des CDA Kreisverbandes, Dr. Uwe
Weigmann, am 18.6. hierzu eine weiterführende Veranstaltung unter Mitwirkung der
IHK.
V. i. S. d. M.: Dr. Uwe
Weigmann, CDA-Kreisvorsitzender Charlottenburg-Wilmersdorf, Wallstr. 14a, 10179 Berlin,
Tel.: 211 28 31, E-mail:
Uwe.weigmann@snafu.de
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Berlin, den 16.04.2003
CDA Berlin: Senat
verschleudert Steuergelder und sabotiert auf Dauer die Wahrnehmung zwingender
Bezirksaufgaben bei der Lebensmittelaufsicht!
Die
Lebensmittelkontrolleure der Bezirke nehmen wichtige Aufgaben des
Verbraucherschutzes wahr. Ihre Ausbildung erfolgt in den Bezirken als Beamte
des mittleren Dienstes, wobei ein wesentlicher Teil der Ausbildung aus fachlich
zwingenden Gründen in Hamburg stattfindet.
Jeder Bezirk
bildet hierbei bedarfsgerecht aus, diese Ausbildung kostet erhebliche
Steuergelder. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf steht derzeit die
Notwendigkeit an, den ersten fertig ausgebildeten Lebensmittelkontrolleur auf
eine freie Stelle zu übernehmen: Die notwendige Ausnahmegenehmigung wird vom
Finanzsenator beharrlich verweigert.
Dazu erklärt
der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:
„Mit seiner Weigerung, der Übernahme des jungen Beamten in bezirkliche Dienste
zuzustimmen, sabotiert der Finanzsenator die Funktionsfähigkeit der
bezirklichen Lebensmittelkontrolle. Was heute für Charlottenburg-Wilmersdorf
der Fall ist, wird demnächst weitere Bezirke treffen! Es werden Steuergelder,
die in die Ausbildung geflossen sind, verschleudert; die jungen Beamten können
ihr Fachwissen kaum anderweitig anwenden: Der Weg zum Sozialamt ist
vorprogrammiert!“
Krüger
fordert den Finanzsenator auf, seine Entscheidung schleunigst zu korrigieren und
damit Schaden von der Berliner Verwaltung abzuwenden.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den
05. April 2003
CDA Berlin wählte
Joachim Krüger erneut zum Berliner Landesvorsitzenden
Auf ihrer diesjährigen
Landestagung wählte die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Berlin
(CDA) mit über 80 % der Stimmen erneut den Charlottenburg-Wilmersdorfer
CDU-Stadtrat für Bürgerdienste, Wohnen und Personal, Joachim Krüger, für die
nächsten zwei Jahre zu ihrem Vorsitzenden. Als Stellvertreter wurden Horst
Gedack, Joachim Specht und Barbara Herrmann ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.
Krüger hatte zuvor die Rolle
der CDA Berlin als Anwalt der Arbeitnehmerinteressen in der Stadt hervorgehoben
und den rot-roten Senat als zu anmaßend und arrogant im Umgang mit den Menschen
mit kleinem Einkommen kritisiert.
„Berlin braucht überzeugende
Visionen, die die Wirtschaftskraft und Steuereinnahmen der Stadt stärken. Unsere
Lage in der Region Berlin-Brandenburg-Westpolen ist unsere Chance. Bei einer
zielgerichteten Wirtschaftsansiedlungspolitik, die die Universitätslandschaft
und Forschungskraft der Stadt ebenso wie die gute infrastrukturelle Ausstattung
und die kulturellen Anreize hervorhebt, sollte Berlin zur Drehscheibe zwischen
Zentral- und Süd-Ost-Europa entwickelt werden. Eine starrköpfige Sparpolitik des
Senats, die u.a. den öffentlichen Dienst entmotiviert und konsumvernichtende
Auswirkungen hat, ist dazu kontraproduktiv und führt ins Abseits!“
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
Hier der komplette neue Landesvorstand
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Berlin,
17. März 2003
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger fordert: Landesbehindertenbeauftragter
muss Kritik üben dürfen!
Gegen jede Einflussnahme des
Senats auf Inhalte des Mängelberichts, den der Landesbehindertenbeauftragte
jährlich dem Parlament und der Öffentlichkeit vorlegt, wendet sich der
Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger:
„Gerade im Jahr der Menschen
mit Behinderung muss es dem Landesbeauftragten möglich gemacht werden,
zensurfrei über Mängel in den Bezirken und auf Landesebene zu berichten. Wenn
der Senat großspurig eine barrierefreie Stadt proklamiert, muss sich
insbesondere die Hauptverwaltung in ihren Alltagsentscheidungen diesem Maßstab
stellen.“
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den
30.01.2003
CDA Charlottenburg-Wilmersdorf bestätigt Dr. Uwe Weigmann als
Kreisvorsitzenden
Mit großer Mehrheit bestätigen die Mitglieder der
CDA Charlottenburg-Wilmersdorf den bisherigen Kreisvorsitzenden Dr. Uwe Weigmann
für zwei weitere Jahre in seinem Amt. Zu Stellvertretern wurden die
Bürgerdeputierte Barbara Siele und die CDU-Bezirksverordnete Marion
Halten-Bartels gewählt. Die Delegiertenliste zur Landeskonferenz der CDA Berlin
führt die derzeitige CDA Landesvorsitzende und Bezirksstadtrat für
Bürgerdienste, Wohnen und Personal, Joachim Krüger, an.
Die CDA ist der Zusammenschluss der
Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in der Berliner CDU und engagiert sich für
die Durchsetzung christlich-sozialer Grundpositionen in der Politik.
V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der
CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin
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Berlin, den
07.01.2003
CDA Berlin begrüßt Bereitschaft der
CDU-Bundesvorsitzenden zum Dialog mit den Gewerkschaften des DGB
Als einen Schritt in die richtige Richtung
bezeichnet der Landesvorsitzende der CDA Berlin die Bereitschaft der
CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel, die Spitze des DGB zu einem Dialog in den
Bundesvorstand der Partei einzuladen.
„Statt sich über die Medien
Vorhaltungen zu machen, sollte der CDU-Bundesvorstand den sachlichen Dialog mit
der DGB-Spitze zu einer ständigen Einrichtung machen. Der DGB seinerseits
sollte bereit sein, eigene Verquickungen mit der SPD zurückzustellen und sich
statt dessen im Sinne der Interessenwahrnehmung der Arbeitnehmerschaft und des
Grundgedankens der Einheitsgewerkschaft einer konstruktiven Diskussion mit der
Union stellen. Dabei sollte die CDA Motor sein und eine Mittlerrolle
übernehmen.“
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b5) Presseerklärungen aus dem Jahre 2002
Berlin, den
17.12.2002
Antwort auf Friedrich
Merz:
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger bleibt DGB-Mitglied
Als Antwort auf die massiven
Vorwürfe gegen den DGB von CDU-Fraktions-Vize Merz erklärte der Berliner
CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:
"Ich bleibe DGB-Mitglied, auch
wenn ich die einseitige Parteinahme des DGB-Bundesvorsitzenden für die SPD im
Bundestagswahlkampf nicht billigen konnte und kann!" Krüger begründete seine
Haltung damit, dass man innerhalb des DGB dafür kämpfen müsse, die Gewerkschaft
parteineutral zu halten, um den Grundgedanken der Einheitsgewerkschaft nicht zu
gefährden.
Anders als Merz forderte
Krüger die vielen Zehntausend DGB-Mitglieder, die bei der Bundestagswahl CDU
gewählt haben, auf, im DGB zu bleiben, dort offen ihre Meinung zu vertreten und
auch den Schritt zu einer Mitgliedschaft in der Union zu vollziehen. Von Merz
erwartet Krüger eine nüchterne zielorientierte Auseinandersetzung mit
gewerkschaftlichen Positionen und Forderungen, die dem Anspruch der Union auf
politische Kultur und dem Charakter einer Volkspartei gerecht wird.
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Berlin, den 12.11.2002
CDA Berlin: Schluss mit der
Diskriminierung der Beschäftigten
im öffentlichen Dienst durch den SPD / PDS - Senat
Für eine Umkehr im Denken und Reden über die Berliner
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst spricht sich der
Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger aus:
„Der
Öffentliche Dienst in dieser Stadt leistet hervorragende Arbeit. Mit
Selbstbewusstsein und Stolz können die Kolleginnen und Kollegen auf ihre
Leistung blicken. Ich erwarte, dass die Berliner Politiker und allen voran
unsere Senatorinnen und Senatoren diese Arbeit öffentlich anerkennen und
positiv bewerten. Insbesondere in den Bezirksverwaltungen haben in den letzten
Jahren immer weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen ständig wachsenden
Arbeitsanfall bewältigen müssen.
Die große
Mehrheit der öffentlich Bediensteten arbeitet an einer weiteren Verbesserung
ihrer bürgerorientierten Dienstleistungsangebote, sie ist bereit qualitätvoll
auszubilden und sich selber umfassend fortzubilden. Dazu gehören jedoch auf
Dauer auch Motivation und Perspektive. Wenn die verantwortlichen Politiker des
Hauptstadt-Senats in völliger Verkennung dieser Realitäten den Öffentlichen
Dienst für selbstgerecht, anmaßend und letztendlich überflüssig darstellen,
tragen sie die Verantwortung für eine nachhaltige Demotivation der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Bezirks- und Landesebene.“
V.i.S.d.P.: Joachim
Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de
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Berlin, den 01.11.202
CDA Berlin: Sonderopfer des
öffentlichen Dienstes
trifft die Bezieher kleiner Einkommen
besonders hart
Senat legt die Axt an
den Flächentarifvertrag und die einheitliche Beamtenbesoldung
Zu
den Auseinandersetzung um den „Solidarpakt“ zwischen den Arbeitnehmern im
öffentlichen Dienst und dem Senat gab heute der stellvertretende
Landesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Joachim
Specht, die folgende Erklärung ab:
Dem Regierenden
Bürgermeister Wowereit und seinem Senat von Berlin dient die angespannte
Finanzsituation im Land Berlin offensichtlich als willkommener Anlass, sich
endlich aus dem Tarifvertragssystem des öffentlichen Dienstes zu stehlen. Nur so
lassen sich die gefällten und geplanten Entscheidungen des Senats, aus dem
kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) auszutreten und mit einer
Bundesratsinitiative das einheitliche Beamtenbesoldungsrecht auszuhebeln,
verstehen. Der Versuch, mit dem Solidarpakt den rund 150.000 Beschäftigten ein
Sonderopfer abzuverlangen und damit indirekt eine Schuldzuweisung an der
Haushaltslage in Berlin zuzuschreiben, ist alles andere als solidarisch.
Bereits die Änderung des
Einkommensangleichungsgesetzes, nach dem Löhne und Gehälter der Beschäftigten,
die unter die Tarifverträge Ost fallen, monatlich um 1,41 % verringert werden,
hat das gespaltenes Verhältnis des Senats zur Gerechtigkeit dokumentiert.
Angesichts der Tatsache, dass die beamteten Mitarbeiter im Ostteil seit nunmehr
12 Jahren auf die Angleichung ihrer Gehälter an die Bezüge der Beamten, die ihre
Laufbahn im Westteil begonnen haben, warten, ist es schon eine Unverschämtheit,
mit welcher Arroganz hoch bezahlte Senatoren, dem kleinem Polizeimeister oder
Amtmann an seine bescheidenen Bezüge wollen, die gerade mal gut 90 % des
Westgehaltes ausmachen. Es gibt nun mal eine Grenze, unter der niemand mehr
seine Familie auskömmlich unterhalten kann. Und der Verweis auf die Arbeitskraft
der Ehefrau ist dabei angesichts der auch von diesen hoch bezahlten Senatoren zu
verantwortenden Arbeitslosenquote eine Frechheit. Darüber hinaus hat der Senat
keine Skrupel, seinen Arbeitern und Angestellten mit dem Knüppel der „betriebsbedingten“
Kündigungen zu drohen, der wiederum wegen der abweichenden Tarifverträge im
„Beitrittsgebiet“ und der erheblich kürzeren Dienstzeiten dort besonders die
Mitarbeiter im Ostteil treffen würde.
Dazu erklärte Specht: „Dann
allerdings droht uns das, was Eberhard Diepgen trotz mancher Begehrlichkeiten
hatte verhindern können, eine Verwaltung, die von aus dem Westteil kommenden
Mitarbeitern dominiert wird. Und die PDS, die sich doch immer als Beschützer der
Entrechteten im Ostteil vorstellt, reicht der SPD dazu ihre Hand.“
Das Szenario sei immer das
gleiche: Unter dem Motto „Wir alle müssen Opfer bringen“ werde ein Meinungsklima
geschaffen, dass letztlich nur dazu führt, dass wichtige Arbeitnehmerrechte
abgeschafft werden und diese der Willkür der Arbeitgeber unterworfen werden. Und
weiter: „Wer die Axt an den Flächentarifvertrag legt oder mit den
Beamtengehälter machen will, was ihm gerade in den „politischen Kram“ passt,
stört den sozialen Frieden.“ Die Position des Deutschen Beamtenbundes,
Landesverbandes Berlin dazu dient nach Auffassung von Specht vor allem nicht den
Interessen der Beamten im Ostteil der Stadt. „Im Gegensatz dazu finden die
Erklärungen der Gewerkschaften unsere volle Unterstützung in der Ablehnung der
arbeitnehmerfeindlichen Pläne des Berliner Senats und bei eventuell notwendig
werdenden Kampfmaßnahmen dagegen“, erklärte Specht. So müsse er dem Vorsitzenden
der Gewerkschaft der Polizei Freiberg voll zustimmen, der erklärt hat: „Wenn die Länderchefs, wie sie
sagen, mehr Flexibilität in den gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber ihren
Beamten erreichen wollen, werden wir Beamte über mehr Flexibilität in den
Arbeitskampfmitteln beraten, derartige Zumutungen abzuwehren.“
V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 654 13 63, e-mail:
specht@cdaberlin.de
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Berlin, den 18. Juli 2002
CDA Berlin solidarisch mit der Belegschaft von Corning
Cable Systems
Protest der CDU - Sozialausschüsse
gegen die geplante Schließung der Glaskabelfertigung am Standort Berlin
Die Geschäftsleitung der Corning Cable Systems GmbH
will den Bereich Glasfaserkabel-Herstellung am Standort Groß-Berliner-Damm 82 A,
12487 Berlin, eine hochmoderne Fertigungsstätte mit höchster Produktivität und
niedrigsten Herstellungskosten, zum 31.12.2002 schließen. Mit dieser Maßnahme
ist die Entlassung von mehr als 100 Kollegen und Kolleginnen verbunden.
Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft Treptow - Köpenick und ihr
Landesverband Berlin nehmen die geplante Schließung der Corning - Kabelfertigung
in Berlin mit Unverständnis und Protest zur Kenntnis. Der Kreisvorsitzende und
stellv. Landesvorsitzende der CDU Sozialausschüsse Joachim Specht sagte dazu
anlässlich des heutigen Protestfrühstücks von Betriebsrat und Beschäftigten vor
dem Werkstor: "Wir erklären uns solidarisch mit der Belegschaft und fordern die
Geschäftsleitung auf, diese Entscheidung gegen den Fertigungsstandort
Berlin nicht umzusetzen, die offensichtlich rein konzernpolitisch motiviert ist,
da dem Betriebsrat keine ökonomischen Daten bzw. Fakten vorgelegt worden sind,
die eine Schließung der Fertigung irgendwie rechtfertigen würden.“
Die Entscheidung sei um so unverständlicher, als Malcolm Barnett, Vorsitzender
der Geschäftsleitung Europa, gerade im Mai gegenüber dem Betriebsrat erklärt
habe, dass der Berliner Fertigungsstandort hoch motiviert und international
konkurrenzfähig sei, erklärte Specht.
Die CDA wird deshalb Belegschaft und Betriebsrat im Kampf um ihre Arbeitsplätze
nachdrücklich unterstützen.
V.i.S.d.P.: Joachim
Specht, Kreisvorsitzender der CDA Treptow – Köpenick, stellv. Landesvorsitzender
c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 654 13 63, e-mail:
specht@cdaberlin.de
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Berlin, den 5.
Juli
2002
Katherina Reiche ist eine sehr gute Wahl
CDA Berlin weist die Kritik vom Kölner
Kardinal Meisner zurück
Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft
Berlin begrüßte heute in einer Erklärung ausdrücklich die Nominierung von
Katherina Reiche für das Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten der Union Edmund
Stoiber. Darin soll die CDU-Politikerin für die Bereiche Frauen-, Jugend- und
Familienpolitik zuständig sein. Frau Reiche steht nach Auffassung der
Sozialausschüsse der CDU Berlin für eine moderne und aufgeschlossene
Frauen-, Jugend- und Familienpolitik.
Die Kritik des Kölner Kardinals Meisner an dieser
Berufung wies die CDA Berlin als anmaßend zurück. Der stellv.
Landesvorsitzende Joachim Specht erklärte dazu: „Als evangelischer Christ
in der CDU spreche ich ihm das Recht ab, für alle Christen zu definieren, was
christlich ist. Wenn Kardinal Meisner behauptet, viele Christen fänden das
Verhalten von Ministerpräsident Stoiber skandalös, so halte ich es dagegen für
skandalös, dass Herr Meisner allen Christen seine auf eine höchst fragwürdigen
Moraltheologie basierende Auffassung von Familie unterstellt.“ Dagegen
teile er ausdrücklich die Position von Edmund Stoiber, dass Familie überall dort
sei, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen, sagte
Specht. Für ihn gebe es auch keinen Zweifel, dass gerade die Berufung von
Katherina Reiche dem C im Namen der CDU gerecht werde.
V.i.S.d.P.: Joachim
Specht, stellv. Landesvorsitzender
c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 654 13 63, e-mail:
specht@cdaberlin.de
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Berlin, den 19.04.2002
CDU-Sozialausschüsse kritisieren Innensenator
„Wer als Senator im Öffentlichen
Dienst ausgebildete junge Menschen aus der Stadt treibt, statt ihnen eine
Perspektive in der Verwaltung der Hauptstadt zu geben, schadet unserem
Gemeinwesen und sollte sich überlegen, ob er seinem Amt noch gerecht wird.“ Mit
diesen Worten kommentiert der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA),
Joachim Krüger, entsprechende Äußerungen des Innensenators Körting auf einer
Kundgebung junger Azubis des Öffentlichen Dienstes am 17. April vor dem Roten
Rathaus.
„Die CDA erwartet von den Senatoren klare Bekenntnisse dazu, dass auch in der
Hauptverwaltung zukünftig umfassend ausgebildet wird. Senat und Hauptausschuss
des Abgeordnetenhauses müssen auch weiterhin den Bezirken die Mittel zugestehen,
die zur Aufrechterhaltung der Ausbildung auf bisherigem Niveau notwendig sind.
Ansonsten sind die Forderungen des Wirtschaftssenators Gysi, die freie
Wirtschaft solle ihre Ausbildungsplätze deutlich vermehren, blanker Hohn,“
erklärte Krüger.
Schließlich erwartet die CDA vom noch amtierenden Senat, dass er einen
ausreichenden Einstellungskorridor öffnet, um jungen Menschen mit guten
Ausbildungsergebnissen die Chance zu eröffnen, die Haupt- und
Bezirksverwaltungen innovativ zu gestalten und vor schleichender Vergreisung zu
schützen.
V.i.S.d.P.: Joachim
Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de
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Berlin, den 04.04.2002
CDU-Sozialausschüsse (CDA) fordern intensiven Dialog
zwischen Berliner CDU und Gewerkschaften
„Zu einem Zeitpunkt, wo das
Verhältnis zwischen rot-roter Landesregierung und den Gewerkschaften in Berlin
an einem Nullpunkt angekommen ist, muss es Aufgabe der CDU als größter
Oppositionspartei sein, mit den Gewerkschaften in einen konstruktiven und
vertrauensvollen Dialog über konkrete Maßnahmen der Bekämpfung von
Arbeitslosigkeit und Betriebssterben in Berlin sowie über eine tragbare
Konzeption zur Finanzsanierung der Hauptstadt einzutreten“, sagte der
CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
Krüger sieht zugleich mit Sorge, dass die täglich wechselnden und häufig
gegenläufigen Äußerungen von Senatsmitgliedern zum Umgang mit der Öffentlichen
Verwaltung zu einer völligen Demotivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
führen. Hier müsse zwischen CDU und Gewerkschaften eine Verständigung erfolgen,
die auf Vertrauen und Verlässlichkeit setzt, statt – wie SPD und PDS dies
derzeit tun – Chaos und Unsicherheit zu verbreiten.
V.i.S.d.P.: Joachim
Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de
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Berlin, den 10.03.2002
Presseeinladung
Der Kreisverband der CHRISTLICH
DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT Steglitz-Zehlendorf (Kreisvorsitzende
Barbara Münzer) in Zusammenarbeit mit dem Wahlkreiskandidaten für den Deutschen
Bundestag Dr. Uwe Lehmann-Brauns
Thema:
ARBEITSPLATZ UNIVERSITÄTSKLINIKUM BENJAMIN FRANKLIN
- FAKTEN UND PERSPEKTIVEN
Termin:
Dienstag, 12. März 2002, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, Hörsaal West
(Eingänge: Hindenburgdamm Westeingang oder Klingsorstraße Nordeingang)
Von der Zukunft des Universitätsklinikums Benjamin Franklin hängen 5000
Arbeitsplätze ab.
Hierzu veranstalten wir eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit den
Beschäftigen des Klinikums, dem FU-Präsidenten, dem Klinikumsvorstand und
CDU-Politikern*
Das UKBF ist der größte Arbeitgeber im Südwesten Berlins und wichtiger
Auftraggeber für viele, vor allem mittelständische Betriebe. Auch die vom
rot-roten Senat als Alternativlösung ins Auge gefasste Umwandlung in ein
Versorgungskrankenhaus würde eine erhebliche Zahl von Entlassungen und den
Wegfall von Arbeitsplätzen nach sich ziehen, wenn eine für die Berliner
Haushaltslage relevante Einsparung erzielt werden soll. Als Vertreter von CDU
und CDA warnen wir vor einer weiteren Schwächung des Wirtschaftsstandortes
Berlin und seines Arbeitsmarktes und lehnen Lösungen wie die bisher vorgelegten
konsequent ab. Wir stehen für
- den Erhalt der Arbeitsplätze am UKBF für eine optimale
Krankenversorgung
-
den Erhalt des mit dem UKBF verbundenen
regionalwirtschaftlichen Umfeldes
den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen in
Wissenschaft und Forschung zur Sicherung der medizinischen Spitzenforschung im
FU-Bereich
* Monika Ziegner (Vorsitzende des Personalrates
), FU-Präsident Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Prof. Dr. Hans Scherer (stellvertr.
Ärztlicher Direktor/angefr.), Peter Zschernack (Verwaltungsdirektor),
Bundestagskandidat Dr. Uwe Lehmann-Brauns, die Abgeordneten Michael Braun, Prof.
Monika Grütters und Karl-Georg Wellmann,
Rene Rögner-Francke (Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV), Peter Kurth
(ehem. Finanzsenator), für den DGB Heidelinde Jockel.
Moderation: Barbara Münzer (CDA)
V.i.S.d.P.: Barbara Münzer,
Kreisvorsitzende der CDA Steglitz-Zehlendorf, Mitglied des CDA-Landesvorstendes
c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 / 801 29 52, e-mail:
barbara.muenzer@t-online.de
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Berlin, den
25.Febr. 2002
Zur
Kandidatur Christoph Stölzl zum CDU-Landesvorsitz
erklärte heute der
CDA-Landesvorsitzenden Joachim
Krüger:
„Ich begrüße die
Bereitschaft Stölzls, sich der Herausförderung des CDU-Landesvorsitzes zu
stellen und bin sicher, dass er eine gute Chance auf eine breite Mehrheit hat.
Mit Stölzl nimmt die CDU die geistige Herausforderung im Ringen um eine
zukunftsorientierte Hauptstadtvision Berlins und um die Schaffung einer
wirtschaftlich starken Europaregion Berlin-Brandenburg-Westpolen auf.
Stölzl
könnte es auch gelingen, wieder mehr Berliner der bürgerlichen Mitte für die
politische Diskussion zu interessieren und für Positionen der Union zu gewinnen.
Die CDA
erwartet von Stölzl, dass er sich nachhaltig für die Interessen der Berliner
Arbeitnehmerschaft einsetzt und den Dialog mit den Gewerkschaften sucht. Nur
wenn die Berliner Arbeitnehmerschaft wieder Vertrauen in die CDU fasst, sind
zukünftig wieder politische Mehrheiten der Union in den Bezirken und auf
Landesebene möglich.
Ich würde
mich freuen, wenn Christoph Stölzl sich zum Dialog mit den CDU-Sozialausschüssen
bereit erklärt.“
V.i.S.d.P.: Joachim
Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de
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Berlin, den 24. Febr. 2002
Sarrazin, Totengräber des öffentlichen Dienstes in
Berlin?
Als blanke
Erpressung bezeichnet der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger, die Äußerung
des Berliner Finanzsenators Sarrazin, ohne Gehaltsverzichte der
Landesbediensteten werde es keine Neueinstellungen bei Polizei, Schulen und
Justiz geben.
Es ist eine
bodenlose Frechheit, jedem einzelnen Landesbediensteten persönlich
Gehaltsverzichte zuzumuten, um damit Finanzlöcher des Berliner Haushalts zu
stopfen, die vorrangig durch das Fehlverhalten bzw. die Sorglosigkeit von
Politikern zu verantworten sind, die gerade auch aus der Partei des so
vollmundig formulierenden amtierenden Finanzsenators stammen.
Sarrazin
scheint bewusst nicht zur Kenntnis zu nehmen, dass gerade die
Bezirksverwaltungen in den letzten Jahren erhebliche Einsparungen in Sach- und
Personalmitteln vorgenommen haben, die die Bezirke schon jetzt an den Rand ihrer
Existenz und an die Grenze einer gesetzesgetreuen Wahrnehmung ihrer
Pflichtaufgaben bringt.
Insbesondere das Vorhaben, komplette Jahrgänge von auf Steuerzahlerkosten
ausgebildeten jungen Menschen in den Rathäusern und der Hauptverwaltung nach
erfolgreicher Abschlussprüfung in die Arbeitslosigkeit zu schicken, zeigte die
Perspektivlosigkeit des derzeitigen Berliner Senats, so erklärte Krüger.
V.i.S.d.P.: Joachim
Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.:
030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de
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Presseerklärungen aus dem Jahre 2001
Berlin, den 25.10.01
CDU
muss zu sozialer Kompetenz und intensiver Verankerung im vorpolitischen Raum zurückfinden
Am 23. Oktober hat sich der
Landesvorstand der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA) mit dem verheerenden
Wahlergebnis für die CDU am letzten Sonntag beschäftigt. Als eine wesentliche
Ursache für den Vertrauensverlust in allen Teilen der Stadt bezeichnete der
CDA-Landesvorstand einmütig den Verlust sozialer Kompetenz der Berliner Union.
Die Sorgen der Arbeitnehmerschaft vor Arbeitslosigkeit, um gerechte soziale
Sicherheit und eine Großstadtgesellschaft mit menschlicher Wärme seien zu sehr
aus dem Blickwinkel der Berliner CDU geraten.
Kompetenz bei der Zusammenführung
von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft, bei der Integration junger
Menschen in unsere Gesellschaft sei zu wenig erkennbar gewesen. Die gute Linie
der inneren Integration beider Stadthälften (gleicher Lohn für gleiche Arbeit
in Ost und West) sei nicht überzeugend fortgeschrieben worden.
Massiv kritisierte der Landesvorsitzende der
CDA Berlin, Joachim Krüger, den Verlust von Verankerung der CDU in
unterschiedlichsten vorpolitischen Räumen. „Statt hier hart zu arbeiten und
als ernst zu nehmender Gesprächspartner zu überzeugen, hat sich die CDU über
Monate vorrangig mit innerverbandlichen Machtkämpfen und der Ausgrenzung
unliebsamer Kritiker aus den eigenen Reihen beschäftigt. Das hat in der Öffentlichkeit
zu einem seit längerer Zeit unübersehbaren Vertrauensschwund beigetragen.“
Krüger und der CDA-Landesvorstand
forderten die Berliner CDU auf, sich wieder ernsthaft auf den Charakter einer
integrationsfähigen Volkspartei zu besinnen und vorrangig auf die Sorgen und Nöte
breiter Bevölkerungsschichten einzugehen. Dazu müsse die Berliner Union wieder
dialogoffen und sensibel werden, sich von ihren christlich-sozialen Grundwerten
leiten lassen und auch klare Strategien zur Überwindung noch immer vorhandener
innerstädtischer Gegensätze und einer gemeinsamen Perspektive mit dem Land
Brandenburg entwickeln.
V.
i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Schmitzweg 52/54, 13437 Berlin,
Tel.: 414 46 62
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Berlin, den 30.Sept.
2001
CDA Berlin auf dem Alexanderplatz
Der Landesverband der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA Berlin) führt am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober 2001,
wieder zwischen 10 und 13 Uhr, auf dem Alexanderplatz eine Straßenaktion mit den Kreisverbänden der CDA durch. "Wir werben für Frank Stoffel und rufen alle Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am 21. Oktober von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Frank Steffel steht für die Modernisierung der deutschen Hauptstadt und damit auch der Berliner Wirtschaft unter Wahrung der sozialen Belange der Arbeitnehmerschaft", erklärte der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger.
Mit einer Politik des sozialen Ausgleichs mit viel Herz für die Berlinerinnen und Berliner, die auf kleine und mittlere Einkommen angewiesen sind, knüpft die Berliner CDU an die überzeugenden Erfolge Eberhard Diepgens bei der Zusammenführung der Menschen aus Ost und West an", betonte Krüger weiter.
Für die CDU-Sozialausschüsse sind folgende Ziele vorrangig:
- Fortsetzung der Politik: gleicher Lohn für gleiche Arbeit in ganz Berlin;
- Ablehnung von betriebsbedingten Kündigungen im öffentlichen Dienst;
- Entwicklung von Leistungsanreizen zur Effektivierung der Arbeit der öffentlich Bediensteten; Verschlankung der
öffentlichen Verwaltung durch Konzentration auf die sachlich notwendigen Staatsaufgaben;
- Stärkung der Berliner Polizei, damit sie ihre Sicherheitsaufgaben im Sinne der Bevölkerung umfassend erfüllen kann;
- offensives Vorantreiben der Fusion von Berlin und Brandenburg zur Bündelung der gemeinsamen Wirtschaftskraft;
- Stärkung der Arbeitsförderung mit dem eindeutigen Ziel, ständig mehr Arbeitslose für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren;
- wirksame Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie der Arbeitslosigkeit unter Schwerbehinderten;
- Konzentration auf eine konsequente Bildungs-, Ausbildung- und Fortbildungspolitik, die die Potentiale der Berliner Jugend und der Arbeitnehmerschaft für eine zukunftsorientierte Berufswelt erschließt.
Diese Ziele sind am besten mit Frank Steffel und einer starken Berliner CDU durchzusetzen", stellte der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger, fest.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71 17
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Berlin, den 18.09.2001
Die CDA Berlin zu dem Terrorangriff
auf die USA
Angesichts der aktuellen Situation sieben Tage nach dem Terrorangriff auf Amerika erklärt der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA), Joachim Krüger: Auch eine Woche nach den Terroranschlägen von New York und Washington gehen Entsetzen und Trauer noch immer so tief, dass wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Zwar wird der Terrorismus uns nicht davon abhalten, die politische Tagesarbeit engagiert fortzusetzen, unser Denken hat jedoch einen tiefen Einschnitt erfahren. Die am letzten Freitag vor dem Brandenburger Tor so eindrucksvoll demonstrierte Solidarität mit den USA und insbesondere mit den leidgeprüften Familien ist uns ein fortdauerndes Anliegen. Wir sind davon überzeugt, dass die USA in Abstimmung mit der westlichen Wertegemeinschaft und vielen anderen Staaten guten Willens auf der Welt alle notwendigen Maßnahmen zur gezielten Terrorismusbekämpfung ergreifen werden. Eine langfristig angelegte, gut durchdachte und zielsichere Politik, die den Terroristen ihre technischen, ökonomischen und militärischen Mittel nimmt und das Umfeld dieser geistigen Verirrung austrocknet, wird unsere ungeteilte Solidarität und unser beherztes Engagement finden. Hierzu gehört auch der solidarische Beitrag unserer Bundeswehr. Bei der Bewertung der terroristischen Herausforderung sollten wir jedoch deutlich zwischen extremistischen Fundamentalisten, die sich zu Unrecht auf den Koran berufen, und der großen Masse friedfertiger und toleranter Anhänger des Islams unterscheiden. In Berlin bleibt es unsere Aufgabe, alles für ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Kulturen zu tun und gemeinsam an den vielschichtigen Integrationsvorhaben unbeirrt weiterzuarbeiten. Allerdings sollten wir auch wachsam sein und fundamentalistischen Gewaltpredigern die Möglichkeit nehmen, unter dem Deckmantel einer religiösen Vereinigung jungen Menschen Gedanken des Hasses einzupflanzen und sie zum Terrorismus zu verführen."
Berlin, 17. September 01
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71 17
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Berlin., den 26.08.2001
CDA Berlin : Solidarisch mit den Arbeitnehmern der Bahn im Kampf gegen den Abbau ihrer Arbeitsplätze
Die CDA Berlin unterstützt nachdrücklich den Kampf der Gewerkschaft Transnet (GdED) und vieler Tausend Arbeitnehmer bei der Bahn - AG um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze!
Wer eine leistungsfähige Bahn haben will, die zunehmend den Lastverkehr auf die Schiene zieht und bewältigt, und die auch im Personenverkehr eine echte Alternative zum innerdeutschen Flugnetz ist, muss auch für eine funktionierende Servicestruktur und damit für ein Netz von optimierten Instandsetzungswerken sorgen.
Die vorliegenden Privatisierungsgutachten lassen erhebliche Zweifel an ihrer Aussagekraft zu, im Übrigen ist die Privatisierung von Serviceleistungen kein Wert an sich, und schon gar nicht, wenn damit bisher weitgehend gut funktionierende Strukturen zerschlagen werden. In Sorge um eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik fordern wir den Bahnvorstand auf, seine Konzeption zu überdenken. Es darf nicht dazu kommen, dass - wirtschaftlich unbegründet - Tausende von hoch qualifizierten Bahnmitarbeitern ihre Tätigkeit verlieren und mit ihren Familien keine Zukunftsperspektiven mehr haben.
Die CDA Berlin fordert: ehrliche Zahlen auf den Tisch, ja" zur Optimierun der vorhandenen Werke, aber nein°` zum Kahlschlag vom grünen Tisch her! Schließlich sollte nach Auffassung der CDU-Arbeltnehmerarganisation auch der Bundeskanzler sich der Bahnproblematik als Chefsache" annehmen, statt weiterhin folgenlosen Deutschland-Tourismus zu betreiben!", erklärte der Berliner CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, CDA Landesvorsitzender, Wallstraße 14 a, 10179 Berlin,
Tel.: 030 414 46 62
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Rüdersdorf,
den 08.07.01
CDA
Brandenburg: Warum wir die
Riester’sche Rentenreform ablehnen müssen
Gerade
für ostdeutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurde mit der Zustimmung in
Bundestag und Bundesrat ein neues Kapitel im Ungerechtigkeitsroman „Schröder
– Genosse der Bosse“ geschrieben.
Was
ist passiert ?
·
Erstmals wurde der Grundsatz paritätischer Finanzierung der
Sozialversicherungssysteme aufgelöst. Heute schon ruft die Krankenversicherung
nach ähnlichen Modellen. Die Unternehmer werden damit immer mehr aus der
gemeinsamen Verantwortung entlassen.
·
Die gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer
bleiben auf gleich hohem Niveau und müssen zusätzlich bei sinkendem
Rentenanspruch durch privates Engagement aufgestockt werden. Es ist schon heute
mit den Mitteln einfachster Mathematik abzusehen, dass spätestens in 10 Jahren
eine deutliche Anhebung der gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge
stattfinden muß.
·
Die Einbeziehung von Wohneigentum in die Rentenreform ist Augenwischerei
erster Ordnung. Bis zu DM 100.000.- können als zinsfreises Darlehen aus der
angesparten Summe herausgenommen werden, müssen aber bis Renteneintritt wieder
zurückgezahlt werden. Bei 1% der Beitragsbemessungsgrenze können maximal rund
DM 1000.- p.a. in die Rentenversicherung einbezahlt werden, mit der zusätzlichen
staatlichen Förderung kommt man bei zwei Kindern auf höchstens rund DM 1240.-
p.a. Erst ab dem Jahr 2008 erhöht sich dieser Maximalabsparbeitrag auf ca. DM
4000.- (4% der Beitragsbemessungsgrenze) und zusätzlich DM 1020.- staatliche
Zulage. Bei einem Normalverdiener bedeutet dies, dass frühestens nach 25 Jahren
(angenommen 5% Verzinsung) so durch Zins und Zinseszinsrechnung DM 100.000
zustande kommen, diese sind dann zurückzuzahlen. Erklären Sie dies bitte einem
45-jährigen Arbeitnehmer !
·
Erstmals besteht der gesetzliche Anspruch auf Lohnumwandlung. Für den
Arbeitgeber durchaus attraktiv, müssen doch weniger Sozialversicherungsbeiträge
abgeführt werden. Auch der Arbeitnehmer hat was davon: Voraussetzung er
verdient soviel, dass er sich eine Lohnumwandlung überhaupt leisten kann. Für
den ostdeutschen Normalverdiener (und hier reden wir nicht über DM 5000.-
brutto) völlig illusorisch. Erklären sie mal einem Wachmann im
Sicherheitsunternehmen oder einer mit
DM 8,20 tariflichem Brutto-Stundenlohn welche „eminenten“ Steuereffekte er
geltend machen kann und auf wieviel Lohn er bei DM 2000.- brutto verzichten
soll.
·
Und der größte Hammer zum Schluß: In der Leistungsphase, also wenn die
Rente ausbezahlt wird, muß jeder Rentner eine Leibrentenversicherung abschließen
bis zu 12% des privaten Rentenbeitrages. Diese dient zur Zahlung der Rente nach
dem 85. Lebensjahr, denn dort endet die Leistungspflicht der Riesterrente.
Milliarden, die die Versicherungsunternehmen verdienen. Selbst bei noch so guter
Volksgesundheit wird es nicht möglich sein, das durchschnittliche Lebensalter
auf 90 Jahre und mehr heraufzusetzen. Denn nur dann würden Bruchteile der
Leibrenten auszuzahlen sein. Ein Kniefall vor der Versicherungswirtschaft!
Und
da fragen Sie, warum wir die Riester-Rente ablehnen müssen !
Der
CDA-Landesvorsitzende
Martin Stock erklärte
dazu:
"Wir brauchen eine sofortige Reform der Reform ! –
Stabile Blümrente statt betrügerische Riesterrente – Rückkehr zur paritätischen
Sozialversicherung!"
V.i.S.d.P.:
Christlich Demokratische
Arbeitnehmerschaft Deutschlands
, Landesverband Brandenburg
z.Hd.
Martin Stock, Dr.-Wilhelm-Külz-Str.
13 15562 Rüdersdorf, Tel:
(033638)68987
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CDA
Berlin: Steffel steht für sozialen Ausgleich!
Die CDU-Sozialausschüsse
in Berlin (CDA) unterstützen nachdrücklich die Wahl Frank Steffels zum
Spitzenkandidaten der Berliner CDU im anlaufenden Wahlkampf.
„Steffel steht für die Modernisierung der Metropole und damit auch der
Berliner Wirtschaft unter Wahrung der sozialen Belange der
Arbeitnehmerschaft“, erklärte deren Landesvorsitzender, Joachim Krüger.
„Mit
einer Politik des sozialen Ausgleichs mit viel Herz für die Berlinerinnen und
Berliner, die auf kleine und mittlere Einkommen angewiesen sind, wird die Union
im Wahlkampf an die überzeugenden Erfolge Eberhard Diepgens bei der
Zusammenführung
der Menschen aus Ost und West anknüpfen“, betonte Krüger weiter.
Aus der Sicht der
CDU-Sozialausschüsse ist es wichtig, dass die CDU im Wahlkampf folgende
Positionen aufgreift:
-
Fortsetzung der
Politik: gleicher Lohn für gleiche Arbeit in ganz Berlin;
-
Ablehnung von
betriebsbedingten Kündigungen im öffentlichen Dienst;
-
Entwicklung von
Leistungsanreizen zur Effektivierung der Arbeit der öffentlich
Bediensteten;
-
Verschlankung
der öffentlichen Verwaltung durch Konzentration auf die sachlich
notwendigen Staatsaufgaben;
-
Stärkung der
Berliner Polizei, damit sie ihre Sicherheitsaufgaben im Sinne der Bevölkerung
umfassend erfüllen kann;
-
offensives
Vorantreiben der Fusion von Berlin und Brandenburg zur Konzentration und
Effektivierung der gemeinsamen Wirtschaftskraft;
-
Stärkung der
Arbeitsförderung mit dem eindeutigen Ziel, ständig mehr Arbeitslose für
den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren;
-
wirksame Bekämpfung
der Langzeitarbeitslosigkeit sowie der Arbeitslosigkeit unter
Schwerbehinderten und Älteren;
-
Konzentration
auf eine konsequente Bildungs-, Ausbildung- und Fortbildungspolitik, die die
Potentiale der Berliner Jugend und der Arbeitnehmerschaft für eine
zukunftsorientierte Berufswelt erschließt.
„Die
CDA Berlin wird kraftvoll und energisch am Berliner Wahlkampf teilnehmen, um das
Vertrauen der Berliner Arbeitnehmerschaft für die Volkspartei CDU gewinnen zu
helfen!“, erklärte Krüger abschließend.
V.
i. S. d. P.: Joachim Krüger,
CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71
17
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Berlin,
den 30. Mai 2001
Sozialausschüsse
der CDU warnen vor dem Verlust der Glaubwürdigkeit der Politik
Kein zusätzlicher Stellenabbau nur wegen der
Bankenkrise
Zur
Diskussion über das die Situation der Bankgesellschaft Berlin erklärte
der Stellv. Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA) Berlin, Joachim Specht:
„Angesichts des durch das
Management verursachte und durch den Aufsichtsrat nicht verhinderte
Milliardendefizit hält die CDA die Begründung von Finanzsenator Kurth, dass
neben der Kapitalseite auch die Arbeitnehmerseite durch einen weiterer
Personalabbau bei der Bankgesellschaft Opfer bringen müsse, für unverschämt.
Wer die soziale Existenz von Mitarbeitern vernichtet, nur weil Management und
aufsichtsführende Politik durch bodenlosem Leichtsinn mehr als vier Milliarden
Mark in den Sand gesetzt haben, handelt zynisch.“
Wegen
der Aussageverweigerung des bisherigen Vorstandes der Berlin-Hyp und ehemaligen
Fraktionsvorsitzenden der CDU Klaus-Rüdiger Landowsky vor dem
Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses forderte Specht zur Neubewertung
der politischen Situation in der CDU auf.
„Bisher hat Landowsky durch
seine Rücktritte von nahezu allen Ämtern verantwortungsvoll gehandelt. Gerade
wir in den Sozialausschüssen der CDU, die wir in Klaus-Rüdiger Landowsky immer
einen Fürsprecher hatten, wenn es uns um den sozialen Ausgleich in unserer
Stadt ging, fordern ihn angesichts der Entwicklung deshalb dringend auf zu überlegen,
ob er nicht auch die Position eines stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU
aufgegeben muss,“ sagte Specht. Das Festhalten an diesem Amt mache das Bemühen
der CDU um Aufklärung nicht glaubwürdiger. Und nur die Glaubwürdigkeit der
Union könne verhindern, dass die Krise der Bankgesellschaft sich zu einer Krise
des Vertrauens in die Berliner Politik ausweitet.
V.i.S.d.P.: Joachim Specht,
stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin,
Tel.: 030 654 13 63
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Berlin, 16. Mai 2001
PRESSEERKLÄRUNG
CDA - Berlin: DRK Berlin braucht faire Überlebenschance
"Als unverzichtbarer Anbieter weitgefächerter Sozialarbeit in Berlin muss das Rote Kreuz eine echte Überlebenschance
erhalten", forderte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
"Die Misswirtschaft einzelner Funktionäre und die gleichzeitig rückläufige Finanzierung durch den
Sozialsenat dürfen jetzt nicht auf dem Rücken langjähriger Mitarbeiter ausgetragen worden. Statt dessen ist Unterstützung bei der Vermarktung
DRK-eigener Immobilien notwendig, damit die aktuelle Finanzkrise überwunden wird und den Mitarbeitern zugesagte Leistungen gewährt worden können. Zukünftig ist jedoch eine am modernen Finanzmanagement orientierte Leitung dieses Wohlfahrtsverbandes unumgänglich!", erklärte Krüger.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62
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Berlin, 14. Mai 2001
CDA-Landesverband Berlin unterstützt die Zivil-Bediensteten der Bundeswehr
bei ihren Forderungen
Der CDA-Landesverband Berlin unterstützt die berechtigten Forderungen der Zivil-Bediensteten der Bundeswehr.
Die Forderungen der 120.000 Bundeswehr-Bediensteten nach sozialverträglicher Gestaltung des geplanten Stellenabbaus ist angesichts der nach wie vor viel zu hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland und insbesondere in der Region
Berlin - Brandenburg unverzichtbar.
V. i. S. d. P.: Rudolf Schäfer, Sicherheitspolitischer Sprecher des CDA-Landesverbandes Berlin,
Wallstr. 14a, Berlin-Mitte Tel.: 625 70 31, 326 904-38
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Berlin, 11. Mai 2001
PRESSEERKLÄRUNG
CDU-Sozialausschüsse stellen fest:
Wer zumutbare Arbeit ablehnt, leistet der Faulenzerdebatte Vorschub!
Als nachvollziehbar und gerecht hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, die am Donnerstag bekannt gewordene Gerichtsentscheidung bezeichnet, einer CDU-Bezirksverordneten in
Marzahn-Hellersdorf die Arbeitsaufnahme als Erzieherin bei einem freien Träger zuzumuten, obwohl ihre zukünftige Vorgesetzte PDS-Mitglied sei.
"Angesichts der Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit in Berlin noch immer bei knapp 20 v. H. liegt und Tausende von Berlinern froh wären, endlich der Arbeitslosigkeit entrinnen zu können, ist die Arbeitsverweigerung einer
CDU-Mandatsträgerin aus politischen Gründen unverständlich und geeignet, weitverbreiteten Vorurteilen über die 'Faulheit der Arbeitslosen' neue Nahrung zu geben", erklärte Krüger.
"Wer Bundeskanzler Schröders plumper und beleidigender Argumentation gegenüber vielen Hunderttausend Langzeitarbeitslosen die Grundlage entziehen will, muss gleichzeitig kraftvoll und kompromisslos sozialen Missbrauch auch in den eigenen Reihen bekämpfen", unterstrich der CDA-Landesvorsitzende.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 71 17
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Berlin, 11. Mai 20
PRESSEERKLÄRUNG
CDU-Sozialausschüsse: Vorrang für Verständlichkeit und Höflichkeit in der Berliner
Verwaltungssprache
Auf eine positive Bewertung bei den CDU-Sozialausschüssen trifft der Senatsbeschluss vom Dienstag, wonach die Berliner Verwaltung im schriftlichen Kontakt mit dem Bürger unnötige Fremdwörter vermeiden soll.
Es ist seit langem fällig, dass einer unnötig komplizierten Verwaltungssprache der Kampf angesagt wird!", erklärte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger. Ebenso wichtig wie die Vermeidung leicht ersetzbarer Fremdwörter ist eine klare Sprache, die den betroffenen Bürgern Verwaltungsvorgänge einsichtig und kurz erklärt, statt sich in gespreiztem Juristendeutsch wichtig zu tun."
Krüger forderte in diesem Zusammenhang auch eine Durchforstung des Formulierungsdschungels auf sprachliche Verständlichkeit. "Besonders an der Zeit ist es, ins Amtsdeutsch mehr Verbindlichkeit und Höflichkeit einzubringen, die die Bürger als mündige Partner akzeptiert, statt sie autoritär von oben herab 'zu bescheiden' ", erklärte Krüger.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171
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Berlin, den 07.05.2001
CDA Berlin nominiert Joachim
Specht für Bundesvorstand
Auf einer gemeinsamen Sitzung von Landesvorstand und
Landesausschuss der CDA Berlin wurde einstimmig der stellv. Landesvorsitzende
und Kreisvorsitzende von Treptow - Köpenick
Joachim Specht zum Kandidaten für das Amt eines Beisitzers im CDA-Bundesvorstand für die Bundestagung im Juni 2001 nominiert.
Hier einige Daten zu
seiner Person:
Joachim Specht wurde in Holterfehn (Kreis Leer/Ostfrld.) geboren und ist 54 Jahre alt. Bereits 1965 trat er in die CDA und die CDU ein.
Während seines Studiums der Mathematik war er als Mitglied des RCDS Präsident des Studentischen Parlaments und
Konventsmitglied an der Uni Münster, später war er Vorstandsmitglied des dortigen Studentenwerks und Sozialreferent beim Bundesvorstand des RCDS.
Nach der Diplom-Prüfung
wechselte er 1976 aus beruflichen Gründen nach Berlin und ist hier
heute als Teamleiter in der Softwareentwicklung und -betreuung tätig. 1991 trat er in die CDU
Berlin - Köpenick ein, in der er 4 1/2 Jahre als stellv. Kreisvorsitzender
tätig war. Er ist dort seit 1997 CDA-Kreisvorsitzender.
Seit 1998 gehört er dem CDA-Landesvorstand an, seit Januar 2000 als Stellvertretender
Landesvorsitzender. Politisch engagiert er sich vor allem für die Durchsetzung der Christlichen Soziallehre in der Tagespolitik,
ist verantwortlich für die technische und inhaltliche Umsetzung der Berliner CDA-Seiten
im Internet und scheut sieh auch vor kritischen Auseinadersetzungen nicht, wenn es darum geht, die
Belange der Berliner Arbeitnehmerschaft in Ost und West kraftvoll zu vertreten.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171
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Berlin, den 23.04.01
CDA Berlin: PDS-Entschuldigung:
unglaubwürdig!
Als vordergründigen Opportunismus zur Erlangung
politischer Macht und plumpe Anbiederung an die SPD bezeichnet der
Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, den Vorstoß der PDS-Spitze,
sich für die Zwangsvereinigung von KPD und SPD im Jahre 1946 zu entschuldigen.
Voraussetzung für einen ehrlichen Umgang mit der
Geschichte sei die lückenlose Aufarbeitung des politischen Drucks gegen
Andersdenkende in der SPD und den bürgerliche Parteien der Jahre nach 1945, der
viele aufrechte Demokraten z.B. ins Lager Sachsenhausen brachte
und damit in den Tod unter sowjetischer Aufsicht
trieb.
Auch die Schauprozesse in der DDR der 50er Jahre,
die Niederschlagung demokratischer Ansätze während des Juni-Aufstandes 1953,
die brutale Kollektivierung der Landwirtschaft und die enteignungsgleiche
Zerschlagung des privaten Handels und Handwerks unter der vermessenen Parole,
die SED habe immer Recht, harren einer umfassenden Aufarbeitung in den Reihen
der PDS.
Solange die PDS in ihrer Mitgliedschaft noch
immer mehrheitlich. von Altkadern der SED und der SEW, ihres
"Westberliner" Ablegers, dessen unverbrüchliche Aufgabe die
Rechtfertigung der Mauer als "Wall des Friedens" war, gebildet wird,
ist an der Ehrlichkeit eines demokratischen Wandels der PDS fundamentaler
Zweifel geboten.
Krüger fordert die Berliner SPD auf, das
Vermächtnis ihrer Genossen der erste Nachkriegsstunde, die sich in vielenTeilon
der späteren DDR dem Terror der KPD - Stalinisten widersetzten und dafür
ausgeschaltet wurden, nicht aktuellem Machtstreben z.B. um das Amt des
Regierenden Bürgermeisters zu opfern. „Ieh hoffe sehr, dass die Berliner SPD
in ihrer breiten Basis der Linie Ernst Reuters treu bleibt, der als Berliner
Bürgcrmeister genau sozialdemokratische Freiheitsliebe von damaliger
kommunistischer Indoktrination abzugrenzen verstand und für hohle und
vordergründige Entschuldigungsfloskeln heutzutage sicher kein Verständnis
hätte.", erklärte Krüger.
Die vielen, das damalige KPD - Verhalten
rechtfertigenden Briefe von PDS - Mitgliedern im "Neuen Deutschland"
der letzten Tage bewiesen die Ungebrochenheit im Denken breiter PDS -
Kaderkreise, hob Krüger abschließend hervor.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171
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CDA
Treptow – Köpenick
PRESSEERKLAERUNG
Neuwahlen
bei der CDA Treptow
– Köpenick
Kreisvorsitzender Specht
einstimmig wiedergewählt
Manch
einer mag sich an die Zahlen aus DDR – Zeiten erinnert haben, als der CDU
Kreisvorsitzende Dr. Klaus Sieber als Sitzungsleiter der Hauptversammlung der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) die Ergebnisse der Wahl zum
neuen Kreisvorstand bekannt gab. Einstimmig bestätigten die Mitglieder
den bisherigen Kreisvorsitzenden Joachim Specht im Amt. Ebenso einstimmig
wurde neu als stellvertretender Kreisvorsitzender Norbert Kneidel berufen.
Ebenfalls ohne Gegenstimmen wählte die Versammlung erneut Klaus Lugebiel zum
Schriftführer.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte Specht zuvor darauf hingewiesen, dass die
Vertretung der Arbeitnehmer in der
CDU z.Z. keinen leichten Stand habe. Für viele auch in der Bundesspitze der
Partei sei ein gutes Verhältnis zur mächtigen Lobby der Wirtschaftsverbände
wichtiger als das Eintreten für die sozial Benachteiligten in unserer
Gesellschaft. Ohne soziale Gerechtigkeit aber sei unsere Wirtschaftsordnung
nicht mehr die Soziale Marktwirtschaft, für die die CDU immer eingetreten sei.
Ohne die Berücksichtigung der Belange der sozial Schwachen verkomme diese zum
„Turbokapitalismus“.
Hier gelte es auch im lokalen Bereich aufzupassen. So kritisierte Specht scharf
die Bemerkung von Peter Knopp, Leiter von «Jobpool», einer gemeinsamen
Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure und des Wista-Managements in
Adlershof, dass ein Mittdreißiger eben doch bessere Aussichten als jemand über
50 habe, bei der Besetzung der mehr als 200 freien Stellen für
hochqualifizierte Arbeitnehmer von den Unternehmen ausgewählt zu werden. Diesen
Unternehmen müsse deutlich gesagt werden, dass sie nicht die auch von den
Sozialausschüssen in der CDU begrüßten Subventionen in Millionenhöhe
einstreichen und sich gleichzeitig aus ihrer sozialen Verantwortung dadurch
verabschieden können, dass sie hochqualifizierte Bewerber nur wegen ihres
Alters benachteiligen. „Dies zeugt von einer Haltung, die immer mehr um sich
greift, für die nur der „Shareholder Value“ zählt , nicht aber der
Mitarbeiter, der erst die Werte schafft,“ erklärte Specht.
Im weiteren berichtete Specht u.a. über die Sommeraktion der CDA, durch die
mehr als 1800 Rentner aus Köpenick und Treptow Widerspruch bei ihrem
Rentenversicherungsträger gegen die Abkopplung der Rentenerhöhungen von der
Nettolohnentwicklung eingelegt hatten. Specht dankte dabei der Lokalpresse für
die Veröffentlichung der Anlaufadressen und Telefonnummern.
V.i.S.d.P.:
Joachim Specht, Kreisvorsitzender der CDA Treptow – Köpenick, Tel.: 654 13 63
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Berlin, den 31.01.2001
CDA Charlottenburg -
Wilmersdorf
Presseerklärung
Uwe Weigmann zum
Vorsitzenden
der CDA Charlottenburg- Wilmersdorf gewählt
Der 50jährige Physiker
und Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt, Dr. Uwe Weigmann, wurde von der Hauptversammlung der CDU-Arbeitnehmerorganisation
CDA einstimmig zum Vorsitzenden des neuen Großbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
gewählt.
Die
CDU Fraktionsvorsitzende in der BVV, Marion Halten‑Bartels,
Christine Zwiener und Klaus-Ulrich Pätz fanden klare Mehrheiten als
Stellvertretende Vorsitzende.
Dern Vorstand als Beisitzer gehört
auch der CDA‑Landesvorsitzende, Joachim Krüger, an, der in der
Versammlung massiv die Pläne einiger Bundesländer sowie der Bundesregierung
kritisierte, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in ihrem Bestand
anzugreifen und damit Tausende von Arbeitsplätzen in Wilmersdorf zu gefährden.
Dr. Weigmann kündigte an, die
CDA Charlottenburg‑Wilmersdorf werde massiv auf den Senat und i.B. auf
Finanzsenator Peter Kurth Einfluss nehmen, damit der in Berlin zweitgrößte
Arbeitgeber zwar reformiert, jedoch nicht zerschlagen werde. Darauf müsse die
Landesregierung in nachdrücklichen Gesprächen i.B. mit den CDU‑geführten
Ländern der Südschiene hinwirken, erklärte Dr. Weigmann.
ViSdP: Joachim Krüger,
CDA Berlin, Schmitzweg 52/54, Tel/Fax 414 46 62
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Berlin, 23.
Jan. 01
P R E S S
E E R K L Ä R U N G
CDA
Berlin fordert:
BfA muss für Berlin erhalten bleiben!
Gegen die Zerschlagung
der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) durch die Bundesregierung
und die Länder der Südschiene wenden sich mit Nachdruck die CDU-Sozialausschüsse
Berlin (CDA Berlin).
"Eine funktionierende, gut und effektiv
arbeitende Behörde darf nicht einzelnen Länderegoismen geopfert werden",
erklärte der Landesvorsitzende der CDA
Berlin, Joachim Krüger.
"Zugleich kann die fahrlässige
Gefährdung von mehr als 6.000 Arbeitsplätzen in Wilmersdorf bei Berlins
zweitgrößtem Arbeitgeber nicht hingenommen werden", betonte Krüger,
der zugleich Bezirksverordneter in Charlottenburg-Wilmersdorf ist.
"Die CDU-Sozialausschüsse
fordern vom Regierenden Bürgermeister
Diepgen und von der Berliner SPD-Spitze ein beherztes Engagement für den
Verbleib der BfA in der Hauptstadt", mahnte Krüger.
V.
i. S. d. P.: Joachim
Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte,Tel. u. Fax: 414 46
62
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Presseerklärungen aus dem Jahre 2000
Rüdersdorf, den 03.12.2000
CDA Brandenburg
äussert scharfe Kritik an der bevorstehenden Rentenreform
Müllenbach: Betrug an Alten und Jungen
Rüdersdorf
- Aus der
bevorstehenden Rentenreform ergibt sich nicht nur ein erhebliches Absinken des
Rentenniveaus sondern es sind weitergehende Einschränkungen der Leistungen in
der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwarten, von der hauptsächlich die jüngere
Generation der heutigen Arbeitnehmer betroffen sein wird.
CDA-Landesvorstandsmitglied, Petra Müllenbach äußerte sich zu den geplanten
Änderungen in der Rentenversicherung.
Künftige Rentenanpassungen sollen weiter entsprechend der Nettolohnentwicklung
geschehen. Allerdings werden Steuerrechtsänderungen und Veränderungen bei den
Beitragssätzen zur Sozialversicherung außerhalb der Rentenversicherung (z.B.
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung) zukünftig unberücksichtigt bleiben.
Wegen des Anstiegs der Lebenserwartung soll ein sogenannter Ausgleichsfaktor das
Rentenniveau bis zum Jahr 2030 auf 64 % kürzen. Tatsächlich sinkt es aufgrund
der Anrechung von Ausgaben der privaten Altersvorsorge aber auf 61%.
Ein angemessener Lebensstandard im Alter kann somit nur durch eine zusätzliche
kapitalgedeckte private Altersvorsorge erreicht werden. Stufenweise soll diese
private Zusatzvorsorge bis zu 4 % des Bruttoeinkommens betragen. Als
Anlageformen für die Privatvorsorge kommen nicht nur Lebensversicherungen, wie
nach dem ursprünglichen Konzept des Ministeriums, sondern aufgrund einer
durchgesetzten Forderung der CDU/CSU auch alle andere Formen in Betracht, die
einen langjährigen Auszahlungsplan vorsehen (z.B. Investmentfonds, Banksparpläne).
Skandalös ist es nach Meinung der brandenburgischen CDA, dass
Vorsorgeformen mit Einmalzahlungen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie
Aufwendungen für den Hausbau.
Auch die geplanten Zulagen für Geringverdienende und Bezieher mittlerer
Einkommen können nicht ausgleichen, dass auf jeden Betroffenen eine erhebliche
finanzielle Mehrbelastung zukommt, die in keiner Form vom Arbeitgeber
mitgetragen wird. Die Einbindung einer kapitaldeckenden privaten Versorgung,
deren Risiko allein die Versicherten zu tragen haben, ist ein weiterer Schritt
weg vom Solidarprinzip, auf dem die gesetzliche Sozialversicherung bewährt seit
Jahrzehnten beruht.
Nachdem diese zusätzliche Eigenvorsorge freiwillig erfolgen soll, ist zu
befürchten, dass trotz staatlicher Förderung eine Vielzahl von Personen keine
private Lebens- oder Ren-tenversicherung abschließen werden oder können. Nicht
nur weil es den Betroffenen an der Bereitschaft fehlt, sondern auch an den
finanziellen Mitteln. Die spätere Folge ist Altersarmut mit erhöhtem
Sozialhilfebedarf, der die Staatskasse belasten wird.
Heute räumen selbst führende Gewerkschafter ein, dass sie bei der Wahl
zwischen
den Modellen von Blüm und Riester, sich für Blüm entscheiden würden.
CDA-Landesvorsitzender Martin Stock: Wir würden ja gerne einmal auch Herrn
Schröders Kabinett loben, allerdings gibt er uns wirklich nicht den geringsten
Anlaß dazu. Eine weitere Episode des Serie "Schröder - Genosse der
Reichen und
Bosse".
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Berlin, den 23.Oktober
2000
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Berliner CDU-Sozialausschüsse beschließen
Politisches Rahmenprogramm für Berlin
Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) verabschiedeten auf ihrer diesjährigen Landestagung am Wochenende im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf ein Politisches Rahmenprogramm für Berlin.
Die vom Landesvorstand vorgelegten vier Leitanträge wurden nach breiter und engagierter Diskussion mit sehr großer Mehrheit angenommen. Darüber hinaus wurde eine neue und völlig überarbeitete Satzung verabschiedet.
Mit der Verabschiedung eines Handlungsrahmens für die aktive Arbeitsmarktpolitik des Berliner Senats setzten sich die CDU-Sozialausschüsse kritisch mit der aktuellen Haushaltplanung zur aktiven Arbeitsmarktpolitik für das Jahr 2001 auseinander. Insbesondere wurde die über 30prozentige Kürzung der Landesmittel (= 140 Mio. DM) heftigst kritisiert, und hierbei vor allem die Senatsverwaltung für Finanzen für verantwortlich gesehen.
Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat im Bereich der Arbeitsmarktpolitik eine Kurskorrektur: Eine Erneuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik und erhöhte Mittelzuweisungen, u. a. für Strukturanpassungsmaßnahmen für Ältere (+ 20 Mio. DM) und Existenzgründern (+ 7,5 Mio. DM) sowie neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor für An- und Ungelernte. Darüber hinaus soll der Haushalt der Arbeitsmarktpolitik von den pauschalen Ausgabenkürzungen ausgenommen werden.
Es kann nicht sein, dass sich in Berlin nur durch die demographische Entwicklung die Arbeitslosenzahlen verringern. Es ist vielmehr besser Arbeit als Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zu finanzieren, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
Insgesamt benötigen die Bürger Berlins eine erneuerte, verstetigte und nachhaltige aktive Arbeitsmarktpolitik, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger. Und weiter: Die Arbeitsmarktpolitik sollte wieder in den Mittelpunkt der Prioritätensetzung des Berliner Senats rücken und der Haushaltsplanentwurf 2001 entsprechend geändert werden. Alle arbeitsmarktlichen Akteure in Berlin sind weiterhin aufgerufen, alle Kraftanstrengungen zu unternehmen, damit die Arbeitslosigkeit stetig und nachhaltig verringert wird. Berlin darf den Weg der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit nicht verlassen.
Des Weiteren verabschiedeten die Delegierten der CDA-Landestagung Thesen für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik in Berlin. Sie setzen sich für eine Entbürokratisierung des Schulbetriebes bei gleichzeitigem Ausbau zukunftsweisender Schulprofile ein, fordern vorrangiges Deutschlernen als Integrationshilfe für Kinder ohne genügende sprachliche Kompetenz ebenso wie die Durchforstung der Fachinhalte mit dem Ziel u. a. mehr wirtschaftliches Grundwissen in den Klassenstufen 7 bis 10 vermitteln zu können. Darüber hinaus sollen ausreichende Mittel zur baulichen Erhaltung bzw. Sanierung der Schulgebäude aus ordentlichen Haushaltsmitteln der Bezirke bereitgestellt werden.
Darüber hinaus wurden Grundzüge für eine christlich-sozial geprägte Bezirks- und Kommunalpolitik und ein Positionspapier Der Mensch im Mittelpunkt Die weitere Gestaltung der deutschen Einheit in Berlin in Gegenwart und Zukunft beschlossen.
Mit der diesjährigen Landestagung hat die CDA Berlin vor allem programmatische Akzente für die Politik der Bundeshauptstadt Berlin gesetzt, und diese mit konkreten Handlungsrahmen und spezifischen Forderungen unterlegt.
V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail:
joakrueger@freenet.de
Den kompletten Beschluss zur Arbeitsmarktpolitik finden Sie hier:
Arbeitsmarktpol.
Beschluß
Den kompletten Beschluss zur Bezirks- und Kommunalpolitik finden Sie hier:
Kommunalpol.
Beschluss
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Berlin, 21. Oktober
00
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Berliner CDU-Sozialausschüsse fordern
reformierte und finanziell verbesserte Arbeitsmarktpolitik im Haushaltsjahr
2001
Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) verabschiedeten auf ihrer gestrigen
Landestagung im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf u. a. konkrete
arbeitsmarktpolitische Vorschläge zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit
für Berlin.
Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat eine Erneuerung
der aktiven Arbeitsmarktpolitik, erhöhte Mittelzuweisungen u. a. für
Strukturanpassungsmaßnahmen bei freien Trägern und
Existenzgründern sowie neue Arbeitsplätze im
Niedriglohnsektor.
Die CDU-Sozialausschüsse halten
für besonders wichtig:
-
Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Berliner Senats
muss in der Prioritätensetzung der Berliner Landespolitik weiterhin
eine hohe Bedeutung beigemessen werden.
-
Die aktiven Förderinstrumente der
Qualifizierungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik müssen
so finanziell ausgestattet werden, dass sich die Arbeitsmarktentlastung
gegenüber dem Haushaltsjahr 2000 nicht verringert. Es kann nicht
sein, dass sich in Berlin nur durch die demographische Entwicklung die
Arbeitslosenzahlen verringern. Es ist vielmehr besser Arbeit als
Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zu finanzieren.
-
Eine Verringerung der Landesmittel für aktive
Arbeitsmarktpolitik um 140 Mio. DM lehnt die CDA Berlin ab.
-
Das bestehende Arbeitsmarktpolitische Rahmenprogramm
aus 1996 muss erneuert werden,
um den neuen Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden zu
können.
-
Der Haushalt der Arbeitsmarktpolitik ist von
den pauschalen Ausgabenkürzungen auszunehmen.
-
Arbeitsbeschaffungs- und
Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) sind unverzichtbare
Förderinstrumente
zur sozialen Sicherung
und Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur.
-
Das Förderinstrument SAM für
Ältere muss um 20 Mio. DM aufgestockt werden.
-
Ebenso sind die Kürzungen für die
Förderung wirtschaftsnaher beschäftigungswirksamer Auftragsvergabe
und wirtschaftsnaher Qualifizierung zurückzunehmen; dies betrifft
auch auf die präventive betriebliche Arbeitsmarktförderung zu.
-
Die Förderung von selbständigen
Existenzen ist um 7,5 Mio. DM auf rd. 10 Mio. DM aufzustocken.
-
Neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor
sollten um Kombi-Lohn oder durch Subventionsmodelle, die die Lohnnebenkosten
reduzieren, im Dienstleistungsbereich entstehen.
Insgesamt benötigen die Bürger
Berlins eine erneuerte, verstetigte und nachhaltige aktive
Arbeitsmarktpolitik, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim
Krüger. Und weiter: Die Arbeitsmarktpolitik sollte wieder
in den Mittelpunkt der Prioritätensetzung des Berliner Senats rücken
und der Haushaltsplanentwurf 2001 entsprechend geändert werden. Alle
arbeitsmarktlichen Akteure in Berlin sind weiterhin aufgerufen, alle
Kraftanstrengungen zu unternehmen, damit die Arbeitslosigkeit stetig und
nachhaltig verringert wird. Berlin darf den Weg der sozialen Gerechtigkeit
und Chancengleichheit nicht verlassen.
V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail:
joakrueger@freenet.de
Den kompletten Beschluss finden Sie hier:
Arbeitsmarktpol.
Beschluß
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Rüdersdorf, den
18.10.2000
CDA: Diskussion um NPD-Verbot lenkt
von Versagen im Bildungsbereich ab
Das Problem wird verschoben, aber nicht in Angriff
genommen
Rüdersdorf/Berlin - Zur Diskussion um ein
Verbot der rechtsradikalen NPD und zur Ankündigung der finanziellen
Kürzung für die Bundeszentrale für politische Bildung
erklärt Martin Stock, Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA) in Brandenburg:
Es muss alles getan werden, um jungen Menschen den Irrsinn rechts- oder
linksradikaler Gewalt deutlich zu machen, darin sind sich alle demokratischen
Parteien einig. Leider geschieht aber genau das Gegenteil dessen, was gerade
von SPD-Politikern vollmundig verkündigt wurde. Die Ankündigung
von Innenminister Schily die Bundeszentrale für politische Bildung radikal
zusammenzukürzen ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die
sich in Kirchen, Parteien, Verbänden und Vereinen für die politische
Bildung junger Menschen auf der Grundlage eines demokratischen und christlichen
Wertekonsenses engagieren. Viele Verbände haben sich aus der Jugend-,
Familien- und Erwachsenenbildung zurückgezogen, weil die finanziellen
Mittel nicht mehr zur Kostendeckung ausreichen, bzw. die Seminare nicht mehr
bewilligt werden.
Mit der Abkehr von der institutionellen Förderung von Verbänden
und Vereinen an sich, hin zur sogenannten Projektförderung geht die
Bundesregierung einen weiteren Schritt in die falsche Richtung. Jugendarbeit
und Jugendbildungsarbeit braucht eine langfristige Perspektive. Mit
"Hoppla-hopp-Projekten" erzielt man nur sehr "wirkungsgehemmte Ergebnisse",
die oft nicht mehr als Beschäftigungsprojekte für Sozialpädagogen
sind.
Gerade in Brandenburg ist es mehr als skurril, wenn sich heute Politikerinnen
und Politiker über den hohen Anteil rechtsgerichteter Gewalt echauffieren.
Waren es doch gerade die Politikerinnen und Politiker, die in 9 Jahren
Regierungsverantwortung für die Bildungsarbeit der jungen Menschen
zuständig waren, die heute 15 bis 18 Jahre alt sind.
Wer Gelder vornehmlich an "parteipolitisch-angenehme" Organisationen ausreicht,
muss sich nicht wundern, wenn ein Großteil der jungen Menschen
außerhalb dieser "Wohlfeilen" nicht erreicht wurde.
Bildungspolitik darf nicht nach parteipolitischen Kriterien betrieben
werden,
sondern muss verteilungsneutral sein. Hier wurden in der Vergangenheit
große Fehler gemacht. Mit der Degradierung der Landeszentrale für
politische Bildung zur "Rumpfabteilung" macht Politik im Land den gleichen
Fehler wie der Innenminister im Bund. Die Folgen werden viel teurer, als
wenn heute vernünftig auch in einer schwierigen Haushaltslage in die
praktische politische Bildungsarbeit investiert wird. Nichts ist so effektiv,
wie das persönliche Erleben von anderen Kulturen und Traditionen. Hier
muss Förderpolitik ansetzen, nicht bei teuren Plakat- und
Postkartenaktionen, die wieder nicht diejenigen erreichen, die erreicht werden
müssen. Da wird auch kein Verbot einer Partei helfen.
verantwortlich: CDA-LV Brandenbg., Martin Stock, Warschauer Straße
57, 10243 Berlin
Fragen ? - 0175 / 29 00 223
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Berlin, den 18.10.2000
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Berliner CDU-Sozialausschüsse fordern
reformierte Arbeitsmarkt- und zukunftsorientierte
Bildungspolitik
Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) werden auf ihrer diesjährigen
Landestagung
am Freitag, dem 20. Oktober 2000,
ab 18.30 Uhr,
im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf
insbesondere die Leitanträge des Landesvorstandes zu landespolitischen
Themen diskutieren.
Vor allem sollen konkrete arbeitsmarktliche Vorschläge zur Reduzierung
der Arbeitslosigkeit und Thesen für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik
für Berlin verabschiedet werden. Darüber hinaus werden
Grundzüge für eine christlich-sozial geprägte Bezirks-
und Kommunalpolitik vorgelegt.
Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat im Bereich der
Arbeitsmarktpolitik u. a. eine Erneuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik,
erhöhte Mittelzuweisungen u. a. für Strukturanpassungsmaßnahmen
bei freien Trägern und Existenzgründern sowie neue Arbeitsplätze
im Niedriglohnsektor.
Darüber hinaus setzen sich die CDU-Sozialausschüsse für eine
Entbürokratisierung des Schulbetriebes bei gleichzeitigem Ausbau
zukunftsweisender Schulprofile ein, fordern vorrangiges Deutschlernen
als Integrationshilfe für Kinder ohne genügende sprachliche
Kompetenz ebenso wie die Durchforstung der Fachinhalte mit dem Ziel u. a.
mehr wirtschaftliches Grundwissen in den Klassenstufen 7 bis 10 vermitteln
zu können. Darüber hinaus sollen ausreichende Mittel zur baulichen
Erhaltung bzw. Sanierung der Schulgebäude aus ordentlichen
Haushaltsmitteln der Bezirke bereitgestellt werden.
Im Bereich der Kommunalpolitik halten es die CDU-Sozialausschüsse
für besonders wichtig, dass
-
die Baupolitik das spezifische Ortsbild
und die vorhandene wertvolle Bausubstanz bewahren hilft,
-
die Kulturpolitik eine Vielfalt und
Weltoffenheit, die das kommunale Element unterstreicht, ohne provinzielle
Enge praktiziert,
-
die Politik des sozialen Engagements den
wirklich Bedürftigen wirksam hilft und zugleich sozialen Missbrauch
intelligent bekämpft,
-
die Politik die gewachsene Struktur
mittelständischer Betriebe fördert und in engem Kontakt mit
den Gewerbetreibenden steht und
-
die Behindertenpolitik frei von jedweder
Diskriminierung die Eigeninitiative und das Selbstbewusstsein der Betroffenen
fördert, ihre besonderen Bedürfnisse bei politischen Entscheidungen
jedoch stets mitbedenkt.
Darüber hinaus wird die CDA Berlin ihre
Satzung ändern.
Mit der diesjährigen Landestagung will die CDA Berlin vor allem
programmatische Akzente für die Politik der Bundeshauptstadt Berlin
setzen, und diese mit konkreten Handlungsrahmen und spezifischen Forderungen
unterlegen.
V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail:
joakrueger@freenet.de
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Berlin, den 2.10.00
PRESSEERKLÄRUNG
CDA Berlin am 3. Oktober auf dem Alexanderplatz
für klare Perspektiven zur Angleichung der Lebensbedingungen in den
"neuen" Bundesländern
"10 Jahre Einheit sind ein Grund zur Freude
über die zurückgewonnene Gemeinsamkeit aller Deutschen, aber
auch ein Anlass dazu, klare Zeitpunkte und Perspektiven für die noch
ausstehende Angleichung der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie der
Gehälter für alle Arbeltnehmerinnen und Arbeitnehmer in den neuen
Bundesländern einzufordern."
Mit diesen Worten macht der Berliner
Landesvorsitzende der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT
(CDA Berlin), Joachim Krüger, auf eine Veranstaltung der
CDU-Sozialausschüsse
am 3. Oktober 00 von 10 bis 13 Uhr
auf dem Alexanderplatz (bei der Weltuhr)
aufmerksam.
Der CDA Berlin geht es dabei darum, sich als
arbeitnehmerengagierter Teil der Berliner CDU der Diskussion mit den
Berlinern zu stellen, dabei für ihre Organisation zu werben und Elemente
einer christlich-sozialen Wertepolitik vorzustellen.
V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail:
joakrueger@freenet.de
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Berlin, den
19.09.00
PRESSEERKLÄRUNG
CDA-Berlin fordert: Unternehmensstabilität bei VW
durch die Steigerung des Aktienantells in Mitarbeiterhand sichern!
Angesichts der Ankündigungen der VW-AG, eigene
Aktien an der Börse erwerben zu wollen, um ein eigenes Aktienpaket gegen
weitere Betriebsbeteiligungen tauschen zu können und zugleich einer
möglichen Jeindlichen Übernahme" des Unternehmens wegen des schwachen
Börsenkurses sowie des billigen Euros entgegenzutreten, fordert der
Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA
Berlin) die Unternehmensleitung auf, einen Teil der zu erwerbenden Aktien
den Mitarbeitern des Konzerns zu Vorzugspreisen anzubieten.
"Durch eine solche Maßnahme, die einen Teil des Produktivkapitals
in Arbeitnehmerhände legt, wird die Identifizierung des VW-Mitarbeiters
mit ihrem Unternehmen gestärkt, erhebliche Liquidität für
weitere wirtschaftliche Akquisitionen geschaffen und die Gefahr einer"feindlichen
Übernahme" reduziert", sagte der CDA-Landesvorsitzende Joachim
Krüger.
V. i. S. d. P.:Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a,
Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62
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P R E S S E E R K L Ä R U N
G
CDA-Berlin fordert
unverzügliches
Aussetzen
der Öko-Steuererhöhung zum 1.1.2001
Der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin)
fordert die SPD-Bundesregierung auf, die Öko-Steuer unverzüglich
auszusetzen und auf die zum 1. Januar 2001 geplante weitere Erhöhung
zu verzichten.
Begründung:
Zahlreiche Unternehmen des Fuhr- und
Transportgewerbes schreiben bereits heute rote Zahlen!, so der
verkehrspolitische Sprecher des Landesvorstandes
Rudolf Schäfer. Diese Unternehmen
befinden sich bereits in unerträglicher Existenznot.
Wir können nicht hinnehmen, dass die
Bundesregierung den Verlust weiterer Arbeitsplätze billigend in Kauf
nimmt, erklärte Schäfer weiter.
V. i. S. d. P.: Rudolf Schäfer, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a, Berlin-Mitte,
Tel.: 262 29 10, 0172/748 64 68, 625 70 31 (ab 18 Uhr)
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CDA-Brandenburg-Medieninfo
Berufstätige endlich steuerlich
entlasten
Ignoranz und Sturheit der Bundesregierung nicht mehr zu
überbieten
Berlin / Potsdam - Der CDA-Landesvorsitzende Martin Stock
fordert die
Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen, die
Berufstätigen einen
angemessenen steuerlichen Ausgleich für Ihre beruflich bedingten
Fahrtkosten
ermöglichen.
Mit einem hohen Maß an Arroganz geht aktuell die rot-grüne
Bundesregierung mit
den begründeten Sorgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders
in den
neuen Bundesländern um. Gerade im schwach strukturierten Flächenland
Brandenburg
sind viele Berufstätige täglich auf das Auto angewiesen. Die Bahn
legt Strecken
still, der ÖPNV wird in vielen Berlin - ferneren Regionen bei
sinkender
Leistungsfähigkeit immer teurer. Bei den bereits seit einiger Zeit
völlig
überhöhten Benzinpreisen ist es völlig unverständlich,
dass Minister und
Bundeskanzler lediglich mit einem ignoranten Lächeln die Situation zu
verharmlosen versuchen. Dabei trifft die Schuld an der heutigen Situation
ausschließlich die Bundesregierung. Der schwache Eurokurs gegenüber
dem Dollar
ist eindeutig auf die fehlende Wirtschafts- und Finanzkompetenz der
rot-grünen
Bundesregierung zurückzuführen. Wie bei allen sozialistischen
Regierungen steigt
die Inflationsquote langsam aber stetig. Die Ökosteuer, die ihren Namen
nicht
wert ist, treibt die Preise für Heizöl und Treibstoffe in die
Höhe, die
unsoziale erhöhte Steuer für Dieselfahrzeuge hätte längst
zurückgefahren werden
müssen und die viel gerühmte Steuerreform lässt für die
durchschnittliche
Familie mit zwei Kindern nicht einmal einen Bruchteil der versprochenen
Entlastung übrig, vielmehr belastet sie diese durch die genannten
Steuererhöhungen.
Mit welcher Ignoranz muss man belegt sein, um vor diesen Problemen die Augen
zu
verschließen. Die CDA in Brandenburg fordert eine sofortige Aussetzung
der
nächsten Stufe der Ökosteuer-Anhebung, bereits eine für das
Jahr 2000 wirkende
Erhöhung der steuerlichen km-Pauschale für Dienstfahrten auf 65
Pfennige und für
die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle auf 1 DM, (letzteres
entspricht
0,50 Pfennige pro gefahrenem Kilometer, wobei bei einem Steuersatz von ca.
35%
selbst hier nur 17,5 Pfennige tatsächlich übrig bleiben) sowie
eine analoge
Anpassung des Bundesreisekostengesetzes.
verantwortlich: CDA-LV Brbg. c/o Martin Stock, Warschauer Straße 57,
10243
Berlin
Fragen ? - 0175 / 2900223
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Berlin, den 19.07.00
Pressemitteilung
CDA Berlin hat kein Verständnis für
das Abstimmungsverhalten Berlins zur Steuerreform im
Bundesrat
Auf seiner Sitzung vom 17. Juli 2000 haben
der Landesvorstand und der Landesausschuss der CDA Berlin sich mit dem
Abstimmungsverhalten der CDU-geführten Berliner Landesregierung zur
Steuerreform im Bundesrat beschäftigt. Gerade auch im Hinblick auf die
notwendige Solidarität innerhalb von CDU und CDA wird der Landesvorstand
folgende Erklärung an die anderen Landesverbände der CDA senden:
Wir haben im Vorfeld dieser Entscheidung das
konsequente Verhandlungsverhalten von Herrn Merz und Frau Merkel als Ausdruck
der Sorge der CDU - Bundestagsabgeordneten und der CDU - Spitze um eine
ausgewogene Steuerreform bewertet, die große Kapitalgesellschaften
keinesfalls besser stelle dürfe als kleine mittelständische
Unternehmen. Bis zuletzt sind wir davon ausgegangen, dass ein solches Verhalten
selbstverständlich auch im Interesse aller Länder des Bundes liegen
müsse.
Wir missbilligen deshalb das Abstimmungsverhalten
der Berliner Vertreter im Bundesrat vom vergangenen Freitag, weil hiermit
ein notwendiger parlamentarischer Kompromiss im Sinne unserer föderalen
Ordnung nicht durch Verhandlungen im Sinne unserer Verfassung, sondern durch
Zusagen des Kanzlers an den Parlamenten und Haushaltsausschüssen vorbei
erkauft worden ist. Wir bedauern sehr, dass Berlin sich damit auf eine Stufe
etwa mit Mecklenburg Vorpommern und den dortigen PDS Kräften gestellt
hat
Wir möchten auf diesem Wege allen
Landesverbänden der CDA mitteilen, dass die Berliner CDU-
Sozialausschüsse verlässlich die Beschlüsse der
Bundesführung der CDU sowie der Bundestagsfraktion unterstützen
werden und unabgestimmte Alleingänge der Berliner CDU-Führung,
die letztendlich dem Bild einer veränderten und mit der breiten Masse
der Bürger solidarischen CDU schweren Schaden zufügen, auch in
Zukunft nicht mittragen werden .
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Berlin, den 26.06.2000
CDU Köpenick-Treptow
brüskiert ihre Arbeitnehmervertretung - CDA Kandidat ohne
Chance
Auf dem Fusionskreisparteitag der Köpenicker
und Treptower CDU am Samstag in Adlershof scheiterte der langjährige
stellv. Kreisvorsitzende der Köpenicker CDU und Kreisvorsitzende der
CDA Köpenick-Treptow Joachim Specht bei den Wahlen zum Kreisvorstand.
Die Delegierten wählten stattdessen den selbständigen Heilpraktiker
Ralf Henze, obwohl Specht durch das einstimmige Votum des bisherigen
Köpenicker CDU Kreisvorstandes und des Kreisvorstandes der CDA, der
Arbeitnehmervertretung in der CDU, nominiert war.
Der Kreisvorstand der CDA Köpenick-Treptow
erklärt dazu, daß sie dies ausdrücklich als Affront gegen
die Arbeitnehmer betrachtet. "Wie sollen wir in Zukunft den Wählern
der CDU, die zu 90 % ebenfalls Arbeitnehmer sind, klar machen, daß
sie bei der Union am besten aufgehoben sind, wenn noch nicht einmal für
den Vertreter der Vereinigung der Arbeitnehmer in der CDU Platz im neuen
Kreisvorstand ist", meinte Specht gegenüber unserer Zeitung. Wenn in
Köpenick-Treptow die CDU durch ihre Personalentscheidungen die Arbeitnehmer
brüskiere, wenn sie dabei noch nicht einmal den CDA Vertreter als Sprecher
der Vereinigungen mit beratender Stimme im Kreisvorstand wolle, dagegen
Mitglieder, die sich selbst als Interessenvertreter von Wirtschaft und
Unternehmern sehen, dorthin entsende, dürfe sie sich über schlechte
Wahlergebnisse im zukünftigen Bezirk nicht wundern. "Wenn die
Arbeitnehmervertreter, wie hier geschehen, "abgebürstet" werden, läuft
die fusionierte CDU Gefahr, ihren Anspruch als Volkspartei zu verlieren,
denn erst die Mischung aus allen gesellschaftlichen Gruppen vom Unternehmer
bis zum Arbeiter ließ die CDU zur erfolgreichsten Nachkriegspartei
in Deutschland werden", hält Specht der CDU vor.
V.i.S.d.P.: Joachim Specht, c./o. CDA
Köpenick, Sterndamm 7, 12487 Berlin
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Ohrfeige
für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
CDA Brandenburg: Politik der Sturheiten endlich beenden - Steuerpauschale
sofort erhöhen
Berlin / Potsdam -
Der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA)
in Brandenburg, Martin Stock, kritisiert die starre Haltung der Rot-Grünen
Bundesregierung in der Energie- und Steuerpolitik
Erstmals seit Übernahme der Regierung hat ein verantwortlicher Politiker
der SPD wieder den Arbeitnehmer in den Blick genommen. Der Vorschlag von
Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) die steuerliche Pauschale für
Fahrten zur Arbeitstätte aufgrund der unzumutbaren Benzinkosten zu
erhöhen, war ein guter Ansatz und wäre von weiten Teilen der CDA
und CDU mitgetragen worden. Gerade in einem schwach strukturierten
Flächen-Bundesland wie Brandenburg sind viele Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer auf die Nutzung des Autos angewiesen. Mit der weiteren
Streckenstilllegung der Deutschen Bahn verschärft sich die Situation
im ländlichen Raum zudem. Schon die 70 Pfg. pro Entfernungskilometer
decken nur einen Bruchteil der Kosten, die ein Berufstätiger aufwenden
muß um zu seiner Arbeitstätte zu kommen. Erst die
Ökosteuerreform mit ihrem Preisautomatismus hat dazu geführt, daß
die Mineralölgesellschaften die Situation ausnützen und trotz sinkendem
Dollarpreis und Entspannung auf dem Rohölmarkt ihre Hochpreispolitik
weiterführen können
Die Brandenburgischen Sozialausschüsse fordern die Bundesregierung auf
sofort ihre starre Haltung aufzugeben und statt ständiger
Unternehmensentlastungen wieder die Menschen, die unter großem
persönlichen Einschränkungen und Belastungen in Ostdeutschland
überhaupt noch eine Arbeitsstelle haben, zumindest bei den beruflich
veranlassten Kosten zu entlasten.
"Wenn sich hier nicht schnell etwas tut, werden wir mit geeigneten Mitteln
und konkreten Aktionen versuchen, den öffentlichen Druck so zu
erhöhen, daß auch der schwerhörigste Politiker in der Regierung
aufwachen wird." so Stock abschließend.
verantwortlich: CDA-LV Brbg., Martin Stock, Warschauer Straße
57, 10243 Berlin
Fragen ? - 0171 / 637 111
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04.05.2000
CDU-Arbeitnehmer fordern Tarifangleichungen
im Öffentlichen Dienst
für Berlin und Brandenburg
Der Landesverband Berlin der Christlich
Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin)
-
unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften
nach Einkommenserhöhungen im Öffentlichen Dienst, die deutlich
über der Preissteigerungsrate dieses Jahres liegen müssen und
wenigstens eine 2 vor dem Komma aufweisen sollten.
-
fordert endlich einen einheitlichen Tarifvertrag
für die BVG für ganz Berlin 10 Jahre nach der Wiedervereinigung
der Stadt sowie einen verbindlichen Zeitplan für die noch ausstehenden
Tarifangleichungen im Öffentlichen Dienst für Berlin und
Brandenburg.
-
unterstützt die Forderung nach wenigstens
12monatiger Weiterbeschäftigung für Azubis mit bestandener
Abschlussprüfung.
Die CDA Berlin hat Verständnis dafür,
dass die betroffenen Kolleginnen und Kollegen durch Warnstreiks ihren Forderungen
Nachdruck verleihen und bittet die Berliner um Verständnis und
Solidarität. Berlin, 3. Mai 2000
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger,
CDA-Landesvorsitzender, Steifensandstr. 58, 14057 Berlin, Tel. u. Fax: 414
46 62
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Berlin,den
12.04.2000
P R E S S E E R K L Ä R U N
G
CDA Berlin fordert Neueinstellungen statt Erhöhung
der Pflichtstundenzahl für die Berliner Lehrer
Die CDU- Sozialausschüsse (CDA) lehnen
zwar einen Lehrerstreik in Berlin am 12. April 2000 aus beamtenrechtlichen
Gründen ab, fordern den Senat von Berlin und allen voran Schutsenator
Böger jedoch nachdrücklich auf, durch die Verbreiterung des Korridors
für Lehrerneueinstellungen dafür Sorge zu tragen,
-
dass die Klassenfrequenzen wieder deutlich unter
3o insbesondere an den Gesarnt- und Realschulen abgesenkt werden,
-
dass die notwendigen Lehrerstunden zur Integration
behinderter Kinder in der Grundschule und Sekundarstufe 1 in vollem Umfmg
erhalten bleiben,
-
dass die versprochenen Verbesserungen im
Grundschulbereich auf einen flächendeckenden Frühbeginn der ersten
Fremdsprache, auf einen verläßlichen Halbtagsbetrieb sowie die
Einrichtung von Schulstationen realisiert werden,
Ablehnend äußerte sich der
CDA-Landesvorsitzende Joachim Krügcr, selbst Gesamtschulehrer und
GEW-Mitglied, zur Erhöhung der Pflichtstundenzahl für die Berliner
Lehrer: Was rechnerisch aufgeben mag, ist letzlich ein Schlag gegen
das pädagogische Engagement vieler Lehrer. Mehr Pflichtstunden heißt
mehr Unterrichtsvorbereitung und mehr Korrekturen, zugleich jedoch weniger
Zeit z.B. für pädagogische Konfliktlösung, für Gewalt
und Drogenprävention, für Elterngespräche."
Nach den Worten Krügers bekennt sich die
CDA Berlin zum hohen Stellenwert von Bilduninvestitionen, die auch deutlich
erhöhte Ausgaben für mehr Lehrerstellen einschließen messen.
Entschieden wandte sich Krüger gegen eine Flickwerkpolitik des Senats,
der auf wachsendc Probleme wie Gewalt und Drogen an Schulen mit millionenschweren
Notprogrammen" reagiere, zugleich bei der notwendigen Regelfinanzierung
der Bildung seit Jahren die Daumenschraube anlege.
V.i.S.d.P.: Joachim Krüger,CDA
Landesvorsitzender
Steifensandstr.8
14057 Berlin
Tel. privat: 414 46 62
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Berlin, den
10.03.2000
P R E S S E E R K L Ä R U N
G
Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft
(CDA) Berlin lehnt Schröders Green-Card-Aktionismus
ab
Die CDA LV Berlin hält das Vorhaben,
das Bundeskanzler Gerhard Schröder auf der CEBIT in Hannover medienwirksam
verkündete, dem angeblichen Mangel an geeigneten Fachkräften im
Bereich der Informationstechnologien (IT) durch die Erteilung von sog.
Green-Cards an Fachleuten aus dem Ausland abzuhelfen, für falsch und
überflüssig. Nach Auffassung der CDA Berlin ging es ihm offensichtlich
nur darum, populistisch den - oberflächlich betrachtet - plausiblen
Wünschen einiger Firmen zu entsprechen.
Dazu erklärte der stellv. Landesvorsitzende
der CDA Berlin, Joachim Specht: "Es gibt, wie die Aussagen vieler Fachleute
auch der Bundesanstalt für Arbeit belegen, nicht deutlich zu wenig
qualifizierte deutsche IT - Fachleute auf dem Arbeitsmarkt." Im Gegensatz
zu Schröder seien die Sozialausschüsse der CDU Berlin der Auffassung,
daß der Markt fast jede Qualifikation hergebe, nur seien die Leute
eben nicht mehr 24 Jahre alt, wo bei vielen Unternehmen heute oftmals die
Altersobergrenze für Neueinstellungen liegt, wie ein Blick in die
Stellenbeschreibungen in den Stellenanzeigen zeigt. Specht beklagte dabei
das Verhalten vieler Firmen im "IT" Bereich: "Ältere" Arbeitnehmer
können sich teilweise mit Ende 30, Anfang 40 in dem boomenden IT-Bereich
die Finger wund bewerben; es kommt häufig längst nicht mehr auf
Qualifikationen an." Die Bundesanstalt für Arbeit könne auf und
ab qualifizieren, was das Zeug halte, es helfe nichts. Da fast alle Arbeitgeber
auf junge Leute konditioniert seien, stelle man nur im äußersten
Notfall jemand ein, der 32 ist. "Und mit 45 ist eine Bewerbung zumeist
aussichtslos," stellte der selbst als in der EDV beschäftigte stellv.
CDA - Landesvorsitzende fest. Solange nicht auch z.B. durch kurzfristige
Nachqualifizierung und auch wenn sie wegen ihres Alters den Vorstellungen
vieler Personalchefs nicht entsprächen den arbeitslosen
IT-Spezialisten eine Chance gegeben werde, verbiete sich die breite Öffnung
des Arbeitsmarktes für ausländische Mitarbeiter.
Dies auch deshalb, weil diese gerade aus Schwellen-
oder Entwicklungsländer wie Indien oder den neuen Demokratien Osteuropas
kommen würden, wo sie im Hinblick auf den eigenen Wirtschaftsaufbau
in diesen Ländern ganz dringend selbst gebraucht würden. Ein Abwerben
dieser Menschen sei dafür deshalb höchst kontraproduktiv.
Für den CDA Landesverband Berlin
Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender
Berlin,
1. März 2000
P R E S S E E R K L Ä R U N G
CDU-SOZIALAUSSCHÜSSE KRITISIEREN
AUSBILDUNGSMÜDIGKEIT
DER BERLINER HAUPTVERWALTUNG
Als "kontraproduktiv und nicht in die aktuelle
Arbeitsmarktlandschaft passend" hat der Landesvorsitzende der
CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, den Rückgang der Zahl
von Ausbildungsplätzen in der Berliner Hauptverwaltung bezeichnet.
Trotz finanzieller Engpässe und hoher
Beanspruchung der Mitarbeiter/-innen im öf-fentlichen Dienst könne
es nicht hingenommen werden, dass die Berliner Hauptverwaltung zum
Ausbildungsrückzug blase, während der Senat gerade Klein- und
Mittelunternehmen größere Anstrengungen bei der Bereitstellung
von Ausbildungsplätzen abverlange.
Auch der Verlust von über 1.000 ABM-Stellen
weise in eine falsche beschäftigungspolitische Richtung, erklärte
Krüger.
Die CDA Berlin fordere vom Senat, von der.
Hauptverwaltung und den Bezirken, dass sie eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung
junger Menschen übernehmen und auch sonst nicht bei arbeitsmarktentlastenden
Maßnahmen den Rotstift ansetzen sollte.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger,
CDA-Landesvorsitzender,
Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel. und Fax: 414 46 62
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10.01.2000
P R E S S E E R K L Ä R U N G
Arbeitsmarktpolitik kein
Haushaltssparschwein
Fingerspitzengefühl bei der Behandlung
des Instrumentariums zur Arbeitsmarktförderung in Berlin mahnt der
Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger,
gegenüber Finanzsenator Peter Kurth an und reagiert damit auf
Äußerungen des Senators gegenüber dem Tagesspiegel vom 10.
Januar.
Zwar sei es richtig auf Effizienz bei der
Mittelverwertung zu drängen, das von Kurth angedeutete Sparpotential
in dreistelliger Millionen-Höhe würde jedoch weit über jedes
vertretbare Maß hinausschießen. Bereits in der letzten Wahlperiode
seien auf diesem Gebiet ca. 200 Mio. DM eingespart und wesentliche
Förderinstrumente gestrichen worden. Die Arbeitsmarktförderung
auch weiterhin zu Haushaltssparschwein degradieren zu wollen hieße
auch eine vom Bund gewährleistete Kofinanzierung in Gefahr zu bringen
und damit dem Koalitionsvertrag in Geist und Buchstaben
entgegenzutreten.
Krüger betonte, dass ein
Fördersummenvergleich mit Flächenstaaten wie Sachsen-Anhalt nicht
seriös sei, da hierbei die finanzielle Beteiligung der Kommunen, die
in Berlin wegfalle, außer Acht gelassen werden. Auch sei dem Senator
bekannt, dass im Vergleich zu den anderen Stadtstaaten Hamburg und Bremen
die Förderhöhe der einzelnen Instrumente in Berlin niedriger
sei.
Krüger unterstrich die Bereitschaft der
CDU-Sozialausschüsse, an einer Fortentwicklung der
Arbeitsmarktförderung für Berlin verantwortungslos mitzuarbeiten,
die sich im Besonderen auf kleine und mittlere Unternehmen konzentriere.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger,
CDA-Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel + Fax.: 414
46 62
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Berlin,
6. Januar
2000
P R E S S E E R K L Ä R U N G
NEUWAHL DES CDA-LANDESVORSTANDES
Am Samstag, den 8. Januar 2000 wählt
der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft
(CDA Berlin) im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf einen neuen Landesvorstand.
Beginn: 10 Uhr.
Neuer und derzeit einziger Kandidat für
den Landesvorsitz ist der bisherige Stellvertretende Landesvorsitzende
Joachim Krüger. Joachim Krüger ist derzeit Mitglied der
BVV Wilmersdorf und Mitglied des CDU-Kreisvorstandes sowie Bundessprecher
der GEW-Mitglieder in der CDA. Von 1979 bis 1982 war er Landesvorsitzender
der Berliner Jungen Union.
Als wichtigste Aufgabe für die nächsten
Monate bezeichnet Krüger das Engagement für mehr zukunftssichere
Arbeitsplätze in der Stadt, wobei die Sorge um die Jugend höchste
Priorität haben wird. "Nur wer der Arbeitslosigkeit in der Stadt
mit zielgerichteten und effektiven Instrumenten begegnet, wird den Menschen
wieder Hoffnung und berufliche Perspektive bieten können, erklärt
Joachim Krüger.
Zugleich fordert der Kandidat zum Landesvorsitzenden
ein starkes sozialpolitisches Engagement der CDA, dass die Kluft zwischen
Ost und West in dieser Stadt weiter schließen hilft und zugleich die
CDA als Anwalt der Schwächsten in dieser Gesellschaft einschließlich
der Arbeitslosen profiliert.
Joachim Krüger sieht es als wichtige Aufgabe,
den Charakter der CDU als Volkspartei zu stärken und dafür einzutreten,
dass eine arbeitnehmerfreundliche Politik bis hinein in die Senatsarbeit
sichtbar wird. "Die CDA gehört auf die Straße, um die Sorgen
und Nöte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort aufzugreifen
und eine Lösung im Rahmen einer modernen Wirtschafts- und Sozialpolitik
durchzusetzen", erklärte Krüger zusammenfassend.
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Pressesprecher, Steifensandstr. 8, 14057
Berlin, Tel.: 693 15 47, 0172/948 71 17 Fax: 6904 12 74
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Presseerklärungen aus dem Jahr 1999
26.11.99
P R E S S E E R
K L Ä R U N G
Die CDA Berlin wendet sich
entschieden gegen Überlegungen, die Berliner Stadtreinigung (BSR)
zu privatisieren, wie dies augenscheinlich von
einflussreichen SPD-Sparpolitikern der Stadt erwogen wird. "Wir
sind der festen Überzeugung, dass es der BSR aus eigener Kraft
gelingen wird, Schritte zu einer notwendigen Rationalisierung mit
dem weiteren Ausbau einer kundenfreundlichen Angebotspalette zu
verbinden", erklärte der Stellvertretende Landesvorsitzende
der CDA Berlin, Joachim Krüger. Krüger gibt zu bedenken,
dass auf dem Berliner privaten Markt entsprechend kapitalkräftige
Anbieter nicht anzutreffen seien und eine Veräußerung die fast
zwangsläufige Abgabe dieses Marktsegments an ausländische
Unternehmen zur Folge haben würde.
"Es wäre unerträglich, ausländische
Billiglohnkräfte bei der Straßenreinigung und Müllbeseitigung
in unserer Stadt tätig zu sehen, während die einheimischen
qualifizierten Arbeitnehmer am Straßenrand arbeitslos zusehen dürften",
erklärte Krüger. Er forderte die CDU und allen voran den
Regierenden Bürgermeister Diepgen auf, im Interesse der
Arbeitnehmer der Stadt und der zuverlässigen Arbeit der BSR
indem Versuch, diese zur Stopfung von Haushaltslöchern zu
benutzen, entschieden Widerstand entgegenzusetzen.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger,
Stellv. Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.:
414 46 62
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26.11.99
P R E S S E E R
K L Ä R U N G
Die CDA Berlin fordert den Senat
auf, umgehend durch eine Ausfallbürgschaft grünes Licht für
die Einführung eines Arbeitslosen-Tickets zum Preis von 50 DM
im Monat zu geben. Dies sei, so der Stellvertretende
Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, ein guter
Weg, um die Mobilität der Arbeitssuchenden zu erhöhen, damit
sie auch weiter entfernte Fortbildungsangebote und
Vorstellungstermine kostengünstig wahrnehmen können. Krüger
forderte eine schnelle Entscheidung, damit z. B. schon VHS-Veranstaltungen
des nächsten Kurshalbjahres mit dem verbilligten Arbeitslosen-Ticket
auch in Stadtrandbezirken erreicht werden können.
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger,
Stellv. Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.:
414 46 62
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27.10.99
PRESSEERKLÄRUNG
Die CDA Berlin begrüßt das Engagement des
Sozialverbandes Reichsbund, am 28. Oktober in Berlin für die
Rechte von Millionen deutscher Rentnerinnen und Rentner auf die
Straße zu gehen.
Es kann und darf nicht hingenommen werden, dass
das Kanzlerversprechen für eine kontinuierliche Ankopplung der
Rentensteigerungen an die Entwicklung der Nettobezüge der
Arbeitnehmer nunmehr wertlos sei und auf einen
Inflationsausgleich für zwei Jahre reduziert werde. Dies führe
nach Auffassung der CDA zu einem Glaubhaftigkeitsverlust der
Politik, wie er sich in der Politikabneigung und Wahlverweigerung
breiter Bevölkerungsschichten bereits niederschlage. Die CDA
Berlin unterstützt nachdrücklich die Forderung des
Sozialverbandes Reichsbund nach einem breiten Rentengipfel, der
im Dialog zwischen Regierung und Opposition und unter
Einbeziehung der Sozialverbände eine armutsresistente,
lohnersetzende und langfristig gesicherte Rentenformel erarbeitet,
die eine Versicherungsleistung mit einer betrieblichen Komponente
und der staatsgeforderten privaten Vorsorge verbindet.
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27.09.99
PRESSEERKLÄRUNG
Der Landesverband Berlin der CHRISTLICH-DEMOKRATISCHEN
ARBEITNEH-MERSCHAFT (CDA Berlin) führt am Tag der deutschen
Einheit, am 3. Oktober 1999, zwischen 10 und 13 Uhr, auf dem
Alexanderplatz eine Straßenaktion mit den Kreisverbänden der
CDA durch. "Wir werben für Eberhard Diepgen und rufen alle
Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am 10. Oktober
von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Zu Eberhard Diepgen gibt
es in dieser Stadt keine Alternative! Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer wählen CDU", so der Stellvertretende
Landesvorsitzende Joachim Krüger.
An diesem Tag werden auch die CDA-Mitglieder, die Kandidaten für
das Abgeord-netenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung in
Berlin sind, die Möglich-keit erhalten, sich vorzustellen und
mit dem Bürger über ihre inhaltlichen Vorstellun-gen das Gespräch
suchen.
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Berlin, 20.Januar 1999
PRESSEERKLÄRUNG
CDA Berlin begrüßt des
Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Familienförderung und
fordert ein Erziehungsgehalt von 1.400 DM
Das Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes unterstützt die Forderung des
Landesverbandes der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT
BERLIN (CDA Berlin) nach einem Erziehungsgehalt. Es geht nicht
mehr darum, das Kindergeld um 10 oder 20 DM aufzustocken, sondern
um einen qualitativen Sprung. "Familienförderung ist keine
Fürsorgeleistung", so der CDA-Pressesprecher Horst Gedack,
"sondern muß zu einem Familienleistungsausgleich werden,
der die finanziellen Belastungen auffängt und die
gesellschaftlich wichtige Arbeit der Erziehungsleistung absichert".
Die Umsetzung des Urteils würde eine verstärkte Familienförderung
bedeuten, wie sie durch das von der CDA vorgeschlagene
Erziehungsgehalt von etwa 1.400 DM vorgesehen ist. Das
Bundesverfassungsgericht hat die Instrumente offengelassen. Es
macht daher Sinn, über einen direkten Zuschuß, wie ihn das
Konzept eines Erziehungsgehaltes vorsieht, die Familienförderung
voranzutreiben.
Die Union würde an ihre familienpolitischen
Erfolge in den achtziger Jahren unter Heiner Geißler und Rita Süssmuth
anknüpfen. Sie führten das Erziehungsgeld, die Rentenansprüche
für Erziehungszeiten und Erziehungsurlaub ein. An diesen
Bausteinen muß das Erziehungsgehalt anknüpfen. "Die CDA
Berlin wird mit ihren Delegierten auf dem Bundesparteitag der CDU
in Erfurt vom 25. - 27 April 1999 für eine entsprechende
Initiative eintreten. Wir sind sicher, daß die Union dem
Gedanken der Forderung nach einem Erziehungsgehalt folgen wird",
so der CDA-Pressesprecher.
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Berlin, den 16.01.99
PRESSEERKLÄRUNG
CDA Berlin fordert Öffnung der CDU Berlin für
Arbeitnehmerinteressen sowie politische und personelle Einbindung
in die Wahlkampfkonzeption
Der Landesverband der CHRISTLICH-DEMOKRATISCHEN
ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) fordert nach ihrer heutigen
Klausurtagung des Landesausschusses die Berlin CDU auf, ihre
Politik stärker als bisher für die Arbeitnehmerinteressen zu öffnen
und gleichzeitig die Voraussetzungen für die personelle und
politische Einbindung der CDA-Mitglieder in die
Wahlkampfkonzeption zu schaffen.
Darüber hinaus ist es dringend erforderlich,
die finanziellen Mittel für die vollzeitliche Beschäftigung
eines hauptamtlich regionalen Sozialsekretärs zur Effektivierung
und Gestaltung der politischen Arbeit der CDA Berlin in den
Betrieben und Verwaltungen Berlins zu erhöhen.
"Die Schlagkraft der CDA-Arbeitnehmerschaft
in der Union muß sofort gemeinsam mit der CDU Berlin erhöht
werden", so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Jetschmann.
"Die CDA ist bereit, ihren 8eitrwg zu leisten. Wir erwarten
aber mehr Rückhalt, sowohl vom Landesverband, von den einzelnen
Kreisverbänden wie auch von der CDU-Fraktion des
Abgeordnetenhauses", sagte weiter der CDA-Landesvorsitzende.
V.i.S.d.P.: Joachim Jetschmann, CDA Berlin,
Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.: 326 904-38
Presseerklärungen aus 1998
04.12.1998
PRESSEERKLÄRUNG
CDA Berlin begrüßt die Einbringung eines
Gleichberechtigungsgesetzentwurfs für Menschen mit und ohne
Behinderung
Der Landesverband Berlin der
CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) begrüßt
die Einbringung eines Entwurfs für ein Gesetz zur
Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung (LGBG}
in das Abgeordnetenhaus durch die Regierungsfra ktionen von CDU
und SPD.
"Mit Genugtuung registrieren
wir, daß die Forderungen behinderter Menschen nach solch einem
Gesetz von den ersten Fraktionen in Deutschland aufgegriffen
wurden und wichtige Forderungen aus den Behindertenverbänden
aufnahmen", erklärte der behindertenpoliti sche Sprecher
der CDA Berlin Gerhard Eckert. "Dazu gehören das
Gleichberechtigungsverbot, das Benachteiligungsverbot und die
Behindertendefinition der WHO, Weltgesundheitsorganisation. Die
Sicherung der Mobilität von Behinderten soll durch einen
Fahrdienst ebenso erhalten bleiben", erläuterte weiterhin
Gerhard Eckert.
Die Forderungen behinderter Frauen,
von Gehörlosen und hörgeschädigten Menschen nach Anerkennung
der Gebärdensprache als gleichberechtigte Kommunikationsform der
Deutschen Sprache sowie die Anpassung des Denkmalschutzgesetzes
Berlin auf die Bedürfnisse beh inderter Menschen entsprechen den
Gleichstellungsgesetzentwürfen der Behindertenorganisationen, an
denen Gerhard Eckert von Anfang an mitarbeitete und und die er
vorantrieb.
Der seit Jahren praktizierte
Kompromiß zwischen blinden und rollstuhlabhängigen Menschen mit
einer Auftrittshöhe von in der Regel 3 cm an Fußgängerübergangsstellen
soll festgeschrieben werden. Ebenso eine Vorschrift in die Gaststättenverordnung,
daß mindes tens eine Abortanlage für mobilitätsbehinderte Gäste,
wie in Nordamerika, benutzbar sein muß.
Die CDA Berlin merkt kritisch an,
daß es zwar die Behindertenbeauftragten für die Bezirke geben
soll, doch ohne definierte Aufgaben und Kompetenzen. "Die
Aufgaben und Kompetenzen für Landes- Behindertenbeauftragten,
Bezirks - Behindertenbeauftragten und L andes - Behindertenbeirat
erfordern entsprechend dem Gleichstellungsgesetzentwurf der
Behindertenorganisationen eine Nachbesserung. Der Anspruch auf
die Nichtzulassung und Beseitigung von diskriminierenden Maßnahmen,
Strukturen und Vorschriften, wie im aus tralischen
Gleichstellungsgesetz, muß in den Gesetzestext aufgenommen
werden.
Das Verbandsklagerecht für
Behindertenorganisationen wird von der CDA Berlin problematisch
bewertet, da es aus verwaltungsrechtlicher Sicht als unzulässig
anzusehen ist.
Die CDA Berlin unterstützt die
Forderungen der behinderten Menschen in Berlin anläßlich der
ersten Anhörung im Ausschuß für Gesundheit, Soziales und
Migration des Abgeordnetenhauses am 3. Dezember 1998, der auch
gleichzeitig der Welt - Behindertentag der U NO ist.
Ansprechpartner: Gerhard Eckert (Mitglied
im CDA Landesvorstand), Tel.: 8018189
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Berlin, den 3. Dezember
1998
PRESSEERKLÄRUNG
Behinderte Menschen entsetzt über
Besetzung der Position des Behindertenbeauftragten der
Bundesregierung
Der Landesverband Berlin der
Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) teilt
das Entsetzen einer Reihe von Behindertenverbänden, wie
Reichsbund, Landesverband Berlin - Brandenburg der "Selbsthilfe
Körperbehinderter e.V." im Bundesverband "Selbsthilfe
Körperbehinderter BSK", die Interessenvertretung "Selbstbestimmt
Leben in Deutschland ISL e.V.", das Netzwerk "Artikel 3"
und das "Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter
Menschen" auf die Ernennung von Karl Hermann Haack als neuer
Behindertenbeauftragter der rot - grünen Bundesregierung
reagiert.
Der behindertenpolitische Sprecher
der CDA Berlin, Gerhard Eckart, erklärte "Behinderte
Menschen sind nicht nur darüber entsetzt, daß die neue
Regierung eine nichtbehinderte Person für dieses Amt berufen hat,
sondern vor allem darüber, daß mit Herrn Haack eine Person
benannt wurde, die sich bisher in der Behindertenpolitik nicht
hervorgetan hat und den meisten Verbänden nicht einmal bekannt
ist."
"Viele Behinderte und ihre
Verbände in Deutschland hatten den Ankündigungen der neuen
Regierung geglaubt und erhofften sich, daß ihre Wünsche ernst
genommen würden. Die Verbände hatten einhellig für die
Benennung einer behinderten Person plädiert. Die Entt äuschung
ist groß. Der neuen Regierung ging es anscheinend ausschließlich
darum, das Amt SPD - intern zu verteilen, ohne dabei auf die
Belange der Betroffenen Rücksicht zu nehmen", so Gerhard
Eckert weiter "Herr Haack hat sich in der Vergangenheit nie
eind eutig hinter die Betroffenen gestellt, als es beispielsweise
um die Verhinderung der Bioethikkonvention ging. Herr Haack ist
eindeutig nur als Alibi - Beauftragter der Bundesregierung
anzusehen "
"Die Behindertenverbände
hegen zu recht große Zweifel, daß ihre Stimmen von der rotgrünen
Regierung wirklich gehört werden", so der
behindertenpolitische Sprecher der CDA Berlin
V.i.S.d.P.: Gerhard Eckert (Mitglied
des CDA - Landesvorstandes),
Tel.: 801 81 89
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Berlin, den 24.11.98
PRESSEERKLÄRUNG
Daimler City nur für Nichtbehinderte?
Der Landesverband Berlin der
CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) fragt:
Wie konnte es geschehen, daß ein neues Stadtviertel "Daimler
City" mItten In Berlin am Potsdamer Platz entstand,
internationale Architekten ihre Träume realisierten und so
einfache Dinge wie Bordsteinabsenkungen an den Straßenkreuzungen
schlicht vergessen wurden? Ähnliches hatten wir vor kurzem schon
einmal bei der Neugestaltung der sogenannten Hack'schen Höfe in
Berlin-Mitte erleben müssen. Auch dort gab es nur Stufen. In
"Daimler City" gIbt es zwar ein paar mehr oder wenIger
steile Rampen doch ohne Abrollschutz, das muß alles geändert
werden!!!
Hat niemand Im Tiergartener
Stadtplanungsamt oder Im Tiefbauamt an die seit langem bekannten
Vorschriften DIN 18024/25 zu Gunsten von mobilitätsbehinderten
Menschen gedacht? Hat wirklich niemand die Straßenbauzeichnungen
geprüft? Wie dem auch sei - es muß geändert werden!!!
Die CDA Berlin bittet um Abhilfe
und schlägt vor, den Marlene-Dietrich-Platz und alle neuen Straßen
zu einer niveaugleichen Fußgängerzone ohne Stufen umzugestalten!!!
Dann wäre "Daimler CitiCity"" für alle Menschen
zugänglich. Die Straßen des neuen Stadtviertels erscheinen
ohnehin angesichts der riesigen Baumasse zu klein und zu eng für
den fließenden Autoverkehr.
V. i. S.d. P.: Gerhard Eckert (Mitglied
des CDA-Landesvorstandes), Tel.: 8018189
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Berlin, den 21.11.98
CDA Berlin unterstützt Berliner Aids-Hilfe
e.V.
Der Landesverband Berlin der
CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) unterstützt
die Veranstaltungsreihe und Sammelaktion der Berliner Aids-Hilfe
e.V. "Rote Schleifen für Berlin '98" zugunsten der
Beratung und Betreuung von jungen Menschen mit HIV und Aids sowie
deren Angehörige.
Die Berliner Aids-Hilfe e.V. leistet mit ihrer Arbeit schon seit
vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer "Kultur
des Helfens" in Berlin. Sie gilt es weiterhin
sicherzustellen und zu effektivieren. " Eine verstärkte
Aufklärung über die weiterhin bestehende Infektionsgefahr, vor
allem von jungen Menschen, ist unerläßlich. Alle Bevölkerungsgruppen
sind zur Wachsamkeit aufgerufen, der Kampf gegen die Immunschwäche
ist noch nicht vorbei", so der CDA - Pressesprecher Horst
gedack. Insbesondere Eltern und und Pädagogen werden von der CDA
Berlin gebeten, in ihrer Sexualaufklärung nicht nachzulassen, für
geschützte Sexualkontakte einzutreten. "Um Aids wirksam
abzuwehren, sind Kondome erforderlich; die Antibaby - Pille hilft
hier nicht", so der CDA Pressesprecher.
Die Sammelaktion und die verschiedenen Veranstaltungen der
Berliner Aids-Hilfe e.V. bieten für jeden Interessierten und
Betroffenen eine gute Chance, sachkundige Informationen zu
erhalten und sich auszutauschen. Sie geben damit gleichzeitig
auch die Möglichkeit, die immer noch bestehenden Vorurteile und
Ängste über die Immunschwäche abzubauen. "Aids ist nicht
nur ein Thema für Drogengebraucher/-innen und Prostituierte
beiderlei Geschlechts, es geht uns alle an". Der CDA -
Pressesprecher betont weiterhin, "wir brauchen viele Brücken
für eine größere gesellschaftliche Toleranz und Solidarität für
Menschen mit HIV und Aids, vor allem aber auch die berufliche
Akzeptanz. Dies bedeutet beispielsweise die Schaffung von
Arbeitsplätzen mit flexibler Arbeitszeitgestaltung in der
privaten Wirtschaft."
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Berlin, den 04.September
1998
PRESSEERKLÄRUNG
Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA):
"Die Jobmaschine läuft. Seit April 760.000 Arbeitslose
weniger".
CDA:Neues Bündnis für Arbeit durch
Kombilohn
Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann sieht
den Kombilohn als "Chance für ein neues Bündnis für
Arbeit". Der Kombilohn schlage "eine Brücke auf den
ersten Arbeitsmarkt. Viele soziale und ökologische Tätigkeiten
wären sinnvoll, sind aber noch nicht marktfähig." Hier
helfe "die Kombination von Erwerbseinkommen und
steuerfinanziertem Sozialeinkommen." Der Kombilohn sorge datür,
daß Unternehmen, die Langzeitarbeitslose einstellen, gezielt
untersützt werden.Es müsse jedoch ein "Miteinander
zwischen Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften,
Kirchen und Sozialverbänden organisiert werden."
Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann
fordert deshalb ein "neues Bündnis für Arbeit"- Es
soll Bundes-, Landes-, Kommunal- und Tarifpolitik so abstimmen,
daß ein "Maximum an weiterem Beschättigungsaufbau"
entsteht. Joachim Jetschmann setzt sich dafür ein, daß die
Kirchen mit ihren Sozialverbänden "mit am Tisch sitzen, da
sie die größte Erfahrung mit Beschäftigungsprojekten und
Arbeitsloseninitiativen haben."
Der CDA-Landesverband Berlin geht davon aus, daß
im Vergleich zum Vorjahr auch im September die Arbeitslosigkeit
zurückgehen wird. Dies zeige, daß der wirtschaftliche
Aufschwung den Arbeitsmarkt erfaßt habe. Der Landesvorsitzende
Joachim
Jetschmann: ,,Die Jobmaschine läuft. Eine gute
Nachricht für die Betroffenen und eine schlechte Botschaft für
alle wahlkämpfenden Miesmacher." Seit April sei die
Arbeitslosigkeit um fast 760.000 gesunken.
V.i.S.d.P.: Horst Gedack, CDA-Berlin,
Steifensandstr. 8, 14057 Berlin
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Berlin, den 17.07.98
CDA-PANKOW
Der Kreisvorstand
Tel-: 34902959
Fax: 349 029 60
CDA steht
hinter Arbeitnehmerschaft bei Adtranz
Auf völliges Unverständnis bei der CDA-Pankow
stößt die Ankündigung der Unternehmensleitung von Adtranz, das
Berliner Werk in Pankow-Wilhelmsruh mit seinen rd. 350
Mitarbeitern zum 31. Dezember 1999 zu schließen. Selbst die Ankündigung,
daß 150 Mitarbeiter/ -innen in das Henningsdorfer Werk übernommen
werden, kann nicht akzeptiert werden und soll nur zur Beruhigung
der Belegschaft beitragen.
Entgegen früheren Äußerungen konnte die
Unternehmensleitung auch im Wirtschaftsausschuß des
Abgeordnetenhauses nicht nachvollziehbar darstellen, daß die
fixen Kosten des modernsten Schienenfahrzeugwerkes in Europa zu
hoch sind, da gerade die öffentliche Hand aus der
Gemeinschaftsaufgabe: Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur (GA) Mittel in Höhe von 17 Mio. DM
bereitgestellt hat und die Arbeitnehmer/-innen stets ihre hohe
Einsatzbereitschaft gezeigt haben und auch weiterhin zeigen
wollen. Jetzt wird argumentiert, daß die hohen Fixkosten sich
auf den Konzern insgesamt beziehen. Welchen einen Sinn ergibt
dann die vollständige Schließung des effektivsten und
effizientesten Teils des Konzerns, fragt Bodo Warnhoff (CDA-
Kreisvorsitzender). "Nach den neuesten Äußerungen der
Unternehmensleitung scheint es wohl so zu sein, daß die Berliner
Arbeitnehmerschaft für die geringere Leistungsfähigkeit anderer
Werke "geopfert" werden soll", so der CDA-Kreisvorsitzende.
Die CDA-Pankow wird weiterhin die
Belegschaft unterstützen und die Bemühungen von
Wirtschaftssenator Pieroth positiv begleiten, die
Muttergesellschaften Daimler Benz und ABB zu einer Rücknahme der
Entscheidung zu bewegen und nach Auswegen zu suchen. Sollte die
Unternehmensleitung weiterhin an ihrer Auffassung nach Schließung
des Pankower Werkes festhalten, sollten die gewährten Mittel der
öffentlichen Hand soweit wie möglich zurückgefordert werden.
"Wir werden die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer von Adtranz nicht alleine lassen, der Kampf hat erst
begonnen! Wir wollen den Erhalt des Werkes", so der CDA-
Kreisvorsitzende Bodo Warnhoff.
V.i. S. d. P.: CDA-Pankow, Huttenstr. 22, 10553
Berlin
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Presseerklärung anläßlich der Pressekonferenz der CDA-Berlin
am 15.Juli 98, 11.00 Uhr, im Hotel Mondial
CDA-BERLIN MIT NEUEM
PRESSESPRECHER
10 PUNKTE-PROGRAMM VORGELEGT
Zum neuen Pressesprecher der CDA-Berlin
wurde Horst Gedack, langjähriges Mitglied der Kreuzberger
CDU-Fraktion und Referent für Regionale Arbeitsmarktpolitik bei
der Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen
bestimmt. Sein Stellvertreter ist der Schöneberger CDA-
Kreisvorsitzende Rudolf Schäfer.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft
will ihre Ideen stärker in die Öffentlichkeit tragen und setzt
sich für schulische und arbeitsmarktliche Sofortmaßnahmen
ein. "Denn wir brauchen die rasche und nachhaltige
berufliche Integration von Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern
und jungen Menschen in den Innenstadtregionen", so der CDA-
Pressesprecher.
Mit dem vorgelegten 10 Punkte-Programm will die
CDA-Berlin einen inhaltlichen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft
Berlins aus christlich-sozialer Verantwortung leisten:
1. Der Senat wird aufgerufen, ein spezielles
Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und
Ausbildungsprogramm für die lnnenstadtbezirke Kreuzberg,
Tiergarten, Friedrichshain und für bestimmte Regionen Schönebergs,
Neuköllns und Weddings aufzulegen. Werden Beschäftigungs-
und Bildungsangebote nicht angenommen, muß dieses Verhalten
konsequent mit Leistungseinschränkungen beantwortet werden.
2. Das Landesarbeitsamt Berlin- Brandenburg bzw.
die einzelnen Berliner Arbeitsämter werden aufgerufen, die Mittel
der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Innenstadtregionen zu
konzentrieren.
3. Konsequente Nutzung bezirklicher
Ausschreibungen für die bauliche Unterhaltung u.
Investitionen in Verbindung mit Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung
nach dem SGB.
4. Eines der schwerwiegenden Hindernisse für
die berufliche und gesellschaftliche Integration ist die
geringe Sprachfähigkeit deutscher und ausländischer Schüler/innen
in den o. g. Regionen Berlins. Eltern, die mit der
Vermittlung guter Sprachkenntnisse an ihre Kinder überfordert
sind, bedürfen der besonderen Unterstützung. Sprachfördernde
Angebote für Kinder und Eltern sind in den lnnenstadtregionen
dringend erforderlich. Die Aneignung der Landessprache ist ein
entscheidender Schritt zur beruflichen Integration.
5. Vorklassenunterricht ist grundsätzlich
verbindlich für alle Schüler/-innen der o.g. lnnenstadtregionen
(Änderung des Schulgesetzes). Bei Schuleintritt ist eine einheitliche
Sprachprüfung durchzuführen, der einen Mindestwortschatz
abfragt. Besteht ein/e Schüler/-in die Prüfung nicht, wird der/die
Schüler/-in ein Jahr zurückgestellt.
6. Der an den Grund- und Oberschulen angebotene
Förderunterricht ist für ausländische und deutsche Schüler/-innen
anzubieten und mit zwei weiteren Stunden pro Woche auszuweiten.
7. Zusätzlich sind für Schüler/-innen
deutscher und ausländischer Herkunft mit geringer
Sprachkompetenz an fünf Tagen in der Woche
Schularbeitsgruppen einzurichten. Unterrichtssprache ist
ausschließlich Deutsch. Dort sollen Grammatik, Orthographie
und Mathematik geübt werden. Eltern sollen soweit wie möglich
in die Arbeit miteinbezogen werden und auch Ihnen sollen ggf.
Deutschkurse angeboten werden.
8. Einschulungsbezirke für Grundschüler/-innen
gelten nicht für die Bezirke Kreuzberg, Tiergarten und Neukölln.
Schulen aus anderen Bezirken, die Schüler/-innen aus den
genannten Bezirken aufnehmen, erhalten 2 Lehrerstunden pro Woche
als Bonus. Die Integration von jungen Menschen ist die Aufgabe
der ganzen Stadt.
9. Zur Stabilisierung der Schülerzusammensetzung
ist es weiterhin erforderlich, daß
a) klassenübergreifende Leistungskurse in Grundschulen
ermöglicht werden.
b) bei der Ausstattung Berliner Schulen mit luK-Technik (PC,
Internet) und entsprechender Fortbildungsangebote für Lehrer/-innen
die Bezirke Tiergarten, Wedding, Schöneberg, Friedrichshain,
Neukölln und Kreuzberg zu bevorzugen sind.
10. Zudem ist die Fehlbelegungsabgabe in den
genannten lnnenstadtregionen unverzüglich aufzuheben, damit
bestimmte Bevölkerungsschichten stabilisiert bzw. angezogen
werden.
Der Landesvorstand der CDA-Berlin ruft alle
Beteiligten, den Senat, die Bezirksämter, die Lehrkräfte und
Eltern sowie die Schülerschaft dazu auf, Lösungsvorschläge zu
entwickeln und in die Diskussion einzubringen. Nur mit einer
Vielzahl von Maßnahmen für die lnnenstadtregionen, die unverzüglich
umgesetzt werden, haben Schülerinnen und Schüler eine
Zukunftsperspektive auf dem Ausbildungsmarkt. Der Pressesprecher
der CDA-Berlin, Horst Gedack, und der CDA-Landesvorsitzende,
Joachim Jetschmann, sind sich einig: "Der Sozialstrukturänderung
in den Innenstadtbezirken muß unverzüglich entgegengewirkt
werden. Wir brauchen schnelles Handeln aller Beteiligten!"
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Presseerklärung des CDA
Landesvorstandes Berlin vom 06. Juli 1998
Die CHRISTLICH-DEMOKRATISCHE ARBEITNEHMERSCHAFT
BERLIN (CDA Berlin) wendet sich entschieden gegen Überlegungen
der Jungen Union Berlin, betriebsbedingte Kündigungen im öffentlichen
Dienst einzuführen. "Wir brauchen Ideen, wie wir die
Arbeitslosigkeit verringern, nicht wie wir sie erhöhen", so
der CDA-Landesvorsitzende Joachim Jetschmann. Auch die
Abschaffung des Frauenquorums stellt für die CDA-Berlin keinen
geeigneten Beitrag dar, sukzessive mehr Frauen innerparteilich
nach vorne zu bringen. "Wir brauchen das Quorum," so
Joachim Jetschmann, "damit auch jene Frauen zu Worte kommen
und sich einbringen können, die sonst keine Chance haben."
Die Junge Union ist besser beraten, sich stärker
bei der Gestaltung der Stadt einzubringen. Dennoch gibt es einige
Vorschläge der Jungen Union Berlin, über die geredet werden
kann und sollte.
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