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Archiv

Presseerklärungen der CDA Treptow-Köpenick (Auswahl)

Bundestagung 2007
Neue Führung der CDA im Bezirk gewählt (2007)
Solidarität mit den Samsung - Beschäftigten
Bundestagung 2005
CDA - MV wählt neuen Kreisvorstand(2005)
Keine Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft
Sozialberatung der CDA Treptow-Köpenick
Widerspruch gegen Rente nach Kassenlage
CDA Kreisvorsitzender in den Bundesvorstand gewählt

Presseerklärungen der CDA Berlin

Presseerklärungen aus dem Jahre 2008

Presseerklärungen aus dem Jahr 2007

d.) Solidarisches Bürgergeld
c.) Berliner Landesverband höchst erfolgreich auf der 32. Bundestagung der CDA
b.) RUNDER TISCH IN DER ALTENPFLEGE OHNE BETEILIGUNG DER BETROFFENEN!
a.) CDA Berlin wählt erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden

Presseerklärungen aus dem Jahre 2006

h.) Gemeinsame Presseerklärung der CDA und des dbb berlin zum Bundesverfassungsgerichtsurteil
g.) RAINER EPPELMANN ZU GAST BEI D&B IN HOHENSCHÖNHAUSEN
f.)CDA Berlin begrüßt die Berufung von Rainer Eppelmann in Friedbert Pflügers Regierungsteam
e.) Die CDA Berlin ruft zum Tag der Arbeit auf
d.) Friedbert Pflüger bei CNH (früher Orenstein & Koppel - O&K)
c.) CDA Berlin: Kein Vorziehen der Rente ab 67
b.) Aufruf zur Demonstration des DGB am 11. Februar 2006 in Berlin
a.) Spitzenkandidatur von Friedbert Pflüger ist ein Hoffnungsschimmer für Berlin

Presseerklärungen aus dem Jahre 2005

i.) Dank an Bundespräsident Horst Köhler - Die Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer voranzubringen ist notwendig
h.) Empörung der CDA Berlin über Standortschließung in Oberschöneweide
g.) Berliner CDU-Sozialausschüsse mit drei Vertretern im Bundesvorstand
f.) Erklärung der CDA Pankow zur Wahl des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Pankow
e.) CDA Reinickendorf freut sich auf den Bundestagsabgeordneten Frank Steffel
d.) CDA Berlin wählt neuen Landesvorstand
c.) CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger kritisiert Einsatzpläne von Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft
b.) CDA-Berlin kritisiert Senatorin: Sozialhilfeempfänger werden um ihre Ansprüche auf Einmalhilfen gebracht
a.)Unternehmensverflechtungen von Abgeordneten schonungslos offen legen und beenden!


Presseerklärungen des KV Treptow-Köpenick



CDA Treptow-Köpenick erfolgreich auf der 32. Bundestagung der CDA

Erneut zwei Köpenicker im Bundesvorstand

„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochenende in Karlsruhe war eine großartiger Erfolg!“, so der Landesvorsitzende der Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Die stellvertretende Bundesvorsitzenden Silke Striezel-Wolff aus Köpenick, die im Bundesvorstand die Bereiche „Bildung und Familie“ betreut, wurde ebenso mit einem hervorragenden Ergebnis wiedergewählt, wie ein weiterer Köpenicker, der CDA - Kreisvorsitzende Joachim Specht, der wie bisher die Politikfelder „Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“, „IT-Berufe“ und „Grundsatzarbeit“ bearbeiten wird.
Specht, der gleichzeitig stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin ist, lobte besonders die inhaltliche Debatte auf der Bundestagung,
wobei der Schwerpunkt naturgemäß auf der Forderung nach einem Mindestlohn in Deutschland lag. Mit großer Mehrheit stimmte die CDA einem Antrag zu, in dem gefordert wird, dass  angesichts der Tatsache, dass viele Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung vom Lohn nicht auskömmlich leben können, dass in manchen Bereichen „Hungerlöhne“ gezahlt werden, die Einführung eines solchen Mindestlohns unabdingbar ist. Dieser soll dann greifen, wenn Tarifverträge, ihre Allgemeingültigkeitserklärung sowie die Möglichkeiten des Entsendegesetzes keine ausreichenden Löhne sichern können. Auch aus Berlin waren verschiedene Sachanträge, u.a. zum ALG 2, zur Suchtproblematik bei Jugendlichen und zur Gleichbehandlung von EU-Rentnern eingebracht worden, die alle von der Bundestagung mit großer Mehrheit angenommen wurden.
Nicht zuletzt durch die hervorragende programmatische Rede des Bundesvorsitzenden, Minister Karl-Josef Laumann war die Bundestagung gekennzeichnet von einer Aufbruchstimmung in den Reihen der CDA. Die Diskussionen mit dem CDU - Generalsekretär Roland Pofalla MdB und dem Ministerpräsiden des gastgebenden Bundeslandes Günther Öttinger sowie die Impulsreferate von Dr. Josef Schlarmann, dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), und Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D, und ehemaliger Generalsekretär der CDU, rundeten die CDA – Bundestagung ab
.

Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin


CDA Kreisverband wählte seine Führung

Einstimmig bestätigte gestern die gut besuchte  Mitglieder- versammlung der CDA Treptow Köpenick den Kreisvorsitzen-den Joachim Specht in seinem Amt. Teilweise ebenfalls einstimmig bzw. mit großer Mehrheit wählten die Mitglieder Michael Rother zum neuen stellv. Kreisvorsitzenden, Klaus Lugebiel wieder zum Schriftführer sowie Angela Lieweke, Stadtrat Svend Simdorn und Thomas Steinbrecher zu weiteren Mitgliedern.
Der Kreisvorsitzende wies in seinem Bericht auf die Erfolge der letzten Jahres hin. So konnte die Mitgliederzahl von 35 auf 53 gesteigert werden. Damit ist der Kreisverband der fünftgrößte in Berlin. Einmalig im gesamten Bundesverband ist die sehr erfolgreiche Sozialberatung, die von Angela Lieweke und Michael Rother kompetent durchgeführt wird.
Specht dankte besonders den ausscheidenden Vorstands- kollegen Norbert Kneidel und René Ryll für ihre Arbeit in den letzten Jahren.

Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin


CDA zum CDU Kreisparteitag

CDA - Bundesvorstandsmitglied erstmals nicht Delegierter zum Landesparteitag

Auf dem Kreisparteitag der CDU Treptow-Köpenick kam es gestern kurz vor Mitternacht doch noch zu einem Eklat. Trotz der bestehenden Spannungen zwischen dem mehrheitlich unter-nehmerfreundlichen Mehrheitsflügel mit Fritz Niedergesäß,  Prof. Dr. Niels Korte, der Vorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung MIT ist, und Stadtrat Svend Simdorn an der Spitze und dem Arbeitneh- mer- und Sozialflügel unter Führung des CDA Bundesvor- standsmitglied und Kreisvorsitzenden der CDA (Sozialaus- schüsse der CDU) Joachim Specht war die Wahl des Kreisvorsitzenden und des übrigen Kreisvorstandes sehr friedlich verlaufen. Specht, der in einer programmatischen Rede mehr Sozialkompetenz auch im Kreisverband einfor- derte, unterlag im Rennen um den CDU Kreisvorsitz dem 67 jährigen ehemaligen stellv. Vorstandsvorsitzenden eines großen Tiefbauunternehmens Fritz Niedergesäß deutlich mit 18 zu 38 Stimmen. Zu seinen Stellvertretern wurden Svend Simdorn, Katrin Vogel (OV Altglienicke) und der von der neuen Mehrheit als Vorsitzender ausgebootete Oliver Scholz MdA gewählt. Schatzmeister wurde wie zuvor Prof. Korte.

Als dann die Stimmen für die Delegierten zum Landespar- teitag ausgezählt wurden, wurde klar, wohin für den neuen Mehrheitsflügel die Reise gehen sollte. Keiner der von den Sozialausschüssen vorgeschlagenen Kandidaten erhielt auch nur annähernd eine ausreichende Stimmenzahl, um die nötige Mehrheit zu erhalten, darunter die Träger der für den CDU – Landesverband so einzigartigen Sozialberatung An- gela Lieweke und Michael Rother. Damit ist auch der Kreis- vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmer-schaft zum ersten Mal seit Bestehen dieser Kreisvereini-gung  nicht mehr auf der Landesebene vertreten. Offensichtlich sollte mit dieser Wahlentscheidung die neue wirtschaftsfreundliche Richtung deutlich gemacht, die der CDU nach Auffassung der CDA jede Chance nimmt, für die Bürger attraktiver und damit wählbarer zu werden,  aber vor allem auch der CDA – Kreisvorsitzende abgestraft werden, der nur von seinem demokratischen Recht auf Gegenkan-didatur Gebrauch gemacht hatte.

Verantwortl. i.S. der medienrechtlichen gesetzl. Vorschriften:
Für die CDA Treptow- Köpenick
Joachim Specht, Kreisvorsitzender, Tel. 0178 502 12 22,
c./o, CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12c, 12487 Berlin


Empörung der CDA Berlin über Standortschließung von Samsung in Oberschöneweide

Die CDU-Sozialausschüsse (CDA) sind empört über die Handlungsweise der Geschäftsführung von Samsung in Oberschöneweide, den Standort mit 800 Mitarbeitern zum Ende des Jahres fast völlig schließen zu wollen.
Der stellv. CDA-Landesvorsitzende und CDA Kreisvorsitzende Treptow-Köpenick, Joachim Specht, erklärt: „Unser Solidarität gehört den Kolleginnen und Kollegen bei Samsung. Wir fordern sowohl die Geschäftsführung wie den rot-roten Senat auf, nach Wegen zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Standorterhaltung zu suchen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht alleine gelassen werden.“
Specht mahnt besonders die Geschäftsführung von Samsung an, nach ihrer augenscheinlich grundlegenden Fehleinschätzung des Fernsehgeräte-Marktes, ihre eigene Schuld an der gegenwärtigen Situation zu sehen und in sozialer Verantwortung für die Menschen in der Stadt zu handeln.
Er gab in diesem Zusammenhang die Anregung für ein Unterstützerbündnis von Bürgern, Parteien und Verbänden unter Führung der Gewerkschaften und bot die Mithilfe der CDA an.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, Kreisvorsitzender
Tel.: 0178 / 502 12 22


Zwei Köpenicker im Bundesvorstand der CDA

„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochende war eine runde Sache!“ Mit diesen Worten kommentierte der Kreis- vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmer- schaft (CDA) Joachim Specht nach der Rückkehr aus Bonn- Bad Godesberg die Wahl des neuen Bundesvorstandes der Sozialausschüsse der CDU mit dem frisch ernannten Minister
für Arbeit und Soziales aus NRW, Karl-Josef Laumann, an der Spitze.
Mit Silke Striezel-Wolff (Themenschwerpunkte: Bildung und Familie) ist eine Köpenickerin zur stellvertretenden Bundes-vorsitzenden wiedergewählt worden. Darüber hinaus wurde der Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick Joachim Specht (Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, IT-Berufe und Grundsatzarbeit / Christliche Soziallehre) selbst als Beisitzer in die Führungsspitze der CDA Deutsch-lands gewählt.
Durch Änderungsanträge hat der Kreisverband der CDA den Leitantrag der Bundestagung „Nur Gerechtigkeit schafft Zukunft Familie-Bildung-Innovation“ beeinflusst und war außerdem mit Anträgen zu Kündigungsschutz, Tarifautono- mie und Energiepolitik erfolgreich.

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.


Specht bleibt Kreisvorsitzender der CDA

Neuwahl des Vorstandes des Kreisverbandes der CDU-Sozialausschüsse

Im Rahmen der z.Z. stattfindenden allgemeinen Parteiwahlen bei der CDU in Berlin wählten am Mittwoch die Mitglieder der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreisverband Treptow-Köpenick auf einer gut besuchten Hauptversammlung ihren Vorstand neu. Der bisherige Kreisvorsitzende Joachim Spechtwurde dabei einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter Norbert Kneidel und der bisherige Schriftführer Klaus Lugebiel wurden ebenfalls im Amt bestätigt. Neu gehören dem Kreisvorstand René Ryll und Svend Simdorn an.
In seinem Rechenschaftsbericht wies Specht auf die deutlich positive Mitgliederentwicklung mit ca. 15 % Zuwachs im Kreisverband der „Sozialausschüsse der CDU“ hin. Er sah den Grund dafür vor allem in der Arbeit für den Bürger, wie sie z.B. in der sehr gut angenommenen Beratung zu Hartz IV zum Ausdruck komme. Dennoch sei die Situation auch innerparteilich nicht gerade rosig. Angesichts zunehmend neoliberaler Tendenzen in unserer Gesellschaft falle es immer schwerer, eine arbeitnehmerfreundliche und sozial gerechte Politik durchzusetzen. Deshalb forderte er die Mitglieder auf, auch in Zukunft nicht nachzulassen, für eine sozial gerechtere Gesellschaft innerhalb der CDU, aber auch außerhalb der Partei zu streiten. Dabei wies er darauf hin, dass in der Kreispartei Positionen der CDA durchaus mehrheitsfähig seien. Er bedankte sich dabei ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem CDU – Kreisvorsitzenden Oliver Scholz, der auch als stellv.Landesvorsitzender der CDU viele Initiativen der CDU-Sozialausschüsse mitgetragen habe.
Im Zusammenhang mit den Problemen bei der Umsetzung von Hartz IV auch in Treptow-Köpenick regte die Hauptversam-mlung eine BVV-Initiative an, die im März über die CDU-Fraktion in die BVV eingebracht werden soll.

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.


Keine Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft

 Die Vorgehensweise der Länder Sachsen-Anhalt und Hamburg „Ar- beitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen“ auf die priva- te Wirtschaft und dort besonders auf den Landschafts- und Garten- bau und das Baugewerbe ausdehnen zu wollen, trifft auf entschiedene Kritik der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA).
Der CDA Landesvorsitzende Joachim Krüger und sein Stellverteter, der CDA Kreisvorsitzende von Treptow-Köpenick Joachim Specht verlangten das uneingeschränkte Festhalten am Gesetzestext, der im Rahmen des SGB II solche Ein-Euro-Jobs nur für zusätzliche Arbeiten im öffentlichen Interesse zulässt. Krüger nannte die Zustimmung der Vereinigung der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg (UVB) zu diesem Projekt unverständlich, da die negativen Folgen gerade für kleinere mittelständische Unternehmen auf der Hand liegen, die schnell einen Teil ihrer normalen Aufträge einbüßen würden, wenn Konkurrenten mit 1-Euro-Kräften billigere Angebote machen könnten. Wettbewerbsverzerrungen, Preisdumping und ein weiterer Abbau von regulären Arbeitsplätzen würden dann drohen, fürchtet der CDA Landesvorsitzende. Der CDA Kreisvorsit- zende Specht wies darauf hin, dass besonders in den neuen Bundes- ländern einschl. Berlin-Ost die mittelständischen Kleinbetriebe angesichts der konjunkturellen Lage schon heute mit dem Rücken an der Wand ständen. „Die Freigabe von sogenannten Ein-Euro-Jobs für Bereiche über den gesetzlich vorgegeben Rahmen hinaus wird deshalb zwangsläufig zu weiteren Insolvenzen und damit einer Vernichtung von versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen führen mit fatalen Folgen nicht nur für die Wirtschaft sondern auch für die sozialen Sicherungssysteme“, meinte der CDA Kreisvorsitzende, der gleichzeitig Mitglied des Bundesvorstandes der CDA ist.

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.


Bürgerberatung der CDA Treptow-Köpenick zu Hartz IV

In einer Pressemitteilung unter dem Titel „CDA Berlin zu Hartz IV: So nicht!“ (siehe www.cdaberlin.de ) hatte der Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick und stellv. CDA Landesvorsitzender Joachim Specht in der letzten Woche sich kritisch mit Hartz IV auseinander-gesetzt. Specht erwartet vor allem deutliche Nachbesserungen bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I unter Berücksichtigung der Beitragszeiten sowie bei der Anrechnung von vor allem für die Alterssicherung vorgesehenen Vermögen. Darüber hinaus erklärte Specht: „Hartz VI hat jedoch den Anspruch, mehr zu sein als nur die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Es bedeutet auch die Förderung der Arbeitslosen durch geeignete Maßnahmen und Arbeitsangebote. Und hier wird es offensichtlich die größten Probleme geben!“
Das Gesetz sei unausgereift und erscheine dem Bürger nicht zu Unrecht als bürokratisches Monster. Dennoch sei es nun mal ein verabschiedetes Gesetz. Die CDU-Sozialausschüsse wollten sich deshalb nicht darauf beschränken, Kritik zu üben und sich zu bemühen, die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern, sondern den Bürgern ein umfassendes Beratungsangebot machen. Angesichts der Tatsache, dass bisher nur wenige Anträge abgegeben wurden, kündigte der CDA Kreischef deshalb an: „ Vom kommenden Mittwoch an wollen wir all den Bürgern beratend zur Seite stehen, die Probleme mit dem Ausfüllen der Anträge haben, die nicht wissen, was sie alles wo eintragen müssen oder die einfach nur Fragen zu Hartz IV haben. Unser Beraterteam will dabei eng mit Sozialamt und Arbeitsagentur sowie mit der in Gründung befindlichen neuen Behörde, die für Hartz IV zuständig sein wird, zusammen arbeiten. Wir wollen keine Konkurrenz sein, wir wollen ergänzend tätig werden.“

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.


Widerspruch gegen Rente nach Kassenlage

Der Deutsche Bundestag hat am 06.11.2003 das  Sechste Buch des Sozialgesetzbuches und andere Gesetze novelliert. Das hat u.a. folgende Änderung zur Folge:
Künftig tragen die Rentnerinnen und Rentner den vollen Beitrag zur sozialen Pflegeversicherung in Höhe von 1,7 Prozent, statt wie bisher nur zur Hälfte. Wie sich die Neuregelung im Einzelfall auswirkt, hängt von der jeweiligen Rentenhöhe ab. Hier einige Beispielrechnungen:
Bei einer Bruttorente von monatlich 800,- Euro erhöht sich der Pflegebeitrag von 6,80 Euro auf 13,60 Euro. Bei einer Rente von 1.200,- Euro im Monat steigt der Beitrag von 10,20 Euro auf 20,40 Euro.
Bei Rentnerinnen und Rentnern, die Leistungen der bedarfsorientierten Grundsicherung erhalten, ändert sich im Ergebnis dagegen nichts: Denn die Grundsicherung gleicht den höheren Pflegeversicherungsbeitrag aus. Nach Auffassung der CDA Treptow-Köpenick ist diese Gesetzesänderung nicht nur sozial ungerecht. Für Empfänger kleiner Renten, und davon gibt es gerade in den neuen Bundesländern sehr viele, ist dies eine neuerliche Belastung, die angesichts des Wegfalls der kompletten Befreiung von Zuzahlungen in der Krankenversicherung und anderer Belastungen der Menschen mit geringen Einkommen nicht hingenommen werden kann.
Deshalb fordert die CDA Treptow-Köpenick alle Rentner auf, Widerspruch gegen den Rentenbescheid einzulegen, den sie z.Z. erhalten, um ihren Widerstand gegen diese unsozialen Maßnahmen deutlich zu machen und bei Abschluss der anhängigen Klagen ihre Rechte gewahrt zu haben.
Dafür stellt die CDA Treptow-Köpenick ein Wider- spruchsformular zum Download bereit!

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.


Kreisvorsitzender Specht in den Bundesvorstand der CDA gewählt

Die  Bundestagung der CDA Deutschland wählte am Wo-chenende in Bonn - Bad Godesberg den stellv. Landesvor-sitzenden und Kreisvorsitzenden von Treptow - Köpenick der CDA (Sozialausschüsse der CDU), Joachim Specht, in den Bundesvorstand der CDA. Specht wird sich dort mit der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, den IT-Berufen und der politischen Grundsatzarbeit aus Sicht der Christlichen Soziallehre befassen.
Hier einige Daten zu seiner Person:
Joachim Specht wurde in Holterfehn (Kreis Leer/Ostfrld.) geboren und ist 56 Jahre alt. Bereits 1965 trat er in die CDA und die CDU ein. Während seines Studiums der Mathematik  war er als Mitglied des RCDS Präsident des Studentischen Parlaments und Konventsmitglied an der Uni Münster, da-nach war er Referent im dortigen ASTA, Vorstandsmitglied des Studentenwerks und Sozialreferent im Bundesvorstand des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Nach der Diplom-Prüfung wechselte er 1976 aus beruflichen Gründen nach Berlin und ist hier heute als Teamleiter in der Softwareentwicklung und -betreuung tätig. 1991 trat er in die CDU Berlin - Köpenick ein, in der er fast 5 Jahre als stellv. Kreisvorsitzender tätig war. Er war dort seit 1997 CDA-Kreisvorsitzender und führt jetzt den CDA - Kreisver-band im Fusionsbezirk Treptow-Köpenick. Seit 2001 ist er zudem Ortsvorsitzender der CDU Köpenick.  
Seit 1998 gehört er dem CDA-Landesvorstand an, seit Ja-nuar 2000 als stellvertretender Landesvorsitzender. Politisch engagiert er sich vor allem für die Durchsetzung der Christli-chen Soziallehre in der Tagespolitik und scheut sich auch vor kritischen Auseinandersetzungen nicht, wenn es darum geht, die Belange der Berliner Arbeitnehmerschaft in Ost und West kraftvoll zu vertreten.

Verantwortlich: Joachim Specht, c./o CDA Treptow-Köpenick, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin.



Presseerklärungen der CDA Berlin:


Berlin, den 22. Nov. 2007

Das Solidarische Bürgergeld - Neuer Weg in der sozialen Sicherung?

Das neue Konzept
Seit einiger Zeit wird in der Öffentlichkeit vielfach das Konzept eines solidarischen Bürgergeldes von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) diskutiert. Die CDA Berlin hat sich von Beginn an rege an der Diskussion beteiligt. Das Konzept von Ministerpräsident Althaus steht für einen umwälzenden und gravierenden "Systemwechsel in der Steuer- und Sozialpolitik". Es beinhaltet die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, eine Reform der Einkommensteuer, die Umgestaltung der Finanzierung der Sozialversicherung sowie die Zusammenführung der staatlichen Transferleistungen.

Allgemeiner Standpunkt der CDA Berlin zur sozialen Sicherung
Die CDA Berlin spricht sich
aus für die dauerhafte und verlässliche Verfügbarkeit eines fundierten sozialen Sicherungssystems, das allen Menschen in Deutschland zur Absicherung der biometrischen Risiken Alter, Krankheit und Behinderung beziehungsweise dem Risiko der Arbeitslosigkeit ein menschenwürdiges Dasein und eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen soll. Dabei muss dieses System flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können, kompatibel zu weiteren gesellschaftspolitischen Bereichen und finanziell unabhängig sein.

Wert des bestehenden sozialen Systems
Das bestehende soziale Sicherungssystem bietet Vertrauen, Verlässlichkeit sowie soziale Stabilität und stellt damit einen unmessbaren gesamtgesellschaftlichen Wert an sich dar. Eine berechenbare und verlässliche Sozialpolitik begleitet und untermauert diesen Wert bisher. Das Gesamtgefüge des sozialen Sicherungssystems in Deutschland bildet ein weltweit einmaliges soziales Netzwerk, das internationale Modellfunktion hat. Das soziale Sicherungssystem bietet soziale Stabilität und bildet darüber hinaus die Basis für die Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft.

Position der CDA Berlin zu diesem Wert
Der Wert des bestehenden sozialen Sicherungssystems wird von der CDA Berlin als solcher anerkannt. Sie sieht es daher als ihre Aufgabe an, auf diesen Wert hinzuweisen und die Bedeutung dieses Wertes für die Menschen in unserem Land deutlich zu machen. Darüber hinaus sieht sich die CDA Berlin in der Verantwortung im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Teil für die Weiterentwicklung, den Erhalt und den Schutz dieses Wertes gemeinsam mit allen Beteiligten zu leisten.
Die jüngsten Entwicklungen und Veränderungen unserer Gesellschaft entstanden eben auf der Basis einer breiten sozialen Stabilität und nicht aus einer Zwangs- oder Notsituation heraus. Für weitere Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten, auch im Wettbewerb mit anderen Ländern, gilt es, diese Basis sozialer Stabilität zu erhalten.

Gesellschaftliche Herausforderungen
Vor dem Hintergrund absehbarer und bereits spürbarer gesellschaftlicher Veränderungen tritt die Weiterentwicklung, der Erhalt und der Schutz sozialer Werte und sozialer Sicherheit in den Vordergrund.

Bewertung des Konzeptes zum solidarischen Bürgergeld
Zum Erhalt gesellschaftlicher Entwicklungsmöglichkeiten, sozialer Sicherheit, der bisherigen Flexibilität und der Weiterentwicklung sozialer Standards im Feld sozialer Sicherung begrüßt die CDA Berlin die Diskussionen über Anpassungen und Veränderungen der bestehenden sozialen Sicherungssysteme. Die CDA Berlin sieht dabei für die derzeitigen Sozialpolitischen Herausforderungen noch Spielraum bei den Möglichkeiten zur Anpassung der bestehenden sozialen Sicherungssysteme.
Ein wie von Ministerpräsident Althaus vorgeschlagenes umwälzendes Konzept muss als grundsätzliche Frage einer Ordnungs- und Sozialpolitischen Neuausrichtung bewertet werden. Erst wenn das Konzept des solidarischen Bürgergeldes belegen kann, dass es die vom derzeitigen sozialen Sicherungssystem getragenen Werte beinhaltet sowie ihre Flexibilität besitzt und darüber hinaus kompatibel zu anderen gesellschaftspolitischen Bereichen bleibt, wäre es als Basis für die Entwicklung eines zweiten sozialen Sicherungsweges in Betracht zu ziehen. Eine Änderung bewährter bestehender sozialer Sicherungssysteme sollte nicht aus reinem Selbstzweck erfolgen, sondern erst dann, wenn durch eine Alternative eine tatsächliche Verbesserung der gesamten sozialen Situation erreicht werden kann. Das Konzept nach heutigem Stand lässt ein Erreichen der Vorteile des bisherigen sozialen Sicherungssystems nur unzureichend erkennen. In der bisherigen Form scheidet daher aus Sicht der CDA Berlin das Konzept des solidarischen Bürgergeldes als möglichen zweiten Weg der sozialen Sicherung in Deutschland aus.

Die Weiterentwicklung des Konzeptes zu einer echten Alternative wird die CDA Berlin neben den Vorschlägen für Anpassungen und Verbesserungen des bestehenden Systems unterstützen.

Für den Landesvorstand der CDA Berlin
V. i. S. d. P.:
Maik Berendt
Mitglied des CDA Landesvorstandes Berlin

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Berlin, den 04. Juni 2007

Berliner Landesverband höchst erfolgreich auf der 32. Bundestagung der CDA

Erneut drei Berliner Vertreter im Bundesvorstand

„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochenende in Karlsruhe war eine großartiger Erfolg!“, so der Landesvorsitzende der Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Die stellvertretende Bundesvorsitzenden Silke Striezel-Wolff aus Köpenick, die im Bundesvorstand die Bereiche „Bildung und Familie“ betreut, wurde ebenso mit einem hervorragenden Ergebnis wiedergewählt, wie ein weiterer Köpenicker, der CDA- Kreisvorsitzende Joachim Specht, der wie bisher die Politikfelder „Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“, „IT-Berufe“ und „Grundsatzarbeit“ bearbeiten wird. Mit Dagmar König aus dem KV Charlottenburg-Wilmersdorf, die für die AG „Frauen in der CDA“ antrat und sich der Frauen- und Familienpolitik annehmen will, gelang einer weiteren Berlinerin der Einzug in das höchste Leitungsgremium der CDA Deutschlands. „Nach dem gesundheitlich bedingten Ausscheiden des Pankowers Egbert Biermann sind die Berliner CDU-Sozialausschüsse damit erneut mit drei Mitgliedern in der Führungsspitze der CDA Deutschlands vertreten, eine großartige Anerkennung unserer Arbeit im Landesverband und die unserer Vertreter im Bund“, so der CDA-Landesvorsitzende.

Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Debatte war naturgemäß die Forderung nach einem Mindestlohn in Deutschland. Mit großer Mehrheit stimmte die CDA einem Antrag zu, in dem gefordert wird, dass  angesichts der Tatsache, dass viele Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung vom Lohn nicht auskömmlich leben können, dass in manchen Bereichen „Hungerlöhne“ gezahlt werden, die Einführung eines solchen Mindestlohns unabdingbar ist. Dieser soll dann greifen, wenn Tarifverträge, ihre Allgemeingültigkeitserklärung sowie die Möglichkeiten des Entsendegesetzes keine ausreichenden Löhne sichern können. Auch aus Berlin waren verschiedene Sachanträge, u.a. zum ALG 2, zur Suchtproblematik bei Jugendlichen und zur Gleichbehandlung von EU-Rentnern eingebracht worden, die alle von der Bundestagung mit großer Mehrheit angenommen wurden.

Nicht zuletzt durch die hervorragende programmatische Rede des Bundesvorsitzenden, Minister Karl-Josef Laumann war die Bundestagung gekennzeichnet von einer Aufbruchstimmung in den Reihen der CDA. Die Diskussionen mit dem CDU - Generalsekretär Roland Pofalla MdB und dem Ministerpräsiden des gastgebenden Bundeslandes Günther Öttinger sowie die Impulsreferate von Dr. Josef Schlarmann, dem Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), und Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D, und ehemaliger Generalsekretär der CDU, rundeten die CDA – Bundestagung ab,  so dass der Berliner Landesvorsitzende Horst Gedack resumieren konnte: „Die CDA Deutschlands und besonders der Berliner Landesverband der CDU-Sozialausschüsse können auf eine gelungene und erfolgreiche Bundestagung zurückblicken.“

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17

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„Sozialausschüsse in der CDU“
Landesverband Berlin

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Presseinformation
Datum:
09.05.2007

RUNDER TISCH IN DER ALTENPFLEGE OHNE BETEILIGUNG DER BETROFFENEN!

CDA und Ver.di: „Ungeheuerlicher Vorgang“

 Als ungeheuerlichen Vorgang bezeichnen der Berliner Landesverband der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und der Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat der Vitanas GmbH & Co. KGaA (Senioren Centren) die Einberufung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „freiwilligen“ Qualitätsberichtes in der stationären Altenpflege durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales ohne hieran die Betroffenen, sprich Bewohner und Beschäftigte, zu beteiligen!
Michael Musall, Ver.di-Sekretär und Mitglied im Landespflegeausschuss:
„Die Zusammensetzung des Runden Tisches hatte ich bereits gegenüber der zuständigen Senatorin, Heidi Knake-Werner, kritisiert und musste mir von dieser dazu sagen lassen, wen wir denn noch alles daran beteiligen sollen. Dies ist ein unglaublicher Vorgang und einer Senatorin für Arbeit und Soziales unwürdig.“
Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin:
„So treffen sich in der Arbeitgruppe des Runden Tisches “Bock und Gärtner“, nämlich die Vertreter der Kostenträger (Pflegekassen + MDK), der Leistungserbringer-Verbände (Altenheimbetreiber) und öffentliche Hand (Senatsverwaltung und Landesamt für Gesundheit + Soziales) und als Feigenblatt eine Vertreterin des Landesflegerates Berlin-Brandenburg (DBfK). Dieses Vorgehen ist ein Schlag ins Gesicht der Pflegebedürftigen und der Pflegekräfte.“

 In einer gemeinsamen Bewertung dieses Vorgehens waren sich die Vertreter von CDA, GBR Vitanas und ver.di einig, dass es nicht damit getan ist, einen „freiwilligen“ Qualitätsbericht als Problemlösung für die Mängel in der stationären Pflege zu vereinbaren, sondern dass die politisch verantwortliche Senatorin aufgefordert bleibt, dass Heimrecht neu zu organisieren und in diesem Zusammenhang eine verpflichtende Berichterstattung einzuführen. Hierzu gehört auch, die Rechte der Heimbeiräte bzw. Heimführsprecher zu stärken sowie auf Landesebene eine entsprechende Interessenvertretung, analog dem Landesseniorenbeirat, vorzusehen.

 Friedrich Podzun, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Vitanas GmbH & Co. KGaA:
„Ebenso müssen die Interessenvertretungen der Beschäftigten in die Qualitätsarbeit einbezogen werden. Denn wer erbringt die Qualität? Altenpfleger/innen, Krankenschwestern, -pfleger und Pflegehelfer/innen! Sie halten – auch ganz im Sinne des  Wortes – ihren Rücken hin. Ein runder Tisch ohne die Menschen an der Basis bleibt ein grüner Tisch ohne Praxisbezug. Qualitätsmanagement über die Köpfe der Pflegebedürftigen und Pflegenden hinweg bedeutet ein vorprogrammiertes Missmanagement.“

Ansprechpartner für Rückfragen:

Joachim Specht
Stellv. Vorsitzender der CDA-Berlin
Mobil:
0178 / 502 12 22
Mail: specht@cdaberlin.de

Michael Musall
Ver.di-Sekretär im Fachbereich 3
Mobil: 0170 / 574 85 54
Mail:
michael.musall@verdi.de

Friedrich Podzun
Vorsitzender Gesamtbetriebsrat
Mobil: 0172 / 399 34 55
Mail: f.podzun@vitanas.de


0.03.2007

 
CDA Berlin wählt erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden -
Friedbert Pflüger lobt Geschlossenheit und gemeinsamen Weg mit CDU-Sozialausschüssen

Die Landestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wählte am 10. März 2007 erneut Horst Gedack zum Landesvorsitzenden.
"Die CDA Berlin ist wieder da!" überschrieb der neue und alte Landesvorsitzende seine Rede mit dem Rechenschaftsbericht und dem Ausblick auf die Arbeit bis zum Jahr 2009. Das konnte der als Gastredner geladene Fraktionsvorsitzende der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, Friedbert Pflüger, nur unterstreichen. Er freue sich, dass sich die CDU gemeinsam mit ihren Sozialausschüssen an die Arbeit für Berlin in den kommenden Jahren gemacht habe. Auch CDU-Landesvorsitzender Ingo Schmitt hob die Bedeutung der
CDA für die Union in einem persönlichen Grußwort zu beginn der Sitzung hervor.
Gedack und Pflüger lobten vor allem die Wiederherstellung der innerverbandlichen Geschlossenheit in CDU und CDA.  Die CDU-Sozialausschüsse seien  voll integriert in die inhaltliche Arbeit der CDU und ihrer fachpolitischen Foren. Die Kampagnenfähigkeit sei verstärkt und die Zusammenarbeit z. B. mit dem deutschen Beamtenbund und verschiedenen Einzelgewerkschaften intensiviert worden. Das solle in Zukunft weiterhin stetig verbessert werden. Großen Applaus ernteten Pflügers Vorschläge für neue Arbeitsplätze am Standort Flughafen Tempelhof und im Bereich der erneuerbaren Energien. Zudem gab er ein klares Bekenntnis zu den
familienpolitischen Vorstellungen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ab.
In Anträgen des Landesvorstandes wurden außerdem die Schließung von Gerechtigkeitslücken bei Hartz IV, die Stärkung des Jugendschutzes und der Schutz von Arbeitsplätzen bei deutschen Markenfirmen vor ausländischen Plagiaten gefordert.
Als Stellvertreter wurden die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDA, Silke Striezel-Wolff, und der Köpenicker CDA-Kreisvorsitzende Joachim Specht gewählt.

Den vollständigen Landesvorstand finden mit Foto Sie hier

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin Tel.: 0172-9487117

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Berlin, den 19. Okt. 2006

Gemeinsame Presseerklärung der CDA und des dbb berlin zum
Bundesverfassungsgerichtsurteil

Gemeinsam fordern die Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, und der CDU-Sozialausschüsse, Horst Gedack, den Berliner Senat und die politischen Parteien auf, bei der Bewertung des heutigen Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Haushaltsnotlage des Landes Berlin mindestens folgende Punkte zu berücksichtigen.
1.
Die Methoden der Gesetzesfolgenabschätzung sind stärker als bisher in das Verwal- tungshandeln einzusetzen, um sinnvolle Einsparmöglichkeiten im Berliner Landeshaushalt aufdecken zu können. Zugleich sollen dadurch falsche Einsparungen vermieden werden, die in der Vergangenheit im Nachhinein zu erheblichen Mehrkosten führten, z. B. Sparen bei der Kinderbetreuung contra Mehrkosten bei der Jugendkriminalität.
2.
Ein neues Verwaltungsmodell für die Hauptstadtregion muss entwickelt werden, um auf dieser Grundlage eine Volksabstimmung für eine zeitnahe Fusion der Länder Berlin und Brandenburg zu initiieren.
3.
Zur Sicherung des vorhandenen Qualitätsangebotes der Berliner Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger ist der Einstellungskorridor auf alle Bereiche der Berliner Verwaltung auszuweiten, von den Kitas bis zum Strafvollzug.
4.
Die Altersteilzeit ist als gleitender Ausstieg aus dem Berufsleben auszubauen und nicht abzuschaffen. Die Vereinbarungen des Solidarpaktes des Jahres 2003 sind für die Arbeitnehmer und Beamten einzuhalten.
5.
Es sind keine weiteren Gehaltskürzungen vorzunehmen. Die finanzielle Basis für die Arbeitnehmerschaft und die Beamten ist über das Jahr 2009 hinaus zu sichern und dem Länderdurchschnitt anzupassen.
6.
Die Kriterien zur Personalauswahl für die Zuordnung zum Zentralen Personalmanagement - Stellenpool - sind so zu verändern, dass auch jüngere Beschäftigten den Erhalt des Qualitätsstandards der Berliner Verwaltung langfristig mit sichern helfen.
7.
Die Belastungen des Berliner Landeshaushalts durch hauptstadtbedingte Aufgaben sind zu quantifizieren und weitere Kostenübernahmen von Bund und der Länder einzufordern. Dies gilt über die Bereiche Innere Sicherheit und Kultur hinaus, die immer noch nicht vollständig erfasst wurden. So sind auch z. B. die Kosten der Justiz durch die verstärkte Belastung der Gerichte, die Kosten der Pflege der Grünflächen des Regierungsviertels und des Staatsprotokolls ebenso wie sonstige Infrastrukturleistungen einzubeziehen.
8.
Erhalt des Finanzausgleichs zwischen starken und schwachen Bundesländern

 V.i.S.d.P.:    Joachim Jetschmann, dbb berlin, Tel.: 32 79 52-0
                    Horst Gedack, CDU-Sozialausschüsse Berlin, Tel.: 01 72/9 48 71 17

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Berlin, den 11. Sept. 2006

RAINER EPPELMANN ZU GAST BEI D&B IN HOHENSCHÖNHAUSEN

Heute Morgen setzte Rainer EPPELMANN, Mitglied im Pflüger-Regierungsteam für den Bereich Arbeit und Soziales, seine Gesprächsreihe mit Vertretern von Betrieben Berlins fort. In Begleitung des Vorsitzenden der CDU-Sozialausschüsse (CDA) Horst Gedack und dessen Stellvertreter Joachim Specht war er der Einladung der D & B, Dienstleistung und Bildung gGmbH, in ihr Berufsbildungszentrum in der Genslerstraße in Hohenschönhausen gefolgt.

Dieser führende private Bildungsträger im Raum Berlin-Brandenburg stellte sich als mittelständischer Betrieb vor, in dem z.Z. ca. 1000 Auszubildende in 15 Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Die Ausbildungspalette reicht vom Einzelhandelskaufmann über Kosmetikerin und Altenpfleger bis zum Sozialassistenten, einem neuen Berufsbild im Bereich der Kinderbetreuung.

Geschäftsführer Armin Pempe und die kaufmännische Leiterin Claudia Lutz schilderten in einem einstündigen Gespräch die aktuelle Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Eppelmann stimmte mit ihnen vor allem darin überein, dass die Mittel für das Verbundmodell, in dem die Ausbildung in einem Bund-Länder-Programm finanziert werden, keinesfalls gekürzt,
geschweige denn bis 2009 abgebaut werden dürfen. Um die Ausbildung gerade auch durch solch vorbildliche private Bildungsträger sicher zu stellen, ist diese Finanzierungsform unabdingbar.

Besondere Anstrengungen verdienten nach den Worten von Eppelmann diejenigen Ausbildungswilligen, die z.Z. in der sog.  Warteschleife hängen und bisher keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hatten. Dafür sei ein besonderes Programm notwendig.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin,
c/o CDA Berlin, Wallstraße 14a, 10179 Berlin.
Für Nachfragen: Tel. 0178 502 12 22

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Berlin, den 08. August 2006

CDA Berlin begrüßt die Berufung von Rainer Eppelmann in Friedbert Pflügers Regierungsteam

Wir freuen uns über die Berufung von Rainer Eppelmann in die Regierungsmannschaft von Friedbert Pflüger. Er wird ein erstklassiger Arbeits- und Sozialsenator für Berlin werden.

Rainer Eppelmann ist kein Berufspolitiker im klassischen Sinne. Als evangelischer Pfarrer und Bürgerrechtler mit Mut, als Minister für Abrüstung und Bundestagsabgeordneter hat er Akzente gesetzt. Er kämpfte für Freiheit und nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur für deren Aufarbeitung. Von 1994 bis 2001 war er CDA-Bundesvorsitzender. In seiner Amtszeit kämpfte die CDA
erfolgreich für die Pflegeversicherung, entwickelte das Familiengeldkonzept, das die CDU dann aufgriff, und setzte Verbesserungen im Vermögensbildungsgesetz durch. Der Einsatz für eine bessere Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Kapital und Erfolg der Wirtschaft und für Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung, für Aufbau Ost und für mehr Arbeitsplätze waren und sind ihm besonders wichtig. Rainer Eppelmann ist nun Ehrenvorsitzender der CDU-Sozialausschüsse.

Rainer Eppelmann wird der Stadt gut tun. Angesichts der katastrophalen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Bilanz von Rot-Rot braucht die Stadt in diesem Politikbereich einen Neuanfang Dafür steht Rainer Eppelmann ebenso wie Friedbert Pflüger.

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin
Tel.: 0172/948 71 17, e-mail: gedack@cdaberlin.de

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Berlin, den 28.04.06

Die CDA Berlin ruft zum Tag der Arbeit auf

Wie in den letzten Jahren beteiligt sich die CDA Berlin auch diesmal mit einem eigenen Stand an der Maikundgebung des DGB in Berlin. "Die CDA dokumentiert damit, dass Gewerkschaften für die Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar sind" erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Egbert Biermann am Samstag in Berlin. In ihrem Auruf macht die Arbeitnehmerorganisation der CDU das Versagen des rot-roten Senats deutlich und skizziert eine arbeitnehmerfreundliche Politik für Berlin.

Verantwortlich: Egbert Biermann
Stellv. Landesvorsitzender
Handy: 0170-91 48 23 7
e-mail: biermann@cdaberlin.de

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Berlin, den 03.03.2006 

Friedbert Pflüger bei CNH (früher Orenstein & Koppel - O&K)

Seit Monaten kämpfen die Beschäftigten der Firma CNH um ihre Arbeitsplätze und damit um ihre und die Existenz ihrer Familien. CNH, einer Tochter des FIAT-Konzerns, hatte ohne Vorankündigung die Schließung des Standortes Spandau beschlossen. Das Schicksal der Menschen und ihrer Familien spielt dabei für sie offensichtlich keine Rolle. Berlin braucht aber die Arbeitsplätze. Seit Dienstag, dem 21.02.06, 06.00 Uhr, wird CNH Spandau bestreikt!
Morgen, Freitag, den 03. März 2006 ab 12.30 Uhr wird der designierte Spitzenkandidat der Berliner CDU, der parl. Staatssekretär Friedbert Pflüger, deshalb auf einer Solidaritätskundgebung für die streikenden Beschäftigten vor dem Werkstor von CNH, Staakener Str. 53 in Berlin Spandau sprechen.
Über eine redaktionelle Begleitung dieser Veranstaltung Ihrerseits würden sich die CDU und die CDA Berlin sehr freuen.

 Verantwortlich: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin, Wallstr. 14a, 10179 Berlin;
Tel.: 0178 502 12 22

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Berlin, den 30. Jan. 2006

CDA Berlin: Kein Vorziehen der Rente ab 67
Vorstoß Münteferings abgelehnt

Die CDA Berlin, der Arbeitnehmerflügel der CDU, lehnt ein Vorziehen der Rente mit 67 Jahren ab. „Die Rente mit 67 führt bei der gegenwärtigen hohen Arbeitslosigkeit gerade bei älteren Arbeitnehmern zur Altersarmut, da hohe Rentenabschläge die Folge wäre“, kritisiert der stellv. Landeschef der Berliner CDU Sozialausschüsse, Joachim Specht. Specht verwies darauf, dass der Koalitionsvertrag die Anhebung des Renteneintrittsalters von der Arbeitsmarktsituation abhängig macht. Der Vorstoß Münteferings zeige einen gewissen Realitätsverlust. Eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters sollte nach Auffassung Spechts frühestens 2020 beginnen und im Jahr 2035 abgeschlossen sein, und dies auch nur dann, wenn sich eine deutliche Verbesserung der Vermittlungsmöglichkeiten für über 50jährige ergeben hat. Wer 45 Beitragsjahre oder Kindererziehungszeiten aufzuweisen hat, sollte schon mit 63 Jahren in Rente gehen können. In diesem Zusammenhang kritisierte Joachim Specht, der auch Mitglied des Bundesvorstandes der CDA ist, die Stellungnahme des selbsternannten Sozialexperten Jens Spahn MdB an dem Vorsitzenden der Schwesterorganisation CSA, Horst Seehofer, gegenüber der „Berliner Morgenpost“ mit scharfen Worten. „Herr Spahn hat offensichtlich soviel Ahnung von Rentenpolitik wie ich vom Reisanbau in China“, erklärte er, „Damit stellt er sich außerdem in Gegensatz zu unserer Bundeskanzlerin, die mehr „Wärme“ in der Politik eingefordert hat. Genau diese „soziale Kälte“, die Herr Spahn nicht zum ersten Mal an den Tag legt, trägt große Mitschuld an dem schlechten Wahlergebnis der Union bei der Bundestagswahl.“

Verantwortlich: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin, Wallstr. 14a, 10179 Berlin;
Tel.: 0178 502 12 22

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Berlin, den 27. Jan. 2006

– Nein zum Herkunftslandprinzip – Dienstleistungsrichtlinie - Nein Danke! –

Aufruf zur Demonstration des DGB am 11. Februar 2006 in Berlin

Der Stellvertretende Vorsitzende des CDA Landesverbandes Berlin Egbert Biermann erklärte am Freitag in Berlin:

„Im Februar werden die Europaabgeordneten in Straßburg über den Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie abstimmen. Die Bundesregierung entscheidet im Europäischen Rat maßgeblich mit. Die deutschen Parteien haben erheblichen Einfluss auf ihre Europaabgeordneten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft deshalb die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf zur Demonstration am 11. Februar 2006 in Berlin gegen den Bolkestein-Entwurf für eine europäische Dienstleistungsrichtlinie.

 Die CDA unterstützt das Anliegen der Gewerkschaften. Deshalb rufen wir unsere Mitglieder auf: Kommt zur DGB-Demo. Verdeutlicht mit eurem Protest den Europaabgeordneten: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen zusammen, wenn es um ihre Interessen geht.

 Wir brauchen einen Binnenmarkt für Dienstleistungen, der zugleich den Interessen und dem sozialen Schutz der Beschäftigten dient. Der vorliegende Entwurf der Dienstleistungsrichtlinie muss nach wie vor  nachgebessert werden. Dies betrifft aus Sicht der CDA insbesondere die folgenden Punkte:

 Es muss sichergestellt sein,

·         dass die Beseitigung der Hindernisse für grenzüberschreitende Dienstleistungen nicht neue Wettbewerbsverzerrungen (gerade im Hinblick auf kleine und mittlere Unternehmen) schafft

  • dass die Standards mit Blick auf (technische) Sicherheit, auf den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, auf Umwelt- und Verbraucherschutz beibehalten bleiben
  • dass Haftungs- und Gewährleistungsansprüche auch für den einzelnen Verbraucher durchsetzbar bleiben
  • dass bestimmte Bereiche (wie der Bereich des Arbeitsmarktes [Arbeitsagenturen] bzw. der Markt für Gesundheitsleistungen) aufgrund ihrer besonderen Strukturen in der Kompetenz der einzelnen Mitgliedstaaten verbleiben

 

Die EU-Mitgliedstaaten dürfen speziell durch das " Herkunftslandsprinzip " nicht de facto ihre Souveränität in diesen Bereichen verlieren. Vielfach wird am Ende nichts anderes übrig bleiben, als dort, wo es um den Schutz der Menschen geht, am " Arbeitsortprinzip " festzuhalten. Würde man anders verfahren, würden die Bürger die EU nur als Raum ungebremsten Wettbewerbs erfahren; eine massive Abkehr von der Idee der europäischen Einigung wäre die Folge."

V. i. S. d. P.: Egbert Biermann, Vstellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin, Christburger
Straße 47, 10405 Berlin, Tel: 030/24637728, FAX: 030/24637731, e-mail: biermann@cdaberlin.de

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Berlin, den 23. Januar 2006

Spitzenkandidatur von Friedbert Pflüger ist ein Hoffnungsschimmer für Berlin

Zur Kandidatur von Friedbert Pflüger erklärte der CDA-Landesvorsitzende Horst Gedack in Berlin:

„Die CDU-Sozialausschüsse begrüßen und freuen sich, dass Friedbert Pflüger Spitzenkandidat der CDU für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist. Mit ihm wird es gelingen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Frauen und Männer, Jung und Alt sowie Selbstständige und Freiberufler zu überzeugen, am 17. September der CDU ihre Stimme zu geben.
Aufgrund seiner Erfahrung und seines politischen Lebensweges steigen die Chancen unserer Partei, auch im Ostteil von Berlin mehr Menschen als in den vergangenen Wahlen anzusprechen und davon zu überzeugen, die CDU zu wählen.
Friedbert Pflüger ist Mitglied der CDU-Sozialausschüsse und steht in der Mitte der Partei. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die Kräfte der CDU zu bündeln, die CDU als Volkspartei zu präsentieren und den Wählerinnen und Wählern die sozialpolitische, wirtschaftspolitische und umweltpolitische Kompetenz der Union nahe zu bringen.
Wir werden ihn mit aller Kraft unterstützen und mit unserem christlich-sozialen Politikansatz vor allem darum kämpfen, dass die Stimmen der Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder gehört werden und eine Perspektive erhalten. Wir brauchen endlich ein Konzept zu einem nachhaltigen Abbau der Massenarbeitslosigkeit!“

Berlin, den 23. Januar 2005

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin
Tel.: 0172/948 71 17

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Donnerstag, 29. Dezember 2005

Dank an Bundespräsident Horst Köhler -
Die Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer voranzubringen ist notwendig
 

Zu dem Vorschlag von Bundespräsident Horst Köhler, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Kapital des Unternehmens zu beteilligen,  erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Christlich-Demokratischen DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg Egbert Biermann am  Donnerstag in Berlin:

Vielen Dank an den Bundespräsidenten. Mit seinem Vorschlag, die Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer voranzubringen, hat er eine alte christlich-soziale Idee aufgegriffen.  Zu hoffen ist, dass nun endlich der Bundestag den erforderlichen gesetzlichen Rahmen schafft, damit die Kapitalbeteiligung in großem Umfang verwirklicht werden kann. Zu diesem Rahmen gehören vor allem:
-    durch Tarifvertrag festgelegte und geregelte Fonds zu fördern - vor allem um auch für Klein- und Mittelbetriebe und für alle Rechtsformen Kapitalbeteiligungen zu ermöglichen;
-    der Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer einen Insolvenzschutz zu geben;
-    alle Formen der mittelbaren oder unmittelbaren Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital von Unternehmen in den Katalog der   steuerlich geförderten Altersvorsorge
     aufzunehmen.
 Die Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer wäre
- gesellschaftspolitisch ein weiterer Schritt zu umfassender Teilhabe,
- wirtschaftspolitisch eine Erhöhung der Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen, die angesichts von Basel II zu kostengünstigeren  Finanzierungen  von Zukunftsinvestitionen führen könnte und
- konjunkturpolitisch neutral, wenn es gelänge sie zusätzlich zu allgemeinen Einkommenserhöhungen zu ermöglichen."

V. i. S. d. P.: Egbert Biermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der christlich-demokratischen DGB Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg, Mitglied des Bundesvorstandes der CDA, Christburger
Straße 47, 10405 Berlin, Tel: 030/24637728, FAX: 030/24637731, e-mail: biermann@cdaberlin.de

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Berlin, den 25. Sept. 2005

Empörung der CDA Berlin über Standortschließung in Oberschöneweide

Die CDU-Sozialausschüsse (CDA) sind empört über die Handlungsweise der Geschäftsführung von Samsung in Oberschöneweide, den Standort mit 800 Mitarbeitern zum Ende des Jahres fast völlig schließen zu wollen.
Der CDA-Landesvorsitzende, Horst Gedack, erklärt: „Unser Solidarität gehört den Kolleginnen und Kollegen bei Samsung. Wir fordern sowohl die Geschäftsführung wie den rot-roten Senat auf, nach Wegen zur Sicherung der Arbeitsplätze und der Standorterhaltung zu suchen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht alleine gelassen werden.“
Gedack mahnt besonders die Geschäftsführung von Samsung an, nach ihrer augenscheinlich grundlegenden Fehleinschätzung des Fernsehgeräte-Marktes, ihre eigene Schuld an der gegenwärtigen Situation zu sehen und in sozialer Verantwortung für die Menschen in der Stadt zu handeln.
Der Kreisvorsitzende der CDA Treptow-Köpenick und Mitglied des Bundesvorstands der CDA,
Joachim Specht, gab in diesem Zusammenhang die Anregung für ein Unterstützerbündnis von Bürgern, Parteien und Verbänden unter Führung der Gewerkschaften und bot die Mithilfe der CDA an.

 V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender und Joachim Specht, stv. Landesvorsitzender Wallstr. 14a, Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17
bzw. 0178 502 12 22

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Berlin, den 27. Juni 2005

Berliner CDU-Sozialausschüsse mit drei Vertretern im Bundesvorstand

„Die Bundestagung der CDA an diesem Wochenende war eine runde Sache!“, so der CDA Landesvorsitzende der Berliner CDU-Sozialausschüsse Horst Gedack. Mit Silke Striezel-Wolff (Bildung und Familie) ist eine Berlinerin zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt worden. Darüber hinaus konnte der Landesverband Berlin mit Joachim Specht (Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, die IT-Berufe und Grundsatzarbeit zu den Themen der Christlichen Soziallehre) und Egbert Biermann (Mitbestimmung und Tarifpolitik) zwei Beisitzer in den Bundesvorstand durchsetzen. „Berlin ist damit zum ersten Mal mit drei Mitgliedern in der Führungsspitze der CDA Deutschlands vertreten“, so der CDA-Landesvorsitzende Horst Gedack.

Gleichzeitig sind aus Berlin verschiedene Anträge zum Leitantrag des CDA - Bundesvorstandes, zum gesetzlichen Mindestlohn, zur Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen sowie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie eingebracht worden und von den Mitgliedern der Bundestagung angenommen worden. „Der Berliner Landesverband der CDU-Sozialausschüsse kann damit auf eine gelungene und erfolgreiche Bundestagung zurückblicken“, so Horst Gedack weiter.

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte
Tel.: 0172/948 71 17

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Berlin, den 19. Juni 2005

Erklärung des CDA-Kreisvorstandes Pankow
zur Wahl des Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Pankow

Der CDA Kreisvorstand hat sich intensiv mit der wahrscheinlich bevorstehenden Bundestagswahl befasst. Er erklärt zu den Kandidaturen im Wahlkreis Pankow:
1. Der Bundestagsabgeordnete Günter Nooke hat in der demnächst zu Ende gehenden Legislaturperiode den Wahlkreis gut vertreten. Es macht aus Sicht des Kreisvorstandes keinen Sinn, wegen einer vorgezogenen Bundestagswahl einen Austausch
vorzunehmen.
2. Der CDA Kreisvorstand hat die Bewerbung von Prof. Dr. Christoph Stölzl zur Kenntnis genommen. Er hat in der Berliner CDU und in der Landespolitik wichtige Impulse gesetzt. Als Vizepräsident des Abgeordnetenhauses bekleidet er ein wichtiges Amt.
3. Nach Auffassung der CDA Pankow ist sowohl in der Bundes- wie in der Landespolitik Kontinuität wichtig, um Mehrheiten zu sichern oder wie in Pankow und Berlin diese zu erreichen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es verkehrt, einen neuen Kandidaten aufzustellen. So wie Günter Nooke in der Bundespolitik mit dazu beiträgt, die kommende Bundestagswahl zu gewinnen, so ist der Einsatz von Prof. Dr. Stölzl in der Landespolitik unverzichtbar, um den rot-roten Senat im Jahr 2006 abzulösen.
4. Die CDU als Volkspartei braucht in ihrer Führungsmannschaft auch die Repräsentanz aller Regionen. Dies war schon immer ein Prinzip bei der Zusammenstellung der Führungsgremien der CDU. Die regionalen Verbände achten mit Argusaugen darauf, eine gleichmäßige Präsenz sicherzustellen.
5. Auch nach 15 Jahren Deutscher Einheit ist diese Übereinkunft aus dem Westen nicht überflüssig geworden. Gerade in Berlin darf sie bei der Landesliste für den nächsten Bundestag nicht missachtet werden. Vielmehr muss auch dieses mal für
Bundestagskandidaten ostdeutscher Herkunft in der ersten Reihe Platz sein. Gerade die richtige Mischung von West und Ost fördert das Zusammenwachsen der Regionen.

V. i. S. d. P.: Egbert Biermann, c/o CDU Kreisverband Pankow, Stubbenkammerstraße 1, 10437 Berlin
biermann@cdaberlin.de

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Berlin, den 14. Juni 2005


CDA Reinickendorf freut sich auf den Bundestagsabgeordneten Frank Steffel!

 

Mit Freude hat der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft in Reinickendorf, Frank Marten, auf die Nachricht reagiert, dass der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Frank Steffel sich um das Bundestags-Direktmandat im Wahlkreis 78 (Berlin-Reinickendorf) bewerben will.

 

Frank Marten: "Die CDA Reinickendorf freut sich über den Entschluss von Frank Steffel, für den Bundestag zu kandidieren. Die Delegierten der CDA auf der Wahlkreisvertreterversammlung werden ihm gerne das Vertrauen aussprechen. Er hat sich immer sehr engagiert für die Anliegen der Arbeitnehmerschaft und der CDA Reinickendorf eingesetzt."

 

An seiner Person zeige sich, dass soziale Verantwortung ein wesentlicher Teil erfolgreichen unternehmerischen Handelns sei, so Marten.

"Ich bin überzeugt, dass er seinen wirtschaftlichen Sachverstand im Deutschen Bundestag einbringen kann und so einen Beitrag zum Aufschwung in Deutschland nach dem Regierungswechsel leisten wird."

 

Marten zeigte sich auch erfreut darüber, dass der bisherige Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Roland Gewalt weiterhin der Bundespolitik zur Verfügung stehe und dankte ihm ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit.

 

Nach der Nominierung werde die CDA in Reinickendorf mit aller Kraft für einen Regierungswechsel kämpfen. "Das Motto: 'Sozial ist, was Arbeit schafft' passt nicht nur hervorragend zu unserem Kandidaten, es sollte auch unser Programm für die nächsten Jahre sein.", so Marten abschließend.

V. i. S. d. P.: Frank Marten c/o CDU Kreisverband Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 38, 13407 Berlin
cduberlin@martenweb.de 

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Berlin, den 14. März 2005

CDA Berlin wählt neuen Landesvorstand

Die Landestagung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) wählte am vergangenen Wochenende Horst Gedack zum Landesvorsitzenden. Er löste Joachim Krüger ab, der nach fünfjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte.

Unter der Überschrift „Gerechtigkeit hat Vorrang! – Christlich-soziale Politik in Berlin gestalten“ legten die Mitglieder des neuen geschäftsführenden Landesvorstandes der Landestagung ihr Arbeitsprogramm 2007 vor. Die CDA wolle so ihren Beitrag leisten, damit die CDU die im Jahr 2006 anstehenden Wahlen gewinnt, erklärte der neue Landesvorsitzende.

Die größte Herausforderung für die Menschen in Berlin sei der nachhaltige Abbau der Arbeitslosigkeit. „Mit Einschnitten ins soziale Netz und dem Abbau von Arbeitnehmerrechten lässt sich die Beschäftigungsmisere nicht bekämpfen“, stellte Horst Gedack fest. „Wir fordern deshalb von den privaten und öffentlichen Arbeitgebern die Altersteilzeit so zu nutzen, dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch beschäftigt und für jüngere Arbeitsplätze geschaffen werden.“ Zudem seien eine enge Verzahnung von Bildung, Forschung und Entwicklung mit der Produktion und die Schaffung einer nachfrageorientierten Ausgangslage erforderlich, um auch in Berlin die Arbeitslosigkeit zu senken. Denn nur dort wo Nachfrage bestehe, hätten Unternehmen eine Chance, auch ihre Produkte zu verkaufen.

Darüber hinaus seien Initiativen zu ergreifen, die Würde in der Arbeit zu stärken. „Wir treten dafür ein, sexuelle Belästigungen zu bestrafen, Mobbing zu bekämpfen, illegale Beschäftigung zu verhindern, junge Menschen nicht von der Arbeitswelt auszuschließen und ältere Beschäftigte nicht zum alten Eisen zu schieben“, so Horst Gedack.


Als Stellvertreter wurden Silke Striezel-Wolff, Joachim Specht und Egbert Biermann gewählt, die alle drei dem CDA-Bundesvorstand angehören. Silke Striezel-Wolff will ihr Augenmerk besonders auf die Politikfelder Bildung und Familie richten. Joachim Specht wird für die Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, die IT-Berufe und für Grundthemen der Christlichen Soziallehre verantwortlich sein. Egbert Biermann sieht seine Schwerpunkte bei den Themen Mitbestimmung und Tarifpolitik.

Weitere Infos zu den Personalentscheidungen unter www.cdaberlin.de 

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 10. Jan. 2005

CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger kritisiert Einsatzpläne
von Ein-Euro-Jobs in der Privatwirtschaft

Die Vorgehensweise der Länder Sachsen-Anhalt und Hamburg „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen“ auf die private Wirtschaft und dort i.B. auf den Landschafts- und Gartenbau und das Baugewerbe ausdehnen zu wollen, trifft auf entschiedene Kritik der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA).

Deren Landesvorsitzender Joachim Krüger verlangte das uneingeschränkte Festhalten am Gesetzestext, der im Rahmen des SGB II solche Ein-Euro-Jobs nur für zusätzliche Arbeiten im öffentlichen Interesse zulässt. Krüger nannte die Zustimmung der Vereinigung der Unter­nehmerverbände Berlin-Brandenburg (UVB) zu diesem Projekt unverständlich, da die nega­tiven Folgen gerade für kleinere mittelständische Unternehmen auf der Hand liegen, die schnell einen Teil ihrer normalen Aufträge einbüßen würden, wenn Konkurrenten mit 1-Euro-Kräften billigere Angebote machen könnten. Wettbewerbsverzerrungen, Preisdumping und ein weiterer Abbau von regulären Arbeitsplätzen würden dann drohen, fürchtet der CDA-Vor­sitzende.

 Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:
Joachim Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin, Wallstr. 14a, 10179 Berlin-Mitte

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Berlin, den 6. Jan. 2005

CDA-Berlin kritisiert Senatorin Knake-Werner:
Sozialhilfeempfänger werden um ihre Ansprüche auf Einmalhilfen gebracht

Als willkürlichen und unsozialen Umgang mit Antragstellern auf Einmalhilfen in den letzten Monaten des Jahres 2004 hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse Berlin (CDA) die Anweisung der Sozialsenatorin Knake-Werner an die bezirklichen Sozialämter bezeichnet, mit Beginn des Jahres liegengebliebene Anträge nach dem bisher geltenden BSHG nicht mehr zu bescheiden.

Damit, so kritisiert Krüger, gehen den Betroffenen ihre Ansprüche verloren, obwohl sie recht­zeitig ihren Antrag gestellt haben. Der Tatbestand, dass die Bezirke wegen der Umstellung nach SGB II und XII (Hartz IV) die Anträge nicht rechtzeitig bearbeiten konnten, werde nun auf Senatsweisung auf dem Rücken der Bedürftigen ausgetragen.

Krüger bezeichnete dieses Vorgehen als eine kalte und unsoziale Sparmaßnahme des rot-roten Senats und forderte eine sofortige Korrektur dieser Politik.

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a, Berlin-Mitte

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Berlin, den 02. Jan. 2005

Berliner CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger fordert: Unternehmensverflechtungen von Abgeordneten schonungslos offen legen und beenden!

 Zum Beginn des neuen Jahres fordert der Berliner CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger die schonungslose Offenlegung von Unternehmensverflechtungen aller deutschen Abgeordneten auf Europa-, Bundes- und Landesebene.

 „Wenn wir zu Recht erwarten, dass jeder einzelne Arbeitnehmer alle seine Einkünfte gegenüber dem Finanzamt offen legt und versteuert, so muss dies auch für Abgeordnete unumschränkt gelten,“ sagte Krüger. „Darüber hinaus habe ich noch keinen Arbeitnehmer gesehen, der fürs Nichtstun Gehalt bezieht, und das über Jahre! Deshalb muss ab sofort Schluss sein mit solchen Abgeordnetensubventionen ohne angemessene nachprüfbare Gegenleistung.“

 „Volksvertreter haben Vorbilder zu sein für alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Republik. Ich kann es einem Geringverdiener oder einem Arbeitslosen gegenüber nicht rechtfertigen, wenn z.B. gut besoldete Mitglieder des Bundestages Nebeneinkünfte ohne Gegenleistung oder für Beraterverträge beziehen und diese wohlmöglich noch an der Steuer und Sozialversicherung vorbei schleusen.“

 „Die Menschen können erwarten, dass ein gewählter Volksvertreter alle seine Arbeitskraft dem auf Zeit erteilten Mandat widmet und jede Art von verdeckten Abhängigkeiten und Interessenkonflikten vermeidet. Dieser Grundsatz muss zumindest für die Vollzeitparlamentarier des Europa-Parlaments, des Bundestags und der deutschen Landesparlamente gelten!“

 Krüger forderte die Parlamentspräsidenten der verschiedenen Ebenen auf, umgehend tätig zu werden und darüber öffentlich Rechenschaft abzulegen.

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim Krüger, 4 14 46 62, c./o. CDA Berlin,
Wallstr. 14a, Berlin-Mitte

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Berlin, den 07. Nov. 2004


Berlins CDU-Sozialausschüsse unterstützen Kandidatur von Emine Demirbüken-Wegner
für den CDU Bundesvorstand

Die CDA Berlin (CDU-Sozialausschüsse) unterstützt nachdrücklich den Vorschlag des CDU – Landesvorsitzenden Joachim Zeller, Frau Emine Demirbüken-Wegner für den Bundesvorstand der CDU zu nominieren.
Mit dem Vorschlag spiegelt die Volkspartei die gesellschaftliche Realität wieder und gibt als Hauptstadtpartei den Menschen mit Migrantenhintergrund eine politische Stimme.
Mit Entschiedenheit widersprechen die Berliner Sozialausschüsse polemischen Anwürfen einzelner vom rechten Rand, die die Politik der Berliner CDU auf eine bestimmte Wählerschicht begrenzen möchten. Die Union ist und bleibt eine lebendige Volkspartei und wendet sich mit ihren inhaltlichen und politischen Vorstellungen an alle Menschen in allen Schichten und Gruppen unseres Landes. Damit wird sie auch in Zukunft für alle Bereiche die freiheitliche und soziale Alternative zur heutigen Regierungspolitik in Berlin und im Bund sein.

Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender
c./o. CDA Berlin, Wallstraße 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 13. Okt. 2004

Berliner CDU-Sozialausschüsse gegen Unterschriftenaktion

 Der Landesverband der Berliner CDU-Sozialausschüsse spricht sich gegen die von der CDU/CSU angeregte Unterschriftenaktion zum EU-Beitritt der Türkei aus und lehnt sie vollständig ab. Sollte evtl. eine Unterschriftenaktion durchgeführt werden, wird sich der Berliner CDA-Landesverband nicht daran beteiligen.

 Der stellvertretende Landesvorsitzende, Horst Gedack, hält diese Aktion für völlig verfehlt und gegen die Integrationsbemühungen gerichtet. Derartige Überlegungen sind sofort einzustellen; die Sachpolitik und die Lösung wichtiger Strukturprobleme in Berlin und Deutschland müssen im Blickpunkt aller Betrachtungen bleiben. Dort ist genügend Engagement zu entfalten, so weiter der stellv. CDA-Landesvorsitzende.

V. i. S. d. P.: Horst Gedack, Stellv. Landesvorsitzender, T. 0172/948 71 17, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte

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Berlin, den 26. Aug. 2004

CDA Berlin zu Hartz lV: So nicht

 Der Arbeitnehmerflügel der Berliner CDU solidarisiert sich mit den von Hartz lV betroffenen Arbeitslosen und ihren Familien. Die starre Haltung der Bundesregierung hinsichtlich der Forderungen nach Nachbesserungen trifft auf Kritik der Berliner Sozialausschüsse in der CDU.
Dazu erklärte der stellvertretende CDA - Landesvorsitzende Joachim Specht: „Wer jahrzehntelang Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat, muss auch in adäquater Dauer und Höhe Versicherungsleistungen beziehen  können. Wer 30, 35 oder 40 Jahre lang Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat, muss jedenfalls deutlich länger als 12 Monate Arbeitslosengeld l beziehen können. Lebensversicherungen und andere eindeutig für die Alterssicherung vorgesehenen, durch jahrzehntelange Arbeit erworbene Vermögensanteile müssen neben Riester freigestellt werden.“
Specht stellte klar, dass es nicht darum gehe, die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe rückgängig zu machen. Entscheidend komme es für die Menschen auf den Altersvorsorge-Freibetrag und die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I an. Die Begrenzung der Bezugsdauer für unter 55 jährige ohne Berücksichtigung der Versicherungsjahre in der Arbeitslosenversicherung auf ein Jahr halte er für höchst bedenklich.
Allen, die Hartz lV 1:1 umgesetzt sehen wollen, entgegnete Specht: „Hartz lV zerstört vor allem mit den Eingriffen in das Vermögen der ALG ll Empfänger nicht zuletzt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik. Seit Jahrzehnten hat die Politik die Bürger aufgefordert, Vermögen zu bilden, auch und gerade um im Alter nicht allein auf die gesetzliche Rente angewiesen zu sein. Und jetzt werden sie gezwungen, das durch harte Arbeit erworbene Vermögen z.B. bereits nach einem Jahr unverschuldeter Arbeitslosigkeit zu verfrühstücken.“
Die CDA unterstütze ausdrücklich den CDU Landesvorsitzenden Joachim Zeller in seiner Kritik. Denn Hartz lV sei nicht nur die Umstellung auf ALG ll, es bedeute auch die Förderung der Arbeitslosen durch geeignete Maßnahmen und Arbeitsangebote. Diese müssten unbedingt rechtzeitig sichergestellt werden. Darüber hinaus müsse gewährleistet sein, dass die Mittel für Arbeitsmarkt und Berufsbildung mindestens im gleichen Umfang sowohl im Bund wie auch im Land erhalten bleiben. Die Kürzungen der Landesmittel durch den rot-roten Senats um 36% sei nicht hinnehmbar.

Joachim Specht

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes

Joachim Specht:        0178 / 5 02 12 22
Horst Gedack:           0172 / 9 48 71 17

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Berlin, den 16. August 2004

CDA Berlin fordert sofortigen Einstellungskorridor für Kiezstreifen
im Rahmen der Schaffung der bezirklichen Ordnungsämter

Angesichts der völlig unzureichenden Personalbereitstellung aus dem Berliner Stellenpool und der Notwendigkeit die bezirklichen Kiezstreifen, die im Rahmen der Schaffung bezirklicher Ordnungsämter für ein gepflegteres Berlin tätig sein sollen, ab dem 1. September zum Einsatz zu bringen, fordert die Arbeitnehmerorganisation der Berliner CDU (CDA) den Finanzsenator auf, seine Zustimmung für einen Einstellungskorridor zu geben, der zumindest 25 % des Personals aus hoch motivierten Bewerberinnen und Bewerben außerhalb des öffentlichen Dienstes ermöglicht.

Dazu erklärt der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger: „Der Tatbestand, dass der Stellenpool die notwendigen Mitarbeiterzahlen nicht hervorbringt, darf die gute Idee der Kiezstreifen nicht versanden lassen. Werden diese Kiezstreifen in den nächsten Wochen von den Bürgern nicht gesichtet, wird die Enttäuschung um so größer sein. Schließlich werden die Bezirke kritisiert werden, was zu Unrecht geschähe. Es ist Aufgabe des Senats für die Durchführung neuer Gesetze auch die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Und dass es bei den Bezirken bereits viele interessante Bewerbungen von außen für die Kiezstreifentätigkeit gibt, dürfte auch dem Finanzsenator bekannt sein.“

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Joachim Krüger: 4 14 46 62
Horst Gedack: 01 72/ 9 48 71 17, beide c./o Wallstraße 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 27. Juli 2004 

CDA Berlin unterstützt Forderung des CDU-Bundestagsabgeordneten Gerald Weiß: 
Schluss mit dem neoliberalem Sommertheater in der Union!

Der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger unterstützt nachhaltig die Forderung des Vorsitzenden der Arbeitnehmer-Gruppe der CDU/CSU im Bundestag, Gerald Weiß, sowie des saarländischen CDU-Ministerpräsidenten Müller, dem neoliberalen Sommertheater in der Union ein schnelles Ende zu bereiten. Dabei habe die Bundesvorsitzende Merkel eine Schlüsselrolle zu erfüllen.

"Weder dem Fraktionsvize Friedrich Merz noch dem Ministerpräsidenten Wulf ist es gelungen, neue Argumente gegen den bestehenden Kündigungsschutz vorzutragen. Die bereits bestehenden Kündigungsschutzeinschränkungen haben für die Arbeitnehmer ein Mehr an Beschäftigung nicht gebracht. Beweise des Gegenteils werden von den Akteuren des neoliberalen Lagers nicht geliefert. Auch die Ausführungen des BDI-Präsidenten Rogowski, der Kündigungsschutz sei eine große Bremse bei der Wiedereinstellung von Langzeitarbeitslosen, bleiben jeden Beleg schuldig. Ändern muss sich die Kultur der Unternehmen, die durch intensive Fortbildungsoffensiven und die Anerkennung der Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren gesellschaftlichen Pflichten nachkommen müssen, statt den schnellen Weg der Entlassung zu wählen."

Krüger warnte die CDU davor, durch eine überflüssige Kündigungsschutzdebatte in den eigenen Reihen die Bürger zu beunruhigen, die Zustimmung zur Arbeitnehmerpartei CDU zu mindern und den Regierungsparteien so über ihre Schwächen wegzuhelfen.


Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes
Hr. Krüger: 4 14 46 62
Hr. Gedack: 01 72/ 9 48 71 17

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Berlin, den 18. Juni 2004

CDA Berlin unterstützt Kompromiss bei Zuwanderungsgesetz

Als eine große Chance für Zuwanderung mit Augenmaß hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, den Kompromiss zwischen Regierung und Opposition bei der Bestimmung der Eckwerte der Gesetzesnovelle bezeichnet.
Krüger forderte zugleich die Berliner Landesregierung auf mit Nachdruck die sprachliche Integration der ausländischen Bevölkerung zu fördern sowie die historisch-politischen Kennt¬nisse zu stärken, um einer Isolation und Ghettobildung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zielgerichtet entgegenzutreten.

„Eine echte Integration ist ohne den guten Willen beider Seiten zum Misserfolg verurteilt. Mehr Toleranz auf deutscher Seite muss dabei auf die Bereitschaft der ausländischen Bevölkerung stoßen, für eine bessere Integration auch Anstrengungen und nachhaltige Lernbereitschaft aufzubringen“, erklärte Krüger dazu.

Zugleich hoffe er, dass auch Bündnis 90 – die Grünen den vereinbarten Kompromiss mittragen werden.

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 4 14 46 62 

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Berlin, den 31. Mai 2004

Christoph Böhr und Ministerpräsident Teufel liegen mit ihren Vorschlägen zur Arbeitszeitverlängerung falsch

Anlässlich der jüngsten Diskussionsbeiträge zur Arbeitszeitverlängerung erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Christlich-Demokratischen DGB-Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg und Mitglied im CDA-Bundesvorstand Egbert Biermann am Pfingstmontag in Berlin:

 „Ministerpräsident Erwin Teufel wird nicht müde, der Verlängerung der Wochenarbeitszeit das Wort zu reden. Aber auch durch ständiges wiederholen wird dieser Vorschlag nicht besser. Die von ihm als Beispiel ins Gespräch gebrachte 60-Stunden-Woche in Singapur, die bei uns nicht möglich sei, und seine sich daran anschließende Aussage, wer gesund sei, könne 42 Stunden in der Woche arbeiten, ist ein Fingerzeig in die Vergangenheit und nicht ein Blick in die Zukunft. 
In Deutschland muss die Zeitsouveränität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefördert und nicht die Wochenarbeitzeit verlängert werden. Deutschland braucht nicht generell längere Wochenarbeitszeiten. Selbst Arbeitgeberfunktionäre verkünden, nicht die Länge, sondern die Flexibilität der Arbeitszeiten sei das Problem. 
Die Arbeitnehmer brauchen mehr Zeitsouveränität, um berufliche Anforderungen, betriebliche Notwendigkeiten und familiäre oder gesellschaftliche oder persönliche Anforderungen miteinander vereinbaren zu können.
 
Der Gesetzgeber muss die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit die Tarifparteien flexible Arbeitszeitmodelle auch tariflich regeln können und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Sicherheit haben, auch bei Insolvenz ihres Unternehmens nicht leer auszugehen. Die Betriebs- und Unternehmensleitungen müssen die Arbeitsorganisation so ausrichten, dass Beschäftigte mehr über ihre Arbeitszeiten und deren Verteilung mitbestimmen können und dies mit den betrieblichen Interessenvertretungen vereinbaren.
 
Deutschland braucht eine Initiative zur Zeitsouveränität die
-    Arbeitszeitkonten insolvenzsicher macht,
-    Teilzeitbeschäftigungen fördert,
- eine Verknüpfung von Bildungszeiten und Arbeitszeiten ermöglicht,
- die Familien fördert, in dem Beginn und Ende der Arbeitszeiten freier gewählt werden können,
- Sabbaticals endlich gesellschaftsfähig macht und deren Nutzung mehr Bevölkerungsgruppen eröffnet.
 
Der Vorschlag von Christoph Böhr ist schon längst verwirklicht. Denn Frankreich hohlt heute nach, was von Norbert Blüm Anfang der 90er Jahre gegen heftigen Widerstand durchgesetzt und 1995 in Deutschland eingeführt wurde, nämlich eine Pflegeversicherung. Damals wurde zum Ausgleich des Arbeitgeberbeitrages von fast allen Ländern der Buß- und Bettag gestrichen. Nichts anderes ist nun in Frankreich mit dem „Solidaritätstag“ vorgesehen. Dort soll Pfingstmontag als freier Tag fallen, wenn sich die Sozialpartner nicht einigen. Weshalb dies ein Weg aus der Arbeitslosigkeit sein soll, wird wohl weiterhin das Geheimnis von Christoph Böhr bleiben.“ 

Anlage:

1.)
„Unser sozialer Schutz soll nicht nur beibehalten werden. Er muss auch weiterentwickelt werden, damit den vielen neuen Bedürfnissen entsprochen werden kann. Mit der Schaffung der nationalen Solidaritätskasse kann pflegebedürftigen und behinderten Menschen besser geholfen werden. Durch einen nationalen Solidaritätstag soll dieser neue Bereich des sozialen Schutzes finanziert werden. So werden wir uns die Mittel verschaffen, die wir zur Modernisierung und Vergrößerung unserer Altersheime brauchen und die medizinische Betreuung verstärken. Auch werden wir unser Angebot für die Unterstützung zu Hause erhöhen können, das viele Französinnen und Franzosen erwarten. So wird für behinderte Menschen auch das Recht auf den Ausgleich für die Behinderung gewährleistet.“ (Regierungserklärung von Premierminister Jean-Pierre Raffarin am 5. April 2004 in Paris) 

2.)
Solidaritätstag: Defizitabbau durch Streichung eines Feiertags
Paris, 06.05.2004 – 
Frankreich will einen so genannten Solidaritätstag einführen, um Defizite in der Sozialversicherung abzubauen. An diesem bislang arbeitsfreien Tag soll gearbeitet werden, um den Aufbau einer Pflegeversicherung für Behinderte und Senioren zu finanzieren.

Der Gesetzeszusatz, den die Nationalversammlung bereits in erster Lesung verabschiedete, stellt es den Unternehmen oder der Branche frei, welchen Tag sie als "Solidaritätstag" einführen möchte. Allerdings wird im kommenden Jahr automatisch der Pfingstmontag wegfallen, wenn sich die Sozialpartner bis dahin nicht einigen können.Ursprünglich hatte die Regierung einfach den freien Pfingstmontag abschaffen wollen. Dieses Vorhaben war allerdings auf heftige Kritik der Gewerkschaften und der oppositionellen Sozialisten gestoßen. Sie warfen der Regierung vor, durch die Hintertür unbezahlte Arbeit in Frankreich einführen zu wollen.
Quelle:  www.frankreich-forum.de/data/aktuelles/preview.php?seclevel=politik&id=592 

Verantwortlich: Egbert Biermann, Vorsitzender der DGB-AG Berlin und Brandenburg, c./o. CDA-Landesverband, Wallstraße 14a, 10179 Berlin, Briefanschrift: Postfach 60162, 10051 Berlin , Rückfragen: 0170/9148237  

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Berlin, den 27. Mai 2004

Erklärung zu den Europawahlen

Anlässlich der Europawahlen am 13. Juni erklärte Egbert Biermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Christlich-Demokratischen DGB Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in den CDA Landesverbänden Berlin und Brandenburg, am Donnerstag in Berlin:

„Der Europäische Einigungsprozess ist die große Erfolgsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Sie wird aber nur Bestand haben, wenn wir die Ausrichtung auf die Wirtschaftsgemeinschaft überwinden und - auf der Grundlage der europäischen Verfassung - den Kern der europäischen Idee verwirklichen: Grenzen überwinden, Menschen zusammenbringen, den sozialen und regionalen Zusammenhalt stärken.

Hier ist eine Europäische Union notwendig,

Ø die in allen Bereichen die regionale und nationale Zusammenarbeit sucht,

Ø eine nachhaltige Beschäftigung fördert,

Ø jegliche Form von Diskriminierung bekämpft,

Ø auch mit Blick auf den Welthandel soziale und ökologische Aspekte verteidigt,

Ø eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik durchsetzt,

Ø sich vorbeugend für die Erhaltung des Friedens einsetzt.

Der Europäische Einigungsprozess wird nur auf der Grundlage der Subsidiarität gelingen. Daher brauchen wir neben einer Stärkung der repräsentativen Demokratie (mehr Rechte für das Europäische Parlament) auch den Ausbau der paritizipativen Demokratie und - im Bereich der Beschäftigungs- und Sozialpolitik - des Dialogs der Sozialpartner.

Wir wollen eine Europäische Union, die die Wirtschafts- und Finanzpolitik als Mittel ansieht, nicht als Ziel; die Preisstabilität, Wirtschaftswachstum und (qualitative) Beschäftigung als gleichwertige Ziele behandelt und - damit verbunden - hohe Standards von sozialem Schutz sicherstellt.

Wir wollen eine Europäische Union, die eine verstärkte Koordination in der Steuerpolitik anstrebt, das Prinzip der Progressivität (wer mehr verdient, kann größere Lasten tragen) beachtet, die Belastung von Arbeit senkt und von (Geld)Kapital erhöht und die Einnahmen des Staates und die Finanzierung notwendiger Aufgaben sichert.

Wir wollen eine Europäische Union, die das Soziale Modell weiter ausbaut, das Ziel der Vollbeschäftigung bei qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen nicht aus dem Auge verliert, auf der Grundlage der europäischen Verfassung eine Gleichstellung von Beschäftigungsstrategie und Wirtschafts- und Finanzpolitik bewirkt, die die europäischen Regelungen auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und des sozialen Schutzes vervollständigt, die Mitwirkung der Arbeitnehmer in den Betreiben und Unternehmen durch überprüfbare Kriterien für Information und Konsultation verbessert, den europäischen Sozialen Dialog zwischen Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften stärkt, staatliche Subventionen zur Beschäftigung von Risikogruppen auf dem Arbeitsmarkt von europäischer (Wettbewerbs-)Kontrolle befreit, europäische Initiativen zur Bekämpfung von Armut und Diskriminierung verstärkt und die europäische Zusammenarbeit zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme (Grundrecht der Existenzsicherung; Solidarprinzip) intensiviert.

Wir wollen eine Europäische Union, die die Liberalisierung der Dienste von allgemeinem Interesse sozial und ökologisch korrigiert, die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu bezahlbaren Preisen gewährleistet und die Folgen von ungehemmter Privatisierung auf Beschäftigung berücksichtigt.

Wir wollen eine Europäische Union, die die Länder Mittel- und Osteuropas nicht als "Sonderwirtschaftszonen" ansieht, in denen aufgrund niedriger Lohnkosten gute Geschäfte gemacht werden können, sondern als Länder, die mit ihrer Geschichte und Kultur die Länder Westeuropas bereichern und Europa zu einem offeneren Platz friedlichen Zusammenlebens von Menschen machen.“

Verantwortlich: Egbert Biermann, Vorsitzender der DGB-AG Berlin und Brandenburg, c./o. CDA-Landesverband, Wallstraße 14a, 10179 Berlin, Briefanschrift: Postfach 60162, 10051 Berlin , Rückfragen: 0170/9148237  

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Berlin, den 21.03.2004

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Die aktuelle Diskussion zur Erweiterung der Europäischen Union wird in weiten Teilen durch das Thema Türkei-Beitritt in der Öffentlichkeit überlagert. Beginnend mit der rigorosen Ablehnung einer Türkei-EU-Mitgliedschaft über den Vorschlag der „Priviligierten Partnerschaft“
durch die CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Angela Merkel bis zur Beitrittsinitiative des Bundeskanzlers bietet sich ein weites Feld der Diskussion.

Das Forum Integration und Zuwanderung der Berliner CDU wird sich unter Mitwirkung der Berliner Landesverbände von CDU-Sozialausschüsse (CDA), Mittelstandsvereinigung (MIT) und Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) nicht nur während des Europa-Wahlkampfes mit der Perspektive der Türkei für eine Vollmitgliedschaft in der EU befassen. Es gilt, eine breite Diskussionsbasis über die Chancen und Risiken, den möglichen Zeithorizont und die Kriterien für eine Mitgliedschaft der Türkei und ihre Umsetzung in die Tat als Voraussetzung für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen verlässlich auszuloten. Wir wollen damit den Interessierten eine solide und fundierte Grundlage für die politische Auseinandersetzung bieten.

Hiermit laden wir ganz herzlich zu einer Veranstaltung

am Mittwoch, den 24. März 2004, um 18.30 Uhr
in das Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 376

ein. Es ist uns gelungen, als Referenten den türkischen Botschaftsrat, Herrn Can Ünver und den Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für die Türkei, Herrn Ruprecht Polenz zu gewinnen.

Ansprechpartner/.in:
Frau Emine Demirbüken-Wegner, Tel.: 0172/313 83 77
Herr Horst Gedack, Tel.: 0172/948 71 17 

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Berlin, den 17.02.2004

CDA Berlin verurteilt nachdrücklich die Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke

Die CDA Berlin fordert SPD und PDS auf, sich ihrer Ausbildungsverantwortung im öffentlichen Dienst Berlins zu stellen und die Rücknahme der Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke umgehend gegenüber dem Senat durchzusetzen
 Als unauflösbaren Widerspruch hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse Berlin (CDA), Joachim Krüger, die Tatsache bezeichnet, dass die SPD Ausbildungsabgaben für die freie Wirtschaft einführt, in Berlin aber gleichzeitig ihrer Ausbildungspflicht im öffentlichen Dienst nicht nachkommt. Krüger kritisiert den weitgehenden Ausstieg der Senatsverwaltungen aus ihren Ausbildungsverpflichtungen ebenso wie die aktuellen Kürzungen der Ausbildungsmittel der Bezirke.
 Der CDA-Landesvorsitzende warf Finanzsenator Sarrazin vor, das Verfassungsgerichtsurteil über den Berliner Haushalt 2003 lediglich als Vorwand der Ausbildungsmittelkürzung zu nehmen, da diese Einschnitte wie inzwischen bekannt ist, längst vorher geplant und beschlossen waren.
 „Mit der aktuellen Kürzungsentscheidungen verschleudern Sarrazin und Dr. Körting Hunderttausende von Steuermitteln, die bisher in die Ausbildung investiert wurden. Nun stehen der letzte Beamtenlehrgang, ausgebildet nach altem Muster, sowie die fertig ausge­bildeten Angestellten in diesem Sommer vor dem Nichts, da dauerhafte Übernahme bzw. zumindest Jahresverträge wegen der Reduzierung der Ausbildungsmittel nicht möglich sein werden. Wir schicken diese gut ausgebildeten, hoch motivierten jungen Menschen direkt in die Arbeitslosigkeit und zum Sozialamt.Zukünftig werden die Bezirke kaum noch Ausbildungsplätze anbieten können. Senator Sarrazin sollte anfangen, die dann fälligen Ausgleichsabgaben gemäß SPD-Gesetzgebung zu berechnen!“ Krüger forderte die Parlamentarier von SPD und PDS im Berliner Abgeordnetenhaus auf, sich der Ausbildungsverpflichtung des öffentlichen Dienstes in unserer Stadt bewusst zu werden und die Ausbildungsmittelkürzungen für die Bezirke durch ihr Votum zurückzunehmen. „Die Berliner Bezirksverwaltungen brauchen zukünftig eine qualitativ und quantitativ solide Ausbildung im öffentlichen Dienst, einen moderaten, aber verlässlichen Einstellungskorridor für junge Beamte und Angestellte, um eine altersausgewogene, innovative und arbeitsoffensive Verwaltung bürgernah zu gewährleisten“, erklärte Krüger. 

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 4 14 46 62
Horst Gedack, stellv. Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0172/ 9 48 71 17

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Berlin, den 10.Nov. 2003

CDU Sozialausschüsse Berlin begrüßen geplanten Ausschluss des MdB Hohmann aus Frak­tion und Partei

 Nach Auffassung des CDA-Landesvorsitzenden Joachim Krüger dürfen führende CDU-Man­datsträger keinen Zweifel an ihrer demokratischen Integrität aufkommen lassen.

„Wer mit antisemitistischem Gedankengut argumentiert und auch im Nachhinein keine Dis­tanzierung ,ohne Wenn und Aber‘ glaubhaft abgibt, hat in der Volkspartei CDU keinen Platz mehr,“ sagte Krüger.

„Der gesamte Vorgang zeigt, dass die Union auch in ihren Reihen bei der Beschäftigung mit wichtigen Teilen der Deutschen Geschichte nicht locker lassen darf. Positionen geistiger Ver­irrung und Verwirrung sind immer Ergebnis eines Verzichts auf kritisch-rationale Diskussion, den wir sowohl in Verantwortung gegenüber unserer Jugend, als auch gegenüber den unter der NS-Herrschaft geschändeten und getöteten Opfern nicht zulassen dürfen“, erklärte Krüger.

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin , Tel.: 4 14 46 62

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Berlin, den 19. Sept. 2003

CDA Berlin kritisiert aufs Schärfste die vom Senat beschlossene Kürzung des Blindengeldes um 20 bis 50 %!

Mit Empörung reagiert die CDA Berlin auf die massive Kürzung des Blindengeldes durch den SPD-PDS-Senat, die nach Auffassung des CDA-Landesvorsitzenden Joachim Krüger nicht nur einen Bruch von Wahlversprechen, sondern auch einen eklatanten Mangel an sozialem Gewissen darstellt.

Während sich die gesamte Stadt über die maßlose Selbstbereicherungsmentalität des SPD-Noch-Staatssekretärs Bielka empört, wagt es der Senat, Menschen mit schwersten Behinde­rungen ein Stück ihrer Lebensgrundlage zu entreißen. Hier zeigt sich, dass SPD und PDS längst nicht mehr die Bedürfnisse der Menschen unserer Stadt im Blickpunkt haben und ihre chaotischen Sparschläge vorrangig dort ansetzen, wo der geringste Widerstand zu erwarten ist.

Ich bin sicher, dass die Berliner die soziale Kälte des Senats nicht vergessen werden, wenn zukünftige Wahlentscheidungen anstehen werden!“

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 07. Sept. 2003

Frauen in der CDA gegen Erhöhung der Kita-Gebühren des Berliner Senats

„Die Festsetzung der Einkommensgrenzen für Kita-Gebühren ist im höchsten Maße frauen- und familienfeindlich“, so die Landesvorsitzende der Frauen in der CDA Berlin Barbara Herrmann. „Der Berliner Senat hat den Bezug zu den Menschen in der Stadt nunmehr vollständig verloren. Schon heute müssen vor allem alleinerziehende Frauen und Familien - mit oftmals nur geringfügigem Einkommen - jeden Cent dreimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben, so die Landesvorsitzende weiter. Erst die Aufhebung der Lernmittelfreiheit, jetzt die Anhebung der Kita-Gebühren! Weitere Erhöhungen der Lebenserhaltungskosten sind zu befürchten.
„In anderen EU-Ländern wird der Betreuung von Kindern Vorrang eingeräumt, in Berlin wird diese mit Füßen getreten“, so Barbara Herrmann. Zudem erhöhen Frauen durch ihre Berufstätigkeit die Kaufkraft und zahlen ihren Anteil in die Sozialkassen ein.

  • Die Folgen des Berliner Senats sind bereits schon heute erkennbar:
    Mit diesen Maßnahmen wird eine Segregation in den Kindertagesstätten betrieben, die das gemeinschaftliche Miteinander verschiedener sozialer Herkünfte auslöscht.

  • Eltern melden durch diese maßlose Erhöhung ihre Kinder von der Erziehungs- und Bildungseinrichtung Kita ab oder erst gar nicht an.
  • Frauen werden von SPD und PDS wieder an den Herd geschickt, da sich eine Berufstätigkeit nicht mehr zu lohnen scheint.
  • Ausländische Kinder melden ihre Kinder noch weniger in den Kindertagesstätten an, ihnen wird damit eine weitere Chance zur gesellschaftlichen Integration genommen.

 SPD und PDS haben in ihren Programmen Familien, Frauen und Kinder besonders hervorgehoben. Doch dies zählt heute nicht mehr, obwohl Kinder aus den Brennpunkten der Stadt oftmals nur in der Kita eine gesunde Mahlzeit erhalten. Soll das auch noch verhindert werden?, fragt sich die Landesvorsitzende.

V. i. S. d. P.: Barbara Herrmann: Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0173/236 51 85, 381 15 15

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Berlin, den 04. Sept. 2003

Die CDA Berlin  trauert um Manfred Schulz

Am Wochenende verstarb für alle völlig unerwartet der langjährige Kreisvorsitzende der CDA Berlin - Lichtenberg, unser Kollege und Freund Manfred Schulz. Manfred Schulz gehörte fast genauso lange bis zum März dieses Jahres dem Landesvorstand der CDA Berlin an. Durch seinen unermüdlichen Einsatz für die Interessen der "kleinen Leute" im Bezirk und im Landesverband hatte er die CDA Lichtenberg zu einem der mitgliederstärksten CDA - Kreisverbände im Berliner Osten gemacht.
Der stellv. Landesvorsitzende Specht erklärte zum Tode des Kollegen: "Manfred Schulz wird uns fehlen. Durch seine Arbeit hat er sich um die CDA Berlin verdient gemacht. Wir werden ihn nicht vergessen."
Manfred Schulz wird am 09. September um 11.00 Uhr auf dem Friedhof an der Robert-Siewert-Str. in Berlin Karlshorst beigesetzt.

V.i.S.d.M.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 0178 502 12 22

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Berlin, den 16. Juni 2003

Zwei Berliner in den neuen CDA-Bundesvorstand gewählt

Die Berliner CDA-Landesvorstandsmitglieder Joachim Specht und Egbert Biermann wurden am Sonntag auf der Bundestagung der CDU-Sozialausschüsse in Bad Godesberg in den Bun­desvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft gewählt. Specht wird sich dort mit der Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme, den IT-Berufen und der Christlichen Soziallehre befassen. Biermann sieht seine Schwerpunkte bei den Themen Mit­bestimmung und Tarifpolitik.
Dazu erklärte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:
„Die Berliner CDA kann stolz darauf sein, durch zwei so aktive Arbeitnehmer im Bundesvor­stand vertreten zu sein. Die Bundestagung in Bad Godesberg unter dem Motto „Lust auf Menschlichkeit“ war ein wichtiger Schritt zu mehr Solidarität und Gerechtigkeit bei der Fort­entwicklung unserer Wirtschafts- und Sozialordnung.“

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 16. Juni 2003

CDA Berlin zum 17. Juni

Der 17. Juni 1953 mahnt uns an die Aufgabe, im heutigen geeinten Deutschland Wirtschaft und Politik menschlich und nachvollziehbar zu gestalten und dabei die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt zu rücken.

Die CDA Berlin stellt fest:

1953 waren es mutige Arbeiterinnen und Arbeiter, die sich gegen die Ungerechtigkeit staatlich verordneter Arbeitsnormerhöhungen in Ost-Berlin und vielen Industriezentren der DDR auflehnten und damit ihre Unzufriedenheit über mangelnde Freiheit und fehlende Mitbestimmung im real existierenden Sozialismus ausdrücken. Viele mussten damals für ihren Mut mit ihrem Leben oder horrenden Gefängnisstrafen bezahlen. Ihr Engagement damals ist für uns heute 13 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung Verpflichtung, uns mit der menschen­verachtenden und zerstörerischen Arbeitslosigkeit nicht abzufinden, die faktisch einen Freiheitsverlust jedes einzelnen Arbeitslosen darstellt.

Das große Gefälle der Arbeitslosigkeit zwischen Ost und West in Deutschland, aber auch – in abgeschwächter Form – zwischen Nord und Süd trägt nicht zum sozialen Frieden in unserer Republik bei. Die CDA Berlin wird nicht aufhören, sich für die Rechte der Arbeitnehmerschaft einzusetzen und dabei in besonderem Maße für die Arbeitslosen Partei zu ergreifen!

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 28.04.2003

CDA-Presseerklärung zum 1. Mai

CDA Berlin fordert die Rückkehr zu ernsthaften Tarifgesprächen zwischen Senat und Gewerkschaften

Anlässlich des 1. Mai fordert der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, Senat und Gewerkschaften auf, in Berlin wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

„Dazu muss der Senat seine diktatähnliche Haltung aufgeben und selbst ernstnehmbare und für den Berliner Öffentlichen Dienst zu verkraftende Vorschläge unterbreiten. Die Gewerk­schaften sollten bei ihrem Vorgehen auch einen Einstellungskorridor, die Ausbildung im öf­fentlichen Bereich und eine unabdingbare Erneuerung der Verwaltungsstrukturen speziell in der Berliner Hauptverwaltung in den Blick nehmen!“,erklärt Krüger.

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 17.04.2003

CDA Charlottenburg-Wilmersdorf zu aktuellen bezirklichen Entscheidungen

 In einer Veranstaltung des Kreisverbandes der CDA Charlottenburg-Wilmersdorf (Sozialausschüsse der CDU) am 16.4. erlebten die zahlreichen Gäste Politik live. Mit den Kommunalpolitikern Marion Halten-Bartels-Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden-, dem Ausschussvorsitzenden für Umwelt, Jens Friedrich, sowie dem Stadtrat Joachim Krüger, wurden anstehende bezirkliche Entscheidungen diskutiert, die sich auf das gesellschaftspolitische und soziale Umfeld der Menschen im Bezirk auswirken.

Die Schließung des bezirklichen Frauenkompetenzzentrums, das mit Hilfe des Arbeitsamtes der Unterstützung derjenigen Frauen dienen sollte, die sich nach langer Arbeitslosigkeit als Selbstständige versuchen wollten oder für den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet wurden, stieß bei den Diskutanten auf völliges Unverständnis. Einhellige Meinung war: dagegen hätte die Bezirksbürgermeisterin Thiemen(SPD) mit Unterstützung der Bezirksverordnetenversammlung energischer angehen müssen.

 Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist  „der Angriff auf die gemeinnützigen Vereine, diesen für die zukünftige Nutzung von bezirklichen Räumen Gelder abzuverlangen.

Es macht wenig Sinn, die Bürgerinnen und Bürger zu mehr ehrenamtlicher Tätigkeit aufzufordern, wenn man ihnen neben ihrem Einsatz auch noch durch einen „Griff in die Taschen“ Geld für ihre Bereitschaft, anderen zu helfen, abverlangt.  Daher forderte die Versammlung den zuständigen Stadtrat Skrotzki (FDP) auf, sicht nicht aus rein formalen Gründen, zum Handlanger des Finanzsenators Sarrazin(SPD) zu machen., der dieses Vorgehen von allen Bezirken einfordert und sich im Bezirksamt energisch diesem „Raubrittertum“ zu widersetzen.

Als zentraler Diskussionspunkt dieses Abends erwies sich die prekäre Situation auf dem Ausbildungssektor. Als Konsequenz hieraus plant  der Vorsitzende des CDA Kreisverbandes, Dr. Uwe Weigmann, am 18.6. hierzu eine weiterführende Veranstaltung unter Mitwirkung der IHK.

V. i. S. d. M.:       Dr. Uwe Weigmann, CDA-Kreisvorsitzender Charlottenburg-Wilmersdorf,  Wallstr. 14a, 10179 Berlin,
Tel.: 211 28 31, E-mail: Uwe.weigmann@snafu.de

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Berlin, den 16.04.2003 

CDA Berlin: Senat verschleudert Steuergelder und sabotiert auf Dauer die Wahrnehmung zwingender Bezirksaufgaben bei der Lebensmittelaufsicht!

Die Lebensmittelkontrolleure der Bezirke nehmen wichtige Aufgaben des Verbraucherschut­zes wahr. Ihre Ausbildung erfolgt in den Bezir­ken als Beamte des mittleren Dienstes, wobei ein wesentlicher Teil der Ausbildung aus fachlich zwingenden Gründen in Hamburg stattfindet.

Jeder Bezirk bildet hierbei bedarfsgerecht aus, diese Ausbildung kostet erhebliche Steuergel­der. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf steht derzeit die Notwendigkeit an, den ersten fertig ausgebildeten Lebensmittelkontrolleur auf eine freie Stelle zu übernehmen: Die not­wendige Ausnahmegenehmigung wird vom Finanzsenator beharrlich verweigert.

Dazu erklärt der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:
„Mit seiner Weigerung, der Übernahme des jungen Beamten in bezirkliche Dienste zuzu­stimmen, sabotiert der Finanzsenator die Funktionsfähigkeit der bezirklichen Lebensmittel­kontrolle. Was heute für Charlottenburg-Wilmersdorf der Fall ist, wird demnächst weitere Bezirke treffen! Es werden Steuergelder, die in die Ausbildung geflossen sind, verschleudert; die jungen Beamten können ihr Fachwissen kaum anderweitig anwenden: Der Weg zum So­zialamt ist vorprogrammiert!“

Krüger fordert den Finanzsenator auf, seine Entscheidung schleunigst zu korrigieren und da­mit Schaden von der Berliner Verwaltung abzuwenden.

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 05. April 2003

CDA Berlin wählte Joachim Krüger erneut zum Berliner Landesvorsitzenden

 

Auf ihrer diesjährigen Landestagung wählte die Christlich-Demokratische Arbeitnehmer­schaft Berlin (CDA) mit über 80 % der Stimmen erneut den Charlottenburg-Wilmersdorfer CDU-Stadtrat für Bürgerdienste, Wohnen und Personal, Joachim Krüger, für die nächsten zwei Jahre zu ihrem Vorsitzenden. Als Stellvertreter wurden Horst Gedack, Joachim Specht und Barbara Herrmann ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Krüger hatte zuvor die Rolle der CDA Berlin als Anwalt der Arbeitnehmerinteressen in der Stadt hervorgehoben und den rot-roten Senat als zu anmaßend und arrogant im Umgang mit den Menschen mit kleinem Einkommen kritisiert.

 „Berlin braucht überzeugende Visionen, die die Wirtschaftskraft und Steuereinnahmen der Stadt stärken. Unsere Lage in der Region Berlin-Brandenburg-Westpolen ist unsere Chance. Bei einer zielgerichteten Wirtschaftsansiedlungspolitik, die die Universitätslandschaft und Forschungskraft der Stadt ebenso wie die gute infrastrukturelle Ausstattung und die kulturellen Anreize hervorhebt, sollte Berlin zur Drehscheibe zwischen Zentral- und Süd-Ost-Europa entwickelt werden. Eine starrköpfige Sparpolitik des Senats, die u.a. den öffentlichen Dienst entmotiviert und kon­sumvernichtende Auswirkungen hat, ist dazu kontraproduktiv und führt ins Abseits!“

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

Hier der komplette neue Landesvorstand

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 Berlin, 17. März 2003

CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger fordert: Landesbehindertenbeauftragter muss Kritik üben dürfen!

Gegen jede Einflussnahme des Senats auf Inhalte des Mängelberichts, den der Landesbehindertenbeauftragte jährlich dem Parlament und der Öffentlichkeit vorlegt, wendet sich der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger:

„Gerade im Jahr der Menschen mit Behinderung muss es dem Landesbeauftragten möglich gemacht werden, zensurfrei über Mängel in den Bezirken und auf Landesebene zu berichten. Wenn der Senat großspurig eine barrierefreie Stadt proklamiert, muss sich insbesondere die Hauptverwaltung in ihren Alltagsentscheidungen diesem Maßstab stellen.“

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 30.01.2003

CDA Charlottenburg-Wilmersdorf bestätigt Dr. Uwe Weigmann als Kreisvorsitzenden

 Mit großer Mehrheit bestätigen die Mitglieder der CDA Charlottenburg-Wilmersdorf den bisherigen Kreisvorsitzenden Dr. Uwe Weigmann für zwei weitere Jahre in seinem Amt. Zu Stellvertretern wurden die Bürgerdeputierte Barbara Siele und die CDU-Bezirksverordnete Marion Halten-Bartels gewählt. Die Delegiertenliste zur Landeskonferenz der CDA Berlin führt die derzeitige CDA Landesvorsitzende und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wohnen und Personal, Joachim Krüger, an.

 Die CDA ist der Zusammen­schluss der Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in der Berliner CDU und engagiert sich für die Durchsetzung christlich-sozialer Grundpositionen in der Politik.

V.i.S.d.M.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender der CDA, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin

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Berlin, den 07.01.2003

CDA Berlin begrüßt Bereitschaft der CDU-Bundesvorsitzenden zum Dialog mit den Gewerkschaften des DGB

Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet der Landesvorsitzende der CDA Berlin die Bereitschaft der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel, die Spitze des DGB zu einem Dialog in den Bundesvorstand der Partei einzuladen.

„Statt sich über die Medien Vorhaltungen zu machen, sollte der CDU-Bundesvor­stand den sachlichen Dialog mit der DGB-Spitze zu einer ständigen Einrichtung ma­chen. Der DGB seinerseits sollte bereit sein, eigene Verquickungen mit der SPD zu­rückzustellen und sich statt dessen im Sinne der Interessenwahrnehmung der Ar­beitnehmerschaft und des Grundgedankens der Einheitsgewerkschaft einer kon­struktiven Diskussion mit der Union stellen. Dabei sollte die CDA Motor sein und eine Mittlerrolle übernehmen.“

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b5) Presseerklärungen aus dem Jahre 2002

Berlin, den 17.12.2002

Antwort auf Friedrich Merz:
CDA-Landesvorsitzender Joachim Krüger bleibt DGB-Mitglied

Als Antwort auf die massiven Vorwürfe gegen den DGB von CDU-Fraktions-Vize Merz erklärte der Berliner CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger:

 "Ich bleibe DGB-Mitglied, auch wenn ich die einseitige Parteinahme des DGB-Bun­desvorsitzenden für die SPD im Bundestagswahlkampf nicht billigen konnte und kann!" Krüger begründete seine Haltung damit, dass man innerhalb des DGB dafür kämpfen müsse, die Gewerkschaft parteineutral zu halten, um den Grundgedanken der Einheitsgewerkschaft nicht zu gefährden.

 Anders als Merz forderte Krüger die vielen Zehntausend DGB-Mitglieder, die bei der Bundestagswahl CDU gewählt haben, auf, im DGB zu bleiben, dort offen ihre Mei­nung zu vertreten und auch den Schritt zu einer Mitgliedschaft in der Union zu voll­ziehen. Von Merz erwartet Krüger eine nüchterne zielorientierte Auseinandersetzung mit gewerkschaftlichen Positionen und Forderungen, die dem Anspruch der Union auf politische Kultur und dem Charakter einer Volkspartei gerecht wird.

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Berlin, den 12.11.2002

CDA Berlin: Schluss mit der Diskriminierung der Beschäftigten
im  öffentlichen Dienst durch den SPD / PDS - Senat

Für eine Umkehr im Denken und Reden über die Berliner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst spricht sich der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger aus: 

„Der Öffentliche Dienst in dieser Stadt leistet hervorragende Arbeit. Mit Selbstbewusstsein und Stolz können die Kolleginnen und Kollegen auf ihre Leistung blicken. Ich erwarte, dass die Berliner Politiker und allen voran unsere Senatorinnen und Senatoren diese Arbeit öffent­lich anerkennen und positiv bewerten. Insbesondere in den Bezirksverwaltungen haben in den letzten Jahren immer weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen ständig wachsenden Arbeitsanfall bewältigen müssen.

Die große Mehrheit der öffentlich Bediensteten arbeitet an einer weiteren Verbesserung ihrer bürgerorientierten Dienstleistungsangebote, sie ist bereit qualitätvoll auszubilden und sich selber umfassend fortzubilden. Dazu gehören jedoch auf Dauer auch Motivation und Per­spektive. Wenn die verantwortlichen Politiker des Hauptstadt-Senats in völliger Verkennung dieser Realitäten den Öffentlichen Dienst für selbstgerecht, anmaßend und letztendlich über­flüssig darstellen, tragen sie die Verantwortung für eine nachhaltige Demotivation der Mitar­beiterinnen und Mitarbeiter auf Bezirks- und Landesebene.“

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de

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Berlin, den 01.11.202

CDA Berlin: Sonderopfer des öffentlichen Dienstes
trifft die Bezieher kleiner Einkommen besonders hart

Senat legt die Axt an den Flächentarifvertrag und die einheitliche Beamtenbesoldung

 Zu den Auseinandersetzung um den „Solidarpakt“ zwischen den Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst und dem Senat gab heute der stellvertretende Landesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Joachim Specht, die folgende Erklärung ab:

Dem Regierenden Bürgermeister Wowereit und seinem Senat von Berlin dient die angespannte Finanzsituation im Land Berlin offensichtlich als willkommener Anlass, sich endlich aus dem Tarifvertragssystem des öffentlichen Dienstes zu stehlen. Nur so lassen sich die gefällten und geplanten Entscheidungen des Senats, aus dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) auszutreten und mit einer Bundesratsinitiative das einheitliche Beamtenbesoldungsrecht auszuhebeln, verstehen. Der Versuch, mit dem Solidarpakt den rund 150.000 Beschäftigten ein Sonderopfer abzuverlangen und damit indirekt eine Schuldzuweisung an der Haushaltslage in Berlin zuzuschreiben, ist alles andere als solidarisch.

Bereits die Änderung des Einkommensangleichungsgesetzes, nach dem Löhne und Gehälter der Beschäftigten, die unter die Tarifverträge Ost fallen, monatlich um 1,41 % verringert werden, hat das gespaltenes Verhältnis des Senats zur Gerechtigkeit dokumentiert. Angesichts der Tatsache, dass die beamteten Mitarbeiter im Ostteil seit nunmehr 12 Jahren auf die Angleichung ihrer Gehälter an die Bezüge der Beamten, die ihre Laufbahn im Westteil begonnen haben, warten, ist es schon eine Unverschämtheit, mit welcher Arroganz hoch bezahlte Senatoren, dem kleinem Polizeimeister oder Amtmann an seine bescheidenen Bezüge wollen, die gerade mal gut 90 % des Westgehaltes ausmachen. Es gibt nun mal eine Grenze, unter der niemand mehr seine Familie auskömmlich unterhalten kann. Und der Verweis auf die Arbeitskraft der Ehefrau ist dabei angesichts der auch von diesen hoch bezahlten Senatoren zu verantwortenden Arbeitslosenquote eine Frechheit. Darüber hinaus hat der Senat keine Skrupel, seinen Arbeitern und Angestellten mit dem Knüppel der „betriebsbedingten“ Kündigungen zu drohen, der wiederum wegen der abweichenden Tarifverträge im „Beitrittsgebiet“ und der erheblich kürzeren Dienstzeiten dort besonders die Mitarbeiter im Ostteil treffen würde.

Dazu erklärte Specht: „Dann allerdings droht uns das, was Eberhard Diepgen trotz mancher Begehrlichkeiten hatte verhindern können, eine Verwaltung, die von aus dem Westteil kommenden Mitarbeitern dominiert wird. Und die PDS, die sich doch immer als Beschützer der Entrechteten im Ostteil vorstellt, reicht der SPD dazu ihre Hand.“  

Das Szenario sei immer das gleiche: Unter dem Motto „Wir alle müssen Opfer bringen“ werde ein Meinungsklima geschaffen, dass letztlich nur dazu führt, dass wichtige Arbeitnehmerrechte abgeschafft werden und diese der Willkür der Arbeitgeber unterworfen werden. Und weiter: „Wer die Axt an den Flächentarifvertrag legt oder mit den Beamtengehälter machen will, was ihm gerade in den „politischen Kram“ passt, stört den sozialen Frieden.“  Die Position des Deutschen Beamtenbundes, Landesverbandes Berlin dazu dient nach Auffassung von Specht vor allem nicht den Interessen der Beamten im Ostteil der Stadt. „Im Gegensatz dazu finden die Erklärungen der Gewerkschaften unsere volle Unterstützung in der Ablehnung der arbeitnehmerfeindlichen Pläne des Berliner Senats und bei eventuell notwendig werdenden Kampfmaßnahmen dagegen“, erklärte Specht. So müsse er dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Freiberg voll zustimmen, der erklärt hat: „Wenn die Länderchefs, wie sie sagen, mehr Flexibilität in den gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber ihren Beamten erreichen wollen, werden wir Beamte über mehr Flexibilität in den Arbeitskampfmitteln beraten, derartige Zumutungen abzuwehren.“

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 654 13 63, e-mail: specht@cdaberlin.de

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Berlin, den 18. Juli 2002

CDA Berlin solidarisch mit der Belegschaft von Corning Cable Systems
Protest der CDU - Sozialausschüsse gegen die geplante Schließung der Glaskabelfertigung am Standort Berlin

Die Geschäftsleitung der Corning Cable Systems GmbH will den Bereich Glasfaserkabel-Herstellung am Standort Groß-Berliner-Damm 82 A, 12487 Berlin, eine hochmoderne Fertigungsstätte mit höchster Produktivität und niedrigsten Herstellungskosten, zum 31.12.2002 schließen. Mit dieser Maßnahme ist die Entlassung von mehr als 100 Kollegen und Kolleginnen verbunden.
Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft Treptow - Köpenick und ihr Landesverband Berlin nehmen die geplante Schließung der Corning - Kabelfertigung in Berlin mit Unverständnis und Protest zur Kenntnis. Der Kreisvorsitzende  und stellv. Landesvorsitzende der CDU Sozialausschüsse Joachim Specht sagte dazu anlässlich des heutigen Protestfrühstücks von Betriebsrat und Beschäftigten vor dem Werkstor: "Wir erklären uns solidarisch mit der Belegschaft und fordern die Geschäftsleitung auf, diese  Entscheidung gegen den Fertigungsstandort Berlin nicht umzusetzen, die offensichtlich rein konzernpolitisch motiviert ist, da dem Betriebsrat keine ökonomischen Daten bzw. Fakten vorgelegt worden sind, die eine Schließung der Fertigung irgendwie rechtfertigen würden.“
Die Entscheidung sei um so unverständlicher, als Malcolm Barnett, Vorsitzender der Geschäftsleitung Europa, gerade im Mai gegenüber dem Betriebsrat erklärt habe, dass der Berliner Fertigungsstandort hoch motiviert und international konkurrenzfähig sei, erklärte Specht.
Die CDA wird deshalb Belegschaft und Betriebsrat im Kampf um ihre Arbeitsplätze nachdrücklich unterstützen.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, Kreisvorsitzender der CDA Treptow – Köpenick, stellv. Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 654 13 63, e-mail: specht@cdaberlin.de

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Berlin, den 5. Juli 2002

Katherina Reiche ist eine sehr gute Wahl
CDA Berlin weist die Kritik vom Kölner Kardinal Meisner zurück

Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft Berlin begrüßte heute in einer Erklärung ausdrücklich die Nominierung von Katherina Reiche für das Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten der Union Edmund Stoiber. Darin soll die CDU-Politikerin für die Bereiche Frauen-, Jugend- und Familienpolitik zuständig sein. Frau Reiche steht nach Auffassung der Sozialausschüsse der CDU Berlin  für eine moderne und aufgeschlossene Frauen-, Jugend- und Familienpolitik.

Die Kritik des Kölner Kardinals Meisner an dieser Berufung wies die CDA Berlin als anmaßend zurück. Der stellv. Landesvorsitzende Joachim Specht erklärte dazu: „Als evangelischer Christ in der CDU spreche ich ihm das Recht ab, für alle Christen zu definieren, was christlich ist. Wenn Kardinal Meisner behauptet, viele Christen fänden das Verhalten von Ministerpräsident Stoiber skandalös, so halte ich es dagegen für skandalös, dass Herr Meisner allen Christen seine auf eine höchst fragwürdigen Moraltheologie basierende Auffassung von Familie unterstellt.“ Dagegen teile er ausdrücklich die Position von Edmund Stoiber, dass Familie überall dort sei, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen, sagte Specht. Für ihn gebe es auch keinen Zweifel, dass gerade die Berufung von Katherina Reiche dem C im Namen der CDU gerecht werde.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 654 13 63, e-mail: specht@cdaberlin.de

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Berlin, den 19.04.2002

CDU-Sozialausschüsse kritisieren Innensenator

„Wer als Senator im Öffentlichen Dienst ausgebildete junge Menschen aus der Stadt treibt, statt ihnen eine Perspektive in der Verwaltung der Hauptstadt zu geben, schadet unserem Gemeinwesen und sollte sich überlegen, ob er seinem Amt noch gerecht wird.“ Mit diesen Worten kommentiert der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA), Joachim Krüger, entsprechende Äußerungen des Innensenators Körting auf einer Kundgebung junger Azubis des Öffentlichen Dienstes am 17. April vor dem Roten Rathaus.

„Die CDA erwartet von den Senatoren klare Bekenntnisse dazu, dass auch in der Hauptverwaltung zukünftig umfassend ausgebildet wird. Senat und Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses müssen auch weiterhin den Bezirken die Mittel zugestehen, die zur Aufrechterhaltung der Ausbildung auf bisherigem Niveau notwendig sind. Ansonsten sind die Forderungen des Wirtschaftssenators Gysi, die freie Wirtschaft solle ihre Ausbildungsplätze deutlich vermehren, blanker Hohn,“ erklärte Krüger.
Schließlich erwartet die CDA vom noch amtierenden Senat, dass er einen ausreichenden Einstellungskorridor öffnet, um jungen Menschen mit guten Ausbildungsergebnissen die Chance zu eröffnen, die Haupt- und Bezirksverwaltungen innovativ zu gestalten und vor schleichender Vergreisung zu schützen.

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de

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Berlin, den 04.04.2002

CDU-Sozialausschüsse (CDA) fordern intensiven Dialog zwischen Berliner CDU und Gewerkschaften

„Zu einem Zeitpunkt, wo das Verhältnis zwischen rot-roter Landesregierung und den Gewerkschaften in Berlin an einem Nullpunkt angekommen ist, muss es Aufgabe der CDU als größter Oppositionspartei sein, mit den Gewerkschaften in einen konstruktiven und vertrauensvollen Dialog über konkrete Maßnahmen der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und Betriebssterben in Berlin sowie über eine tragbare Konzeption zur Finanzsanierung der Hauptstadt einzutreten“, sagte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.

Krüger sieht zugleich mit Sorge, dass die täglich wechselnden und häufig gegenläufigen Äußerungen von Senatsmitgliedern zum Umgang mit der Öffentlichen Verwaltung zu einer völligen Demotivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen. Hier müsse zwischen CDU und Gewerkschaften eine Verständigung erfolgen, die auf Vertrauen und Verlässlichkeit setzt, statt – wie SPD und PDS dies derzeit tun – Chaos und Unsicherheit zu verbreiten.

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de

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Berlin, den 10.03.2002

Presseeinladung

Der Kreisverband der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT Steglitz-Zehlendorf (Kreisvorsitzende Barbara Münzer) in Zusammenarbeit mit dem Wahlkreiskandidaten für den Deutschen Bundestag Dr. Uwe Lehmann-Brauns

Thema:            ARBEITSPLATZ UNIVERSITÄTSKLINIKUM BENJAMIN FRANKLIN - FAKTEN UND PERSPEKTIVEN

Termin:            Dienstag, 12. März 2002, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Ort: Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, Hörsaal West
(Eingänge: Hindenburgdamm Westeingang oder Klingsorstraße Nordeingang)

Von der Zukunft des Universitätsklinikums Benjamin Franklin hängen 5000 Arbeitsplätze ab.
Hierzu veranstalten wir eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit den Beschäftigen des Klinikums, dem FU-Präsidenten, dem Klinikumsvorstand und CDU-Politikern*

Das UKBF ist der größte Arbeitgeber im Südwesten Berlins und wichtiger Auftraggeber für viele, vor allem mittelständische Betriebe. Auch die vom rot-roten Senat als Alternativlösung ins Auge gefasste Umwandlung in ein Versorgungskrankenhaus würde eine erhebliche Zahl von Entlassungen und den Wegfall von Arbeitsplätzen nach sich ziehen, wenn eine für die Berliner Haushaltslage relevante Einsparung erzielt werden soll. Als Vertreter von CDU und CDA warnen wir vor einer weiteren Schwächung des Wirtschaftsstandortes Berlin und seines Arbeitsmarktes und lehnen Lösungen wie die bisher vorgelegten konsequent ab. Wir stehen für

  • den Erhalt der Arbeitsplätze am UKBF für eine optimale Krankenversorgung
  • den Erhalt des mit dem UKBF verbundenen regionalwirtschaftlichen Umfeldes
  • den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen in Wissenschaft und Forschung zur Sicherung der medizinischen Spitzenforschung im FU-Bereich

* Monika Ziegner (Vorsitzende des Personalrates ), FU-Präsident Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Prof. Dr. Hans Scherer (stellvertr. Ärztlicher Direktor/angefr.), Peter Zschernack (Verwaltungsdirektor), Bundestagskandidat Dr. Uwe Lehmann-Brauns, die Abgeordneten Michael Braun, Prof. Monika Grütters und Karl-Georg Wellmann,
Rene Rögner-Francke (Vorsitzender der CDU-Fraktion in der BVV), Peter Kurth (ehem. Finanzsenator), für den DGB Heidelinde Jockel.
Moderation: Barbara Münzer (CDA)

V.i.S.d.P.: Barbara Münzer, Kreisvorsitzende der CDA Steglitz-Zehlendorf, Mitglied des CDA-Landesvorstendes  c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 / 801 29 52, e-mail: barbara.muenzer@t-online.de

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Berlin, den 25.Febr. 2002

Zur Kandidatur Christoph Stölzl zum CDU-Landesvorsitz

erklärte heute der CDA-Landesvorsitzenden Joachim Krüger:
„Ich begrüße die Bereitschaft Stölzls, sich der Herausförderung des CDU-Landesvorsitzes zu stellen und bin sicher, dass er eine gute Chance auf eine breite Mehrheit hat. Mit Stölzl nimmt die CDU die geistige Herausforderung im Ringen um eine zukunftsorientierte Hauptstadtvision Berlins und um die Schaffung einer wirtschaftlich starken Europaregion Berlin-Branden­burg-Westpolen auf.

Stölzl könnte es auch gelingen, wieder mehr Berliner der bürgerlichen Mitte für die politische Diskussion zu interessieren und für Positionen der Union zu gewinnen.

Die CDA erwartet von Stölzl, dass er sich nachhaltig für die Interessen der Berliner Arbeit­nehmerschaft einsetzt und den Dialog mit den Gewerkschaften sucht. Nur wenn die Berliner Arbeitnehmerschaft wieder Vertrauen in die CDU fasst, sind zukünftig wieder politische Mehrheiten der Union in den Bezirken und auf Landesebene möglich.

Ich würde mich freuen, wenn Christoph Stölzl sich zum Dialog mit den CDU-Sozialausschüssen bereit erklärt.“

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de

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Berlin, den 24. Febr. 2002

Sarrazin, Totengräber des öffentlichen Dienstes in Berlin?

Als blanke Erpressung bezeichnet der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger, die Äußerung des Berliner Finanzsenators Sarrazin, ohne Gehaltsverzichte der Landesbediensteten werde es keine Neueinstellungen bei Polizei, Schulen und Justiz geben.

Es ist eine bodenlose Frechheit, jedem einzelnen Landesbediensteten persönlich Ge­haltsverzichte zuzumuten, um damit Finanzlöcher des Berliner Haushalts zu stopfen, die vor­rangig durch das Fehlverhalten bzw. die Sorglosigkeit von Politikern zu verantworten sind, die gerade auch aus der Partei des so vollmundig formulierenden amtierenden Finanzsenators stammen.

Sarrazin scheint bewusst nicht zur Kenntnis zu nehmen, dass gerade die Bezirksverwaltungen in den letzten Jahren erhebliche Einsparungen in Sach- und Personalmitteln vorgenommen haben, die die Bezirke schon jetzt an den Rand ihrer Existenz und an die Grenze einer geset­zesgetreuen Wahrnehmung ihrer Pflichtaufgaben bringt.

Insbesondere das Vorhaben, komplette Jahrgänge von auf Steuerzahlerkosten ausgebildeten jungen Menschen in den Rathäusern und der Hauptverwaltung nach erfolgreicher Abschlussprüfung in die Arbeitslosigkeit zu schicken, zeigte die Perspektivlosigkeit des derzeitigen Berli­ner Senats, so erklärte Krüger.

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, Landesvorsitzender c./o. CDA Berlin, Wallstraße 13a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62, e-mail: krueger@cdaberlin.de

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Presseerklärungen aus dem Jahre 2001

Berlin, den 25.10.01

  CDU muss zu sozialer Kompetenz und intensiver Verankerung im vorpolitischen Raum zurückfinden

  Am 23. Oktober hat sich der Landesvorstand der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA) mit dem verheerenden Wahlergebnis für die CDU am letzten Sonntag beschäftigt. Als eine wesentliche Ursache für den Vertrauensverlust in allen Teilen der Stadt bezeichnete der CDA-Landesvorstand einmütig den Verlust sozialer Kompetenz der Berliner Union. Die Sorgen der Arbeitnehmerschaft vor Arbeitslosigkeit, um gerechte soziale Sicherheit und eine Großstadtgesellschaft mit menschlicher Wärme seien zu sehr aus dem Blickwinkel der Berliner CDU geraten.

Kompetenz bei der Zusammenführung von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft, bei der Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft sei zu wenig erkennbar gewesen. Die gute Linie der inneren Integration beider Stadthälften (gleicher Lohn für gleiche Arbeit in Ost und West) sei nicht überzeugend fortgeschrieben worden.

Massiv kritisierte der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, den Verlust von Verankerung der CDU in unterschiedlichsten vorpolitischen Räumen. „Statt hier hart zu arbeiten und als ernst zu nehmender Gesprächspartner zu überzeugen, hat sich die CDU über Monate vorrangig mit innerverbandlichen Machtkämpfen und der Ausgrenzung unliebsamer Kritiker aus den eigenen Reihen beschäftigt. Das hat in der Öffentlichkeit zu einem seit längerer Zeit unübersehbaren Vertrauensschwund beigetragen.“

Krüger und der CDA-Landesvorstand forderten die Berliner CDU auf, sich wieder ernsthaft auf den Charakter einer integrationsfähigen Volkspartei zu besinnen und vorrangig auf die Sorgen und Nöte breiter Bevölkerungsschichten einzugehen. Dazu müsse die Berliner Union wieder dialogoffen und sensibel werden, sich von ihren christlich-sozialen Grundwerten leiten lassen und auch klare Strategien zur Überwindung noch immer vorhandener innerstädtischer Gegensätze und einer gemeinsamen Perspektive mit dem Land Brandenburg  entwickeln.

  V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Schmitzweg 52/54, 13437 Berlin, Tel.: 414 46 62

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Berlin, den 30.Sept. 2001

CDA Berlin auf dem Alexanderplatz

Der Landesverband der Berliner CDU-Sozialausschüsse (CDA Berlin) führt am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober 2001, wieder zwischen 10 und 13 Uhr, auf dem Alexanderplatz eine Straßenaktion mit den Kreisverbänden der CDA durch. "Wir werben für Frank Stoffel und rufen alle Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am 21. Oktober von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Frank Steffel steht für die Modernisierung der deutschen Hauptstadt und damit auch der Berliner Wirtschaft unter Wahrung der sozialen Belange der Arbeitnehmerschaft", erklärte der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger. 
„Mit einer Politik des sozialen Ausgleichs mit viel Herz für die Berlinerinnen und Berliner, die auf kleine und mittlere Einkommen angewiesen sind, knüpft die Berliner CDU an die überzeugenden Erfolge Eberhard Diepgens bei der Zusammenführung der Menschen aus Ost und West an", betonte Krüger weiter.
Für die CDU-Sozialausschüsse sind folgende Ziele vorrangig:
- Fortsetzung der Politik: gleicher Lohn für gleiche Arbeit in ganz Berlin;
- Ablehnung von betriebsbedingten Kündigungen im öffentlichen Dienst;
- Entwicklung von Leistungsanreizen zur Effektivierung der Arbeit der öffentlich Bediensteten; Verschlankung der            öffentlichen Verwaltung durch Konzentration auf die sachlich notwendigen Staatsaufgaben;
- Stärkung der Berliner Polizei, damit sie ihre Sicherheitsaufgaben im Sinne der Bevölkerung umfassend erfüllen kann;
- offensives Vorantreiben der Fusion von Berlin und Brandenburg zur Bündelung der gemeinsamen Wirtschaftskraft;
- Stärkung der Arbeitsförderung mit dem eindeutigen Ziel, ständig mehr Arbeitslose für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren;
- wirksame Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie der Arbeitslosigkeit unter Schwerbehinderten;
- Konzentration auf eine konsequente Bildungs-, Ausbildung- und Fortbildungspolitik, die die Potentiale der Berliner Jugend und der Arbeitnehmerschaft für eine zukunftsorientierte Berufswelt erschließt. 
„Diese Ziele sind am besten mit Frank Steffel und einer starken Berliner CDU durchzusetzen", stellte der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Krüger, fest.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71 17

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Berlin, den 18.09.2001

Die CDA Berlin zu dem Terrorangriff auf die USA 


Angesichts der aktuellen Situation sieben Tage nach dem Terrorangriff auf Amerika erklärt der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse (CDA), Joachim Krüger: „Auch eine Woche nach den Terroranschlägen von New York und Washington gehen Entsetzen und Trauer noch immer so tief, dass wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Zwar wird der Terrorismus uns nicht davon abhalten, die politische Tagesarbeit engagiert fortzusetzen, unser Denken hat jedoch einen tiefen Einschnitt erfahren. Die am letzten Freitag vor dem Brandenburger Tor so eindrucksvoll demonstrierte Solidarität mit den USA und insbesondere mit den leidgeprüften Familien ist uns ein fortdauerndes Anliegen. Wir sind davon überzeugt, dass die USA in Abstimmung mit der westlichen Wertegemeinschaft und vielen anderen Staaten guten Willens auf der Welt alle notwendigen Maßnahmen zur gezielten Terrorismusbekämpfung ergreifen werden. Eine langfristig angelegte, gut durchdachte und zielsichere Politik, die den Terroristen ihre technischen, ökonomischen und militärischen Mittel nimmt und das Umfeld dieser geistigen Verirrung austrocknet, wird unsere ungeteilte Solidarität und unser beherztes Engagement finden. Hierzu gehört auch der solidarische Beitrag unserer Bundeswehr. Bei der Bewertung der terroristischen Herausforderung sollten wir jedoch deutlich zwischen extremistischen Fundamentalisten, die sich zu Unrecht auf den Koran berufen, und der großen Masse friedfertiger und toleranter Anhänger des Islams unterscheiden. In Berlin bleibt es unsere Aufgabe, alles für ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Kulturen zu tun und gemeinsam an den vielschichtigen Integrationsvorhaben unbeirrt weiterzuarbeiten. Allerdings sollten wir auch wachsam sein und fundamentalistischen Gewaltpredigern die Möglichkeit nehmen, unter dem Deckmantel einer religiösen Vereinigung jungen Menschen Gedanken des Hasses einzupflanzen und sie zum Terrorismus zu verführen."

Berlin, 17. September 01

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71 17

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Berlin., den 26.08.2001

CDA Berlin : Solidarisch mit den Arbeitnehmern der Bahn im Kampf gegen den Abbau ihrer Arbeitsplätze

Die CDA Berlin unterstützt nachdrücklich den Kampf der Gewerkschaft Transnet (GdED) und vieler Tausend Arbeitnehmer bei der Bahn - AG um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze!
„Wer eine leistungsfähige Bahn haben will, die zunehmend den Lastverkehr auf die Schiene zieht und bewältigt, und die auch im Personenverkehr eine echte Alternative zum innerdeutschen Flugnetz ist, muss auch für eine funktionierende Servicestruktur und damit für ein Netz von optimierten Instandsetzungswerken sorgen.
Die vorliegenden Privatisierungsgutachten lassen erhebliche Zweifel an ihrer Aussagekraft zu, im Übrigen ist die Privatisierung von Serviceleistungen kein Wert an sich, und schon gar nicht, wenn damit bisher weitgehend gut funktionierende Strukturen zerschlagen werden. In Sorge um eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik fordern wir den Bahnvorstand auf, seine Konzeption zu überdenken. Es darf nicht dazu kommen, dass - wirtschaftlich unbegründet - Tausende von hoch qualifizierten Bahnmitarbeitern ihre Tätigkeit verlieren und mit ihren Familien keine Zukunftsperspektiven mehr haben.
Die CDA Berlin fordert: ehrliche Zahlen auf den Tisch, „ja" zur Optimierun der vorhandenen Werke, aber „nein°` zum Kahlschlag vom grünen Tisch her! Schließlich sollte nach Auffassung der CDU-Arbeltnehmerarganisation auch der Bundeskanzler sich der Bahnproblematik als „Chefsache" annehmen, statt weiterhin folgenlosen Deutschland-Tourismus zu betreiben!", erklärte der Berliner CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger, CDA Landesvorsitzender, Wallstraße 14 a, 10179 Berlin, Tel.: 030 414 46 62
                      

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Rüdersdorf, den 08.07.01

CDA Brandenburg: Warum wir die Riester’sche Rentenreform ablehnen müssen

Gerade für ostdeutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurde mit der Zustimmung in Bundestag und Bundesrat ein neues Kapitel im Ungerechtigkeitsroman „Schröder – Genosse der Bosse“ geschrieben.

Was ist passiert ?

·         Erstmals wurde der Grundsatz paritätischer Finanzierung der Sozialversicherungssysteme aufgelöst. Heute schon ruft die Krankenversicherung nach ähnlichen Modellen. Die Unternehmer werden damit immer mehr aus der gemeinsamen Verantwortung entlassen.

·         Die gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge für den Arbeitnehmer bleiben auf gleich hohem Niveau und müssen zusätzlich bei sinkendem Rentenanspruch durch privates Engagement aufgestockt werden. Es ist schon heute mit den Mitteln einfachster Mathematik abzusehen, dass spätestens in 10 Jahren eine deutliche Anhebung der gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge stattfinden muß.

·         Die Einbeziehung von Wohneigentum in die Rentenreform ist Augenwischerei erster Ordnung. Bis zu DM 100.000.- können als zinsfreises Darlehen aus der angesparten Summe herausgenommen werden, müssen aber bis Renteneintritt wieder zurückgezahlt werden. Bei 1% der Beitragsbemessungsgrenze können maximal rund DM 1000.- p.a. in die Rentenversicherung einbezahlt werden, mit der zusätzlichen staatlichen Förderung kommt man bei zwei Kindern auf höchstens rund DM 1240.- p.a. Erst ab dem Jahr 2008 erhöht sich dieser Maximalabsparbeitrag auf ca. DM 4000.- (4% der Beitragsbemessungsgrenze) und zusätzlich DM 1020.- staatliche Zulage. Bei einem Normalverdiener bedeutet dies, dass frühestens nach 25 Jahren (angenommen 5% Verzinsung) so durch Zins und Zinseszinsrechnung DM 100.000 zustande kommen, diese sind dann zurückzuzahlen. Erklären Sie dies bitte einem 45-jährigen Arbeitnehmer !

·         Erstmals besteht der gesetzliche Anspruch auf Lohnumwandlung. Für den Arbeitgeber durchaus attraktiv, müssen doch weniger Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Auch der Arbeitnehmer hat was davon: Voraussetzung er verdient soviel, dass er sich eine Lohnumwandlung überhaupt leisten kann. Für den ostdeutschen Normalverdiener (und hier reden wir nicht über DM 5000.- brutto) völlig illusorisch. Erklären sie mal einem Wachmann im Sicherheitsunternehmen oder einer  mit DM 8,20 tariflichem Brutto-Stundenlohn welche „eminenten“ Steuereffekte er geltend machen kann und auf wieviel Lohn er bei DM 2000.- brutto verzichten soll.

·         Und der größte Hammer zum Schluß: In der Leistungsphase, also wenn die Rente ausbezahlt wird, muß jeder Rentner eine Leibrentenversicherung abschließen bis zu 12% des privaten Rentenbeitrages. Diese dient zur Zahlung der Rente nach dem 85. Lebensjahr, denn dort endet die Leistungspflicht der Riesterrente. Milliarden, die die Versicherungsunternehmen verdienen. Selbst bei noch so guter Volksgesundheit wird es nicht möglich sein, das durchschnittliche Lebensalter auf 90 Jahre und mehr heraufzusetzen. Denn nur dann würden Bruchteile der Leibrenten auszuzahlen sein. Ein Kniefall vor der Versicherungswirtschaft!

Und da fragen Sie, warum wir die Riester-Rente ablehnen müssen !

Der CDA-Landesvorsitzende Martin Stock erklärte dazu: "Wir brauchen eine sofortige Reform der Reform ! – Stabile Blümrente statt betrügerische Riesterrente – Rückkehr zur paritätischen Sozialversicherung!"

V.i.S.d.P.: Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands , Landesverband Brandenburg 
z.Hd. Martin Stock,
Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 13 15562 Rüdersdorf, Tel: (033638)68987

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Berlin, 19. Juni 01

  CDA Berlin: Steffel steht für sozialen Ausgleich!

Die CDU-Sozialausschüsse in Berlin (CDA) unterstützen nachdrücklich die Wahl Frank Steffels zum Spitzenkandidaten der Berliner CDU im anlaufenden Wahlkampf.
„Steffel steht für die Modernisierung der Metropole und damit auch der Berliner Wirtschaft unter Wahrung der sozialen Belange der Arbeitnehmerschaft“, erklärte deren Landesvorsitzender, Joachim Krüger.
„Mit einer Politik des sozialen Ausgleichs mit viel Herz für die Berlinerinnen und Berliner, die auf kleine und mittlere Einkommen angewiesen sind, wird die Union im Wahlkampf an die überzeugenden Erfolge Eberhard Diepgens bei der Zusammenführung der Menschen aus Ost und West anknüpfen“, betonte Krüger weiter.

Aus der Sicht der CDU-Sozialausschüsse ist es wichtig, dass die CDU im Wahlkampf folgende Positionen aufgreift:

  • Fortsetzung der Politik: gleicher Lohn für gleiche Arbeit in ganz Berlin;

  • Ablehnung von betriebsbedingten Kündigungen im öffentlichen Dienst;

  • Entwicklung von Leistungsanreizen zur Effektivierung der Arbeit der öffentlich Bediensteten;

  • Verschlankung der öffentlichen Verwaltung durch Konzentration auf die sachlich notwendigen Staatsaufgaben;

  • Stärkung der Berliner Polizei, damit sie ihre Sicherheitsaufgaben im Sinne der Bevölkerung umfassend erfüllen kann;

  • offensives Vorantreiben der Fusion von Berlin und Brandenburg zur Konzentration und Effektivierung der gemeinsamen Wirtschaftskraft;

  • Stärkung der Arbeitsförderung mit dem eindeutigen Ziel, ständig mehr Arbeitslose für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren;

  • wirksame Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie der Arbeitslosigkeit unter Schwerbehinderten und Älteren;

  • Konzentration auf eine konsequente Bildungs-, Ausbildung- und Fortbildungspolitik, die die Potentiale der Berliner Jugend und der Arbeitnehmerschaft für eine zukunftsorientierte Berufswelt erschließt.

„Die CDA Berlin wird kraftvoll und energisch am Berliner Wahlkampf teilnehmen, um das Vertrauen der Berliner Arbeitnehmerschaft für die Volkspartei CDU gewinnen zu helfen!“, erklärte Krüger abschließend.

  V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, 10179 Berlin, Tel.: 414 46 62, 0172/948 71 17

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Berlin, den 30. Mai 2001

Sozialausschüsse der CDU warnen vor dem Verlust der Glaubwürdigkeit der Politik
Kein zusätzlicher Stellenabbau nur wegen der Bankenkrise

Zur Diskussion über das die Situation der Bankgesellschaft Berlin erklärte der Stellv. Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Berlin, Joachim Specht:

„Angesichts des durch das Management verursachte und durch den Aufsichtsrat nicht verhinderte Milliardendefizit hält die CDA die Begründung von Finanzsenator Kurth, dass neben der Kapitalseite auch die Arbeitnehmerseite durch einen weiterer Personalabbau bei der Bankgesellschaft Opfer bringen müsse, für unverschämt. Wer die soziale Existenz von Mitarbeitern vernichtet, nur weil Management und aufsichtsführende Politik durch bodenlosem Leichtsinn mehr als vier Milliarden Mark in den Sand gesetzt haben, handelt zynisch.“

Wegen der Aussageverweigerung des bisherigen Vorstandes der Berlin-Hyp und ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU Klaus-Rüdiger Landowsky vor dem Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses forderte Specht zur Neubewertung der politischen Situation in der CDU auf.

„Bisher hat Landowsky durch seine Rücktritte von nahezu allen Ämtern verantwortungsvoll gehandelt. Gerade wir in den Sozialausschüssen der CDU, die wir in Klaus-Rüdiger Landowsky immer einen Fürsprecher hatten, wenn es uns um den sozialen Ausgleich in unserer Stadt ging, fordern ihn angesichts der Entwicklung deshalb dringend auf zu überlegen, ob er nicht auch die Position eines stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU aufgegeben muss,“ sagte Specht. Das Festhalten an diesem Amt mache das Bemühen der CDU um Aufklärung nicht glaubwürdiger. Und nur die Glaubwürdigkeit der Union könne verhindern, dass die Krise der Bankgesellschaft sich zu einer Krise des Vertrauens in die Berliner Politik ausweitet. 

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender der CDA Berlin, c./o. Wallstr. 14a, 10179 Berlin, 
Tel.: 030 654 13 63

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Berlin, 16. Mai 2001

PRESSEERKLÄRUNG

CDA - Berlin: DRK Berlin braucht faire Überlebenschance

"Als unverzichtbarer Anbieter weitgefächerter Sozialarbeit in Berlin muss das Rote Kreuz eine echte Überlebenschance erhalten", forderte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
"Die Misswirtschaft einzelner Funktionäre und die gleichzeitig rückläufige Finanzierung durch den Sozialsenat dürfen jetzt nicht auf dem Rücken langjähriger Mitarbeiter ausgetragen worden. Statt dessen ist Unterstützung bei der Vermarktung DRK-eigener Immobilien notwendig, damit die aktuelle Finanzkrise überwunden wird und den Mitarbeitern zugesagte Leistungen gewährt worden können. Zukünftig ist jedoch eine am modernen Finanzmanagement orientierte Leitung dieses Wohlfahrtsverbandes unumgänglich!", erklärte Krüger.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62

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Berlin, 14. Mai 2001

CDA-Landesverband Berlin unterstützt die Zivil-Bediensteten der Bundeswehr bei ihren Forderungen

Der CDA-Landesverband Berlin unterstützt die berechtigten Forderungen der Zivil-Bediensteten der Bundeswehr.
Die Forderungen der 120.000 Bundeswehr-Bediensteten nach sozialverträglicher Gestaltung des geplanten Stellenabbaus ist angesichts der nach wie vor viel zu hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland und insbesondere in der Region Berlin - Brandenburg unverzichtbar.

V. i. S. d. P.: Rudolf Schäfer, Sicherheitspolitischer Sprecher des CDA-Landesverbandes Berlin, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte Tel.: 625 70 31, 326 904-38

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Berlin, 11. Mai 2001

PRESSEERKLÄRUNG
CDU-Sozialausschüsse stellen fest:
Wer zumutbare Arbeit ablehnt, leistet der Faulenzerdebatte Vorschub!

Als nachvollziehbar und gerecht hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, die am Donnerstag bekannt gewordene Gerichtsentscheidung bezeichnet, einer CDU-Bezirksverordneten in Marzahn-Hellersdorf die Arbeitsaufnahme als Erzieherin bei einem freien Träger zuzumuten, obwohl ihre zukünftige Vorgesetzte PDS-Mitglied sei.
"Angesichts der Tatsache, dass die Arbeitslosigkeit in Berlin noch immer bei knapp 20 v. H. liegt und Tausende von Berlinern froh wären, endlich der Arbeitslosigkeit entrinnen zu können, ist die Arbeitsverweigerung einer CDU-Mandatsträgerin aus politischen Gründen unverständlich und geeignet, weitverbreiteten Vorurteilen über die 'Faulheit der Arbeitslosen' neue Nahrung zu geben", erklärte Krüger.
"Wer Bundeskanzler Schröders plumper und beleidigender Argumentation gegenüber vielen Hunderttausend Langzeitarbeitslosen die Grundlage entziehen will, muss gleichzeitig kraftvoll und kompromisslos sozialen Missbrauch auch in den eigenen Reihen bekämpfen", unterstrich der CDA-Landesvorsitzende.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 71 17

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Berlin, 11. Mai 20

PRESSEERKLÄRUNG
CDU-Sozialausschüsse: Vorrang für Verständlichkeit und Höflichkeit in der Berliner Verwaltungssprache

Auf eine positive Bewertung bei den CDU-Sozialausschüssen trifft der Senatsbeschluss vom Dienstag, wonach die Berliner Verwaltung im schriftlichen Kontakt mit dem Bürger unnötige Fremdwörter vermeiden soll.
„Es ist seit langem fällig, dass einer unnötig komplizierten Verwaltungssprache der Kampf angesagt wird!", erklärte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger. Ebenso wichtig wie die Vermeidung leicht ersetzbarer Fremdwörter ist eine klare Sprache, die den betroffenen Bürgern Verwaltungsvorgänge einsichtig und kurz erklärt, statt sich in gespreiztem Juristendeutsch wichtig zu tun."
Krüger forderte in diesem Zusammenhang auch eine Durchforstung des Formulierungsdschungels auf sprachliche Verständlichkeit. "Besonders an der Zeit ist es, ins Amtsdeutsch mehr Verbindlichkeit und Höflichkeit einzubringen, die die Bürger als mündige Partner akzeptiert, statt sie autoritär von oben herab 'zu bescheiden' ", erklärte Krüger.
        
V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171

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Berlin, den 07.05.2001

CDA Berlin nominiert Joachim Specht für Bundesvorstand

Auf einer gemeinsamen Sitzung von Landesvorstand und Landesausschuss der CDA Berlin wurde einstimmig der stellv. Landesvorsitzende und Kreisvorsitzende von Treptow - Köpenick Joachim Specht zum Kandidaten für das Amt eines Beisitzers im CDA-Bundesvorstand für die Bundestagung im Juni 2001 nominiert. 

Hier einige Daten zu seiner Person:
Joachim Specht wurde in Holterfehn (Kreis Leer/Ostfrld.) geboren und ist 54 Jahre alt. Bereits 1965 trat er in die CDA und die CDU ein. Während seines Studiums der Mathematik  war er als Mitglied des RCDS Präsident des Studentischen Parlaments und Konventsmitglied an der Uni Münster, später war er Vorstandsmitglied des dortigen Studentenwerks und Sozialreferent beim Bundesvorstand des RCDS. Nach der Diplom-Prüfung wechselte er 1976 aus beruflichen Gründen nach Berlin und ist hier heute als Teamleiter in der Softwareentwicklung und -betreuung tätig. 1991 trat er in die CDU Berlin - Köpenick ein, in der er 4 1/2 Jahre als stellv. Kreisvorsitzender tätig war. Er ist dort seit 1997 CDA-Kreisvorsitzender.  

Seit 1998 gehört er dem CDA-Landesvorstand an, seit Januar 2000 als Stellvertretender Landesvorsitzender. Politisch engagiert er sich vor allem für die Durchsetzung der Christlichen Soziallehre in der Tagespolitik, ist verantwortlich für die technische und inhaltliche Umsetzung der Berliner CDA-Seiten im Internet und scheut sieh auch vor kritischen Auseinadersetzungen nicht, wenn es darum geht, die Belange der Berliner Arbeitnehmerschaft in Ost und West kraftvoll zu vertreten.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171

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Berlin, den 23.04.01

CDA Berlin: PDS-Entschuldigung: unglaubwürdig!

Als vordergründigen Opportunismus zur Erlangung politischer Macht und plumpe Anbiederung an die SPD bezeichnet der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, den Vorstoß der PDS-Spitze, sich für die Zwangsvereinigung von KPD und SPD im Jahre 1946 zu entschuldigen.

Voraussetzung für einen ehrlichen Umgang mit der Geschichte sei die lückenlose Aufarbeitung des politischen Drucks gegen Andersdenkende in der SPD und den bürgerliche Parteien der Jahre nach 1945, der viele aufrechte Demokraten z.B. ins Lager Sachsenhausen brachte und damit in den Tod unter sowjetischer Aufsicht trieb.

Auch die Schauprozesse in der DDR der 50er Jahre, die Niederschlagung demokratischer Ansätze während des Juni-Aufstandes 1953, die brutale Kollektivierung der Landwirtschaft und die enteignungsgleiche Zerschlagung des privaten Handels und Handwerks unter der vermessenen Parole, die SED habe immer Recht, harren einer umfassenden Aufarbeitung in den Reihen der PDS.

Solange die PDS in ihrer Mitgliedschaft noch immer mehrheitlich. von Altkadern der SED und der SEW, ihres "Westberliner" Ablegers, dessen unverbrüchliche Aufgabe die Rechtfertigung der Mauer als "Wall des Friedens" war, gebildet wird, ist an der Ehrlichkeit eines demokratischen Wandels der PDS fundamentaler Zweifel geboten.

Krüger fordert die Berliner SPD auf, das Vermächtnis ihrer Genossen der erste Nachkriegsstunde, die sich in vielenTeilon der späteren DDR dem Terror der KPD - Stalinisten widersetzten und dafür ausgeschaltet wurden, nicht aktuellem Machtstreben z.B. um das Amt des Regierenden Bürgermeisters zu opfern. „Ieh hoffe sehr, dass die Berliner SPD in ihrer breiten Basis der Linie Ernst Reuters treu bleibt, der als Berliner Bürgcrmeister genau sozialdemokratische Freiheitsliebe von damaliger kommunistischer Indoktrination abzugrenzen verstand und für hohle und vordergründige Entschuldigungsfloskeln heutzutage sicher kein Verständnis hätte.", erklärte Krüger.

Die vielen, das damalige KPD - Verhalten rechtfertigenden Briefe von PDS - Mitgliedern im "Neuen Deutschland" der letzten Tage bewiesen die Ungebrochenheit im Denken breiter PDS - Kaderkreise, hob Krüger abschließend hervor.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte, Tel.: 414 46 62, 0172 / 1948 7171

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Berlin, den 31.01.2001

CDA  Treptow – Köpenick 

PRESSEERKLAERUNG

Neuwahlen bei der CDA  Treptow – Köpenick

Kreisvorsitzender Specht einstimmig wiedergewählt

Manch einer mag sich an die Zahlen aus DDR – Zeiten erinnert haben, als der CDU Kreisvorsitzende Dr. Klaus Sieber als Sitzungsleiter der Hauptversammlung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) die Ergebnisse der Wahl zum neuen Kreisvorstand bekannt gab. Einstimmig bestätigten die Mitglieder  den bisherigen Kreisvorsitzenden Joachim Specht im Amt. Ebenso einstimmig wurde neu als stellvertretender Kreisvorsitzender Norbert Kneidel berufen. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wählte die Versammlung erneut Klaus Lugebiel zum Schriftführer.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte Specht zuvor darauf hingewiesen, dass die Vertretung der  Arbeitnehmer in der CDU z.Z. keinen leichten Stand habe. Für viele auch in der Bundesspitze der Partei sei ein gutes Verhältnis zur mächtigen Lobby der Wirtschaftsverbände wichtiger als das Eintreten für die sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft. Ohne soziale Gerechtigkeit aber sei unsere Wirtschaftsordnung nicht mehr die Soziale Marktwirtschaft, für die die CDU immer eingetreten sei. Ohne die Berücksichtigung der Belange der sozial Schwachen verkomme diese zum „Turbokapitalismus“.
Hier gelte es auch im lokalen Bereich aufzupassen. So kritisierte Specht scharf die Bemerkung von Peter Knopp, Leiter von «Jobpool», einer gemeinsamen Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure und des Wista-Managements in Adlershof, dass ein Mittdreißiger eben doch bessere Aussichten als jemand über 50 habe, bei der Besetzung der mehr als 200 freien Stellen für hochqualifizierte Arbeitnehmer von den Unternehmen ausgewählt zu werden. Diesen Unternehmen müsse deutlich gesagt werden, dass sie nicht die auch von den Sozialausschüssen in der CDU begrüßten Subventionen in Millionenhöhe einstreichen und sich gleichzeitig aus ihrer sozialen Verantwortung dadurch verabschieden können, dass sie hochqualifizierte Bewerber nur wegen ihres Alters benachteiligen. „Dies zeugt von einer Haltung, die immer mehr um sich greift, für die nur der „Shareholder Value“ zählt , nicht aber der Mitarbeiter, der erst die Werte schafft,“ erklärte Specht.
Im weiteren berichtete Specht u.a. über die Sommeraktion der CDA, durch die mehr als 1800 Rentner aus Köpenick und Treptow Widerspruch bei ihrem Rentenversicherungsträger gegen die Abkopplung der Rentenerhöhungen von der Nettolohnentwicklung eingelegt hatten. Specht dankte dabei der Lokalpresse für die Veröffentlichung der Anlaufadressen und Telefonnummern.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, Kreisvorsitzender der CDA Treptow – Köpenick, Tel.: 654 13 63  

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Berlin, den 31.01.2001

CDA Charlottenburg - Wilmersdorf

Presseerklärung

Uwe Weigmann zum Vorsitzenden 
der CDA Charlottenburg- Wilmersdorf gewählt

Der 50jährige Physiker und Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Dr. Uwe Weigmann, wurde von der Hauptversammlung der CDU-Arbeitnehmerorganisation CDA einstimmig zum Vorsitzenden des neuen Großbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gewählt.

Die CDU Fraktionsvorsitzende in der BVV, Marion Halten‑Bartels, Christine Zwiener und Klaus-Ulrich Pätz fanden klare Mehrheiten als Stellvertretende Vorsitzende.

Dern Vorstand als Beisitzer gehört auch der CDA‑Landes­vorsitzende, Joachim Krüger, an, der in der Versammlung massiv die Pläne einiger Bundesländer sowie der Bundesregierung kritisierte, die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in ihrem Bestand anzugreifen und damit Tausende von Arbeitsplätzen in Wilmersdorf zu gefährden.

Dr. Weigmann kündigte an, die CDA Charlottenburg‑Wilmersdorf werde massiv auf den Senat und i.B. auf Finanzsenator Peter Kurth Einfluss nehmen, damit der in Berlin zweitgrößte Arbeitgeber zwar reformiert, jedoch nicht zerschlagen werde. Darauf müsse die Landesregierung in nachdrücklichen Gesprächen i.B. mit den CDU‑geführten Ländern der Südschiene hinwirken, erklärte Dr. Weigmann.

ViSdP: Joachim Krüger, CDA Berlin, Schmitzweg 52/54, Tel/Fax 414 46 62  

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Berlin, 23. Jan. 01

P R E S S E E R K L Ä R U N G

CDA Berlin fordert: 
BfA muss für Berlin erhalten bleiben!

Gegen die Zerschlagung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) durch die Bundesregierung und die Länder der Südschiene wenden sich mit Nachdruck die CDU-Sozialausschüsse Berlin (CDA Berlin). "Eine funktionierende, gut und effektiv arbeitende Behörde darf nicht einzelnen Länderegoismen geopfert werden", erklärte der Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger. "Zugleich kann die fahrlässige Gefährdung von mehr als 6.000 Arbeitsplätzen in Wilmersdorf bei Berlins zweitgrößtem Arbeitgeber nicht hingenommen werden", betonte Krüger, der zugleich Bezirksverordneter in Charlottenburg-Wilmersdorf ist.

"Die CDU-Sozialausschüsse fordern vom Regierenden Bürgermeister Diepgen und von der Berliner SPD-Spitze ein beherztes Engagement für den Verbleib der BfA in der Hauptstadt", mahnte Krüger.

V. i. S. d. P.:       Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte,Tel. u. Fax: 414 46 62  

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Presseerklärungen aus dem Jahre 2000

Rüdersdorf, den 03.12.2000

CDA Brandenburg äussert scharfe Kritik an der bevorstehenden Rentenreform
Müllenbach: Betrug an Alten und Jungen

Rüdersdorf - Aus der bevorstehenden Rentenreform ergibt sich nicht nur ein erhebliches Absinken des Rentenniveaus sondern es sind weitergehende Einschränkungen der Leistungen in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwarten, von der hauptsächlich die jüngere Generation der heutigen Arbeitnehmer betroffen sein wird. CDA-Landesvorstandsmitglied, Petra Müllenbach äußerte sich zu den geplanten Änderungen in der Rentenversicherung.

Künftige Rentenanpassungen sollen weiter entsprechend der Nettolohnentwicklung geschehen. Allerdings werden Steuerrechtsänderungen und Veränderungen bei den
Beitragssätzen zur Sozialversicherung außerhalb der Rentenversicherung (z.B.
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung) zukünftig unberücksichtigt bleiben.
Wegen des Anstiegs der Lebenserwartung soll ein sogenannter Ausgleichsfaktor das
Rentenniveau bis zum Jahr 2030 auf 64 % kürzen. Tatsächlich sinkt es aufgrund
der Anrechung von Ausgaben der privaten Altersvorsorge aber auf 61%.
Ein angemessener Lebensstandard im Alter kann somit nur durch eine zusätzliche
kapitalgedeckte private Altersvorsorge erreicht werden. Stufenweise soll diese
private Zusatzvorsorge bis zu 4 % des Bruttoeinkommens betragen. Als
Anlageformen für die Privatvorsorge kommen nicht nur Lebensversicherungen, wie
nach dem ursprünglichen Konzept des Ministeriums, sondern aufgrund einer
durchgesetzten Forderung der CDU/CSU auch alle andere Formen in Betracht, die
einen langjährigen Auszahlungsplan vorsehen (z.B. Investmentfonds, Banksparpläne). Skandalös ist es nach Meinung der brandenburgischen CDA, dass
Vorsorgeformen mit Einmalzahlungen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie
Aufwendungen für den Hausbau.
Auch die geplanten Zulagen für Geringverdienende und Bezieher mittlerer
Einkommen können nicht ausgleichen, dass auf jeden Betroffenen eine erhebliche
finanzielle Mehrbelastung zukommt, die in keiner Form vom Arbeitgeber
mitgetragen wird. Die Einbindung einer kapitaldeckenden privaten Versorgung,
deren Risiko allein die Versicherten zu tragen haben, ist ein weiterer Schritt
weg vom Solidarprinzip, auf dem die gesetzliche Sozialversicherung bewährt seit
Jahrzehnten beruht.
Nachdem diese zusätzliche Eigenvorsorge freiwillig erfolgen soll, ist zu
befürchten, dass trotz staatlicher Förderung eine Vielzahl von Personen keine
private Lebens- oder Ren-tenversicherung abschließen werden oder können. Nicht 
nur weil es den Betroffenen an der Bereitschaft fehlt, sondern auch an den
finanziellen Mitteln. Die spätere Folge ist Altersarmut mit erhöhtem
Sozialhilfebedarf, der die Staatskasse belasten wird.
Heute räumen selbst führende Gewerkschafter ein, dass sie bei der Wahl zwischen
den Modellen von Blüm und Riester, sich für Blüm entscheiden würden.
CDA-Landesvorsitzender Martin Stock: Wir würden ja gerne einmal auch Herrn
Schröders Kabinett loben, allerdings gibt er uns wirklich nicht den geringsten
Anlaß dazu. Eine weitere Episode des Serie "Schröder - Genosse der Reichen und
Bosse".

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Berlin, den 23.Oktober 2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G


Berliner CDU-Sozialausschüsse beschließen
Politisches Rahmenprogramm für Berlin


Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) verabschiedeten auf ihrer diesjährigen Landestagung am Wochenende im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf ein Politisches Rahmenprogramm für Berlin.

Die vom Landesvorstand vorgelegten vier Leitanträge wurden nach breiter und engagierter Diskussion mit sehr großer Mehrheit angenommen. Darüber hinaus wurde eine neue und völlig überarbeitete Satzung verabschiedet.

Mit der Verabschiedung eines „Handlungsrahmens für die aktive Arbeitsmarktpolitik des Berliner Senats“ setzten sich die CDU-Sozialausschüsse kritisch mit der aktuellen Haushaltplanung zur aktiven Arbeitsmarktpolitik für das Jahr 2001 auseinander. Insbesondere wurde die über 30prozentige Kürzung der Landesmittel (= 140 Mio. DM) heftigst kritisiert, und hierbei vor allem die Senatsverwaltung für Finanzen für verantwortlich gesehen.

Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat im Bereich der Arbeitsmarktpolitik eine Kurskorrektur: Eine Erneuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik und erhöhte Mittelzuweisungen, u. a. für Strukturanpassungsmaßnahmen für Ältere (+ 20 Mio. DM) und Existenzgründern (+ 7,5 Mio. DM) sowie neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor für An- und Ungelernte. Darüber hinaus soll der Haushalt der Arbeitsmarktpolitik von den pauschalen Ausgabenkürzungen ausgenommen werden.

„Es kann nicht sein, dass sich in Berlin nur durch die demographische Entwicklung die Arbeitslosenzahlen verringern.
Es ist vielmehr besser Arbeit als Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zu finanzieren“, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.

„Insgesamt benötigen die Bürger Berlins eine erneuerte, verstetigte und nachhaltige aktive Arbeitsmarktpolitik“, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger. Und weiter: „Die Arbeitsmarktpolitik sollte wieder in den Mittelpunkt der Prioritätensetzung des Berliner Senats rücken und der Haushaltsplanentwurf 2001 entsprechend geändert werden. Alle arbeitsmarktlichen Akteure in Berlin sind weiterhin aufgerufen, alle Kraftanstrengungen zu unternehmen, damit die Arbeitslosigkeit stetig und nachhaltig verringert wird. Berlin darf den Weg der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit nicht verlassen.“

Des Weiteren verabschiedeten die Delegierten der CDA-Landestagung „Thesen für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik in Berlin“. Sie setzen sich für eine Entbürokratisierung des Schulbetriebes bei gleichzeitigem Ausbau zukunftsweisender Schulprofile ein, fordern vorrangiges Deutschlernen als Integrationshilfe für Kinder ohne genügende sprachliche Kompetenz ebenso wie die Durchforstung der Fachinhalte mit dem Ziel u. a. mehr wirtschaftliches Grundwissen in den Klassenstufen 7 bis 10 vermitteln zu können. Darüber hinaus sollen ausreichende Mittel zur baulichen Erhaltung bzw. Sanierung der Schulgebäude aus ordentlichen Haushaltsmitteln der Bezirke bereitgestellt werden.

Darüber hinaus wurden „Grundzüge für eine christlich-sozial geprägte Bezirks- und Kommunalpolitik“ und ein Positionspapier „Der Mensch im Mittelpunkt – Die weitere Gestaltung der deutschen Einheit in Berlin in Gegenwart und Zukunft“ beschlossen.

Mit der diesjährigen Landestagung hat die CDA Berlin vor allem programmatische Akzente für die Politik der Bundeshauptstadt Berlin gesetzt, und diese mit konkreten Handlungsrahmen und spezifischen Forderungen unterlegt.

V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail: joakrueger@freenet.de

Den kompletten Beschluss zur Arbeitsmarktpolitik finden Sie hier: Arbeitsmarktpol. Beschluß
Den kompletten Beschluss zur Bezirks- und Kommunalpolitik finden Sie hier: Kommunalpol. Beschluss

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Berlin, 21. Oktober 00

P R E S S E E R K L Ä R U N G
Berliner CDU-Sozialausschüsse fordern
reformierte und finanziell verbesserte Arbeitsmarktpolitik im Haushaltsjahr 2001


Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) verabschiedeten auf ihrer gestrigen Landestagung im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf u. a. konkrete arbeitsmarktpolitische Vorschläge zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit für Berlin.

Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat eine Erneuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik, erhöhte Mittelzuweisungen u. a. für Strukturanpassungsmaßnahmen bei freien Trägern und Existenzgründern sowie neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor.

Die CDU-Sozialausschüsse halten für besonders wichtig:

  1. Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Berliner Senats muss in der Prioritätensetzung der Berliner Landespolitik weiterhin eine hohe Bedeutung beigemessen werden.
  2. Die aktiven Förderinstrumente der Qualifizierungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik müssen so finanziell ausgestattet werden, dass sich die Arbeitsmarktentlastung gegenüber dem Haushaltsjahr 2000 nicht verringert. Es kann nicht sein, dass sich in Berlin nur durch die demographische Entwicklung die Arbeitslosenzahlen verringern. Es ist vielmehr besser Arbeit als Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe zu finanzieren.
  3. Eine Verringerung der Landesmittel für aktive Arbeitsmarktpolitik um 140 Mio. DM lehnt die CDA Berlin ab.
  4. Das bestehende Arbeitsmarktpolitische Rahmenprogramm aus 1996 muss erneuert werden, um den neuen Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden zu können.
  5. Der Haushalt der Arbeitsmarktpolitik ist von den pauschalen Ausgabenkürzungen auszunehmen.
  6. Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen (SAM) sind unverzichtbare Förderinstrumente zur sozialen Sicherung und Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur.
  7. Das Förderinstrument „SAM für Ältere“ muss um 20 Mio. DM aufgestockt werden.
  8. Ebenso sind die Kürzungen für die Förderung wirtschaftsnaher beschäftigungswirksamer Auftragsvergabe und wirtschaftsnaher Qualifizierung zurückzunehmen; dies betrifft auch auf die präventive betriebliche Arbeitsmarktförderung zu.
  9. Die Förderung von selbständigen Existenzen ist um 7,5 Mio. DM auf rd. 10 Mio. DM aufzustocken.
  10. Neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor sollten um Kombi-Lohn oder durch Subventionsmodelle, die die Lohnnebenkosten reduzieren, im Dienstleistungsbereich entstehen.

„Insgesamt benötigen die Bürger Berlins eine erneuerte, verstetigte und nachhaltige aktive Arbeitsmarktpolitik“, so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger. Und weiter: „Die Arbeitsmarktpolitik sollte wieder in den Mittelpunkt der Prioritätensetzung des Berliner Senats rücken und der Haushaltsplanentwurf 2001 entsprechend geändert werden. Alle arbeitsmarktlichen Akteure in Berlin sind weiterhin aufgerufen, alle Kraftanstrengungen zu unternehmen, damit die Arbeitslosigkeit stetig und nachhaltig verringert wird. Berlin darf den Weg der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit nicht verlassen.“

V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail: joakrueger@freenet.de

Den kompletten Beschluss finden Sie hier: Arbeitsmarktpol. Beschluß

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Rüdersdorf, den 18.10.2000

CDA: Diskussion um NPD-Verbot lenkt von Versagen im Bildungsbereich ab
Das Problem wird verschoben, aber nicht in Angriff genommen

Rüdersdorf/Berlin - Zur Diskussion um ein Verbot der rechtsradikalen NPD und zur Ankündigung der finanziellen Kürzung für die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt Martin Stock, Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Brandenburg:

Es muss alles getan werden, um jungen Menschen den Irrsinn rechts- oder
linksradikaler Gewalt deutlich zu machen, darin sind sich alle demokratischen Parteien einig. Leider geschieht aber genau das Gegenteil dessen, was gerade von SPD-Politikern vollmundig verkündigt wurde. Die Ankündigung von Innenminister Schily die Bundeszentrale für politische Bildung radikal zusammenzukürzen ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die sich in Kirchen, Parteien, Verbänden und Vereinen für die politische Bildung junger Menschen auf der Grundlage eines demokratischen und christlichen Wertekonsenses engagieren. Viele Verbände haben sich aus der Jugend-, Familien- und Erwachsenenbildung zurückgezogen, weil die finanziellen Mittel nicht mehr zur Kostendeckung ausreichen, bzw. die Seminare nicht mehr bewilligt werden.

Mit der Abkehr von der institutionellen Förderung von Verbänden und Vereinen an sich, hin zur sogenannten Projektförderung geht die Bundesregierung einen weiteren Schritt in die falsche Richtung. Jugendarbeit und Jugendbildungsarbeit braucht eine langfristige Perspektive. Mit "Hoppla-hopp-Projekten" erzielt man nur sehr "wirkungsgehemmte Ergebnisse", die oft nicht mehr als Beschäftigungsprojekte für Sozialpädagogen sind.

Gerade in Brandenburg ist es mehr als skurril, wenn sich heute Politikerinnen und Politiker über den hohen Anteil rechtsgerichteter Gewalt echauffieren. Waren es doch gerade die Politikerinnen und Politiker, die in 9 Jahren Regierungsverantwortung für die Bildungsarbeit der jungen Menschen zuständig waren, die heute 15 bis 18 Jahre alt sind.

Wer Gelder vornehmlich an "parteipolitisch-angenehme" Organisationen ausreicht, muss sich nicht wundern, wenn ein Großteil der jungen Menschen außerhalb dieser "Wohlfeilen" nicht erreicht wurde.

Bildungspolitik darf nicht nach parteipolitischen Kriterien betrieben werden,
sondern muss verteilungsneutral sein. Hier wurden in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Mit der Degradierung der Landeszentrale für politische Bildung zur "Rumpfabteilung" macht Politik im Land den gleichen Fehler wie der Innenminister im Bund. Die Folgen werden viel teurer, als wenn heute vernünftig auch in einer schwierigen Haushaltslage in die praktische politische Bildungsarbeit investiert wird. Nichts ist so effektiv, wie das persönliche Erleben von anderen Kulturen und Traditionen. Hier muss Förderpolitik ansetzen, nicht bei teuren Plakat- und Postkartenaktionen, die wieder nicht diejenigen erreichen, die erreicht werden müssen. Da wird auch kein Verbot einer Partei helfen.

verantwortlich: CDA-LV Brandenbg., Martin Stock, Warschauer Straße 57, 10243 Berlin
Fragen ?  -  0175 / 29 00 223

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Berlin, den 18.10.2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G 


Berliner CDU-Sozialausschüsse fordern
reformierte Arbeitsmarkt- und zukunftsorientierte Bildungspolitik


Die Delegierten des Landesverbandes Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) werden auf ihrer diesjährigen Landestagung


am Freitag, dem 20. Oktober 2000,
ab 18.30 Uhr,
im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf


insbesondere die Leitanträge des Landesvorstandes zu landespolitischen Themen diskutieren.

Vor allem sollen konkrete arbeitsmarktliche Vorschläge zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Thesen für eine zukunftsorientierte Bildungspolitik für Berlin verabschiedet werden. Darüber hinaus werden Grundzüge für eine christlich-sozial geprägte Bezirks- und Kommunalpolitik vorgelegt.

Die CDU-Sozialausschüsse erwarten vom Berliner Senat im Bereich der Arbeitsmarktpolitik u. a. eine Erneuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik, erhöhte Mittelzuweisungen u. a. für Strukturanpassungsmaßnahmen bei freien Trägern und Existenzgründern sowie neue Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor.

Darüber hinaus setzen sich die CDU-Sozialausschüsse für eine Entbürokratisierung des Schulbetriebes bei gleichzeitigem Ausbau zukunftsweisender Schulprofile ein, fordern vorrangiges Deutschlernen als Integrationshilfe für Kinder ohne genügende sprachliche Kompetenz ebenso wie die Durchforstung der Fachinhalte mit dem Ziel u. a. mehr wirtschaftliches Grundwissen in den Klassenstufen 7 bis 10 vermitteln zu können. Darüber hinaus sollen ausreichende Mittel zur baulichen Erhaltung bzw. Sanierung der Schulgebäude aus ordentlichen Haushaltsmitteln der Bezirke bereitgestellt werden.
Im Bereich der Kommunalpolitik halten es die CDU-Sozialausschüsse für besonders wichtig, dass

  • die Baupolitik das spezifische Ortsbild und die vorhandene wertvolle Bausubstanz bewahren hilft,
  • die Kulturpolitik eine Vielfalt und Weltoffenheit, die das kommunale Element unterstreicht, ohne provinzielle Enge praktiziert,
  • die Politik des sozialen Engagements den wirklich Bedürftigen wirksam hilft und zugleich sozialen Missbrauch intelligent bekämpft,
  • die Politik die gewachsene Struktur mittelständischer Betriebe fördert und in engem Kontakt mit den Gewerbetreibenden steht und
  • die Behindertenpolitik frei von jedweder Diskriminierung die Eigeninitiative und das Selbstbewusstsein der Betroffenen fördert, ihre besonderen Bedürfnisse bei politischen Entscheidungen jedoch stets mitbedenkt.

Darüber hinaus wird die CDA Berlin ihre Satzung ändern.

Mit der diesjährigen Landestagung will die CDA Berlin vor allem programmatische Akzente für die Politik der Bundeshauptstadt Berlin setzen, und diese mit konkreten Handlungsrahmen und spezifischen Forderungen unterlegen.

V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail: joakrueger@freenet.de

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Berlin, den 2.10.00

PRESSEERKLÄRUNG 

CDA Berlin am 3. Oktober auf dem Alexanderplatz für klare Perspektiven zur Angleichung der Lebensbedingungen in den "neuen" Bundesländern

"10 Jahre Einheit sind ein Grund zur Freude über die zurückgewonnene Ge­meinsamkeit aller Deutschen, aber auch ein Anlass dazu, klare Zeitpunkte und Perspektiven für die noch ausstehende Angleichung der Lebens- und Arbeits­bedingungen sowie der Gehälter für alle Arbeltnehmerinnen und Arbeitnehmer in den neuen Bundesländern einzufordern." 

Mit diesen Worten macht der Berliner Landesvorsitzende der CHRISTLICH DE­MOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin), Joachim Krüger, auf eine Veranstaltung der CDU-Sozialausschüsse 

am 3. Oktober 00 von 10 bis 13 Uhr 
auf dem Alexanderplatz (bei der Weltuhr) 

aufmerksam.

Der CDA Berlin geht es dabei darum, sich als arbeitnehmerengagierter Teil der Berli­ner CDU der Diskussion mit den Berlinern zu stellen, dabei für ihre Organisation zu werben und Elemente einer christlich-sozialen Wertepolitik vorzustellen.

V. i. S. d. P.:
Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Wallstr.14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62,
E-mail: joakrueger@freenet.de

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Berlin, den 19.09.00

PRESSEERKLÄRUNG

CDA-Berlin fordert: Unternehmensstabilität bei VW
durch die Steigerung des Aktienantells in Mitarbeiterhand sichern!

Angesichts der Ankündigungen der VW-AG, eigene Aktien an der Börse erwerben zu wollen, um ein eigenes Aktienpaket gegen weitere Betriebsbeteiligungen tauschen zu können und zugleich einer möglichen Jeindlichen Übernahme" des Unternehmens wegen des schwachen Börsenkurses sowie des billigen Euros entgegenzutreten, fordert der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) die Unternehmensleitung auf, einen Teil der zu erwerbenden Aktien den Mitarbeitern des Konzerns zu Vorzugspreisen anzubieten.

"Durch eine solche Maßnahme, die einen Teil des Produktivkapitals in Arbeitnehmerhände legt, wird die Identifizierung des VW-Mitarbeiters mit ihrem Unternehmen gestärkt, erhebliche Liquidität für weitere wirtschaftliche Akquisitionen geschaffen und die Gefahr einer"feindlichen Übernahme" reduziert", sagte der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krüger.
V. i. S. d. P.:Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte,
Tel. u. Fax: 414 46 62

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P R E S S E E R K L Ä R U N G

CDA-Berlin fordert unverzügliches Aussetzen der Öko-Steuererhöhung zum 1.1.2001

Der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) fordert die SPD-Bundesregierung auf, die Öko-Steuer unverzüglich auszusetzen und auf die zum 1. Januar 2001 geplante weitere Erhöhung zu verzichten.

  Begründung:

  Zahlreiche Unternehmen des Fuhr- und Transportgewerbes schreiben bereits heute „rote Zahlen“!, so der verkehrspolitische Sprecher des Landesvorstandes Rudolf Schäfer. Diese Unternehmen befinden sich bereits in unerträglicher Existenznot.

„Wir können nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung den Verlust weiterer Arbeitsplätze billigend in Kauf nimmt, erklärte Schäfer weiter.

V. i. S. d. P.: Rudolf Schäfer, c./o. CDA Berlin, Wallstr. 14a, Berlin-Mitte,
Tel.: 262 29 10, 0172/748 64 68, 625 70 31 (ab 18 Uhr)

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CDA-Brandenburg-Medieninfo

Berufstätige endlich steuerlich entlasten
Ignoranz und Sturheit der Bundesregierung nicht mehr zu überbieten

Berlin / Potsdam - Der CDA-Landesvorsitzende Martin Stock fordert die
Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen, die Berufstätigen einen
angemessenen steuerlichen Ausgleich für Ihre beruflich bedingten Fahrtkosten
ermöglichen.

Mit einem hohen Maß an Arroganz geht aktuell die rot-grüne Bundesregierung mit
den begründeten Sorgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders in den
neuen Bundesländern um. Gerade im schwach strukturierten Flächenland Brandenburg
sind viele Berufstätige täglich auf das Auto angewiesen. Die Bahn legt Strecken
still, der ÖPNV wird in vielen Berlin - ferneren Regionen bei sinkender
Leistungsfähigkeit immer teurer. Bei den bereits seit einiger Zeit völlig
überhöhten Benzinpreisen ist es völlig unverständlich, dass Minister und
Bundeskanzler lediglich mit einem ignoranten Lächeln die Situation zu
verharmlosen versuchen. Dabei trifft die Schuld an der heutigen Situation
ausschließlich die Bundesregierung. Der schwache Eurokurs gegenüber dem Dollar
ist eindeutig auf die fehlende Wirtschafts- und Finanzkompetenz der rot-grünen
Bundesregierung zurückzuführen. Wie bei allen sozialistischen Regierungen steigt
die Inflationsquote langsam aber stetig. Die Ökosteuer, die ihren Namen nicht
wert ist, treibt die Preise für Heizöl und Treibstoffe in die Höhe, die
unsoziale erhöhte Steuer für Dieselfahrzeuge hätte längst zurückgefahren werden
müssen und die viel gerühmte Steuerreform lässt für die durchschnittliche
Familie mit zwei Kindern nicht einmal einen Bruchteil der versprochenen
Entlastung übrig, vielmehr belastet sie diese durch die genannten
Steuererhöhungen.
Mit welcher Ignoranz muss man belegt sein, um vor diesen Problemen die Augen zu
verschließen. Die CDA in Brandenburg fordert eine sofortige Aussetzung der
nächsten Stufe der Ökosteuer-Anhebung, bereits eine für das Jahr 2000 wirkende
Erhöhung der steuerlichen km-Pauschale für Dienstfahrten auf 65 Pfennige und für
die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstelle auf 1 DM, (letzteres entspricht
0,50 Pfennige pro gefahrenem Kilometer, wobei bei einem Steuersatz von ca. 35%
selbst hier nur 17,5 Pfennige tatsächlich übrig bleiben) sowie eine analoge
Anpassung des Bundesreisekostengesetzes.

verantwortlich: CDA-LV Brbg. c/o Martin Stock, Warschauer Straße 57, 10243
Berlin
Fragen ?  -  0175 / 2900223

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Berlin, den 19.07.00

Pressemitteilung

CDA Berlin hat kein Verständnis für das Abstimmungsverhalten Berlins zur Steuerreform im Bundesrat

Auf seiner Sitzung vom 17. Juli 2000 haben der Landesvorstand und der Landesausschuss der CDA Berlin sich mit dem Abstimmungsverhalten der CDU-geführten Berliner Landesregierung zur Steuerreform im Bundesrat beschäftigt. Gerade auch im Hinblick auf die notwendige Solidarität innerhalb von CDU und CDA wird der Landesvorstand folgende Erklärung an die anderen Landesverbände der CDA senden:

Wir haben im Vorfeld dieser Entscheidung das konsequente Verhandlungsverhalten von Herrn Merz und Frau Merkel als Ausdruck der Sorge der CDU - Bundestagsabgeordneten und der CDU - Spitze um eine ausgewogene Steuerreform bewertet, die große Kapitalgesellschaften keinesfalls besser stelle dürfe als kleine mittelständische Unternehmen. Bis zuletzt sind wir davon ausgegangen, dass ein solches Verhalten selbstverständlich auch im Interesse aller Länder des Bundes liegen müsse.

Wir missbilligen deshalb das Abstimmungsverhalten der Berliner Vertreter im Bundesrat vom vergangenen Freitag, weil hiermit ein notwendiger parlamentarischer Kompromiss im Sinne unserer föderalen Ordnung nicht durch Verhandlungen im Sinne unserer Verfassung, sondern durch Zusagen des Kanzlers an den Parlamenten und Haushaltsausschüssen vorbei erkauft worden ist. Wir bedauern sehr, dass Berlin sich damit auf eine Stufe etwa mit Mecklenburg Vorpommern und den dortigen PDS Kräften gestellt hat

Wir möchten auf diesem Wege allen Landesverbänden der CDA mitteilen, dass die Berliner CDU- Sozialausschüsse verlässlich die Beschlüsse der Bundesführung der CDU sowie der Bundestagsfraktion unterstützen werden und unabgestimmte Alleingänge der Berliner CDU-Führung, die letztendlich dem Bild einer veränderten und mit der breiten Masse der Bürger solidarischen CDU schweren Schaden zufügen, auch in Zukunft nicht mittragen werden .

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Berlin, den 26.06.2000

CDU Köpenick-Treptow brüskiert ihre Arbeitnehmervertretung - CDA Kandidat ohne Chance

Auf dem Fusionskreisparteitag der Köpenicker und Treptower CDU am Samstag in Adlershof scheiterte der langjährige stellv. Kreisvorsitzende der Köpenicker CDU und Kreisvorsitzende der CDA Köpenick-Treptow Joachim Specht bei den Wahlen zum Kreisvorstand. Die Delegierten wählten stattdessen den selbständigen Heilpraktiker Ralf Henze, obwohl Specht durch das einstimmige Votum des bisherigen Köpenicker CDU Kreisvorstandes und des Kreisvorstandes der CDA, der Arbeitnehmervertretung in der CDU, nominiert war.

Der Kreisvorstand der CDA Köpenick-Treptow erklärt dazu, daß sie dies ausdrücklich als Affront gegen die Arbeitnehmer betrachtet. "Wie sollen wir in Zukunft den Wählern der CDU, die zu 90 % ebenfalls Arbeitnehmer sind, klar machen, daß sie bei der Union am besten aufgehoben sind, wenn noch nicht einmal für den Vertreter der Vereinigung der Arbeitnehmer in der CDU Platz im neuen Kreisvorstand ist", meinte Specht gegenüber unserer Zeitung. Wenn in Köpenick-Treptow die CDU durch ihre Personalentscheidungen die Arbeitnehmer brüskiere, wenn sie dabei noch nicht einmal den CDA Vertreter als Sprecher der Vereinigungen mit beratender Stimme im Kreisvorstand wolle, dagegen Mitglieder, die sich selbst als Interessenvertreter von Wirtschaft und Unternehmern sehen, dorthin entsende, dürfe sie sich über schlechte Wahlergebnisse im zukünftigen Bezirk nicht wundern. "Wenn die Arbeitnehmervertreter, wie hier geschehen, "abgebürstet" werden, läuft die fusionierte CDU Gefahr, ihren Anspruch als Volkspartei zu verlieren, denn erst die Mischung aus allen gesellschaftlichen Gruppen vom Unternehmer bis zum Arbeiter ließ die CDU zur erfolgreichsten Nachkriegspartei in Deutschland werden", hält Specht der CDU vor.

V.i.S.d.P.: Joachim Specht, c./o. CDA Köpenick, Sterndamm 7, 12487 Berlin

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Ohrfeige für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
CDA Brandenburg: Politik der Sturheiten endlich beenden - Steuerpauschale sofort erhöhen

Berlin / Potsdam -
Der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Brandenburg, Martin Stock, kritisiert die starre Haltung der Rot-Grünen Bundesregierung in der Energie- und Steuerpolitik

Erstmals seit Übernahme der Regierung hat ein verantwortlicher Politiker der SPD wieder den Arbeitnehmer in den Blick genommen. Der Vorschlag von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) die steuerliche Pauschale für Fahrten zur Arbeitstätte aufgrund der unzumutbaren Benzinkosten zu erhöhen, war ein guter Ansatz und wäre von weiten Teilen der CDA und CDU mitgetragen worden. Gerade in einem schwach strukturierten Flächen-Bundesland wie Brandenburg sind viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Nutzung des Autos angewiesen. Mit der weiteren Streckenstilllegung der Deutschen Bahn verschärft sich die Situation im ländlichen Raum zudem. Schon die 70 Pfg. pro Entfernungskilometer decken nur einen Bruchteil der Kosten, die ein Berufstätiger aufwenden muß um zu seiner Arbeitstätte zu kommen. Erst die Ökosteuerreform mit ihrem Preisautomatismus hat dazu geführt, daß die Mineralölgesellschaften die Situation ausnützen und trotz sinkendem Dollarpreis und Entspannung auf dem Rohölmarkt ihre Hochpreispolitik weiterführen können

Die Brandenburgischen Sozialausschüsse fordern die Bundesregierung auf sofort ihre starre Haltung aufzugeben und statt ständiger Unternehmensentlastungen wieder die Menschen, die unter großem persönlichen Einschränkungen und Belastungen in Ostdeutschland überhaupt noch eine Arbeitsstelle haben, zumindest bei den beruflich veranlassten Kosten zu entlasten.

"Wenn sich hier nicht schnell etwas tut, werden wir mit geeigneten Mitteln und konkreten Aktionen versuchen, den öffentlichen Druck so zu erhöhen, daß auch der schwerhörigste Politiker in der Regierung aufwachen wird." so Stock abschließend.

verantwortlich: CDA-LV Brbg., Martin Stock, Warschauer Straße 57, 10243 Berlin
Fragen ?  -  0171 / 637 111

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04.05.2000

CDU-Arbeitnehmer fordern Tarifangleichungen
im Öffentlichen Dienst
für Berlin und Brandenburg

Der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin)

  • unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften nach Einkommenserhöhungen im Öffentlichen Dienst, die deutlich über der Preissteigerungsrate dieses Jahres liegen müssen und wenigstens eine 2 vor dem Komma aufweisen sollten.
  • fordert endlich einen einheitlichen Tarifvertrag für die BVG für ganz Berlin 10 Jahre nach der Wiedervereinigung der Stadt sowie einen verbindlichen Zeitplan für die noch ausstehenden Tarifangleichungen im Öffentlichen Dienst für Berlin und Brandenburg.
  • unterstützt die Forderung nach wenigstens 12monatiger Weiterbeschäftigung für Azubis mit bestandener Abschlussprüfung.

Die CDA Berlin hat Verständnis dafür, dass die betroffenen Kolleginnen und Kollegen durch Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verleihen und bittet die Berliner um Verständnis und Solidarität. Berlin, 3. Mai 2000

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Steifensandstr. 58, 14057 Berlin, Tel. u. Fax: 414 46 62

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Berlin,den 12.04.2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G

CDA Berlin fordert Neueinstellungen statt Erhöhung der Pflichtstundenzahl für die Berliner Lehrer

Die CDU- Sozialausschüsse (CDA) lehnen zwar einen Lehrerstreik in Berlin am 12. April 2000 aus beamtenrechtlichen Gründen ab, fordern den Senat von Berlin und allen voran Schutsenator Böger jedoch nachdrücklich auf, durch die Verbreiterung des Korridors für Lehrerneueinstellungen dafür Sorge zu tragen,

  • dass die Klassenfrequenzen wieder deutlich unter 3o insbesondere an den Gesarnt- und Realschulen abgesenkt werden,
  • dass die notwendigen Lehrerstunden zur Integration behinderter Kinder in der Grundschule und Sekundarstufe 1 in vollem Umfmg erhalten bleiben,
  • dass die versprochenen Verbesserungen im Grundschulbereich auf einen flächendeckenden Frühbeginn der ersten Fremdsprache, auf einen verläßlichen Halbtagsbetrieb sowie die Einrichtung von Schulstationen realisiert werden,

Ablehnend äußerte sich der CDA-Landesvorsitzende Joachim Krügcr, selbst Gesamtschulehrer und GEW-Mitglied, zur Erhöhung der Pflichtstundenzahl für die Berliner Lehrer: „Was rechnerisch aufgeben mag, ist letzlich ein Schlag gegen das pädagogische Engagement vieler Lehrer. Mehr Pflichtstunden heißt mehr Unterrichtsvorbereitung und mehr Korrekturen, zugleich jedoch weniger Zeit z.B. für pädagogische Konfliktlösung, für Gewalt und Drogenprävention, für Elterngespräche."

Nach den Worten Krügers bekennt sich die CDA Berlin zum hohen Stellenwert von Bilduninvestitionen, die auch deutlich erhöhte Ausgaben für mehr Lehrerstellen einschließen messen. Entschieden wandte sich Krüger gegen eine Flickwerkpolitik des Senats, der auf wachsendc Probleme wie Gewalt und Drogen an Schulen mit millionenschweren „Notprogrammen" reagiere, zugleich bei der notwendigen Regelfinanzierung der Bildung seit Jahren die Daumenschraube anlege.

V.i.S.d.P.: Joachim Krüger,CDA Landesvorsitzender
Steifensandstr.8
14057 Berlin
Tel. privat: 414 46 62

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Berlin, den 10.03.2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Berlin lehnt Schröders Green-Card-Aktionismus ab

Die CDA LV Berlin hält das Vorhaben, das Bundeskanzler Gerhard Schröder auf der CEBIT in Hannover medienwirksam verkündete, dem angeblichen Mangel an geeigneten Fachkräften im Bereich der Informationstechnologien (IT) durch die Erteilung von sog. Green-Cards an Fachleuten aus dem Ausland abzuhelfen, für falsch und überflüssig. Nach Auffassung der CDA Berlin ging es ihm offensichtlich nur darum, populistisch den - oberflächlich betrachtet - plausiblen Wünschen einiger Firmen zu entsprechen.

Dazu erklärte der stellv. Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Specht: "Es gibt, wie die Aussagen vieler Fachleute auch der Bundesanstalt für Arbeit belegen, nicht deutlich zu wenig qualifizierte deutsche IT - Fachleute auf dem Arbeitsmarkt." Im Gegensatz zu Schröder seien die Sozialausschüsse der CDU Berlin der Auffassung, daß der Markt fast jede Qualifikation hergebe, nur seien die Leute eben nicht mehr 24 Jahre alt, wo bei vielen Unternehmen heute oftmals die Altersobergrenze für Neueinstellungen liegt, wie ein Blick in die Stellenbeschreibungen in den Stellenanzeigen zeigt. Specht beklagte dabei das Verhalten vieler Firmen im "IT" Bereich: "Ältere" Arbeitnehmer können sich teilweise mit Ende 30, Anfang 40 in dem boomenden IT-Bereich die Finger wund bewerben; es kommt häufig längst nicht mehr auf Qualifikationen an." Die Bundesanstalt für Arbeit könne auf und ab qualifizieren, was das Zeug halte, es helfe nichts. Da fast alle Arbeitgeber auf junge Leute konditioniert seien, stelle man nur im äußersten Notfall jemand ein, der 32 ist. "Und mit 45 ist eine Bewerbung zumeist aussichtslos," stellte der selbst als in der EDV beschäftigte stellv. CDA - Landesvorsitzende fest. Solange nicht – auch z.B. durch kurzfristige Nachqualifizierung und auch wenn sie wegen ihres Alters den Vorstellungen vieler Personalchefs nicht entsprächen – den arbeitslosen IT-Spezialisten eine Chance gegeben werde, verbiete sich die breite Öffnung des Arbeitsmarktes für ausländische Mitarbeiter.

Dies auch deshalb, weil diese gerade aus Schwellen- oder Entwicklungsländer wie Indien oder den neuen Demokratien Osteuropas kommen würden, wo sie im Hinblick auf den eigenen Wirtschaftsaufbau in diesen Ländern ganz dringend selbst gebraucht würden. Ein Abwerben dieser Menschen sei dafür deshalb höchst kontraproduktiv.

Für den CDA Landesverband Berlin
Joachim Specht, stellv. Landesvorsitzender


Berlin, 1. März 2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G

CDU-SOZIALAUSSCHÜSSE KRITISIEREN AUSBILDUNGSMÜDIGKEIT
DER BERLINER HAUPTVERWALTUNG

Als "kontraproduktiv und nicht in die aktuelle Arbeitsmarktlandschaft passend" hat der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, den Rückgang der Zahl von Ausbildungsplätzen in der Berliner Hauptverwaltung bezeichnet.

Trotz finanzieller Engpässe und hoher Beanspruchung der Mitarbeiter/-innen im öf-fentlichen Dienst könne es nicht hingenommen werden, dass die Berliner Hauptverwaltung zum Ausbildungsrückzug blase, während der Senat gerade Klein- und Mittelunternehmen größere Anstrengungen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen abverlange.

Auch der Verlust von über 1.000 ABM-Stellen weise in eine falsche beschäftigungspolitische Richtung, erklärte Krüger.

Die CDA Berlin fordere vom Senat, von der. Hauptverwaltung und den Bezirken, dass sie eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung junger Menschen übernehmen und auch sonst nicht bei arbeitsmarktentlastenden Maßnahmen den Rotstift ansetzen sollte.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender,
Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel. und Fax: 414 46 62

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10.01.2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Arbeitsmarktpolitik kein Haushaltssparschwein

Fingerspitzengefühl bei der Behandlung des Instrumentariums zur Arbeitsmarktförderung in Berlin mahnt der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Joachim Krüger, gegenüber Finanzsenator Peter Kurth an und reagiert damit auf Äußerungen des Senators gegenüber dem Tagesspiegel vom 10. Januar.

Zwar sei es richtig auf Effizienz bei der Mittelverwertung zu drängen, das von Kurth angedeutete Sparpotential in dreistelliger Millionen-Höhe würde jedoch weit über jedes vertretbare Maß hinausschießen. Bereits in der letzten Wahlperiode seien auf diesem Gebiet ca. 200 Mio. DM eingespart und wesentliche Förderinstrumente gestrichen worden. Die Arbeitsmarktförderung auch weiterhin zu Haushaltssparschwein degradieren zu wollen hieße auch eine vom Bund gewährleistete Kofinanzierung in Gefahr zu bringen und damit dem Koalitionsvertrag in Geist und Buchstaben entgegenzutreten.

Krüger betonte, dass ein Fördersummenvergleich mit Flächenstaaten wie Sachsen-Anhalt nicht seriös sei, da hierbei die finanzielle Beteiligung der Kommunen, die in Berlin wegfalle, außer Acht gelassen werden. Auch sei dem Senator bekannt, dass im Vergleich zu den anderen Stadtstaaten Hamburg und Bremen die Förderhöhe der einzelnen Instrumente in Berlin niedriger sei.

Krüger unterstrich die Bereitschaft der CDU-Sozialausschüsse, an einer Fortentwicklung der Arbeitsmarktförderung für Berlin verantwortungslos mitzuarbeiten, die sich im Besonderen auf kleine und mittlere Unternehmen konzentriere.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, CDA-Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel + Fax.: 414 46 62

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Berlin, 6. Januar 2000

P R E S S E E R K L Ä R U N G
NEUWAHL DES CDA-LANDESVORSTANDES

 Am Samstag, den 8. Januar 2000 wählt der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) im BVV-Saal des Rathauses Wilmersdorf einen neuen Landesvorstand. Beginn: 10 Uhr.

Neuer und derzeit einziger Kandidat für den Landesvorsitz ist der bisherige Stellvertretende Landesvorsitzende Joachim Krüger. Joachim Krüger ist derzeit Mitglied der BVV Wilmersdorf und Mitglied des CDU-Kreisvorstandes sowie Bundessprecher der GEW-Mitglieder in der CDA. Von 1979 bis 1982 war er Landesvorsitzender der Berliner Jungen Union.

Als wichtigste Aufgabe für die nächsten Monate bezeichnet Krüger das Engagement für mehr zukunftssichere Arbeitsplätze in der Stadt, wobei die Sorge um die Jugend höchste Priorität haben wird. "Nur wer der Arbeitslosigkeit in der Stadt mit zielgerichteten und effektiven Instrumenten begegnet, wird den Menschen wieder Hoffnung und berufliche Perspektive bieten können, erklärt Joachim Krüger.

Zugleich fordert der Kandidat zum Landesvorsitzenden ein starkes sozialpolitisches Engagement der CDA, dass die Kluft zwischen Ost und West in dieser Stadt weiter schließen hilft und zugleich die CDA als Anwalt der Schwächsten in dieser Gesellschaft einschließlich der Arbeitslosen profiliert.

Joachim Krüger sieht es als wichtige Aufgabe, den Charakter der CDU als Volkspartei zu stärken und dafür einzutreten, dass eine arbeitnehmerfreundliche Politik bis hinein in die Senatsarbeit sichtbar wird. "Die CDA gehört auf die Straße, um die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort aufzugreifen und eine Lösung im Rahmen einer modernen Wirtschafts- und Sozialpolitik durchzusetzen", erklärte Krüger zusammenfassend.
V. i. S. d. P.: Horst Gedack, CDA-Pressesprecher, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.: 693 15 47, 0172/948 71 17 Fax: 6904 12 74

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Presseerklärungen aus dem Jahr 1999

26.11.99

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Die CDA Berlin wendet sich entschieden gegen Überlegungen, die Berliner Stadtreinigung (BSR) zu privatisieren, wie dies augenscheinlich von einflussreichen SPD-Sparpolitikern der Stadt erwogen wird. "Wir sind der festen Überzeugung, dass es der BSR aus eigener Kraft gelingen wird, Schritte zu einer notwendigen Rationalisierung mit dem weiteren Ausbau einer kundenfreundlichen Angebotspalette zu verbinden", erklärte der Stellvertretende Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger. Krüger gibt zu bedenken, dass auf dem Berliner privaten Markt entsprechend kapitalkräftige Anbieter nicht anzutreffen seien und eine Veräußerung die fast zwangsläufige Abgabe dieses Marktsegments an ausländische Unternehmen zur Folge haben würde.

"Es wäre unerträglich, ausländische Billiglohnkräfte bei der Straßenreinigung und Müllbeseitigung in unserer Stadt tätig zu sehen, während die einheimischen qualifizierten Arbeitnehmer am Straßenrand arbeitslos zusehen dürften", erklärte Krüger. Er forderte die CDU und allen voran den Regierenden Bürgermeister Diepgen auf, im Interesse der Arbeitnehmer der Stadt und der zuverlässigen Arbeit der BSR indem Versuch, diese zur Stopfung von Haushaltslöchern zu benutzen, entschieden Widerstand entgegenzusetzen.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, Stellv. Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.: 414 46 62

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26.11.99

P R E S S E E R K L Ä R U N G

Die CDA Berlin fordert den Senat auf, umgehend durch eine Ausfallbürgschaft grünes Licht für die Einführung eines Arbeitslosen-Tickets zum Preis von 50 DM im Monat zu geben. Dies sei, so der Stellvertretende Landesvorsitzende der CDA Berlin, Joachim Krüger, ein guter Weg, um die Mobilität der Arbeitssuchenden zu erhöhen, damit sie auch weiter entfernte Fortbildungsangebote und Vorstellungstermine kostengünstig wahrnehmen können. Krüger forderte eine schnelle Entscheidung, damit z. B. schon VHS-Veranstaltungen des nächsten Kurshalbjahres mit dem verbilligten Arbeitslosen-Ticket auch in Stadtrandbezirken erreicht werden können.

V. i. S. d. P.: Joachim Krüger, Stellv. Landesvorsitzender, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.: 414 46 62

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27.10.99

PRESSEERKLÄRUNG

Die CDA Berlin begrüßt das Engagement des Sozialverbandes Reichsbund, am 28. Oktober in Berlin für die Rechte von Millionen deutscher Rentnerinnen und Rentner auf die Straße zu gehen.

Es kann und darf nicht hingenommen werden, dass das Kanzlerversprechen für eine kontinuierliche Ankopplung der Rentensteigerungen an die Entwicklung der Nettobezüge der Arbeitnehmer nunmehr wertlos sei und auf einen Inflationsausgleich für zwei Jahre reduziert werde. Dies führe nach Auffassung der CDA zu einem Glaubhaftigkeitsverlust der Politik, wie er sich in der Politikabneigung und Wahlverweigerung breiter Bevölkerungsschichten bereits niederschlage. Die CDA Berlin unterstützt nachdrücklich die Forderung des Sozialverbandes Reichsbund nach einem breiten Rentengipfel, der im Dialog zwischen Regierung und Opposition und unter Einbeziehung der Sozialverbände eine armutsresistente, lohnersetzende und langfristig gesicherte Rentenformel erarbeitet, die eine Versicherungsleistung mit einer betrieblichen Komponente und der staatsgeforderten privaten Vorsorge verbindet.

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27.09.99

PRESSEERKLÄRUNG

Der Landesverband Berlin der CHRISTLICH-DEMOKRATISCHEN ARBEITNEH-MERSCHAFT (CDA Berlin) führt am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober 1999, zwischen 10 und 13 Uhr, auf dem Alexanderplatz eine Straßenaktion mit den Kreisverbänden der CDA durch. "Wir werben für Eberhard Diepgen und rufen alle Berliner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am 10. Oktober von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Zu Eberhard Diepgen gibt es in dieser Stadt keine Alternative! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wählen CDU", so der Stellvertretende Landesvorsitzende Joachim Krüger.
An diesem Tag werden auch die CDA-Mitglieder, die Kandidaten für das Abgeord-netenhaus und die Bezirksverordnetenversammlung in Berlin sind, die Möglich-keit erhalten, sich vorzustellen und mit dem Bürger über ihre inhaltlichen Vorstellun-gen das Gespräch suchen.

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Berlin, 20.Januar 1999

PRESSEERKLÄRUNG

CDA Berlin begrüßt des Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Familienförderung und fordert ein Erziehungsgehalt von 1.400 DM

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes unterstützt die Forderung des Landesverbandes der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT BERLIN (CDA Berlin) nach einem Erziehungsgehalt. Es geht nicht mehr darum, das Kindergeld um 10 oder 20 DM aufzustocken, sondern um einen qualitativen Sprung. "Familienförderung ist keine Fürsorgeleistung", so der CDA-Pressesprecher Horst Gedack, "sondern muß zu einem Familienleistungsausgleich werden, der die finanziellen Belastungen auffängt und die gesellschaftlich wichtige Arbeit der Erziehungsleistung absichert". Die Umsetzung des Urteils würde eine verstärkte Familienförderung bedeuten, wie sie durch das von der CDA vorgeschlagene Erziehungsgehalt von etwa 1.400 DM vorgesehen ist. Das Bundesverfassungsgericht hat die Instrumente offengelassen. Es macht daher Sinn, über einen direkten Zuschuß, wie ihn das Konzept eines Erziehungsgehaltes vorsieht, die Familienförderung voranzutreiben.

Die Union würde an ihre familienpolitischen Erfolge in den achtziger Jahren unter Heiner Geißler und Rita Süssmuth anknüpfen. Sie führten das Erziehungsgeld, die Rentenansprüche für Erziehungszeiten und Erziehungsurlaub ein. An diesen Bausteinen muß das Erziehungsgehalt anknüpfen. "Die CDA Berlin wird mit ihren Delegierten auf dem Bundesparteitag der CDU in Erfurt vom 25. - 27 April 1999 für eine entsprechende Initiative eintreten. Wir sind sicher, daß die Union dem Gedanken der Forderung nach einem Erziehungsgehalt folgen wird", so der CDA-Pressesprecher.

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Berlin, den 16.01.99

PRESSEERKLÄRUNG

CDA Berlin fordert Öffnung der CDU Berlin für Arbeitnehmerinteressen sowie politische und personelle Einbindung in die Wahlkampfkonzeption

Der Landesverband der CHRISTLICH-DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) fordert nach ihrer heutigen Klausurtagung des Landesausschusses die Berlin CDU auf, ihre Politik stärker als bisher für die Arbeitnehmerinteressen zu öffnen und gleichzeitig die Voraussetzungen für die personelle und politische Einbindung der CDA-Mitglieder in die Wahlkampfkonzeption zu schaffen.

Darüber hinaus ist es dringend erforderlich, die finanziellen Mittel für die vollzeitliche Beschäftigung eines hauptamtlich regionalen Sozialsekretärs zur Effektivierung und Gestaltung der politischen Arbeit der CDA Berlin in den Betrieben und Verwaltungen Berlins zu erhöhen.

"Die Schlagkraft der CDA-Arbeitnehmerschaft in der Union muß sofort gemeinsam mit der CDU Berlin erhöht werden", so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Jetschmann. "Die CDA ist bereit, ihren 8eitrwg zu leisten. Wir erwarten aber mehr Rückhalt, sowohl vom Landesverband, von den einzelnen Kreisverbänden wie auch von der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses", sagte weiter der CDA-Landesvorsitzende.

V.i.S.d.P.: Joachim Jetschmann, CDA Berlin, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin, Tel.: 326 904-38


 Presseerklärungen aus 1998


04.12.1998


PRESSEERKLÄRUNG


CDA Berlin begrüßt die Einbringung eines Gleichberechtigungsgesetzentwurfs für Menschen mit und ohne Behinderung

Der Landesverband Berlin der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) begrüßt die Einbringung eines Entwurfs für ein Gesetz zur Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung (LGBG} in das Abgeordnetenhaus durch die Regierungsfra ktionen von CDU und SPD.

"Mit Genugtuung registrieren wir, daß die Forderungen behinderter Menschen nach solch einem Gesetz von den ersten Fraktionen in Deutschland aufgegriffen wurden und wichtige Forderungen aus den Behindertenverbänden aufnahmen", erklärte der behindertenpoliti sche Sprecher der CDA Berlin Gerhard Eckert. "Dazu gehören das Gleichberechtigungsverbot, das Benachteiligungsverbot und die Behindertendefinition der WHO, Weltgesundheitsorganisation. Die Sicherung der Mobilität von Behinderten soll durch einen Fahrdienst ebenso erhalten bleiben", erläuterte weiterhin Gerhard Eckert.

Die Forderungen behinderter Frauen, von Gehörlosen und hörgeschädigten Menschen nach Anerkennung der Gebärdensprache als gleichberechtigte Kommunikationsform der Deutschen Sprache sowie die Anpassung des Denkmalschutzgesetzes Berlin auf die Bedürfnisse beh inderter Menschen entsprechen den Gleichstellungsgesetzentwürfen der Behindertenorganisationen, an denen Gerhard Eckert von Anfang an mitarbeitete und und die er vorantrieb.

Der seit Jahren praktizierte Kompromiß zwischen blinden und rollstuhlabhängigen Menschen mit einer Auftrittshöhe von in der Regel 3 cm an Fußgängerübergangsstellen soll festgeschrieben werden. Ebenso eine Vorschrift in die Gaststättenverordnung, daß mindes tens eine Abortanlage für mobilitätsbehinderte Gäste, wie in Nordamerika, benutzbar sein muß.

Die CDA Berlin merkt kritisch an, daß es zwar die Behindertenbeauftragten für die Bezirke geben soll, doch ohne definierte Aufgaben und Kompetenzen. "Die Aufgaben und Kompetenzen für Landes- Behindertenbeauftragten, Bezirks - Behindertenbeauftragten und L andes - Behindertenbeirat erfordern entsprechend dem Gleichstellungsgesetzentwurf der Behindertenorganisationen eine Nachbesserung. Der Anspruch auf die Nichtzulassung und Beseitigung von diskriminierenden Maßnahmen, Strukturen und Vorschriften, wie im aus tralischen Gleichstellungsgesetz, muß in den Gesetzestext aufgenommen werden.

Das Verbandsklagerecht für Behindertenorganisationen wird von der CDA Berlin problematisch bewertet, da es aus verwaltungsrechtlicher Sicht als unzulässig anzusehen ist.

Die CDA Berlin unterstützt die Forderungen der behinderten Menschen in Berlin anläßlich der ersten Anhörung im Ausschuß für Gesundheit, Soziales und Migration des Abgeordnetenhauses am 3. Dezember 1998, der auch gleichzeitig der Welt - Behindertentag der U NO ist.

Ansprechpartner: Gerhard Eckert (Mitglied im CDA – Landesvorstand), Tel.: 8018189

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Berlin, den 3. Dezember 1998

PRESSEERKLÄRUNG

Behinderte Menschen entsetzt über Besetzung der Position des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

Der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Berlin) teilt das Entsetzen einer Reihe von Behindertenverbänden, wie Reichsbund, Landesverband Berlin - Brandenburg der "Selbsthilfe Körperbehinderter e.V." im Bundesverband "Selbsthilfe Körperbehinderter BSK", die Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben in Deutschland ISL e.V.", das Netzwerk "Artikel 3" und das "Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen" auf die Ernennung von Karl Hermann Haack als neuer Behindertenbeauftragter der rot - grünen Bundesregierung reagiert.

Der behindertenpolitische Sprecher der CDA Berlin, Gerhard Eckart, erklärte "Behinderte Menschen sind nicht nur darüber entsetzt, daß die neue Regierung eine nichtbehinderte Person für dieses Amt berufen hat, sondern vor allem darüber, daß mit Herrn Haack eine Person benannt wurde, die sich bisher in der Behindertenpolitik nicht hervorgetan hat und den meisten Verbänden nicht einmal bekannt ist."

"Viele Behinderte und ihre Verbände in Deutschland hatten den Ankündigungen der neuen Regierung geglaubt und erhofften sich, daß ihre Wünsche ernst genommen würden. Die Verbände hatten einhellig für die Benennung einer behinderten Person plädiert. Die Entt äuschung ist groß. Der neuen Regierung ging es anscheinend ausschließlich darum, das Amt SPD - intern zu verteilen, ohne dabei auf die Belange der Betroffenen Rücksicht zu nehmen", so Gerhard Eckert weiter "Herr Haack hat sich in der Vergangenheit nie eind eutig hinter die Betroffenen gestellt, als es beispielsweise um die Verhinderung der Bioethikkonvention ging. Herr Haack ist eindeutig nur als Alibi - Beauftragter der Bundesregierung anzusehen "

"Die Behindertenverbände hegen zu recht große Zweifel, daß ihre Stimmen von der rotgrünen Regierung wirklich gehört werden", so der behindertenpolitische Sprecher der CDA Berlin

V.i.S.d.P.: Gerhard Eckert (Mitglied des CDA - Landesvorstandes),
Tel.: 801 81 89

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Berlin, den 24.11.98

PRESSEERKLÄRUNG

Daimler City nur für Nichtbehinderte?

Der Landesverband Berlin der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) fragt: Wie konnte es geschehen, daß ein neues Stadtviertel "Daimler City" mItten In Berlin am Potsdamer Platz entstand, internationale Architekten ihre Träume realisierten und so einfache Dinge wie Bordsteinabsenkungen an den Straßenkreuzungen schlicht vergessen wurden? Ähnliches hatten wir vor kurzem schon einmal bei der Neugestaltung der sogenannten Hack'schen Höfe in Berlin-Mitte erleben müssen. Auch dort gab es nur Stufen. In "Daimler City" gIbt es zwar ein paar mehr oder wenIger steile Rampen doch ohne Abrollschutz, das muß alles geändert werden!!!

Hat niemand Im Tiergartener Stadtplanungsamt oder Im Tiefbauamt an die seit langem bekannten Vorschriften DIN 18024/25 zu Gunsten von mobilitätsbehinderten Menschen gedacht? Hat wirklich niemand die Straßenbauzeichnungen geprüft? Wie dem auch sei - es muß geändert werden!!!

Die CDA Berlin bittet um Abhilfe und schlägt vor, den Marlene-Dietrich-Platz und alle neuen Straßen zu einer niveaugleichen Fußgängerzone ohne Stufen umzugestalten!!! Dann wäre "Daimler CitiCity"" für alle Menschen zugänglich. Die Straßen des neuen Stadtviertels erscheinen ohnehin angesichts der riesigen Baumasse zu klein und zu eng für den fließenden Autoverkehr.

V. i. S.d. P.: Gerhard Eckert (Mitglied des CDA-Landesvorstandes), Tel.: 8018189

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Berlin, den 21.11.98

CDA Berlin unterstützt Berliner Aids-Hilfe e.V.

Der Landesverband Berlin der CHRISTLICH DEMOKRATISCHEN ARBEITNEHMERSCHAFT (CDA Berlin) unterstützt die Veranstaltungsreihe und Sammelaktion der Berliner Aids-Hilfe e.V. "Rote Schleifen für Berlin '98" zugunsten der Beratung und Betreuung von jungen Menschen mit HIV und Aids sowie deren Angehörige.
Die Berliner Aids-Hilfe e.V. leistet mit ihrer Arbeit schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer "Kultur des Helfens" in Berlin. Sie gilt es weiterhin sicherzustellen und zu effektivieren. " Eine verstärkte Aufklärung über die weiterhin bestehende Infektionsgefahr, vor allem von jungen Menschen, ist unerläßlich. Alle Bevölkerungsgruppen sind zur Wachsamkeit aufgerufen, der Kampf gegen die Immunschwäche ist noch nicht vorbei", so der CDA - Pressesprecher Horst gedack. Insbesondere Eltern und und Pädagogen werden von der CDA Berlin gebeten, in ihrer Sexualaufklärung nicht nachzulassen, für geschützte Sexualkontakte einzutreten. "Um Aids wirksam abzuwehren, sind Kondome erforderlich; die Antibaby - Pille hilft hier nicht", so der CDA Pressesprecher.
Die Sammelaktion und die verschiedenen Veranstaltungen der Berliner Aids-Hilfe e.V. bieten für jeden Interessierten und Betroffenen eine gute Chance, sachkundige Informationen zu erhalten und sich auszutauschen. Sie geben damit gleichzeitig auch die Möglichkeit, die immer noch bestehenden Vorurteile und Ängste über die Immunschwäche abzubauen. "Aids ist nicht nur ein Thema für Drogengebraucher/-innen und Prostituierte beiderlei Geschlechts, es geht uns alle an". Der CDA - Pressesprecher betont weiterhin, "wir brauchen viele Brücken für eine größere gesellschaftliche Toleranz und Solidarität für Menschen mit HIV und Aids, vor allem aber auch die berufliche Akzeptanz. Dies bedeutet beispielsweise die Schaffung von Arbeitsplätzen mit flexibler Arbeitszeitgestaltung in der privaten Wirtschaft."

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Berlin, den 04.September 1998

PRESSEERKLÄRUNG

Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA):
"Die Jobmaschine läuft. Seit April 760.000 Arbeitslose weniger".

CDA:Neues Bündnis für Arbeit durch Kombilohn

Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann sieht den Kombilohn als "Chance für ein neues Bündnis für Arbeit". Der Kombilohn schlage "eine Brücke auf den ersten Arbeitsmarkt. Viele soziale und ökologische Tätigkeiten wären sinnvoll, sind aber noch nicht marktfähig." Hier helfe "die Kombination von Erwerbseinkommen und steuerfinanziertem Sozialeinkommen." Der Kombilohn sorge datür, daß Unternehmen, die Langzeitarbeitslose einstellen, gezielt untersützt werden.Es müsse jedoch ein "Miteinander zwischen Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen und Sozialverbänden organisiert werden."

Der Landesvorsitzende Joachim Jetschmann fordert deshalb ein "neues Bündnis für Arbeit"- Es soll Bundes-, Landes-, Kommunal- und Tarifpolitik so abstimmen, daß ein "Maximum an weiterem Beschättigungsaufbau" entsteht. Joachim Jetschmann setzt sich dafür ein, daß die Kirchen mit ihren Sozialverbänden "mit am Tisch sitzen, da sie die größte Erfahrung mit Beschäftigungsprojekten und Arbeitsloseninitiativen haben."

Der CDA-Landesverband Berlin geht davon aus, daß im Vergleich zum Vorjahr auch im September die Arbeitslosigkeit zurückgehen wird. Dies zeige, daß der wirtschaftliche Aufschwung den Arbeitsmarkt erfaßt habe. Der Landesvorsitzende Joachim

Jetschmann: ,,Die Jobmaschine läuft. Eine gute Nachricht für die Betroffenen und eine schlechte Botschaft für alle wahlkämpfenden Miesmacher." Seit April sei die Arbeitslosigkeit um fast 760.000 gesunken.

V.i.S.d.P.: Horst Gedack, CDA-Berlin, Steifensandstr. 8, 14057 Berlin

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Berlin, den 17.07.98

CDA-PANKOW
Der Kreisvorstand

Tel-: 34902959
Fax: 349 029 60
CDA steht hinter Arbeitnehmerschaft bei Adtranz

Auf völliges Unverständnis bei der CDA-Pankow stößt die Ankündigung der Unternehmensleitung von Adtranz, das Berliner Werk in Pankow-Wilhelmsruh mit seinen rd. 350 Mitarbeitern zum 31. Dezember 1999 zu schließen. Selbst die Ankündigung, daß 150 Mitarbeiter/ -innen in das Henningsdorfer Werk übernommen werden, kann nicht akzeptiert werden und soll nur zur Beruhigung der Belegschaft beitragen.

Entgegen früheren Äußerungen konnte die Unternehmensleitung auch im Wirtschaftsausschuß des Abgeordnetenhauses nicht nachvollziehbar darstellen, daß die fixen Kosten des modernsten Schienenfahrzeugwerkes in Europa zu hoch sind, da gerade die öffentliche Hand aus der Gemeinschaftsaufgabe: Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA) Mittel in Höhe von 17 Mio. DM bereitgestellt hat und die Arbeitnehmer/-innen stets ihre hohe Einsatzbereitschaft gezeigt haben und auch weiterhin zeigen wollen. Jetzt wird argumentiert, daß die hohen Fixkosten sich auf den Konzern insgesamt beziehen. Welchen einen Sinn ergibt dann die vollständige Schließung des effektivsten und effizientesten Teils des Konzerns, fragt Bodo Warnhoff (CDA- Kreisvorsitzender). "Nach den neuesten Äußerungen der Unternehmensleitung scheint es wohl so zu sein, daß die Berliner Arbeitnehmerschaft für die geringere Leistungsfähigkeit anderer Werke "geopfert" werden soll", so der CDA-Kreisvorsitzende.

Die CDA-Pankow wird weiterhin die Belegschaft unterstützen und die Bemühungen von Wirtschaftssenator Pieroth positiv begleiten, die Muttergesellschaften Daimler Benz und ABB zu einer Rücknahme der Entscheidung zu bewegen und nach Auswegen zu suchen. Sollte die Unternehmensleitung weiterhin an ihrer Auffassung nach Schließung des Pankower Werkes festhalten, sollten die gewährten Mittel der öffentlichen Hand soweit wie möglich zurückgefordert werden.

"Wir werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Adtranz nicht alleine lassen, der Kampf hat erst begonnen! Wir wollen den Erhalt des Werkes", so der CDA- Kreisvorsitzende Bodo Warnhoff.

V.i. S. d. P.: CDA-Pankow, Huttenstr. 22, 10553 Berlin

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Presseerklärung anläßlich der Pressekonferenz der CDA-Berlin
am 15.Juli 98, 11.00 Uhr, im Hotel Mondial

CDA-BERLIN MIT NEUEM PRESSESPRECHER
10 PUNKTE-PROGRAMM VORGELEGT

Zum neuen Pressesprecher der CDA-Berlin wurde Horst Gedack, langjähriges Mitglied der Kreuzberger CDU-Fraktion und Referent für Regionale Arbeitsmarktpolitik bei der Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen bestimmt. Sein Stellvertreter ist der Schöneberger CDA- Kreisvorsitzende Rudolf Schäfer.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft will ihre Ideen stärker in die Öffentlichkeit tragen und setzt sich für schulische und arbeitsmarktliche Sofortmaßnahmen ein. "Denn wir brauchen die rasche und nachhaltige berufliche Integration von Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern und jungen Menschen in den Innenstadtregionen", so der CDA- Pressesprecher.

Mit dem vorgelegten 10 Punkte-Programm will die CDA-Berlin einen inhaltlichen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft Berlins aus christlich-sozialer Verantwortung leisten:

1. Der Senat wird aufgerufen, ein spezielles Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramm für die lnnenstadtbezirke Kreuzberg, Tiergarten, Friedrichshain und für bestimmte Regionen Schönebergs, Neuköllns und Weddings aufzulegen. Werden Beschäftigungs- und Bildungsangebote nicht angenommen, muß dieses Verhalten konsequent mit Leistungseinschränkungen beantwortet werden.

2. Das Landesarbeitsamt Berlin- Brandenburg bzw. die einzelnen Berliner Arbeitsämter werden aufgerufen, die Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die Innenstadtregionen zu konzentrieren.

3. Konsequente Nutzung bezirklicher Ausschreibungen für die bauliche Unterhaltung u. Investitionen in Verbindung mit Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung nach dem SGB.

4. Eines der schwerwiegenden Hindernisse für die berufliche und gesellschaftliche Integration ist die geringe Sprachfähigkeit deutscher und ausländischer Schüler/innen in den o. g. Regionen Berlins. Eltern, die mit der Vermittlung guter Sprachkenntnisse an ihre Kinder überfordert sind, bedürfen der besonderen Unterstützung. Sprachfördernde Angebote für Kinder und Eltern sind in den lnnenstadtregionen dringend erforderlich. Die Aneignung der Landessprache ist ein entscheidender Schritt zur beruflichen Integration.

5. Vorklassenunterricht ist grundsätzlich verbindlich für alle Schüler/-innen der o.g. lnnenstadtregionen (Änderung des Schulgesetzes). Bei Schuleintritt ist eine einheitliche Sprachprüfung durchzuführen, der einen Mindestwortschatz abfragt. Besteht ein/e Schüler/-in die Prüfung nicht, wird der/die Schüler/-in ein Jahr zurückgestellt.

6. Der an den Grund- und Oberschulen angebotene Förderunterricht ist für ausländische und deutsche Schüler/-innen anzubieten und mit zwei weiteren Stunden pro Woche auszuweiten.

7. Zusätzlich sind für Schüler/-innen deutscher und ausländischer Herkunft mit geringer Sprachkompetenz an fünf Tagen in der Woche Schularbeitsgruppen einzurichten. Unterrichtssprache ist ausschließlich Deutsch. Dort sollen Grammatik, Orthographie und Mathematik geübt werden. Eltern sollen soweit wie möglich in die Arbeit miteinbezogen werden und auch Ihnen sollen ggf. Deutschkurse angeboten werden.

8. Einschulungsbezirke für Grundschüler/-innen gelten nicht für die Bezirke Kreuzberg, Tiergarten und Neukölln. Schulen aus anderen Bezirken, die Schüler/-innen aus den genannten Bezirken aufnehmen, erhalten 2 Lehrerstunden pro Woche als Bonus. Die Integration von jungen Menschen ist die Aufgabe der ganzen Stadt.

9. Zur Stabilisierung der Schülerzusammensetzung ist es weiterhin erforderlich, daß
a) klassenübergreifende Leistungskurse in Grundschulen ermöglicht werden.
b) bei der Ausstattung Berliner Schulen mit luK-Technik (PC, Internet) und entsprechender Fortbildungsangebote für Lehrer/-innen die Bezirke Tiergarten, Wedding, Schöneberg, Friedrichshain, Neukölln und Kreuzberg zu bevorzugen sind.

10. Zudem ist die Fehlbelegungsabgabe in den genannten lnnenstadtregionen unverzüglich aufzuheben, damit bestimmte Bevölkerungsschichten stabilisiert bzw. angezogen werden.

Der Landesvorstand der CDA-Berlin ruft alle Beteiligten, den Senat, die Bezirksämter, die Lehrkräfte und Eltern sowie die Schülerschaft dazu auf, Lösungsvorschläge zu entwickeln und in die Diskussion einzubringen. Nur mit einer Vielzahl von Maßnahmen für die lnnenstadtregionen, die unverzüglich umgesetzt werden, haben Schülerinnen und Schüler eine Zukunftsperspektive auf dem Ausbildungsmarkt. Der Pressesprecher der CDA-Berlin, Horst Gedack, und der CDA-Landesvorsitzende, Joachim Jetschmann, sind sich einig: "Der Sozialstrukturänderung in den Innenstadtbezirken muß unverzüglich entgegengewirkt werden. Wir brauchen schnelles Handeln aller Beteiligten!"

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Presseerklärung des CDA Landesvorstandes Berlin vom 06. Juli 1998

Die CHRISTLICH-DEMOKRATISCHE ARBEITNEHMERSCHAFT BERLIN (CDA Berlin) wendet sich entschieden gegen Überlegungen der Jungen Union Berlin, betriebsbedingte Kündigungen im öffentlichen Dienst einzuführen. "Wir brauchen Ideen, wie wir die Arbeitslosigkeit verringern, nicht wie wir sie erhöhen", so der CDA-Landesvorsitzende Joachim Jetschmann. Auch die Abschaffung des Frauenquorums stellt für die CDA-Berlin keinen geeigneten Beitrag dar, sukzessive mehr Frauen innerparteilich nach vorne zu bringen. "Wir brauchen das Quorum," so Joachim Jetschmann, "damit auch jene Frauen zu Worte kommen und sich einbringen können, die sonst keine Chance haben."

Die Junge Union ist besser beraten, sich stärker bei der Gestaltung der Stadt einzubringen. Dennoch gibt es einige Vorschläge der Jungen Union Berlin, über die geredet werden kann und sollte.

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